Evolution oder Schoepfung?

Evolution oder Schoepfer, was ist die Wahrheit?

  • Ich glaube an die Evolution!

    Stimmen: 461 89,9%
  • Ich bin Kreationist!

    Stimmen: 52 10,1%

  • Umfrageteilnehmer
    513
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@Seppuku:

Meinst du mit zeitlich gesehen das Alter der Erde?

Ja, ich gehe davon aus das Lebewesen fertig erschaffen wurden und das diese Lebewesen sich durch gegebene Umstände weiterentwickelt haben.
Ich verstehe das so, das sich die Arten als solches durch die Klimaentwicklungen, tektonische Verschiebungen etc. die ja nachweislich die Lebensräume verändert haben an diese Veränderungen angepasst haben wie auch die Finken in deinem Beispiel (nein, die kannte ich nicht). Allerdings sind diese Darwinfinken noch immer Finken nur mit feinen Abweichungen da sie sich über die Zeit an die Lebensräume angepasst haben.
Nehmen wir z.B. mal bestimmte Krankheitserreger wie die Grippeviren. Jedes Jahr gibt es einen neuen Impfstoff weil sich die Viren an den alten angepasst haben und der alte Impfstoff somit wirkungslos gibt. Es ist immernoch Influenza, aber eben mutiert wenn man so will. Oder wie wäre es mit, zugegeben künstlicher "Evolution", bei Pflanzen die durch Züchtung gegen bestimmte Krankheiten resistent oder zumindest robuster werden. Eine Rose ist dabei noch immer eine Rose, aber sie hält halt mehr aus.

Ich hoffe das ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe.


EDIT:

@e-ding:

Glaube ist nicht unbedingt anerzogen. Natürlich hat es sehr oft etwas mit der Prägung aus dem Elternhaus zu tun, allerdings gibt es auch Menschen die als Atheisten aufgewachsen sind und dann später gläubig werden. Wie erklärst du dir das? Sind das deiner Meinung nach alles Idioten? Oder was ist mit Moslems die sich totz der Gefahr getötet zu werden zum christlichen Glauben bekehren?

Wie defininierst du denn Religion bzw. Ideologie wenn du sie als Grundgerüst des Glaubens ansiehst?


@[TLR]Snoopy:

Ich selbst war, trotz dessen das ich nicht getauft war, in der Grundschule im Evangelischen Unterricht und dann auf der weiterführenden Schule auf eigenen Wunsch im "Ethik" Unterricht.
 
Zuletzt bearbeitet:
e-ding schrieb:
Glaube ist schlicht anerzogen und Verbindung mit einer Religion, ein anerzogenes Abhängigkeitsverhältnis. Nicht mehr und nicht weniger!
So ist jedes andere Gedankengut, das dir und mir durch den Kopf schwirrt, auch anerzogen (oder aus Erfahrung gelernt)...
Wo ist also der Unterschied?

@ charmin

Ja, meine das zeitliche Alter der Erde/des Menschen. Weil irgendwann muss ja der Zeitpunkt 0 gewesen sein, der aber mit dem "wissenschaftlichen" Zeitpunkt 0 nicht übereinstimmen kann.
Was ich nicht ganz verstehe:
Du räumst die Weiterentwicklung ein, ziehst aber dann knall hart eine Grenze und sagst, dass andere Lebewesen nicht einfach so entstehen können. Aber so eine eindeutige Grenze gibt es nicht: http://de.wikipedia.org/wiki/Missing_Link
(ich will dich jetzt nicht überzeugen, mich interessieren nur deine Gedankengänge zu einigen Dingen ;))

Edit: Was ist deine Meinung zu Atavismen und Rudimenten?
 
Zuletzt bearbeitet:
charmin schrieb:
@e-ding:
Glaube ist nicht unbedingt anerzogen. Natürlich hat es sehr oft etwas mit der Prägung aus dem Elternhaus zu tun, allerdings gibt es auch Menschen die als Atheisten aufgewachsen sind und dann später gläubig werden.

