Evolution oder Schoepfung?

Evolution oder Schoepfer, was ist die Wahrheit?

  • Ich glaube an die Evolution!

    Stimmen: 461 89,9%
  • Ich bin Kreationist!

    Stimmen: 52 10,1%

  • Umfrageteilnehmer
    513
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Glaubt ihr denn wirklich, dass die Äußerungen einiger Splittergruppen die Meinung aller wiederspiegeln, welche an Schöpfung (die Evolution keineswegs ausschließt) glauben?

Kleiner Tipp: Nicht einmal ein Bruchteil...

Sorry, aber hier wird mit allen Mitteln versucht, Glauben zu diskreditieren.
 
Wie nannte es Carl Sagan treffend: 95% der US-Amerikaner (und wahrscheinlich auch der Europäer) seien Wissenschaftsanalphabeten - solche Leute lassen sich durch solche Videos, aber auch von Aliens und Regierungsverschwörungen, überzeugen, treiben sich auf Seiten wie secret_tv oder nuovuviso rum.

So wie du redest hörst du dich eher an wie ein Wissenschaftsanalphabet!
Jedes theistische Argument werten du und Odium als "Grund es sich leicht zu machen", in dem man sich mehr Gedanken darüber macht, warum bin ich hier und wo komme ich her.
Ihr dagegen schmettert alles ab und versucht ja fanatisch hier eure Meinung durchzusetzen, ihr macht euch nicht einmal Gedanken über die Ansätze der anderen sondern streitet sofort alles ab. Das ist echtes Schwarz-Weiß Denken.
Keines deiner Argumente coolhandluke war bis jetzt "wissenschaftlich" sondern einfach nur die Wiedergabe der Ansichten der ja "dummen" Öffentlichkeit, die nur noch der Evolution hinterherrennt.
 
Also ich lehne jegliche Religion ab, denn die Geschichte und das Heute zeigen doch wie schlimm die Religion für den Menschen ist. Im Namen Gottes wurden mehr Menschen getötet als aus irgendwelchen anderen Gründen.

Eigentlich gibt es nur ein Gesetzt was auch jede Religion predigt. Liebe deinen nächsten wie dich selbst. Leider hält sich kaum einer daran.

Auf der Erde wird es maximal noch 1 Milliarde Jahre noch Leben geben und dann hat sich die Sonne schon soweit aufgebläht, dass praktisch alles Leben verbrennen wird. Dann bläht sich die Sonne noch weitere 3 Milliarden Jahre auf und wird unser ganzes Sonnensystem mit in den Abgrund reißen.

Unsere Galaxie die Milchstraße wird das wenig interessieren, denn unser Sonnensystem ist in unserer Galaxie nicht einmal eine Stecknadel im Heuhaufen.
Wenn man bedenkt dass es praktisch mehr Sonnen (Sterne) gibt in all den Galaxien als wir Sandkörner auf der Erde haben ist der Gedanke wir wären von einem Wesen erschaffen worden was typisch menschliches, also sehr egoistisch.

Allerdings gibt es doch so einige extreme Zufälle die so manchen Atheisten einiges zu denken geben soll. Zum Beispiel unser Mond. Wenn dieser Mond nicht wäre, wäre ein Leben niemals auf dieser Erde entstanden. Ein weiterer perfekter Zufall ist der Jupiter. Wäre dieser nicht unser Staubsauger für die Kometen würde die Erde auch kein Leben hervorbringen können, weil zu viele Einschläge immer wieder aufkeimendes Leben wieder zerstören würde. Das Leben braucht nämlich sehr sehr viel Zeit um keimen zu können.

Ob unser Leben welches wir hier auf der Erde finden es jemals schaffen wird unser Sonnensystem zu verlassen ist ein weiter Punkt der eher extrem fraglich erschient.
Selbst Lichtgeschwindigkeit wäre viel zu langsam um einen geeigneten Planeten zu finden um zu überleben. 20 Lichtjahre um uns herum gibt es praktisch keinen Planeten für uns.
Für 20 Lichtjahre bräuchten wir mit unserer heutigen Technik ca. 200000 Jahre um diese Strecke zu überwinden. Mit Lichtgeschwindigkeit eben 20 Jahre.

