Externe HDD - Mysteriöser Datenschwund

NiffStipples

Cadet 3rd Year
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Hallo erstmal :)

Nachdem ich nun längere Zeit hier im Forum geschmökert habe allerdings leider nichts zu meinem
Problem gefunden habe, und auch Google mir keine brauchbare Hilfe leisten konnte dachte ich mir
ich versuchs mal mit nem eigenen Post.

Folgendes Problem ist bei mir aufgetreten:

Meine externe 2TB Platte von Seagate (Seagate FreeAgentXtreme 2TB) hat vorgestern Abend anscheinend
seinen Dienst quittiert. Nachdem ich den PC gestartet hatte, wurde die Platte zwar ganz regulär im Explorer
(falls dies relevant ist, ich benutze WinXP) angezeigt allerdings fehlt ein großteil der Daten welche darauf
abgespeichert waren. Wobei fehlen der falsche Ausdruck ist (anscheinend ist die MFT irgendwie baden gegangen)
da ich unter den Platteneigenschaften noch genauso wie im funktionierenden Zustand eine Speicherbelegung
von 995GB angezeigt bekomme.

Das eigenartige ist, dass eben nich alles verschwunden ist...beispielsweise kann ich einen Ordner noch öffnen
(Bei allen Anderen kommt sofort bspw. folgende Fehlermeldung: Auf J:\TV\Covers kann nicht zugegriffen werden. Die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar)
in welchem sich auch noch einige ohne Probleme lesbare Dateien befinden (In diesem Fall DVDs). Auch die
Ordnernamen der anderen DVDs sind noch vorhanden, allerdings kann ich darauf nicht mehr zugreifen (es erscheint die selbe Fehlermeldung wie oben)

Nachdem sich dann die erste Panik gelegt hatte, hab ich es mal mit CHDSK
(chkdsk J: /v > c:\ErrorLog.txt)​
versucht, welches mir ein, für mein Laienhaftes Verständnis, sehr unbrauchbares Ergebnis ausgespuckt hat (Log befindet sich in der txt im Anhang)

Danach hab ich mal testdisk (V6.11.3) angeworfen, wobei ich zugeben muss, dass ich mich damit leider sehr wenig
auszukenne. Ich habe mal versucht von den wichtigsten Schritten Screens zu machen, sollte ich welche vergessen
haben dann werden diese natürlich umgehend nachgeliefert.

Ebenfalls habe ich ein Datenrettungstool mal die Platte scannen lassen (R-Studio), allerdings liefert dies eher unbrauchbare
Resultate, da es nur noch vereinzelte *.vob Files findet und nicht die dazupassende Ordnerstruktur :( Keine Sorge,
bis auf den reinen Scan habe ich nichts bis jetzt an der Platte verändert. Also weder gelöscht noch wieder hergestellt.

Zu guter letzt habe ich es noch mit Knoppix (V6.2) versucht.
Dieses zeigt eigentlich das selbe wie Windows an. Die zum Teil noch sichtbare Ordnersturktur (wobei ich nur einen von acht Ordnern öffnen
kann und somit dessen Unterordner ansehen kann wovon wie gesagt noch 4-5 wirklich Daten enthalten und somit OK sind)
Versuche ich auf die anderen Ordner zuzugreifen so bekomme ich die Fehlermeldung:
Zugriff auf "<Ordner>" nicht möglich: Eingabe-/Ausgabefehler​

Bin nun ein wenig ratlos was ich als nächstes machen soll und hoffe sehr, dass mir jemand gute Tips geben kann :(

Wie gesagt, TestDisk ist mir ein wenig zu chinesisch als das ich mit den daraus gewonnen Daten bzw. Analysen etwas anfangen könnte. Bin für jeden Ratschlag dankbar :)

Lg
 

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Du hast die Platte gottseidank nicht mit chkdsk schreibend "totbehandelt", das wäre fatal gewesen...
Info zur gezielten Wiederherstellung folgt gleich, muss nur den Link suchen, wo alles schon mal dagewesen ist.
Ergänzung ()

Hier Ist er: Gigabyte HDD-Schrumpf-BIOS-Bug
folge den Links; da ist ähnliches passiert.
Unbedingt vorher ein BIOS-Update, dann erst Platte auf maximale Kapazität zurücksetzen.
Bei 2TB Platten, die auf 1TB geschrumpft wurden, könnte es sein, dass dabei das Dateisystem in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Daher nochmals ein chkdsk ohne das Dateisystem zu "reparieren", dann lässt sich abschätzen, ob was passiert ist
 
Wow, das ging ja schnell :D

Danke erstmal für die schnelle Antwort!