Glaube ist anerzogen, ob durch Eltern, das soziale oder das gesellschaftliche Umfeld. Das trifft auch auf Konvertiten zu.

Glaube ohne entsprechendes Konstrukt, d.h. Glaubensinhalten, ist daher nicht möglich und bedeutet nur "etwas nicht zu wissen". Glaube wird erlernt, wobei die Inhalte beliebig sein können. Extreme sind hierbei sicherlich verschiedene Sekten (z.B. Osho, Peoples Temple). Welche Glaubensinhalte, also religiöse Dogmen und Strukturen das sind, spielt hierbei keine Rolle.

Die Funktionen, die Strukturen, das Vorgehen usw. sind im Kern immer identisch. Wenn jemand in solch einem Selbsverständnis (hier ist z.B. eine Parallele zu Ideologien) aufwächst, wird eher selten hinterfragen bzw. zweifeln.

MFG


edit:
@seppuku
Richtig, ich mache es aber nicht zum Dogma, noch liegt eine gesellschaftliche Struktur dahinter.
 
Zuletzt bearbeitet:
charmin, du sagst, dass sie erschaffen wurden. Hast du auch eine Idee oder Vorstellung, wieso?
 
@e-ding
Ich bin ganz deiner Meinung.

Es wurde in der Diskussion der Vorwurf mit eingebracht, dass man immer mit den bösen Vatikan, Kreuzzüge usw argumentiert. Aber was bleibt einem denn anderes übrig. Mit Moses hat der eine Gott glaube angefangen laut Bibel. Also berufen sich alle heutigen Gläubigen die an einen Gott glauben auf diesen Umstand. Man glaubt nicht so einfach aus dem Nichts an Gott. Insofern muss eben schon die Geschichte mit herangezogen werden.
Nun sagen eben alle Gläubigen es gibt einen Gott. Doch der glaube an einem Gott ist zeitlich gesehen nicht so lange wie der Glaube an mehrere Götter. Deswegen muss ich nochmals fragen. Welche Menschen haben, hatten nun recht gehabt?

Ich stelle ganz klar den Glauben allgemein in Frage. Jeder heutige Gläubige der an einen Gott glaubt, beruft sich damit auf Moses, also doch auf die Übermittlung so wie wir sie heute kennen. Doch wenn man sich die Geschichte anschaut kommen extrem große Zweifel auf. Denn für mich sind das nur Geschichten die der Mensch verbreitet hat und nicht irgendein Gott hat dem Menschen dazu gebracht eine Buch zu schreiben. Wie wir ja an der Geschichte mit Moses sehen haben alle Gläubige bis zur Entdeckung der Schrifttafeln geglaubt, dass Gott alle anderen Menschen durch eine Sintflut umgebracht hat. Die Kirche hat das immer wieder gepredigt. Jetzt wissen wir, das dies eine falsche Aussage ist.
Die Sintflut war auch nicht Weltweit, sondern eben nur eine Naturkatastrophe.
 
@ [TLR]Snoopy

Was einem anderes übrig bleibt? Vielleicht nicht immer wieder Glaube und Religion mit den Taten von Menschen gleichzusetzen? Wenn ich sage: Im Namen der Demokratie haue ich dir eine rein. Ist dann die Demokratie per se schlecht?
Versteh doch bitte einfach, was die Bibel eigentlich darstellt. Wenn du ein Geschichtsbuch haben willst, dann kauf dir ein Lexikon...
Und wie man die Bibel verstehen will, ist jedem selbst überlassen. Es gibt auch genügend Pfarrer, die die Bibel nicht wörtlich nehmen.

@ e-ding

Auch nicht jeder Gläubige macht das, an was er glaubt zum Dogma.
 
Zuletzt bearbeitet:
ah, ein interessanter Artikel, der vielleicht erklären könnte, warum sich immer mehr "Christen" wissenschaftsfeindlichfeindlich, wissensresistent verhalten und die Evolution konsequen ablehnen, weil sie nicht in ihr starres Bild ihres religiösen Rahmens zu passen scheinen.

