naja, "sofort aufgeschrieben" bedeutet beim Koran soviel wie: es wurde irgendwann auswendig gelerntes aufgeschrieben. Dabei fand auch ein Selektionsprozess statt, welche Sprüche, Verse, Suren usw. nun Einzug erhalten sollten und welche nicht. Daneben scheint es noch Alternativfassungen gegeben zu haben - das ist vollkommen normal, schließlich unterliegen auch Religionen gewissen evolutionären Prozessen. Der Islam ist die homegene Gemeinschaft, wie er gern nach außen hin scheinen mag ;-)
Aber das ganze hat nun rein gar nichts mit Biologie und Naturwissenschaft zu tun. Es ist einfach ein Meinungskonstrukt, welches nicht auf einer Faktenorientieren Grundlage und logischen Zusammenhängen funktionieren möchte. Ziel ist, wie bei allen Religionen, die Bildung einer Gruppe, die Abschottung dieser Gruppe nach außen, des Ausbaus, Wachstum und natürlich Konfliktbewältigung, beim Zusammentreffen mit anders denkenden Menschen / Gruppen.
Bzgl. des Christentums, dem Götterhimmel der Römer oder Griechen sind selbst Muslim_innen und Islamit_innen Atheisten_innen - umgekehrt gilt das sicher auch. Es wurde ja nicht falscher, an die römischen Götter oder die japanischen Naturgötter zu glauben, nur weil plötzlich eine neue Religion meint, besser und "richtiger" (oder wie es heißt: "wahrer") zu sein, als alle anderen. Das führt ja zu nix.
eil diese Welt die Welt der ungerechtigkeit ist . Nach dem Tot die Welt zählt (meine meinung).
Meine güte, was eine bittere Einstellung - und das von einem, ich hoffe doch, halbwegs intelligenten Menschen.
Entschuldige die Gegenfrage: schonmal an Suizid gedacht, um schneller in diese angeblich so viel "bessere" Welt zu gelangen?
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Aber um hier mal wieder einen anderen Thread zu berühren - die Frage nach einem Leben nach dem Tod --- Nein, sie hat keine Parallelen mit der Frage, was außerhalb unseres Universums sein könnte. Warum? Ganz einfach, Bewußtsein beruht aufgrund chemischer und physikalischer Prozesse in unseren Hirnen. Allein die Selbstorganisation und die dadurch entstandene Komplexität sind im Stande, das "Ich" zu bilden. Stirbt ein Mensch, so kommen auch die Prozesse in seinem Gehirn zum erliegen. Damit verschwindet das ich.
Hier wird man in ein paar Jahren ein paar neue Erkenntisse aus den Bereichen der Neurologie erwarten können, da Forschergruppen bereits dabei sind, zumindest Teile des Gehirns im Computer zu simulieren. Sobald man auch hier einen gewissen Grad an Komplexität erreichen wird, -- ja dann sieht man, ob man ein künstliches Bewußtsein "geschaffen" hat oder nicht ;-)