explorer.exe lädt unsichtbar

Zichta

Cadet 4th Year
Registriert
Feb. 2003
Beiträge
84
hi!

seit neustem hat mein windows xp sp2 explorer (v6.00.2900.2180 (xpsp_sp2_rtm.040803-2158)) die tolle eigenschaft, beim booten nur unsichtbar zu starten.

erstmal bleibt er ne halbe minute bei "lade benutzereinstellungen" stehen, dann der desktop ohne taskleiste und icons. taskmanager lässt sich aber öffnen, konnte die explorer.exe beenden und über "datei -> ausführen" neu starten.

so hats dann funktioniert. aber das ist doch keine lösung :freak:

bitte um hilfe!

ps: kann es sein das es an deaktivierten windows-services liegt? hab unmittelbar davor ein paar dienste deaktiviert. haben welche mit der anmeldung zu tun?
 
Zichta schrieb:
kann es sein das es an deaktivierten windows-services liegt? hab unmittelbar davor ein paar dienste deaktiviert. haben welche mit der anmeldung zu tun?
Und welche Dienste hast du deaktiviert? Woher sollen wir denn wissen, was du gemacht hast?
 
Dienste zu deaktivieren birgt immer Gefahren. Es gibt eigentlich nur ein bis zwei Dienste, die man deaktivieren sollte. Der Rest ist wichtig oder wirkt sich nicht auf die Performance aus.

Meistens verlangsamt man sein System durch die ganze Fummelei mehr als man es beschleunigt.


Was nicht heißen soll, dass es daran liegen muss, dass dein System jetzt "unsichtbar" bootet. Eine andere Erklärung wüsste ich auf Anhieb aber auch nicht.
 
Hier iss ne Liste mit Diensten und einer Erklärung dazu:
http://www.windows-tweaks.info/html/dienste.html
Ich hab bei mir daheim ich glaub nur 12 Dienste laufen. Alle unnötigen Dienste hab ich deaktiviert oder auf manuell eingestellt.
Die Dienste "Windows Verwaltungsinstrumentation" und "Remoteprozeduraufruf (RPC)" dürfen nicht deaktiviert werden, das führt immer zu Problemen.
 
cR@zY.EnGi.GeR schrieb:
Ich hab bei mir daheim ich glaub nur 12 Dienste laufen. Alle unnötigen Dienste hab ich deaktiviert oder auf manuell eingestellt.

12 unter XP? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das geht.

Solchen Seite, wie du sie angegeben hast würde ich auf jedenfall nicht trauen. Die haben keine Ahnung was sie da schreiben. Zum Beispiel deaktivieren sie den Taskplaner. Das wirst du wohl auch gemacht haben ohne dabei zu bedenken, dass der Prefetcher und auch jede Menge andere Dinge intern durch diesen Dienst gesteuert werden. Nicht nur die benutzerdefinierten Task im Taskplaner-Programm.

Du hast dir somit also den Prefetcher deaktiviert, der dafür da ist um die Geschwindigkeit des Systems zu verbessern.

Es heißt immer, dass man unnötige Dienste deaktivieren soll, aber die wenigsten Dienste sind wirklich unnötig.

In de c't war auch mal ein hervorangender Test darüber, welchen Effekt diese ganzen Optimierungsversuche haben, die man immer auf den Tweak-Seiten findet. Herausgekommen ist dabei, dass sich durch das ganze Deaktiveren keine Vorteile erzielen lassen. Allerhöchstens Nachteile, wie sie zum Beispiel beim Deaktivieren des Taskplaners auftreten.

Ähnliches gilt übrigens auch für die ganzen Registry Hacks und die ganzen Optimierungstools. Der größte Blödsinn überhaupt sind im Übrigen die Programme die einem den Speicher wieder frei machen sollen.