Leider habe ich vergessen zu erwähnen (und ich hoffe, dass das nun kein
gröberes Problem darstellt), dass ich die Festplatte
welche normalerweise mittels eSata mit meinen Standrechner verbunden ist
(auf welchem das Problem auch zuerst auftrat) zu Testzwecken mit meinem Notebook
(falls dessen Spezifikationen eine Rolle spielen kann ich das natürlich auch noch raussuchen und posten)
über USB verbunden habe. Habe natürlich auch dort nur getestet ohne irgendwelche Schreibzugriffe
auf die Platte durchzuführen, allerdings tritt dort exakt die selbe Problematik auf :(

Wollte das noch anbringen bevor ich das BIOS Update vll. umsonst durchführe, bzw. wird die Platte ja
eigentlich mit 2TB (bzw. 1863GB) korrekt angezeigt oder?

Lg :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Symptom passt doch nicht ganz, was ich in der Eile übersehen habe -
Poste doch mal die aktuelle BIOS-Version des Boards (wird beim POST angezeigt).
Bis zum Versuch der Klärung, was da passiert ist, solltest Du keine weiteren Diagnoseläufe unter Windows mehr machen, und schon gar nichts neu auf die Platte schreiben.
 
Angezeigt wird die Version F12 im Post Screen.

Habe die Platte mal sicherheitshalber abgesteckt damit chdsk nicht aus versehen beim hochfahren alles verschlimmbessert :)
Gibts noch irgendwelche Screens/Tests die ich in TestDisk vergessen habe und welche noch hilfreich wären? Kann mir nicht vorstellen, dass es
am BIOS liegt da die Platte auf einem anderen System ja leider die selben Probleme hat :(

Lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja der Trugschluss - denn die Platte wird auf eine geringere Größe gesetzt und das bleibt sie auch auf einem anderen System.
In der Datenträgerverwaltung wird das ausgewiesen, was im MBR an Partitionierung ausgeschöpft ist, und nicht die von der Platte per "Device Identify" ermittelte Größe.

Chkdsk beim Hochfahren kann mit beliebigem Tastendruck innerhalb der ersten paar Sekunden abgewürgt werden.

Ein HDTune Bench/Check-Lauf bringt ebenfalls Gewissheit, ob ab z.B. der Hälfte der Kapazität alles zurückgewiesen wird.
Es kann nämlich auch eine BIOS-Limitierung den Rest der Platte nicht ansprechbar machen. Hab ich aber bei den P35-Boards nicht in Erinnerung.
Betreffend F12 werde ich mal nachsehen, ob die den Bug überhaupt noch hat...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ahaa, nagut auf dem Gebiet bin ich wie gesagt garnicht bewandert :rolleyes:

Das mit dem abbrechen ist schon richtig, nur vertrau ich da nicht ganz auf die Computerkenntnisse
meiner Freundin, da passiert schnell mal ein Unglück ;)

Also soll ich mal hdtune drüber laufen lassen? Hab leider nur die V3.5 hier zur Verfügung, aber das
sollte ja keinen Unterschied machen oder?

Bzw. unter Umständen ist auch im Bios etwas schief gegangen, hatte letztens erst Startprobleme
woraufhin es sich dann anscheinend von alleine reseted hat...zumindestens waren alle Einstellungen
wieder auf default.

