EXTERNE HDD mit 4TB

Theking25

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Hallo,

Warum kann ich keine HDD die auf GPT konvertiert ist von extern auf intern einbauen.

Das geht nicht ohne formatierung, aber bei MBR geht das ohne probleme.

Auch wenn es von Windows auf GPT umgewandelt wurde geht das nicht mehr über usb aber MBR schon.

Warum ist das so ?

Kann man was machen damit es bei GPT auch läuft wie bei MBR.
 
Ich weiß von den Intenso Festplatten dass diese vom Controller des USB-Gehäuses automatisch umpartitioniert werden. Windows erkennt das, dem Anschein nach, nicht richtig.
 
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Normalerweise ist es vollkommen egal für eine GPT formatierte Festplatte, ob extern oder intern.

Ich kann mir jetzt nur vorstellen, dass es eine Platte ist, die 4K Sektoren nativ unterstützt, der USB-Sata-Controller des externen Gehäuses aber ein Exot ist, der da irgendwas bei GPT verhunzt und bei MBR durchläßt.
 
Was für eine HDD? Vielleicht von WD? Vielleicht mit Hardwareverschlüsselung?
 
Bei selbst zusammen gebauten geht das ohne Probleme.
Bei fertigen externen Platten verhindert jedoch meist der verbaute Controller das die Platte direkt intern laufen kann.
 
Das liegt ganz sicher am verbauten controller.

Wenn ich das intern auf GPT mache geht das im controller nicht mehr und anders herum genau so.

Ich weiß nicht was man da machen soll.
 
Willst du die Platten denn dauernd wechseln? Also von intern auf extern und zurück? Dann bleibt dir nur die Möglichkeit mit einem USB->SATA Adapter zu arbeiten.

So etwas wie das hier.
 
Er könnte sich auch einfach ein anderes externes Gehäuse kaufen.
 
Ich habe so ein adapter schon, vom gehäuse der festplatte.

Oder sind die anderen besser ?
 
theking25 schrieb:
Warum kann ich keine HDD die auf GPT konvertiert ist von extern auf intern einbauen.

Das geht nicht ohne formatierung, aber bei MBR geht das ohne probleme.
Es dürfte weniger an MBR oder GPT liegen, sondern eher an der Kapazität der Platten. MBR funktioniert bei den üblichen 512 Byte pro logischem Sektor ja nur bis 2TiB, darüber ist GPT nötig. Aber das normale 32 Bit WinXP hat kein GPT unterstützt und daher haben viele der früher Fertig-USB Platten eine 4k Sektoremulation im USB-SATA Bridgechip. Testen kann man dies indem man die USB Platte anschließt, eine Eingabeaufforderung (cmd) startet und folgenden Befehl genau so ausführt:

wmic diskdrive get BytesPerSector,Model

Steht vorne 4096, dann gibt es diese 4k Sektoremulation, die ist bei den Gehäuse oft nur aktiv wenn eine Platten mit mehr als 2TB verbaut ist und da diese 4k Sektoremulation bei Anschluss direkt an SATA entfällt, muss man die Platte dann neu initialisieren und verliert auch alle Daten.

Ein anderer Grund könnte eine Verschlüsselung im USB-SATA Bridgechip sein, wie die viele WD USB Platten haben und der auch aktiv ist und die Daten auf der Platte verschlüsselt, wenn man sie weder aktiviert hat noch ein Passwort eingeben muss um normal an die Daten zu kommen. Die Entschlüsselung entfällt natürlich wenn man die Platte ausbaut und damit kommt man dann nicht mehr an die Daten und muss die Platten ebenfalls neu initialisieren.
 
Holt schrieb:
wmic diskdrive get BytesPerSector,Model

Steht vorne 4096, dann gibt es diese 4k Sektoremulation, die ist bei den Gehäuse oft nur aktiv wenn eine Platten mit mehr als 2TB verbaut ist und da diese 4k Sektoremulation bei Anschluss direkt an SATA entfällt, muss man die Platte dann neu initialisieren und verliert auch alle Daten.

Genau das ist es, ich habe eine 4k Sektoremulation.

Aber ich habe das auch bei MBR aber dann geht das.

Warum ist das so ? Ich checke das irgendwie nicht.
 
theking25 schrieb:
Aber ich habe das auch bei MBR aber dann geht das.
Das kann ich mir nicht vorstellen. Zwar wird diese 4k Emulation ja gerade gemacht um MBR auch bei Platten mit mehr als 2TB nutzen können, aber alle Adressen, angefangen bei den Angaben zu Start und Länge der Partitionen in eben diesem MBR, sind dann um den Faktor 8 zu klein, wenn die 4k Emulation entfällt und genau dies passiert ja, wenn man die Platte aus dem Gehäuse nimmt und intern per SATA anschließt. Damit wäre jede Partition nur noch 1/8 der ursprünglichen Größe und da ihr Anfang auch viel weiter vorne vermutet würde, fehlen dann an der falschen Position die korrekte Kennung für das Filesystem, die Partition wäre also in der Datenträgerverwaltung als RAW gekennzeichnet.