Windows versucht absichtlich den Speicher so voll wie möglich zu packen, anstatt ihn brach herumliegen zu lassen. Was hat man von freiem Speicher. Nichts. Der soll wenn möglich zu 100% mit Daten gefüllt sein. Dazu behält Windows so viele Daten wie möglich im Speicher um Geschwindigkeitsvorteile zu erhalten. Das merkst du, wenn du ein Programm schließt und es danach sofor wieder startest. Solche Speicherprogramme machen das alles wieder zu Nichte.

Also. Bitte optimiert nicht so viel. MS weiß schon ganz genau, wie ihr Betriebsystem funktioniert und wie es am besten funktioniert.

Das Einzige, was die c't feststellen konnte, was einen Geschwindigkeitszuwachs bringt, dass ist eine defragmentierte Platte. Das bringt mehr Performance als alles andere.
 
Zuletzt bearbeitet:
100 % Zustimmung für dich, noxon!:daumen:

Leider redet man hier gegen eine Wand, wenn man das mal so wie du beschreibt! Da musste Ich mir schon die tollsten Antworten anhören ala "Ist mir egal, was du schreibst, ich hab sie deaktiviert und bei mir ist es schneller, punkt"

In punkto c't hast du noch vergessen, den Autostart zu entrümpeln, aber das bringt nur Vorteile beim Booten und nicht so sehr im Betrieb.

PCB
 
genau nach dieser liste bin ich gegangen!!!

son dreck!
stimmt der standart-wert auf der homepage wenigstens?
oder woher soll ich noch wissen welcher welche einstellung hatte :(

thx

p.s.: es heißt immer: "..können sie bedenkenlos abschalten".. diese trottel
 
Zuletzt bearbeitet:
PCB schrieb:
In punkto c't hast du noch vergessen, den Autostart zu entrümpeln, aber das bringt nur Vorteile beim Booten und nicht so sehr im Betrieb.

Ja. Ich musste leider zum Ende kommen. Hatte gerade Feierabend. :)


@Zichta: ich denke schon, dass die Standardwerte stimmen. Wenn ich sie mit meinen Vergleiche stimmen sie auf den ersten Blick.
 
es gibt den einen oder anderen Dienst den man aus sicherheitsgründen abstellen kann, weil sie nur für bestimmte Netzwerk aufgaben benötigt werden. (bsp. windows Nachrichtendienst) aber soweit ich weiss, hat MS diese Dienste mit SP2 abgeschaltet.§
 
@noxon:
So hab mal nachgeschaut, sind 17 Dienste, die bei mir laufen. Und der Rechner braucht seitdem nur noch 31sec vom Starten bis in Windows und bis Windows dann komplett gestartet ist nur 38sec.
Und die Games starten auch um einiges schneller, da jetzt ca. 800MB nach dem Starten frei sind.
Was aber auch sehr viel Performance bringt, ist das Aufräumen der Registry mittels Regoptimizern.

Allerdings ist es nicht richtig, dass es gut ist, wenn Windows den Arbeitsspeicher vollmüllt.
Was wichtig ist, ist, dass der Kernel in den Speicher geladen wird. Es macht auch überhaupt keinen Sinn, die ganzen Dienste zu laden, die man überhaupt nicht braucht.
Deshalb brauchen auch die ganzen Adobe Produkte ala Acrobat Reader und Photoshop so elendig lange zum Starten weil die alle möglichen Plug-Ins laden, von denen dann nur 30% gebraucht werden.
Dienste sollten nur dann gestartet werden, wenn man sie auch wirklich braucht.
Bsp:
Es werden 30 Dienste gestartet, davon werden aber lediglich 20 benötigt. Die restlichen 10 belegen nur unnötig Speicherplatz. 3 davon braucht man vielleicht nur 3-4 mal im Jahr, z.B. O&O Defrag. Die startet man nur dann, wenn man sie auch wirklich braucht.
Wenn der Arbeitsspeicher mit sämtlichem Müll voll ist, muss Windows zwangsläufig irgendwann die Daten auf der Platte auslagern, z.B. bei sehr speicherhungrigen Spielen, und dann wundern sich einige, wieso die Spiele so langsam laufen. ;)
 