Unsere Galaxie hat einen Durchmesser von 100000 Lichtjahre.
Die nächste Galaxie ist ca. 2 Millionen Lichtjahre von unserer Galaxie entfernt.

Ach ja, wer weiß schon ob wir nicht den Planeten selber vor Ablauf der einen Milliarde Jahre zerstört haben. Oder Naturkatastrophen. Siehe zB das krasse Beben 2004 welches diesen krassen Tsunamie ausgelöst hat. Dieses Beben hat den Nordpol um ein paar Zentimeter versetzt und auch den Tag um 3 Millisekunden kürzer gemacht, also die Erde dreht sich schneller. Da allerdings sich der Mond von unserer Erde entfernt, wird sich die Erde immer langsamer drehen. Doch bis der wirklch soweit weg ist das wir es merken, ist die Zeit eh schon abgelaufen für uns.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einhörnchen, das ist keine Splittergruppe. Hierzulande vielleicht, aber in den USA sieht die Sache anders aus.
Laut einer Umfrage glauben etwa 26 Prozent der US-Bevölkerung, dass sich das Leben über Jahrmillionen durch natürliche Auslese entwickelt hat. Dass ein höheres Wesen die Entwicklung der Lebewesen gesteuert hat, stimmen 18 Prozent zu. Während insgesamt 48 Prozent an eine Entwicklung der Lebewesen glauben, sind 42 Prozent der Ansicht, dass „die Lebewesen seit Anbeginn der Zeit in ihrer heutigen Form existierten“. Außerdem befürwortet die Mehrheit der US-Amerikaner, dass in den Schulen beides nebeneinander gelehrt werden soll.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kreationisten#USA

Ja, ich denke schon, dass ich Glauben diskreditiere, zumindest alles was mit der Schöpfung im Zusammenhang steht, finde ich überholt. Dabei sind doch recht viele Menschen heute der Meinung, dass sowohl Evolution als auch Gottes Existenz kein Widerspruch darstellen muss. Diesen Glauben, der Glaube an ein höheres Wesen und an eine Allmacht, kann ich akzeptieren. Nicht aber, dass wissenschaftliche Tatsachen ignoriert werden, nur weil man nicht wahrhaben möchte, dass wir Abkömmlinge von Affe und Fisch sind (ja, nach heutigem Stand der Dinge).
 
[TLR]Snoopy schrieb:
Also ich lehne jegliche Religion ab, denn die Geschichte und das Heute zeigen doch wie schlimm die Religion für den Menschen ist. Im Namen Gottes wurden mehr Menschen getötet als aus irgendwelchen anderen Gründen.

Die Religion an sich ist was Gutes. Die Menschen wurden nicht im Namen der Religion, sondern im Namen der Kirche getötet. Aber ansonsten stimm ich dir zu.

[TLR]Snoopy schrieb:
Allerdings gibt es doch so einige extreme Zufälle die so manchen Atheisten einiges zu denken geben soll. Zum Beispiel unser Mond. Wenn dieser Mond nicht wäre, wäre ein Leben niemals auf dieser Erde entstanden. Ein weiterer perfekter Zufall ist der Jupiter. Wäre dieser nicht unser Staubsauger für die Kometen würde die Erde auch kein Leben hervorbringen können, weil zu viele Einschläge immer wieder aufkeimendes Leben wieder zerstören würde. Das Leben braucht nämlich sehr sehr viel Zeit um keimen zu können.