Dabei sollte man bedenken, dass die klassischen großen Konfessionen (kath und evan.) eigentlich überhaupt keine Probleme mit der Evolution haben und inzwischen auch der Papst diese wissenschaftliche Erkenntnis akzeptiert hat (das war der Vorgänger - der aktuelle Papst Benedikt, "the dark lord of the sith" Ratze Ratzinger, möchte gerne wieder ein Umdenken in Richtung Kreationismus durchsetzen ;-)

Aber wer lehnt denn dann die Evolution ab? Das sind eigentlich a) wissenschaftlich ungebildete Menschen, die von Geburt an mit dem Gedanken aufgewachsen sind, nach einem einfachen, abgeschlossenen Weltbild, wie es ihnen ihre religiösen Texte liefern leben, und sich selbst gar nicht vorstellen können, das sie und Affen bspw. gemeinsame Vorfahren gehabt haben. Weiterhin haben Menschen Probleme damit, sich geologische Zeiträume von 10^6 bis 10^9 Jahren vorstellen zu können.

Zur zweiten Gruppe (b) gehören die religiösen Fundis aus den christlichen und islamischen Lagern, die ihre "heiligen" Texten (Bibeln und Korane) wortwörtlich auslegen und hier nach außen hin keinen Spielraum in der Interpretation dieser Text zulassen zu scheinen. Doch der schein trügt - über die Jahrhunderte haben sich auch ihre Sichtweisen angepasst - eine symbiotische Beziehung zwischen Religion und Gesellschaft, die sie dominieren und auf die sie Einfluß ausüben konnten. Man muss mit der Zeit gehen - gerade in Zeiten, wo hier in Deutschland die traditionellen Religionsgemeinschaften (kath und evan) kaum noch Zulauf an jungen Menschen haben und inzwischen nur noch knapp über 60% der Einwohner hier in DE zu einer der beiden Gruppen gehören.

Zuwachst haben dagegen die christlichen Fundis (siehe http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31215/1.html)

Christliche Fundamentalisten befinden sich im Aufwind, was von der deutschen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird
Überall im Lande gibt es Bibelschulen die Missionare, Pastoren und Gemeindehelfer ausbilden. Die vor einigen Monaten im Jemen getöteten zwei Krankenschwestern kamen aus einer solchen Einrichtung. Viele Ausbilder an den Bibelschulen kommen nicht mehr ausschließlich aus den USA, denn auch in Deutschland gibt es "höhere" Bildungseinrichtungen, wie die [extern] Freie Theologische Hochschule (FTH) in Gießen.

[...]
Evangelikale Christen sind eine Minderheit innerhalb des Protestantismus, die sich auf die Irrtumsfreiheit der Bibel berufen und auch als christliche Fundamentalisten bezeichnet werden. In der [extern] Deutschen Evangelischen Allianz, dem Dachverband der Evangelikalen, sind 1,3 Millionen Christen organisiert. Die Mehrheit dieser Evangelikalen gehört auch den evangelischen Landeskirchen in Deutschland an, die 24,8 Millionen Mitglieder haben

[...]
Diese besonders bibeltreuen Protestanten sprechen sich gegen Abtreibung aus, sind für weltweite Missionierung und zweifeln an der Gültigkeit der Evolutionstheorie. "Kreationismus ist die Ablehnung der Evolutionstheorie aus religiösen Gründen. Im christlichen Bereich meistens, weil man die Schöpfungsgeschichte der Bibel für eine historische, naturwissenschaftliche Darstellung hält", sagt Hans Jörg Hemminger, Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. "Dann geht man davon aus, dass die Erde sechs bis zehntausend Jahre alt ist, anstatt vier Milliarden Jahre. Dass die Tiere spezifisch geschaffen wurden und nicht in einem langen Prozess der Abstammung entstanden sind. Damit legt man sich mit einem großen Teil der etablierten Naturwissenschaften an."