@Crazy Engi: Uah, ich wollte zu deinem Halbwissen gerade was verfassen..aber..keine Lust: Zum Thema empfehle ich http://de.wikipedia.org/wiki/Paging mit _allen_ weiterführunden Links - In der Fachinformatiker-Ausbildung wird das Thema Speicherverwaltung offensichtlich nicht ausführlich genug behandelt :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Achtung es folgt ein absolut unsinniger beirag:lol:
Am schnellsten ist Win wenn man es neu installiert!
 
theFunk schrieb:
@Crazy Engi: Uah, ich wollte zu deinem Halbwissen gerade was verfassen..aber..keine Lust:

Dito



Hier doch noch eine Kleinigekeit @cR@zY.EnGi.GeR:

Wenn ich von wichtigen Diensten rede, dann meine ich natürlich die Windowsdienste und keine Dienste von normalen Anwendungen wie O&O-Defrag, Virenscanner und Co.

Defragmentieren sollte du im übrigen mehrmals als 3-4 Mal im Jahr. Wie ich schon sagte bringt das merkliche Geschwindigkeitsvorteile. Ich würde also jede Nacht eine Stealth-Defragmentierung durchführen oder wenn dein Rechner nachts nicht läuft den Background-Defrag aktivieren.

Wenn man auf diese Weise regelmäßig defragmentiert dauert so eine Defragmentierung auch nur noch eine Minute.
 
cR@zY.EnGi.GeR schrieb:
Was aber auch sehr viel Performance bringt, ist das Aufräumen der Registry mittels Regoptimizern.
Wie schon gesagt wurde, bringt das Entrümpeln der Registry überhaupt keine (!) Leistungssteigerung! Das liegt an der Art und Weise, wie Windows die Registrierung verwaltet, es wird eine kleine Menge RAM dafürt reserviert und Windows füllt diesen Bereich mit 64 kbyte Häppchen. Ist der Bereich voll, fällt das 1. Häppchen raus, um Platz für die nächsten zu machen (First in-First out).
Windows lädt nie die ganze Registrierung in den Speicher, das ist ein Ammenmärchen, wahrsch. von den Herstellern der ganzen Reg-Tools verbreitet!:D

PCB
 
Das war auch das Ergebnis der c't.

Die haben extra einen schwachen Rechner mit lediglich 256 MB Ram für ihre Tests verwendet und eine 256 MB große Registry angelegt. Null Performanceeinbußen gegenüber einer normalen Registry. Sie haben auch das Zugriffsverfahren mit den Hives, Cells und so weiter erklärt, aber wie's genau funktioniert habe ich auch schon wieder vergessen.

Jedenfalls soll die Größe der Registry keine Auswirkungen auf die Performance des Rechners haben. Was sich hier also immer abzeichnet ist wohl eher sowas wie ein Plazebo-Effekt. Wenn man immer jede Menge Optimierungstools verwendet, dann muss das System ja schneller werden.

Naja. Warum nicht. Es ist die gefühlte Geschwindigkeit, auf die's ankommt, oder? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was ist mit BootVis is wohl kein Optimierungstoll , oder?:rolleyes:
Und da startet Windows doch teils erheblich schneller
 
Ich spreche jetzt von den ganzen anderen Tools, die einem "während des Betriebs" bessere Leistungen versprechen. Ich spreche hier nicht vom schnelleren Booten oder so.

Boot-Vis ist ja eigentlich auch kein Optimierungstool an sich. Das ist eigentich für Entwickler gedacht, die damit genau festlegen können, wann ihre Treiber oder Anwendungen während des Bootprozesses geladen werden.

Hauptsächlich geht es hier um diese komischen Tools, die einem irgendwelche Registry Keys setzen. Von wegen DisablePagingExecutive auf 1 oder so.
 
Zurück
Oben