Eure Meinung zu unity und gnome3

Was haltet ihr von Gnome3 und Unity


  • Umfrageteilnehmer
    54
Ok, dann Unity übers AUR :)
 
Momentan gibt sogar 2 Typen von Unity, zum einen die netbook 10.10 Abwandlung und zum anderen die Alphaversion der 11.04 die auf den Desktop soll. Beide habe ich auf IBM Thinkpads laufen, im direkten Vergleich wirkt 'momentan' die Netbookversion smarter. Das hat mit der Startmethode für Applikationen zu tun, die da wirklich sehr flott von der Hand geht. Sie setzt im Grunde den Startdialog von gnome3 direkt um. Man drückt auf das App-Icon, tippt seinen Anwendungsnamen los und haut auf Enter wenn sein Symbol alleine in der oberen Zeile steht.

An dieser Stelle eine kleine Warnung, probiert keine natty alpha auf Rechnern die unbedingt für produktives arbeiten nötig sind. Besser eine parallele Installation nehmen oder eine Maschine die nicht wichtig ist. Bei 100MB Updates pro Tag kommen schonmal sehr penetrante Bugs neu mit rein die das bedienen sabotieren. So langsam kann ich ubuntu-bug fast im Schlaf bedienen, aber ich sehe Licht für Ende April;)
 
Ich benutzte zur Zeit primär Awesome, weil die Oberfläche schön schnell ist und Tiling einfach taugt. Leider gibt es keine "mainstream"-Oberfläche, die irgendwie ein verbessertes Bedienkonzept anbietet. Hoffentlich liefert Gnome 3 endlich mal was neues.
 
ich werde sicher wechseln, wohl auf gnome 3, aber erst in vielen jahren wenn debian stable soweit ist ;)

von daher: "Ich behalte meinen aktuellen Desktop"
 
Anfangs war ich ja sehr skeptisch gegenüber Unity. Mittlerweile teste ich seit einigen Tagen die Alpha3 auf meinen Laptop und es lässt sich wirklich sehr angenehm damit arbeiten. Die Verlagerung des Launchers auf die Linke Seite ist für mich ein konsequenter Schritt, da man auf einem 16:9 oder 16:10 Monitor Links und Rechts einfach zu viel Platz hat. Zusätzlich versteckt sich die Leiste ja automatisch.

Gnome 3 hab ich mir mit der aktuellen Fedora 15 Version angeschaut, und es macht ebenfalls einen sehr gute Eindruck. Optisch ist es definitiv schöner anzusehen als Unity (zumindest mit den Standard Themes).

Ich werde vermutlich Unity einsetzen, da ich einfach seit langem auf Ubuntu hängen geblieben bin (hab so gut wie jede Linux Distro durch).
Meiner Meinung nach ist Ubuntu nicht nur was für Anfänger, sondern genau im Gegenteil. Wer ein stabiles System haben will und nicht alle paar Tage wegen nem SoftwareUpdate rumfrickeln will, sollte Ubuntu oder LinuxMint nutzen. Die Community ist rießig, und das hilft enorm bei vielen Problemen und Fragestellungen.

Hier noch ein Video von der aktuelle Ubuntu 11.04 Alpha 3, dass relativ viel von Unity zeigt.

http://www.youtube.com/watch?v=kyXR2Hb-Yrs
 
Ja Ubuntu hat eine tolle Gemeinschaft. Die auch Anfängern wirklich gut hilft.

Leider finde ich aktuell die Haltung der Firma hinter Ubuntu nicht so toll.

Wie lange wird Gnome 2 eigentlich noch Supportet?
 
Deathcore schrieb:
Wie lange wird Gnome 2 eigentlich noch Supportet?

Warum sollte man bei Gnome2 bleiben wollen? Gnome3 bietet das alte Interface immer noch als Fallback Moeglichkeit, wenn einem das neue nicht gefaellt oder man keine Hardwarebeschleunigung hat.
Ergänzung ()

planter88 schrieb:
Meiner Meinung nach ist Ubuntu nicht nur was für Anfänger, sondern genau im Gegenteil. Wer ein stabiles System haben will und nicht alle paar Tage wegen nem SoftwareUpdate rumfrickeln will, sollte Ubuntu oder LinuxMint nutzen.