[...]
Die FTH Gießen gehört mit 33 anderen Einrichtungen zu den Mitgliedern der [extern] Konferenz bibeltreuer Ausbildungsstätten, die sich dem christlichen Fundamentalismus verbunden fühlen und es gibt sogar einen Bibelfernunterricht. Hier finden sich klare Bekenntnisse zur weltweiten Missionierung und zur Ablehnung der Evolutionstheorie. Auf dem Kongress "Glaube und Naturwissenschaft", den die Vereinigung im November 2009 durchführt, werden führende Vertreter des Kreationismus das Thema präsentieren.

[...]
Manche der überraschenden Gemeinsamkeiten sind darin begründet, dass die christlichen Interessen in vielen Punkten übereinstimmen. Die Amtskirche ist sehr daran interessiert ihren schwindenden Einfluss in der Gesellschaft wieder auszudehnen. Einige Sorgen bereitet der etablierten Kirche auch die Tatsache, dass die Evangelikalen besonders auf junge Menschen eine hohe Anziehungskraft ausüben. Der Rektor der Freien Theologischen Hochschule, Professor Helge Stadelmann, will die Missionsarbeit der Evangelikalen weiter vorantreiben: "Als einen speziellen Schwerpunkt könnte man die Frage betrachten, wie in den entchristlichten Zentren europäischer Großstädte christlicher Gemeindebau aussehen könnte, der Schichten erreicht, die die traditionellen Kirchen nicht mehr oder noch nicht erreichen." Missionierung und Evangelisation stehen also weiter ganz oben auf der Tagesordnung.
 
Seppuku schrieb:
@ e-ding

Auch nicht jeder Gläubige macht das, an was er glaubt zum Dogma.

Das denke ich schon. Religiöser Glaube ist auch immer Dogma. In der kleinsten Form nur ein selbstdefiniertes Dogma des Gläubigen, in der größten Ausprägung z.B. eine monotheistische Religion als Organisation, die eben nur existieren kann, aufgrund einer zum Dogma erhobenen Annahme.


@CoolHandLuke
Die Klassifizierung von religiösem Fundamentalismus ist eigentlich ein zweischneidiges Schwert. Es herrscht allgemein die Annahme, dass religiöse Fundamentalisten ihr "Buch" falsch interpretieren.
Es gibt allerdings auch Bewertungen die sagen, dass gerade diese Fundamentalisten ihren Religionen am ehesten entsprechen, da sie sie direkt auslegen.

Mir stellt sich daher Frage, ob ein "wahrer Gläubiger", im Sinne einer der großen monotheistischen Religionen, eigentlich zwangsweise Fundamentalist sein muss und die verschiedenen Auslegungen eigentlich, durch ihr "weichspülen" nur die Allgemeinverträglichkeit steigern sollen.

Hab mich allerdings mit diesem Aspekt noch nicht tiefer beschäftigt, finde den Blick aber interessant.

MFG
 
@Seppuku:

Mit dem Thema "Alter der Erde" habe ich mich noch nicht allzuviel auseinandergesetzt wobei ich hier und da den besagten Zeitraum von 6.000-10.000 Jahren gehört habe. Um hierzu Stellung zu nehmen müsste ich mich allerdings erst genauer mit dem Thema befassen.

Nun, ich finde den Gedanken einfach abwegig das sich aus beispielsweise einem Vogel ein Säugetier entwickelt. Das sich ein Vogel aber geänderten Lebensräumen anpasst halte ich für absolut logisch.

Muss denn der Urvogel ein evolutionärer Zwischenschritt sein oder kann es nicht auch einfach eine von vielen seit langem ausgestorben Gattungen sein?

(Mich freut dein Interesse an meinen Gedanken zum Thema und ich finde diese Diskussion auch sehr interessant :))


@Odium:

Deine Frage kann ich nicht beantworten da ich die Antwort schlicht nicht kenne (die Frage nach dem Sinn des Lebens geht da ja in eine ähnliche Richtung... ;)).


@[TLR]Snoopy:

Der Monotheismus hat in der Bibel definitv nicht mit Mose sonderen bereits mit Adam und Eva und deren Kindern angefagen, also lange vor Mose. Auch das alte Israel war lange vor Mose (durch z.B. Abraham) Monotheistisch.


