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NewsExistenzbedrohung: Ohne den Google-Suchdeal droht Firefox das Ende
Ich mag Firefox und es läuft in irgendeiner Form immer auf meinen Systemen. Doch ich finde es schade wie Mozilla über Jahre derart Missmanagment betrieben hat. Insbesondere auch die starte Verwebung aus Browser und Engine. Ein Grund für die starke Verbreitung Chromiums meiner Ansicht nach, ist die Flexibillität einen eigenen Browser auf dessen. Aber auch generell, 500 Millionen jährlich für die Entwicklung einer Browser-Engine ?
Auch wenn es viele nicht hören möchten - es wäre nicht schlimm wenn Firefox weg ist.
Einige der Probleme die ich bei Firefox aktuell sehe:
1. Es gibt zu viele Köche die bei Mozilla sind. Das wichtigste ist aber es fehlt eine klare Strategie die Nutzer zu halten und viel wichtiger zurück zu bringen.
2. Datenschutz war einmal...
3. Viele weitere Kleinigkeiten die einfach frustrieren wie z.B. das Mausgesten nicht in einem neuen, leeren Tab gehen oder auf der Mozilla Addon-Seite deaktiviert sind, was dazu beiträgt, dass die Nutzerzahlen sinken.
Alleine mit den drei Punkten muss man sich nicht wundern warum man Weltweit von 31% auf 6% runter ist in 15 Jahren.
Es war ein Vergleich. Ein Browser ist natürlich ein komplexes Stück Software. Und das Stopfen von Sicherheitslücken ist nicht umsonst. Im Vergleich zu Spielen wo eine Entwicklung inzwischen gerne mal 10 Jahre und länger dauert vergleichsweise simpel.
Das man jetzt als Non-Profit Organisation plötzlich Probleme bekommt weil Google keine 500 Millionen mehr zahlt ist schon seltsam.
Eines, das weniger als 85% des Umsatzes aus einer Quelle (Alphabet) bezieht und darüber hinaus noch nur eine einzige Dienstleistung umfasst, die sich (absehbar) als rechtswidrig herausgestellt hat. Mozilla weint in meinen Augen ganz schöne Krokodilstränen, wenn sie ihre Unabhängigkeit in Gefahr sehen. Ihr Gewinn bestand vorher aus nennen wir es "Zuwendungen" von Google, um eine Suchmaschine zu listen. Man muss kein Experte für BWL sein, um zu erkennen, dass dieses Unternehmen niemals einen Plan hatte, unabhängig Gewinn zu erwirtschaften.
Es geht dabei darum, das Budget von Mozilla mal ins Verhältnis zu anderer Software zu setzen. Dann sieht das bei Mozilla schon recht viel aus, wenn bedenkt, dass die Entwicklung eines Spiels einige Kostenstellen mehr hat als ein Browser und dessen Pflege/Weiterentwicklung.
Bei einem Spiel kann man erstmal nur die Engine wiederverwenden und vielleicht eine handvoll Assets. Bei jedem neuen Spiel hat man dann neben der Weiterentwicklung der Engine und den eigentlichen Entwicklern/Programmierern auch noch Kosten für (3D-)Artists für Modelle, Texturen & Animationen, evtl. noch Kosten für Motion Capturing. Dazu dann Komponisten/Sounddesigner für Geräusche und Musik, dann noch Autoren/Story-Writer für die Handlung des Spiels und Kosten für die Synchronisation (in mehreren Sprachen).
Das fällt bei einem Browser fast alles weg und man im Grunde nur die Arbeit für die Browser-Engine und dessen Weiterentwicklung und das UI mit hier und da mal nem neuen Feature. Ein Browser hat keine Spielwelt, für die man Assets erstellen muss, keinen Soundtrack, keine Story und auch keine Synchronisation (nur reine Textübersetzung des UI). Und trotzdem hat Mozilla das Budget eines AAA-Blockbusters, obwohl für ein solches Spiel deutlich mehr Arbeit und damit Kosten anfallen.
Firefox ist bei mir der Standard Browser, wenn es den nicht mehr gäbe wäre das sehr schade.
Auf der anderen Seite ist 500 Millionen von Google eine Menge Holz.
Wenn die wegfallen wird Mozilla reduzieren müssen.
Wie oben schon angemerkt wäre eine Verschiebung der Entwicklung und der Finanzierung zum Teil nach Europa interessant, das wäre ein Projekt wo die EU einsteigen könnte.
Das würde für mich aber auch bedeuten das das Sitz aus dem Hochrisikoland USA nach EU verlagert werden muss.
Eines, das weniger als 85% des Umsatzes aus einer Quelle (Alphabet) bezieht und darüber hinaus noch nur eine einzige Dienstleistung umfasst, die sich (absehbar) als rechtswidrig herausgestellt hat.
Das mag auf den ersten Blick vielleicht unverhältnismäßig wirken. Aber anscheinend ist eine Browser-Engine gar nicht so einfach zu entwickeln, sonst gäbe es nicht so wenige davon. Bestimmt hat Mozilla viel Einsparpotential, aber mit fehlt die Fantasie, dass man die Kosten tatsächlich so weit zu senken, dass man auf das Geld von Google verzichten könnte.
Als jemand, der Google bereitwillig seine Daten umfangreich zur Verfügung stellt (egal ob unter Windows, Linux oder Android), bin ich natürlich Chrome-Nutzer. Und Firefox ist bei mir relevant, damit ich in diesem das JDownloader-Addon betreiben kann, um illegale Downloads bequemer zu handhaben. Das geht ja scheinbar unter Chrome nicht mehr. Außerdem gibt es ein Einsehen, dass ich nicht ewig mit Chrome weitermachen kann / möchte. Daher muss Firefox bleiben.
mach dir nichts draus, mozilla hat jahrelang einen ceo mit einem multi-millionengehalt gehabt, der auch keine antwort gefunden hat. dieses problem nicht zu lösen hätte ich auch für die hälfte des geldes gemacht
Tja, kein Problem wenn Firefox weg ist. Ist mittlerweile eh ein Schrottbrowser. Muss eh schon dauernd andere Browser nutzen da Firefox viele Seiten nicht mehr anzeigen kann. Dauernd Probleme mit dem Ding.
Und selbst wenn es dann nur noch Chromium und Blink Versionen gibt, dann ist Firefox selber schuld weil sie den Browser seit Jahren verfallen lassen und sich lieber Millionen Gehälter im Management auszahlen.
Auf so einen Verein kann man bestens verzichten. Schlechter wird der Markt dadurch auch nicht mehr, der ist schon seit Jahren kaputt. Die ganze Welt ist am Arsch und geht den Bach runter, warum sollte es bei Firefox anders sein? Und warum sollte uns das interessieren? Eine kapitalistische Firma weniger ist kein Verlust für die Gesellschaft. Sollen sie Firefox zu einer Genossenschaft umbauen, dann brauchen die auch keine Millionen mehr für korrupte Ausbeuter Manager mehr.