Da unser Sonnensystem wie gesagt eine Nadel im Heuhaufen ist, ist es doch mehr als wahrscheinlich, dass irgendwo genau solche lebenfreundliche Zustände herrschen. Wir haben Glück, dass es uns erwischt hat. Wenn nicht, würde sich irgendeine andere Lebensform freuen und nicht wir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht aber, dass wissenschaftliche Tatsachen ignoriert werden, nur weil man nicht wahrhaben möchte, dass wir Abkömmlinge von Affe und Fisch sind (ja, nach heutigem Stand der Dinge).
Es gibt genauso renommierte Wissenschaftler, die beweisen, dass die Evolution falsch liegt. Das sind ebenfalls wissenschaftliche Tatsachen (nach dem heutigen Stand der Dinge).
Die Bibel ist keineswegs überholt, sondern wird heutzutage von vielen Wissenschaftlern bestätigt.
 
locals schrieb:
Es gibt genauso renommierte Wissenschaftler, die beweisen, dass die Evolution falsch liegt.
Und das wären zum Beispiel?
 
Wer die Evolutionstheorie halbwegs verstanden hat, weis, dass wir nicht vom Affen abstammen! :rolleyes: Die heutigen Primaten und die Menschen stammen von den gleichen Vorfahren ab. Man ist ja auch nicht direkt mit 'nem Cousin verwandt.

@Locals
Nenn mir mal einen seriösen Wissenschaftler, der die Bibel anerkennt.

@Snoopy
Allerdings gibt es doch so einige extreme Zufälle die so manchen Atheisten einiges zu denken geben soll. Zum Beispiel unser Mond. Wenn dieser Mond nicht wäre, wäre ein Leben niemals auf dieser Erde entstanden. Ein weiterer perfekter Zufall ist der Jupiter. Wäre dieser nicht unser Staubsauger für die Kometen würde die Erde auch kein Leben hervorbringen können, weil zu viele Einschläge immer wieder aufkeimendes Leben wieder zerstören würde. Das Leben braucht nämlich sehr sehr viel Zeit um keimen zu können.
Was soll uns das zu denken geben?! Überleg dir mal die Wahrscheinlichkeit, dass du hier diesen Text verfasst hast. Quasi null... Offensichtlich hast du es aber. Deswegen ist das Schreiben deines Textes nicht viel wahrscheinlicher als die Existenz unseres Mondes, des Jupiters... q.e.d.

Ich bleibe bei:
Es gibt zwei Möglichkeiten leicht durchs Leben zu gehen. Entweder man zweifelt Alles an, oder man glaubt an Alles. Beides erfordert weder Denkleistung noch Intelligenz.
 
Jetzt wurde mehrmals geschrieben, dass die Evolutionstheorie widerlegt wurde. Mich würde echt interessieren von wem und vor allem mit welchen Belegen. Diese Information fehlt für eine weitere Diskussion. "Rennomierte Wissenschaftler" oder "Experten" reichen da nicht aus. Da könnte ich ja auch den "Experten" glauben, die sich bei der BILD immer zu Wort melden.

Die Mondlandung wurde ja auch "widerlegt", bis man sich mal mit den Fakten auseinandersetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Götterwind

Du bist anscheinend Atheist. Zumindest lese ich das aus deinem Text. Nun ich glaube auch nicht an Gott, denn glauben heißt für mich nichts wissen. Es gibt weder Beweise für eine Existenz von Gott noch gibt es Beweise das es keinen Gott gibt.

Mit den Abschnitt den du zitierst hast wollte ich das damit ausdrücken.

Deine Aussage:
Es gibt zwei Möglichkeiten leicht durchs Leben zu gehen. Entweder man zweifelt Alles an, oder man glaubt an Alles. Beides erfordert weder Denkleistung noch Intelligenz.
Damit machst du dir das aber viel zu einfach. Weiter sind Zweifler nicht generell Menschen die sich nichts dabei denken, genauso wie gläubige Menschen auch nicht generell Menschen sind dich sich nichts dabei denken. Diese Aussage lässt eher den Rückschluss zu, dass du dir nichts dabei gedacht hast.