@CoolHandLuke:

Nach deiner Definition, bzw. nach definiton des geposteten Artikels zähle ich auch zu den christlichen Fundamentalisten.


@e-ding:

Deinen Gedanken über den Fundamentalismus im letzten Post finde ich ebenfalls interessant.

Bzgl. deiner Aussage zu Konvertiten würde mich interessieren was du dann zu eben solchen denkst die beispielsweise in einen Muslimischen Land aus einer Muslimischen Familie stammen und lange Zeit wirklich auch Moslems waren welche dann aber Christen werden trotz der Gefahr dafür getötet zu werden oder alles (auch die Familie) zu verlieren?
 
charmin schrieb:
Nun, ich finde den Gedanken einfach abwegig das sich aus beispielsweise einem Vogel ein Säugetier entwickelt. Das sich ein Vogel aber geänderten Lebensräumen anpasst halte ich für absolut logisch.
Hier, eine Entscheidungshilfe. Schau dir mal die ganzen Hunderassen an von denen es weit über 300 gibt. Und die sind alle nur aus einem Tier, dem Wolf entstanden. Der Mensch hat durch gezielte Fortpflanzung mitgeholfen. Wichtig dabei ist die Anzahl der Welpen pro Wurf, die Trächtigkeitsdauer und ab wann Hunde zeugungsfähig werden. Innerhalb von ein paar Jahren kann man so eine neue Rasse züchten, die völlig anders aussieht als die bisherigen. Beim Menschen geschah diese Veränderung auf Grund äußerer Umstände, läuft im Prinzip aber genauso ab.

Man kann jetzt sagen, dass Hund immer noch Hund ist. Dalmatiner kann man mit Schäferhund kreuzen, Wölfe mit Dackeln. Dabei hat die Domestizierung des Wolfes vor gerade einmal 100.000 Jahren stattgefunden und das ist wenig im Vergleich zur Entwicklungsgeschichte der anderen Rassen.

Coolhandduke, ich hab den Artikel auch gestern entdeckt, aber ich halte das für eine Eintagsfliege. So wie sich die Anzahl der Gläubigen in Deutschland entwickelt, werden wir wohl bald wieder Ziel von Missionierungsversuchen der Kirche. Aber durch solche Fundamentalisten? Unwahrscheinlich.
 
Also bitte, Menschen mit Dinosaurier coexistieren? Erde paar zehn tausende Jahre alt? Kreationisten sind doch verblendet...

Ganz klar Evolution.
 
@ charmin

Dann würde aber das Alter der Erde nicht mehr wirklich mit dem Fund von diversen Fossilien übereinstimmen, die deutlich älter sind ;).
Klar können das auch eigene Gattungen gewesen sein. Aber sind diese Übergänge nicht auch ein Zeichen dafür, dass es keine klaren Grenzen gibt. Wenn diverse Tiere Eigenschaften der einen und der anderen Gattung miteinander vereinen, ist der Sprung zwischen zwei Gattungen auch nicht mehr groß. Hier mal eine Liste: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_transitional_fossils
Zumal es wie bei der Entwicklung des Pferdes auch schöne schlüssige Zwischenschritte gibt: http://en.wikipedia.org/wiki/Evolution_of_the_horse
 
Lithium-Ion schrieb:
Odium hat es schon richtig gesagt, wenn es ja bestimmt mehr als hundert trilliarden Möglichkeiten gegeben hätte, dass etwas schief geht und es trotzdem so ist wie es jetzt ist. Wie kann das denn dann Zufall sein?

Es ist einfach ein Denkfehler.
Du gehst davon aus, dass es jetzt so ist wie es sein soll.
Dabei gibt es dieses soll gar nicht. Es ist Zufall dass es so gekommen ist wie es gekommen ist und wenn es anders verlaufen wäre gäbe es uns nicht, dass wir uns darüber gedanken machen könnten.