Lg
Ergänzung ()

Hm, welcher Benchmark bei HDTune würde aufschluss darüber geben ob der Datenträger auf eine geringere
Größe gesetzt wurde?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei HDTune den normalen read-Benchmark; wenn da was nicht in Ordnung ist, wird die Kurve des Datentransfers irgendwo abbrechen und der Benchmark mit Read Error beenden.
Dann den Error Scan, wenn da ab einem gewissen Punkt nur mehr rote Felder auftreten, kannst Du den abbrechen. Beide Bilder posten, dann kann man daraus vielleicht schon was schließen...
Ergänzung ()

Bzw. unter Umständen ist auch im Bios etwas schief gegangen, hatte letztens erst Startprobleme
woraufhin es sich dann anscheinend von alleine reseted hat...zumindestens waren alle Einstellungen
wieder auf default.
Das kann von allem möglichem herrühren;
- Netzschwankung beim Start
- Batterie leer
- Speicherfehler
- Übertaktungsfehler
...

Du solltest nur überprüfen, ob jetzt danach immer noch die F12 aktiv ist oder eine noch ältere - die F12 vom Februar 2008 hat meines Wissens nach den oben angeführten Bug noch in sich. Genaués dazu lässt sich leider nur schwer in Erfahrung bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, so weit so gut (oder schlecht?)

Habe HDTune jetzt mal drüber laufen lassen, Benchmark sowohl als Error Scan...beide haben keinen
Fehler ausgespuckt. Den Error Scan habe ich nur im Quick Scan drüber laufen lassen da es bei 2TB
sehr lange dauert bis er durch ist. Wenn Fehler erst bei einem ausführlichen Scan sichtbar sind dann
bitte bescheid sagen damit ich es heute über Nacht einfach laufen lasse :)

Weiters habe ich die Platte wie man an der Übertragungsrate erkennen kann über USB angehängt.
Als ich es mit eSata probiert habe hat er nur eine Übertragungsgeschwindigkeit von ca. 3,5mb zusammen
gebracht...da dürfte wohl irgendwas im argen sein wobei mich das im Moment weniger beschäftigt :(

Das kann von allem möglichem herrühren;
- Netzschwankung beim Start
- Batterie leer
- Speicherfehler
- Übertaktungsfehler
...

In der Tat war es ein Übertaktungsfehler, hatte nämlich (zugegebenermaßen extrem dämlicherweise)
die bios-default Übertaktungsfunktion für den Speicher ausprobieren wollen *argh* was zu den
Restarts geführt hat. Dies war zwar schon zwei Tage davor allerdings habe ich danach nicht auf
die betroffene Festplatte zugegriffen und kann daher nicht sagen ob danach das Problem bereits
aufgetreten ist.

Du solltest nur überprüfen, ob jetzt danach immer noch die F12 aktiv ist oder eine noch ältere - die F12 vom Februar 2008 hat meines Wissens nach den oben angeführten Bug noch in sich. Genaués dazu lässt sich leider nur schwer in Erfahrung bringen.

Hm, im Post-Screen wird die Version F12 angezeigt und diverse Softwaretools für Windows tun dies
ebenfalls. Gibt es noch eine Möglichkeit zu überprüfen ob eine andere Version aktiv ist, bzw. kann überhaupt eine andere Version aktiv sein wenn ich diese Anzeigen bekomme?

Fragen über Fragen, bin schön langsam am verzweifeln :(

Lg
Ergänzung ()

Kann eigentlich etwas anderes als das Bios daran schuld sein? Seit dem Restartproblem habe ich eigentlich
nichts an der Konfiguration des PCs verändert und die Platte lief vorher ohne Probleme. Es macht mich nur
so stutzig, dass ein paar Dateien noch vorhanden sind und der Rest ebenfalls nicht vom Erdboden verschluckt
sondern anscheinend nur nicht mehr für Windows nutzbar.

Verzeih mir bitte die unqualifizierten Mutmaßungen, solche Probleme lassen mir nur einfach keine ruhige
Minute...nur weiß ich, dass das schlechteste was man in der Situation machen kann ist überstürzt zu handeln ;)
 

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So wie es aussieht, hat der 1TB-Bug bei Dir noch nicht zugeschlagen - Hast Du irgendwelche 1TB-Platten im System hängen, und an welchem SATA-Port (Reihenfolge Datenträgerverwaltung)
Das BIOS sollte auf jeden Fall auf die neueste Version hochgezogen werden.