Eher nicht, wer ein stabiles (auch in den Interna stabil) System moechte, sollte auf keinen Fall eine Debian Sid basierende Distribution benutzen. Eher etwas Richtung Enterprise Linux. CentOS wenns denn kostenlos sein soll oder halt Debian stable. Je nach dem welches System einem da mehr zusagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für Desktop finde ich rolling release-Systeme am Besten. Da hat man immer die neueste stable-software und nie diese riesigen Versionsschritte, die meistens irgendwelche Probleme machen.
Für Server würde ich aber auch Debian stable oder CentOS einsetzen.
 
Was ich aktuell wirklich schade finde ist das Ubuntu seine eigene Suppe kocht.

Wie schon vom Debiangründer bemängelt. Ich finde Ubuntu hat viele gute Verbesserungen an Gnome bzw am Gnomepanel vorgenommen z.b. das Soundmenu. Aber leider bleiben viele dieser Features bei anderen Distros außen vor.

Ich schaue mir Untiy mal an sobald die Beta kommt.
 
Eigentlich, tief in meinem Herzen, bin ich ja ein KDE-Mann. Habe jahrelang die 3er-Version benutzt. Als dann die ersten 4er Releases rauskamen habe ich auf Gnome gewechselt. Das aber nur aus Stabilitätsgründen. Insgesamt gefällt mir KDE eben besser.

Gerade heute Vormittag habe ich mir Gnome 3 auf einer Live-CD angesehen, außerdem die Natty Alpha 3 mit Unity. Bei Gnome 3 kam ich nach relativ kurzer Zeit mit der neuen Bedienphilosphie zurecht. Könnte ich mich vielleicht dran gewöhnen.
Bei Unity bin ich, gelinde gesagt, etwas enttäuscht. Mir ist aber klar, dass es noch viel zu früh ist, um da ein abschließendes Urteil zu fällen.

Aber warum die Distribution wechseln, nur weil einem der neue Desktop nicht gefällt? Man kann sich auch Gnome 3 installieren und Unity links liegen lassen. Sollte ich mal wieder mehr Freizeit haben, könnte ich mir allenfalls den Wechsel auf eine Rolling-Release-Distri vorstellen. Der einzige offensichtliche Nachteil von Ubuntu (für mich).
 
Ich hab mir gestern Fedora 15 angeschaut, setzt das echt auf GNOME3? Die Bedienung kam mir da ähnlich umständlich vor wie bei Natty mit Unity. Momentan nutz ich Linux Mint 10 Gnome und bin damit zufrieden. An der Stabilität kann ich nichts aussetzen und das Bedienkonzept ist eingängig - aber ich nutz Linux derzeit auch eher als Multimediasystem auf dem Notebook. Neu entdeckt hab ich z.B. die Fernsteuerung einiger Programme per Handy, super Sache.

Bei Debian seh ich leider nicht so richtig durch, schon was die Installation angeht.

@Marv82: für dich ist ein Nachteil, das Ubuntu eben kein R-R ist? Linux Mint Debian ist rolling und hat auf mich bei einer - wenn auch kurzen - Betrachtung einen guten Eindruck gemacht. Aber wahrscheinlich nimmt man dann direkt Debian.

Edit: Heute erscheint außerdem OpenSuse 11.4, aber mit OpenSuse hab ich mich allgemein nicht so auseinandergesetzt.
 
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Mint ist ein leicht modifiziertes Ubuntu und wie alle Debian-basierten Systeme _kein_ rolling release. Weder Fedora, noch Ubuntu, Debian, Mint oder Suse sind rolling release.
Typische RR-Distributionen sind Arch und Gentoo.
 
Eventuell hab ich die Beschreibung zu LMDE falsch verstanden, kann sein.