Wie du aus meiner Ausführung sehen kannst, wird es für uns Menschen extrem extrem und noch 100 mal extrem schwierig sein das Weltall zu bereisen. Selbst wenn es in unserer Galaxie anderes intelligentes Leben geben würde, ist dies nach heutiger Zeit absolut unmöglich dieses zu erfahren, weil die Dimensionen für uns Menschen einfach Millionen Nummern zu groß ist. Wenn es in all den Milliarden anderen Galaxien Leben geben sollte ist die absolut utopisch das wird dies jemals finden würden. Siehe zB die nächste Galaxie die 2 Millionen Lichtjahre von uns entfernt ist. Und es gibt Milliarden weitere Galaxien.

Ich sehe aber die Wahrscheinlichkeit doch sehr hoch, dass es in diesen unglaublich großen Universum doch irgendwo intelligentes Leben geben wird und dies würde die Gottesgeschichten so wie wir sie hier auf der Erde praktizieren ab absurdum führen.

Ich persönlich mache es aber nicht daran fest das ich nicht an Gott glaube. Ich mache es daran fest, dass Menschen früher normale Naturschauspiele als Gotteszeichen bewertet haben. Das die Christen unter Androhung von Tot verboten haben zu sagen die Erde würde sich um die Sonne drehen und es gibt noch zig weitere Beispiele.

Die Evolutionstheorie:
Klingt für mich zumindest logischer wie die Geschichten über Gott die Menschen bestimmt schon seit 10000 Jahren auf dieser Erde vertreten ohne Ahnung zu haben wie es außerhalb unserer Erde aussieht. Schon vor 10000 Jahren wurde zB in der heutigen Türkei Menschen begraben auf einem Friedhof.
Durch Kriege und Unterdrückung wurden plötzlich Christen zu Muslime und umgedreht. Wer kann bei solchen Mörderaktionen nur dran glauben, dass es einen Gott geben soll? Die Römer haben auch zuerst einen Mehrgottglauben praktiziert und um das Jahr 0 wurden sie immer mehr zu Christen weil Ereignisse passiert sind die man sich nicht erklären konnte, weil das Wissen gefehlt hat. Über tauschende von Jahren wurde an mehrere Götter geglaubt so wie wir eben aktuell an einen Gott glauben. Dabei ist aber die Menschheit nie gemeinsam einer bestimmten Religion gefolgt, sondern auch noch heute gibt es unterschiedliche Religionen und jeder meint seine sei die richtige.
Wenn man sich dann noch anschaut, dass heute (jede Minute 3-4 Mädchen) weiterhin im Genitalbereich verstümmelt werden, weil sie sonst unrein seien, macht es die Frage nach ob es einen Gott diese lächerlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hinky schrieb:
Jetzt wurde mehrmals geschrieben, dass die Evolutionstheorie widerlegt wurde. Mich würde echt interessieren von wem und vor allem mit welchen Belegen.
Eine Art dieser "Beweise" funktioniert häufig recht einfach. Man nimmt einfach ein Factum, das man sich wissentschaftlich noch nicht erklären kann.
Zum Beispiel wieso gerade der nord-tansanische Beutelfrosch für seine Umweltbedingungen äußerst nützliche und auch überlebensnotewendige zweite Leber besitzt (Achtung: gerade eben erfunden)

Und da man diesen Umstand mit Evolution (noch!) nicht genau erklären kann, kann dieses Individuum nicht einfach so durch Evolution & Zufall entstanden sein. Da muss ein intelligenter Designer dahinter stecken: Kreationismus und Gott.

Diese Art von Beweisen basieren fast immer auf Fakten die sich die Wissenschaft nicht erklären kann. Dann wird einfach angenommen dass das standardmäßig ein Argument für Gott und Kreationismus ist; natürlich eine absurde Annahme.