Du bist einfach schon einen Schritt zuweit in der Gedankenkette und gehst dogmatisch davon aus, dass es kein Zufall war dass es uns gibt und dies setzt natürlich Gott vorraus. Dein Ausgangspunkt ist völlig verkehrt, deswegen kann auch nur deine Schlussfolgerung verkehrt sein.

Desweiteren will ich nur noch sagen, dass mich dieser fundamentalistischer Quatsch den du hier absonders, Stichwort Evolutionstheorie widerlegt etc. anekelt. Was du hier nachplapperst ist nichts als der Versuch der Volksverdummung. Den Unsinn der Kreationisten ernst zu nehmen und VORALLEM auch noch dieser dumm-dreise Versuch, der religiösen-rechten einen WISSENSCHAFTLICHEN Anstrich zu geben spottet jeder Beschreibung. Es ist eine Farce, dass sich religiöse Fanatiker hinstellen und so tun als wären sie Wissenschaftler. Und viel trauriger ist es, dass es diese Menschen geschafft haben, dass in manchen Städten und Gemeinden der USA statt der WISSENSCHAFTLICHEN Evolutionstheorie die RELIGIÖSE Propaganda vom Intelligent Design im Biologieunterricht gelehrt wird. Propaganda und Manipulation nennt sich das, nicht Aufklärung. Und da beschweren sich die Leute über den fundamentalistischen Islam. Einfach lachhaft.
 
Zuletzt bearbeitet:
In den USA gibt es ja einige Schulen die die Kinder nach "ihren" Vorstellungen der Schöpfung der Erde unterrichten und das da auch einige Lehrer nicht mehr mit machen wollen da ja vieles schon wissenschaftlich belegt worden ist.

Ich persönlich Glaube an die Evolution (Charles Darwin), fressen und gefressen werden (alles zufall).
 
charmin schrieb:
@Seppuku:Nun, ich finde den Gedanken einfach abwegig das sich aus beispielsweise einem Vogel ein Säugetier entwickelt. Das sich ein Vogel aber geänderten Lebensräumen anpasst halte ich für absolut logisch.


Es ist ja nicht so, dass der Vogel sich innerhalb von wenigen Generation so sehr verändert, dass er plötzlich ein Säugetier ist. Die Zeiträume sind einfach so riesig, dass der Unterschied von einer einzelnen Generation zur anderen evtl. überhaupt nicht auffällt, weil sie minimal sind.
Abgesehen davon, hat sich meines Wissens nach das Säugetier nicht aus dem Vogel herausgebildet, aber theoretisch wäre das möglich. Es basiert alles auf dem Code, der in der DNA liegt, verändert man den Code, so verändert sich auch das Lebewesen. Manche Veränderungen/Mutationen können sich als vorteilhaft herausstellen, manche auch tödlich.

Achja, und wie erklärst du die unzähligen Hundearten, die es heute gibt? Früher exisiterten die gar nicht. Nehmen wir z.B. diese chinesischen Hunde, die quasi nur aus Falten bestehen, weiss gerade nicht wie die heissen. Die wären in der freien Natur nicht überlebensfähig.
Edit: da kam Odium mir wohl zuvor mit den Hunden, ich sollte nicht so viel rumsurfen, neben dem Beitrag schreiben :D

Außerdem sterben ständig irgendwelche Tierarten aus, auch früher schon, ohne den Eingriff des Menschen. Aber wenn dauernd Arten aussterben, wieso gibt es trotzdem noch so viel Leben auf der Erde? Wie kann man das ohne die Entstehung neuer Arten erklären?
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese mit Uschi Glass Falten Creme behandelten Hunde heißen "Shar-Pei".