Linux Mint Debian Edition (LMDE) is a rolling distribution based on Debian Testing.
http://www.linuxmint.com/download_lmde.php

Und der Wiki-Eintrag informiert auch falsch?

LMDE Linux Mint Debian Edition [Bearbeiten]

Am 7. September 2010 kam die Debian Edition dazu. Sie basiert auf Debian Testing. Sie muss nur einmal installiert werden und ist immer aktuell (Rolling Release)
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok. Diese Version hab ich garnicht gekannt. Ich hatte Mint nur als Ubuntu-Modifikation in Erinnerung.
Aber ich bin eh kein besonderer Fan von Debian auf Desktops, da setze ich lieber auf Arch.
 
Vielleicht ist LMDE mal ein Blick wert, vielen Dank für den Hinweis.

Suse, Fedora etc. werden mich wahrscheinlich nie überzeugen können, da ich eine ausgeprägte rpm-Allergie habe.

Wenn schon Binaries, dann ziehe ich Debian's Paketverwaltungssystem vor (bis heute). Das von Arch verwendete AIF kenne ich noch nicht.
 
Deathcore schrieb:
Wie lange wird Gnome 2 eigentlich noch Supportet?
Tja, wohl solange es Entwickler gibt, die sich darum kümmern möchten.

Problematisch ist auch, dass Xfce und LXDE auf GTK aufsetzen...
Bei heise gibt's übrigens eine News (mit vielen Kommentaren) zur Alpha von Fedora 15 mit Gnome 3.
Man darf natürlich nicht vergessen, dass es tatsächlich eine Alpha ist und nicht den endgültigen Stand von F15 repräsentiert.
Aber Fakt ist natürlich, dass Gnome 3 erst am Anfang steht und (wahrscheinlich genauso wie bei KDE 4) noch ein paar Monate vergehen müssen, bis es tatsächlich benutzbar wird.

Vielleicht wird bei mir auch deswegen der Nachfolger von F14 CentOS sein, falls sie es denn überhaupt mal schaffen (erinnert mich z.Z. an Duke Nukem Forever :)).
 
Unity und Gnome3/Shell sind sich tatsächlich ähnlich, so mein Eindruck nach einem Vergleich zwischen dem Video oben und den Bildern bei heise.de.

Aber anscheinend ist Shell nur ein Zusatz zu Gnome3, es geht wohl auch ohne. z.B Linux Mint 11 will da einen eigenen Weg gehen, ich bin gespannt. Denn als sonderlich benutzerfreundlich empfinde ich weder Unity noch Gnome3/Shell - aber das ist sicher eine Gewöhnungssache.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mir Unity jetzt mal ausführlich per Live USB angesehen.
Der erste Eindruck: scheint kpl. auf Touchscrenn Bedienung ausgerichtet. Am PC empfand ich es zuerst mühsam meine gewohnten Tools und Programme aufzurufen. Wo ich unter Gnome einen Menüeintrag aufrufe muss ich unter Unity eine wahre Klickorgie veranstalten.
Aber Unity ist lernfähig. Nach relativ kurzer Zeit waren meine meist genutzen Programme und Tools auf der ersten Seite.
Eine Einstellungsmöglichkeit für den Launcher hab ich nicht gefunden, das irritiert mich am meisten. Keine Tastenkombinationen für einzelne Launcher u.s.w. oO
Auch das Panel oben bietet keinerlei Einstellungsmöglichkeiten.

Wenn diese Version weitgehend dem Endprodukt entspricht ist das nicht meine Welt, soviel ist sicher. Ich muss zwischen Arbeitsflächen und Fenstern per Tastatur wechseln können. Ich muss beim wechseln der Arbeitsflächen Fenster automatisch mitnehmen können u.s.w. All das hab ich bisher unter Unity nicht finden können.

Dass das Menü aktiver Programme im Panel erscheint ist gewöhnungsbedürftig. Aber daran kann man sich gewöhnen.

Also ich bleib erstmal bei Gnome..
 
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