externe SSD löschen vollständig

widersprüchliche Angaben ... also wer sagt mir jetzt was ich tun soll, es bleibt nur die USB Variante, im Voraus, besten DANK an alle
 
xxMuahdibxx schrieb:
Wieso eigentlich ein Secure Erase ... das sind keine Magnetscheiben die noch Reste von Daten selbst nach dem Formatieren behalten ...

Das tun Magnetscheiben übrigens auch nicht - das ist ein altes Märchen aus Floppy-Disk Zeiten, das nur die Hersteller von Wiping-Tools gerne weiterverbreiten. Sicherheitsexperten sagen: einmal überschrieben auf einer HDD, und du kannst da nichts wiederherstellen (bzw. mit 55% Chance ein einzelnes Bit, von dem man genau weiß, wo es liegt... sprich: Null Chance!)

Wieso ein Secure Erase* auf SSD?
Weil es nur ca. 20 Sekunden dauert, und der Controller der SSD damit sicher alle Zellen zurücksetzt,auch die Overprovisioning-Bereiche, an die man mit Formatieren nicht rankommt.
Bei langsamer gewordenen SSDs wird darüber hinaus mit Secure Erase auch noch die Leistung des Auslieferungszustands wiederherstellt. Ein Secure Erase hat also nur Vorteile, gegenüber einer vollen Formatierung - der Hauptvorteil ist definitiv die kurze Dauer.

*Secure Erase ist ein ATA-Command, der an den Controller einer HDD oder SSD gegeben wird. Wenn der Controller etwas damit anzufangen weiß, löscht er damit sicher das ganze Laufwerk. Wie er das tut, bleibt dem Controller überlassen. HDDs können das oft gar nicht, aber SSD Controller können es eigentlich immer, und leeren damit effektiv alle Zellen in kurzer Zeit und setzen die SSD sozusagen auf "Werkseinstellung" zurück.
 
Zuletzt bearbeitet:
etheReal schrieb:
Secure Erase* auf SSD?
Weil .. der Controller der SSD damit sicher alle Zellen zurücksetzt,auch die Overprovisioning-Bereiche, an die man mit Formatieren nicht rankommt.
Vorsicht, dass muss nicht so sein. Ein Controller der die Daten verschlüsselt, kann auch einfach den Schlüssel wegwerfen wenn man ein Secure Erease Kommando an ihm schickt, dass er die Daten wirklich löscht wird dabei nicht verlangt. Die Overprovisioning-Bereiche sowieso relativ egal, weil man die über den Controller sowieso nicht mehr auslesen kann, denn den Daten dort ist ja keine LBA mehr zugeordnet über die man die adressieren könnte, wenn die erreichbaren LBAs alle überschrieben wurden. Um an die Daten zu kommen, wenn der Controller sie nicht sowieso beim Aufräumen schon gelöscht hat, müsste man also die Chips auslöten und direkt auslesen.
etheReal schrieb:
Bei langsamer gewordenen SSDs wird darüber hinaus mit Secure Erase auch noch die Leistung des Auslieferungszustands wiederherstellt.
Auch das gilt nicht pauschal für alle SSDs. Bei denen mit Sandforce Controllern ist es so üblich, weil die SF nach dem erstmaligen Beschreiben vom Neu- und den Normalzustand wechseln und dann langsamer schreiben weil sie immer erst die vorher im Idle geleerten Blöcke beim Schrieben löscht und nach dem SE sind die ja gelöscht womit er sich die Arbeit sparen kann und schneller schreibt, aber pauschal muss das nicht so sein.
 
danke für die rege Diskussion.
Wie mache ich es jetzt, wenn die USB Variante bleibt?
 
Hi,

wie oft denn noch: Holt hat auf Seite 1 im letzten Beitrag ganz unten doch recht gut erklärt, was zu machen ist. Lesen solltest du die Beiträge schon, man kommt sich sonst ein wenig veräppelt vor...

Oder hast du das schon probiert und ein Problem damit? Dann bitte schreiben was nicht funktioniert...

VG,
Mad
 
das ist mir klar, danke, aber wie stelle ich das an, im Windows und dann reicht es?
 
Am besten wäre ja eignetlich nicht nur auf Dateisystem Ebene zu überschreiben.
Trotzdem sollte das im grunde ausreichen.

Für SSDs gibts ja auch ein Tool dass den freien Speicher (also bei einer leeren SSD ja wohl alles) mit Nullen oder Einsen voll schreibt
http://alex-is.de/PHP/fusion/downloads.php?cat_id=2&download_id=10
 
enzor,
enzor schrieb:
schlichtweg die komplette SSD mit irgend einem Müll vollschreiben
Genau das macht doch h2testw, nur bequemer und so, dass dabei auch noch geprüft werden kann, ob die Daten wieder fehlerfrei gelesen werden können.
 
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