Egal ob MBR oder GPT, wenn Du eine Platten aus einem Gehäuse mit aktiver (dies kann von der Kapazität der Platte abhängen, nicht bei allen Gehäuse ist die in jedem Fall aktiv) 4k Sektoremulation nimmst, die dort auch initialisiert war und genutzt wurde und intern per SATA direkt anschließt, dann kommst Du nicht an die Daten, sondern musst sie neu initialisieren, also die Partitionen neu anlegen.
 
Was soll ich sagen auch die festplatten die ich intern auf gpt habe sind 512 B

1588966676732.png
 
Eigentlich alle SSDs und bis auf die wenigen 4kn Platten (die alle Enterprise Nearline Platten sind) auch alle HDDs, haben eine logische Sektorgröße von 512 Byte. Die 4k bei USB Platten kommen von der Emulation die der USB-SATA Bridgechip im USB Gehäuse macht. Mit MBR oder GPT hat das nichts zu tun, außer dass der Grund für diese 4k Emulation eben ist, MBR auch bei HDDs mit mehr als 2TB nutzen zu können, damit auch Win XP die volle Kapazität nutzen kann. Nachdem der Support von XP geendet ist, sind die USB Platten mit 4k Sektoremulation auch praktisch vom Markt verschwunden, was man auch daran gesehen hat, dass die "XP kompatibel" Logos von den Packungen verschwunden sind.
 
Das eklärt warum im neuen usb hdd 512 sind.
Die andere platte war alt 6 jahre schon.

Ich habe die festplatte intern auf MBR formatiert und da lief sie auch im usb problemlos.
Wenn immer 4k simuliert wird müßte es auch mit MBR nicht laufen oder ?
 
theking25 schrieb:
Ich habe die festplatte intern auf MBR formatiert und da lief sie auch im usb problemlos.
In welchem Gehäuse, dem der neuen oder dem der 6 Jahre alten Platte? Das Gehäuse der alten dürfte eine 4k Sektoremulation haben, wie schon gesagt, ggf auch nur wenn eine entsprechend große Platte eingebaut ist.

Unter Formatieren versteht man eigentlich das Aufbringen eines Filesystems wie z.B. NTFS, aber MBR ist kein Filesystem sondern eine Art der Partitionierung (GPT wäre eine andere).
theking25 schrieb:
Wenn immer 4k simuliert wird müßte es auch mit MBR nicht laufen oder ?
Nochtmal: Mit MBR oder GPT hat dies nichts zu tun, davon weiß das Gehäuse auch gar nichts. Es gibt nur immer dann Datenverlust, wenn man eine Platte zwischen intern (oder einem Gehäuse ohne) und einem USB Gehäuse mit 4k Sektoremulation umbaut. Der Umbau zwischen mit und ohne 4k Sektoremulation kann nicht ohne Datenverlust funktionieren, weil die ganze Adressen dann eben nicht mehr stimmen.
 
Das witzige bei der sache ist das wenn die platte MBR ist auch mit 4k läuft das zwischen intern und extern ohne probleme.

Nur bei GPT nicht.
 
theking25 schrieb:
Das witzige bei der sache ist das wenn die platte MBR ist auch mit 4k läuft das zwischen intern und extern ohne probleme.
Das kann wie gesagt nicht sein, weil die Angaben zur Position und Größe der Partition mit 4k Sektoremulation um den Faktor 8 geringer sind als ohne, wenn die Partitionen in beiden Fällen den gleichen Offset und die gleiche Größe haben. Du musst Dich da irren.
 
Ich habe die HDD intern jetzt auf MBR gemacht und dann mit USB angeschossen und da lief es ganz normal.
 

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Wieso läuft normal? Da steht "nicht zugeordnet" bei der 2048,00GB großen Partition, Du kommst also nicht an die Daten die da drauf waren und nicht einmal die Partition wurde erkennt, es ist ja nicht zugeordnet. Und Du bist auch sicher das es die Letzte in der List, also diese PHD 3.0 Silicon Power SCSI Disk Device ist?

Du kannst ja mal versuchen diese Partition zu formatieren, aber ich wette dies geht nicht, denn die Partition wäre nach den Angaben in der Mappingtabelle ja bei 4096 Byte pro logischem Sektor (LBA) ein Vielfaches größer als die Platte selbst, deren maximaler LBA ja nun nur noch 1/8 des Werte vorher an SATA beträgt. Die der Partitionstabelle stehen ja pro Partition zwei Werte, der Offset, also wo die Partition startet und deren Länge und dies jeweils in der Form von LBAs. Die Datenträgeverwaltung kann mit dem was da jetzt in der Partitionstabelle steht, also gar nichts anfangen, weshalb sie doch auch "nicht zugeordnet" anzeigt und an der Adresse die dort als Offset steht, befindet sich auch keine Kennung für ein gültiges Filesystem.
 
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