Wenn dieser Mond nicht wäre, wäre ein Leben niemals auf dieser Erde entstanden. Ein weiterer perfekter Zufall ist der Jupiter. Wäre dieser nicht unser Staubsauger für die Kometen würde die Erde auch kein Leben hervorbringen können, weil zu viele Einschläge immer wieder aufkeimendes Leben wieder zerstören würde
Gibt mir nicht zu denken. Geringe Wahrscheinlichkeit eines eingetretenen Ereignisses ist kein Gegen-Argument, noch weniger ein Beweis.

Ich trinke gerade Kaffee, gemacht aus Kaffeebohnen. Ich picke mir da eine Kaffeebohne raus. Die Wahrscheinlichkeit dass genau diese eine Kaffeebohne auf der ganzen Welt genau in meinem Kaffee landet, ist sehr sehr (sehr) gering; und doch schlürfe ich gerade genüsslich den Kaffee der (unter anderem) aus dieser einen Kaffeebohne entstanden ist.
 
[TLR]Snoopy schrieb:
Also ich lehne jegliche Religion ab, denn die Geschichte und das Heute zeigen doch wie schlimm die Religion für den Menschen ist. Im Namen Gottes wurden mehr Menschen getötet als aus irgendwelchen anderen Gründen.
Erste Weltkrieg, zweite Weltkrieg, Nordkorea, Oktoberrevolution, Gulags, Mao, ... jaja, alles Religion :D
 
Einhörnchen schrieb:
Erste Weltkrieg, zweite Weltkrieg, Nordkorea, Oktoberrevolution, Gulags, Mao, ... jaja, alles Religion :D

Tja, Religionen und Ideologien sind sich schon verdammt ähnlich, nicht wahr? ;)

MFG
 
e-ding schrieb:
Tja, Religionen und Ideologien sind sich schon verdammt ähnlich, nicht wahr? ;)
Zum Glück kann ich als Christ auf Jesus verweisen und jeden Fehler in der Kirchengeschichte damit kommentieren, dass dies nur beweist, dass man mehr auf die Bibel als auf den Menschen hören sollte ;)
 
Einhörnchen schrieb:
Zum Glück kann ich als Christ auf Jesus verweisen und jeden Fehler in der Kirchengeschichte damit kommentieren, dass dies nur beweist, dass man mehr auf die Bibel als auf den Menschen hören sollte ;)

Na da hast Du ja nochmal Glück gehabt. Stell Dir mal vor, den gäbs nicht. :D

Für mich ist es eher ein Beweis dafür, micht nicht religiösen oder ideologischen Dogmen zu unterwerfen aber jeder, wie er es braucht.

MFG
 
MATRIX_Morpheus schrieb:
Und da man diesen Umstand mit Evolution (noch!) nicht genau erklären kann, kann dieses Individuum nicht einfach so durch Evolution & Zufall entstanden sein. Da muss ein intelligenter Designer dahinter stecken: Kreationismus und Gott.

Diese Art von Beweisen basieren fast immer auf Fakten die sich die Wissenschaft nicht erklären kann. Dann wird einfach angenommen dass das standardmäßig ein Argument für Gott und Kreationismus ist; natürlich eine absurde Annahme.

Das ist allerdings kein wissenschaftlicher Beweis, sondern nur eine Annahme. Wenn ich nach diesem Prinzip gehen würde, könnte ich alles mögliche beweisen auf Basis der Unkenntnis darüber, wie der Urknall entstanden ist. Aus falschen Annahmen kann man nach logischen Regeln alles schließen. Aber nach der Meinung einiger hier, soll es ja richtige Beweise geben, die die Evolutionstheorie widerlegen. Und die würde ich gerne kennen.

