https://www.sovereign.tech/tech
Mozilla sollte an die deutsche Bundesregierung wenden, genauer das Wirtschaftsministerium wenden. Den wir haben da vor einiger Zeit wirklich etwas sinnvolles aufgesetzt, was nahezu einzigartig in der Welt ist. Es fehlt noch an langfristiger Dauerinvestition. Mozilla wird ein Sonderfall werden, aber dem STF fehlt ohnehin noch eine Dauerkomponente. Der STF fördert schon jetzt eine Grossteil der Basispakete der normalen Linuxinstallation (Archlinux Pacman, FFmpeg, curl, GNU Coreutils - ich habe Zweifel ob ein Zwanghafter Ersatz mit Rust Sinn macht - bis hin zu PHP und PGP). Erstens ist Linux fuer uns ueberlebenswichtig, weil wir sonst von Microsoft, Google und Apple (finanziell) erwürgt werden. Zweitens, weil 80% deren Infrastruktur auf diese Software aufsetzt.
Ich nutze Firefox gerne, neben Epiphany (WebKitGtk).
Und ich habe damals in Deutschland bei der Spendenaktion fuer die FAZ-Seite mitgemacht. Und so sollte sich Firefox sich auch finanzieren. Mit Spenden, eigenen Zusatzleistungen wie speziellen Dienste (Thunderbird plant Mailhosting) und ueber diverse Unternehmen und Regierungsprogramme. Erinnert Ihr euch wie duelloffene Software funktioniert? Jemand - das meint konkret den Leser hier - muss etwas reinstecken. Quellcode, Spenden, oder Fehlerberichte.
Wenn Ihr nicht 10 Euro an eure Linuxdistribution oder Firefox spendet oder direkt mitwirkt seid ihr nicht...teil der der Lösung. Es funktioniert nur mit uns
Firefox bekommt sein Geld fast nur Google. Langfristig hat das Firefox schon geschadet und das wird es weiterhin. Ähnlich bei einem Drogenabhaengigen, der Entzug ist Schmerzhaft und notwendig. Hier ist das gleiche Muster wie bei einem Windowsanwender dem schon lange klar ist, dass dieses Windows schadet. "Ja aber dann muss ich aktiv werden. Umlernen. Und bis ich wieder so fit mit dem Computer bin sind vier Jahre vorbei...".
Klar. Kann man lassen. Dann ist die Rechnung von Microsoft vier Jahre später um 80% hoeher. Die IT noch unzulaessiger. Und man flucht noch mehr. Da ist die Natur von Abhängigkeitsverhältnissen, es erfordert Kraft aus zu brechen.
Google finanziert Mozilla nur, um einer Massnahme zu entgehen. Mozilla hat dann auch ein Management-Wasserkopf, der merkwürdige Entscheidung getroffen hat (Smartphones...ja...ne...Firefox Send...ja...ne...). Ein Vorstand kann mehr als ein Programmierer bekommen, aber höchsten ein doppelt so hohes Gehalt. Dann ist Schluss, Spesen fuer Reisen und sonstige Ausgaben aussen vor. GNOME hat sich zuletzt auch zweifelhaftes Personal beschafft, aber das scheint hoffentlich überstanden. Lieber wenn, der es ehrlich meint und nicht der beliebste Social-Media-Star mit perfekten Fotoauftritt ist. Perfektion und stets richtige Entscheidung erwartet keiner. Viel mehr Fehlererkenntnis und Korrektur
PS: IT-Monopole gehoeren reguliert. Nicht Zerschlagen. Regulierung hat wunderbar bei AT&T funktioniert. Die Zerschlagung war ein einziges Desaster mit schwerwiegenden Folgen bis heute. Aber x Nutzern, kann man schon mal direkt einen Regierungsbeamten in den Aufsichtsrat entsenden. Proprietäre APIs (endor Lock-Ins) und Auszunutzung des Masseneffekts (Nutzerbasis als Waffe) sollte grundsaetzlich verboten werden.
PPS: Wir müssen mehr tun. Wir! Sonst bringt auch dieser Post in einem Forum wenig.