Betreffend der verschwundenen Dateien probier mal mit GetDataBack einen Scan über das ganze Volume, speicher den Suchlauf ab (sonst musst Du den stundenlagen Teil immer wiederholen) und sieh dann mal, ob von den verschwundenen Dateien welche auftauchen resp. damit die dzt fehlerhaften gefunden werden und OK (verwendbar) sind
 
Also sind Datenrettungstools der Weisheit letzter Schluss? :(

Habe in den Anhang mal einen Screen von der Datenträgerverwaltung gehängt. Das Bios Update auf F14 hat leider
auch nicht den erhofften Erfolg gebracht, kurz gesagt alles beim alten.

Ich hab in der Tat noch eine 2. 2TB Platte allerdings intern verbaut...läuft einwandfrei. Und noch eine externe
Seagate Platte mit 1TB allerdings hat diese vor einigen wochen auch ihre Daten geschluckt. Daher sich darauf
aber nur ca. 1GB befanden war ich nicht weiter verärgert darüber, aber es ergibt sich schon ein Muster. Ich weiß
leider nicht genau was bei dieser 1TB Seagate Platte falsch gelaufen ist, chkdsk war damals leider schneller als ich
und hatte schon einen Großteil der Daten verschwinden lassen nach dem Systemboot. Klingt trotzdem wenn ichs
mir recht überlege sehr ähnlich zu diesem Problem, also was könnte daran Schuld sein?!
Ergänzung ()

Äh, in dem Fall ist der Datenträger 2 der betroffene, die andere Cinema(H: ) ist die interne 2TB Platte.
Ich hab die Platte jetzt wieder über eSata angehängt und lasse gerade GetDataBack drüber laufen, nur
ist anscheinend irgendwas mit der Platte überhaupt nicht in Ordnung, sie scheint öfter hängen zu bleiben
was auch zu kurzen freezes des gesamten Systems führt...während dessen klackert die Platte 3mal und
dann gehts wieder weiter.
Ergänzung ()

Habe GetDataBack über eSata jetzt mal abgebrochen da er aufeinmal nur noch Fehler ausgegeben hat:

....
Mft entry found @ sector 6302191: 'VTS_01_4.VOB'
Mft entry found @ sector 6302193: 'VTS_01_1.VOB'
Mft entry found @ sector 6302195: 'RECYCLER'
Mft entry found @ sector 6302197: 'S-1-5-21-1614895754-515967899-1801674531-1003'
Fehler 1167 in HD130: während ReadLba: LBA=253052736, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
Bad sectors >= 1
***E/A Fehler 'Unbekannter Fehler (1167)' beim Lesen von Sektor 253052736 auf HD130:
...ignoring future errors...
Fehler 55 in HD130: während ReadLba: LBA=253052800, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
***E/A Fehler 'Unbekannter Fehler (23)' beim Lesen von Sektor 253052800 auf HD130:
...ignoring future errors...
Fehler 55 in HD130: während ReadLba: LBA=253052864, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
Fehler 55 in HD130: während ReadLba: LBA=253052928, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
Fehler 55 in HD130: während ReadLba: LBA=253052992, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
Fehler 55 in HD130: während ReadLba: LBA=253053056, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
Fehler 55 in HD130: während ReadLba: LBA=253053120, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
Fehler 55 in HD130: während ReadLba: LBA=253053184, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
Fehler 55 in HD130: während ReadLba: LBA=253053248, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
Fehler 55 in HD130: während ReadLba: LBA=253053312, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
Bad sectors >= 10
Fehler 55 in HD130: während ReadLba: LBA=253053376, CHS=-1x-1x-1, Cnt=64
....​

Abgesehn davon hat mich dieses klacken etwas nervös gemacht. Das Problem an den Datenrettungstools
ist, dass mir GetDataBack wahrscheinlich genauso wie R-Studio wieder nur einzelne vob Files liefern
wird :(

Woran kann eigentlich die eSata Problematik liegen, wenn er über USB/Firewire ebenfalls alles ausliest
und keinerlei Geräusche von sich gibt bzw. auch nicht kurzzeitig hängen bleibt? Anscheinend
treten die Lesefehler auch nur über eSata auf, bin nun schon lange an dem Sektor vorbei bei dem
vorhin die E/A Fehler auftraten.
 