Einhörnchen schrieb:
Zum Glück kann ich als Christ auf Jesus verweisen und jeden Fehler in der Kirchengeschichte damit kommentieren, dass dies nur beweist, dass man mehr auf die Bibel als auf den Menschen hören sollte ;)

Man darf gerne auf die Bibel hören, aber man sollte da bitte nichts zu wörtlich nehmen und als Tatsachen darstellen. Es ist ein guter Leitfaden fürs menschliche Miteinander, aber keine Erklärung der Welt (und wenn doch, dann nur sehr metaphorisch).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hinky, das war einfach so ein Satz von locals, in den Raum geworfen. Er wird keine seriösen Quellen von "Experten" liefern können. Es gibt auch nicht "die" Evolution, sondern verschiedene Evolutionstheorien. Die bekannteste ist weiterhin die von Darwin, in der er durch natürliche Selektion die Veränderung der Lebewesen und damit die Vielfalt erklärt. Es gibt auch neuere Theorien, etwa die Frankfurter Evolutionstheorie, in der Lebewesen als Maschinen aufgefasst werden, die Energie wandeln.

Niemand hat "die" Evolution wiederlegt und selbst heutige Theologiestudenten lernen ja, dass die Bibel nicht wörtlich, sondern bildlich zu deuten ist. Angesichts ihrer Bildung, kann ich mir gut vorstellen, dass auch Priester überwiegend der Meinung sind, dass es keine Schöpfung, sondern Evolution gab und gibt.
 
Meine natürlich die darwinsche Theorie (+ heutige darauf aufbauende Erkentnisse). Um die gehts hier doch hauptsächlich oder hab ich was falsch verstanden? :D
 
Mich stört an der ganzen Diskussion einfach dieser Zentrismus auf das Christentum/Judentum/Islam. Es dreht sich immer nur darum, ob die Evolution mit diesen drei Religionen in Einklang zu bringen ist. Was ist denn bitteschön mit den tausend anderen Kulten und Religionen unserer Erde? Sind diese denn bei der Betrachtung weniger relevant, gleichsam zu vernachlässigen weil im Widerspruch zur christlichen Lehre stehen, ergo falsch sind? Mich würde interessieren was der Buddismus sagt. Der Shintoismus. Das griechische Pantheon. Die Urreligion der Bewohner Palaus. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man guten Glaubens eine Religion als richtig und die andere als falsch ansehen kann.

Mag sein, dass die Evolutionstheorie falsch ist. Mag sein, dass es ein höheres personifiziertes Wesen gibt, dass man in unseren Landen gemeinhin Gott nennt. Mag sein, dass die Bibel tatsächlich Wort für Wort eine göttliche Offenbarung ist. Hätten sich alle Menschen an die Unfehlbarkeit des Glaubens gehalten, würden wir aber nicht dort stehen, wo wir heute sind. Kopernikus, Keppler, Gallilei ... ohne deren persönlichen Mut und ihren Glauben an die Wissenschaft (die nicht zwingend im Widerspruch zu religiösen Glaubensvorstellungen stehen muss) würden wir uns hier nicht unterhalten oder über den Mond laufen.

Meine persönliche Überzeugung ist, dass im Laufe der Zeit viele Aspekte des Religionsglaubens auf Grund wissenschaftliche beweisbarer Erkenntnisse widerlegt werden, so wie es in den letzten 1000 Jahren oft geschehen ist - aber das wichtige an Religionen ist doch nicht die Erklärung der Welt, sondern die Regelung des guten Umgangs der Menschen untereinander! Religiöser Glaube ist wichtig für den Menschen, aber er darf einen niemals daran hindern, etwas neues zu denken und altes hinter uns zu lassen. Sichten wir in 50 Jahren die Beweise und schmunzeln, wie man in unserer heutigen Zeit nur soetwas* glauben konnte. So gesehen ist unsere Abkehr von Religionen auch eine Form der Evolution - denn unbestreitbar glauben immer weniger Menschen an das, was Religionen postulieren, je mehr wissenschaftliche Erkenntnisse wir in unserer Welt gewinnen. Oder wer hätte zur Zeit von Gregor dem Großen geglaubt, dass der Mensch eines Tages selbst Leben erschaffen könnte?

Was ich zum Thema Evolution vs. Kreationismus glaube? Schöpfung = Zufall + Evolution.


- Harold


* dient als Platzhalter und soll nicht auf Evolution/Kreationismus allein bezogen werden
 
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