Wegen Evolution:

Der Mensch ist ja vom Affen zu dem heute geworden was er ist und (zumind. in den westlichen Ländern) wird er sich wieder etwas von der Körperhaltung zurück entwickeln, und das soll Gott sein? Nein, das ist der Computer (also Evolution?!) :rolleyes:
 
SF Chinatown schrieb:
Diese mit Uschi Glass Falten Creme behandelten Hunde heißen "Shar-Pei".
hehe :D


Der Mensch ist ja vom Affen zu dem heute geworden was er ist und (zumind. in den westlichen Ländern) wird er sich wieder etwas von der Körperhaltung zurück entwickeln, und das soll Gott sein? Nein, das ist der Computer (also Evolution?!) :rolleyes:

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab. Das ist falsch und wird nicht richtiger je öfter es gesagt wird. Mensch und Affe haben nur die selbe Abstammung. Auch wenn es kleinlich sein mag, aber irgendwie muss der Irrlgauben doch auszurotten sein :D

Ach, was ich mich noch gefragt habe: Was denken denn Kreationisten über außerirdisches Leben? Die Bibel macht darüber ja (verständlicherweise) keine Aussage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hinky schrieb:
Es ist ja nicht so, dass der Vogel sich innerhalb von wenigen Generation so sehr verändert, dass er plötzlich ein Säugetier ist.
Das Säugetier stammt nicht vom Vogel ab.
Unsere Vorfahren sind in Rattengröße zwischen den Beinen der Dinos umhergesprungen.
Erst deren Austerben hat die dominierende Stellung der Säugetiere erst ermöglicht und somit auch unsere Entstehung.

Manche Veränderungen/Mutationen können sich als vorteilhaft herausstellen, manche auch tödlich.
Ja, das stimmt.

Achja, und wie erklärst du die unzähligen Hundearten, die es heute gibt? Früher exisiterten die gar nicht. Nehmen wir z.B. diese chinesischen Hunde, die quasi nur aus Falten bestehen, weiss gerade nicht wie die heissen. Die wären in der freien Natur nicht überlebensfähig.
Das nennt sich Zucht und ist in gewisser Weise eine Art der Genetik.
Gezielte Fortpflanzung, um bestimmte Merkmale zu unterdrücken oder auszuprägen.

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Was schon gegen eine Schöpfung spricht ist, sind die unterschiedlichen "Schöpfungsmythen" der ganzen Religionen rund um die Erde.
Die gehen oftmals von ganz anderen Standpunkten aus.
Warum sollte die Unrecht haben oder unwahrer sein?
Stellt man nun die christl. Schöpfungslehre über die anderen, so stellt man auch die christl. Religion über die anderen.
Dabei ist das Christentum nur eine Religion unter vielen.
Wobei ich keiner Religion angehöre oder an was "Höheres"glaube.
Somit kommt für mich eine "Schöpfung", welcher Art auch immer, nicht in Frage.

Ab und an kommt mir dieses Beispiel (klick) in den Sinn, wenn ich einige kreationistische Meinungen lese.
Die Schlossfolgerungen mögen richtig sein, aber dann ist doch alles nicht so richtig. :lol:
 
Seppuku schrieb:
@ [TLR]Snoopy

Was einem anderes übrig bleibt? Vielleicht nicht immer wieder Glaube und Religion mit den Taten von Menschen gleichzusetzen? Wenn ich sage: ......

Wer hat die Bibel verfasst? Woher kommt die Bibel? Woher weißt du von einem Gott? Woher willst du wissen, dass die aktuelle Bibel die richtige Bibel ist, welche 40 Jahre nach Jesus ihren Anfang gehabt haben soll? Wer sagt mir, dass das alte Testament stimmt. Woher kommen die Geschichten aus dem alten Testament. Wann wurden diese verfasst? Wer hat diese verfasst?
Ich sehe immer nur Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
-oSi- schrieb:
Das Säugetier stammt nicht vom Vogel ab.
Hab ich auch nicht behauptet ;)

-oSi- schrieb:
Das nennt sich Zucht und ist in gewisser Weise eine Art der Genetik.
Gezielte Fortpflanzung, um bestimmte Merkmale zu unterdrücken oder auszuprägen.

Mir ist das alles schon klar, ich wollte das nur mal von charmin beantwortet haben (alternativ auch von anderen, die an die Schöpfung glauben). So etwas ist ja nicht so einfach in Einklang zu bringen mit der Schöpfung.
 
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