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Wenn es klackert und die HDD Lesefehler zeigt, dann sollte mal ein SMART-Status erhoben werden.
GetDataBack zeigt die komplette Struktur der Ordner/Dateien, soferne diese noch zuordenbar sind.
Wenn die 1. Platte am Controller eine 2TB ist, dann dürfte in der F12 der BIOS-Bug schon behoben sein - oder hängt die 250GB Systemplatte am GSATAII (jMicron, lila) Controller? Jedenfalls würde sich ein derartiger Fehler etwas anders äußern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bisher hatte ich alle Platten am JMicron Controller hängen da ich des öfteren gelesen habe, dass der
Gigabyte Controller etwas langsamer sein soll. Habe die externe Seagate Platte zu testzwecken
mal an den GSATAII gehängt, ergibt aber genau die selbe Symptomatik :(

SMART Werte liefern mir die externen Platten aus irgendeinem Grund keine, habe versucht mit HDTune darauf
zuzugreifen, angezeigt hat es mir aber nichts. Ist aber wie gesagt auch bei der 1TB Version der Seagate Platte
so, dürfte also nicht an der 2TB Platte liegen.

Muss ich bei GetDataBack irgendwelche speziellen Optionen auswählen oder passen die default werte so?
Bzw. welche Scan "Art" ist denn am klügsten in diesem Fall?

Lg
 
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Probier mal zum Auslesen der Smart-Werte CrystalDiskInfo.
Schlimmstenfalls musst Du den Controller (an dem die Systemplatte nicht hängen sollte) auf IDE-Mode stellen, damit die ausgelesen werden können.

Bei GetDataBack ist die gesamte Platte, nicht die Partition, anzugeben, "Weiss nicht" als Fehlerursache ist default. Vor einem weiteren Versuch sollte mal abgewartet werden, was die SMART-Werte so sagen.
 
Auf die gefahr hin mich als kompletten DaU zu outen, ich fahre sowieso alle Platten im IDE Mode und nicht
im AHCI (falls das gemeint war?).

Der AHCI Controller (insofern man das so nennen kann) braucht eine halbe Ewigkeit beim booten
und einen pregnanten Vorteil konnte ich nicht wirklich daraus ziehen...bis auf die HotSwap Funktion für
eSata Platten, wobei ich das nicht so oft benötige als das es relevant wäre.

Bin leider gerade noch in der Arbeit, sobald ich wieder zuhause bin werde ich CrystalDiskInfo mal anwerfen
und die Screens wieder rein stellen.

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass meine Chancen auf eine zumindestens teilweise Datenrettung rapide sinken ;)
Auf alle Fälle wird demnächst ein Raid0 angelegt, nochmal lass ich mich auf so ein Roulette mit externen
Platten nicht ein.
 
Wer IDE fährt, weil er keine wesentliche Verbesserung unter AHCI ortet, gehört gewiss nicht zu den DAU's :)
Mit einem RAID0 verdoppelst Du nur die Chance eines Ausfalls; wenn Du RAID1 gemeint hast, ist das auch nicht das gelbe vom Ei. Besser ist in jedem Fall einfach ein periodisches Sync von 2 Platten.
 
E/A-Fehler weisen zumeist auf ein beschädigtes Dateisystem.
Teste mal ob über Testdisk und einer Bootsektordiagnose der Pfad zum Dateisystem ri chtig gefunden wird und deine Daten anzeigt?
Ist zwecks Überprüfung, ob du die dann kopieren kannst.
Bestätige mal in Testdisk durch, bis du das Menü Analyse siehst.
Bestätige aber nicht bei Analyse sondern bei Advanced!
Bestätige bei Boot und gehe auf Rebuild BS.
Hinterher zeigt Testdisk dir das Ergebnis an.
Wenn Testdisk zu lange sucht (mehr als einige Minuten, teile es mit.
Hinterher solltest du das Menü List sehen.
Gehe mal da drauf und teile mit, ob deine Daten oder wieder eine Meldung angezeigt wird.
Gehe dort erstmal nicht auf das Mneü Write, um keine Änderungen vorzunehmen.

Teile es mit.

Ansonsten würde es nach einem beschädigten Dateisystem aussehen.
Checke es erst mal gegen, indem du in Testdisk auf das Menü Advanced / Boot auf Repair MFT gehst.
Teile mal mit was dort steht.
Nimm dort bitte auch keine Änderungen mit y drücken am Dateisystem vor, sondern teile es mit.
Auch wenn Testdisk wegen Read Errors hängen sollte.

Viele Grüße

Fiona
 
Soo, nungut ich werde mal Schritt für Schritt die Ergebnise auflisten :)

Zuerst habe ich es mit GetDataBack über Firewire probiert, nachdem er ungefähr 15std. gesucht hat, hat er
mir die Ergebnise geliefert welche ich im Anhang abgespeichert habe. Wie gesagt findet er leider nur vereinzelt
ein paar Files und diese sind als einzelne *.vob Files leider nicht mehr zu gebrauchen :( Das eigenartige ist nur, dass
er in der Log-Datei sehr wohl die verschwundenen Ordner und auch sehr viele *.vob, *.ifo, etc. Files auflistet.
Falls ihr aus dieser Log auch Schlüsse ziehen könnt kann ich sie noch uppen, allerdings ist sie 4mb groß, deswegen
lass ich die vorerst mal weg.

Danach habe ich versucht den SMART Status mit CrystalDiskInfo herauszufinden, allerdings ohne Erfolg.
Das Programm listet die betroffene Festplatte als einzige (sonst sind alle vorhanden) nichtmal auf.

Abschließend habe ich die Schritte durchgeführt die Fiona mir geraten hat. Grundsätzlich musste ich auf
keines der Resultate länger als ein paar Sekunden warten (weder über eSata noch über Firewire - Die Resultate bei beiden
Verbindungen waren bei gleicher Ausführung der Schritte exakt die selben, falls dies was zur Sache tut)
Leider hat die Analyse an sich, denke ich, nichts vorteilhaftes ergeben. Bei der Auflistung der Daten auf der
Platte (unter List) wurde mir leider garnichts angezeigt, wie man den Screens aber auch entnehmen kann.
Interessant war auch, dass mir TestDisk die Platte über eSata verbunden nur unter dem Namen "Sata 2000GB" angezeigt
hat und über Firewire als "Seagate FreeAgent Xtreme 2TB".

@Ernst@at

Natürlich meinte ich Raid1, da waren die Finger wohl wieder schneller als der Kopf ;) Eine Softwarelösung wäre
natürlich auch eine gute Alternative...aber darüber werde ich nochmal nachdenken wenn es soweit ist, wäre aber
sehr froh wenn du mir dann noch ein paar gute Tips geben könntest :)
 

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Teste mal ein Scan mit Scavenger in der Testversion gegen ob der was mit Namen oder Ordnerstruktur findet?
Grund ist, Scavenger bringt oftmals noch gute Ergebnisse bei Unexpected MFT Record wenn andere Datenrettungssoftware es nicht mehr schafft?
Mache mal damit den langen scan und überprüfe das Ergebnis.

Viele Grüße

Fiona
 
Tja, ich denke es gibt wohl einen Zeitpunkt an dem man sich geschlagen geben sollte. Scavenger hat
genauso viel oder wenig wieder gefunden wie all die anderen Programme, aber es wirkt bisher am übersichtlichsten
also wenigstens etwas ;)

Ich nehme an ihr seid nun auch am Ende mit eurem Latein, sonst würdet ihr mir wohl nicht zu den Datenrettungsprogrammen
raten. Danke auf alle Fälle für eure Mühe, vorallem an Ernst@at! :)

Bin natürlich immer noch offen für Vorschläge jedweder Art, gehe aber nicht davon aus, dass da noch
etwas zu machen ist :(

Trotzdem nochmal ein riesen Danke für eure Mühe!

Lg
Ergänzung ()

Bzw. jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen an dem man auch riskante Experimente mit der HDD durchführen kann, viel
schlechter kann es ja eh nicht mehr werden ;)
 
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