Extremwetter über Deutschland

DerHechtangler schrieb:
fehlenden Steuereinnahmen
Ja, da hast du recht, es wird mit Sicherheit für einen Ausgleich gesorgt. Da vermutet aber nicht wirklich jemand etwas anderes? Der Staat holt sich schon seine Steuereinnahmen. Wie werden wir noch sehen.

Edit: Das sich der Staat Steuereinnahmen in gewisser höhe zusichern wird hat aber erstmal nichts mit einer Umstellung des Verkehrs von Fossilen zu Strom zu tun, da wird halt nur etwas umgeschichtet, das die Kasse wieder passt. Wie immer.
 
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@Alexander2
Der Umfang dieser gewaltigen Summen ist aber bekannt? Wo soll das herkommen? Viel Auswahl gibt es da nicht. Benzin ist eigentlich auch nicht teuer, der Preis an der Tankstelle besteht aber fast nur aus Steuern.
Ein Schelm der...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Tippfehler)
Die steuern und Umlagen wandern auch jetzt schon aus des Bürgers Portmanaie in das Staatssäckel, an der Menge muss sich nichts ändern, du bezahlst ja nicht plötzlich doppelt, wenn du das meinst.
Und wenn die es doch auf einen Schwung sozusagen doppelt abrechnen dann müssen wir uns beschweren, aber das kann ich mir nicht vorstellen.
So doof sind die auch nicht in der Regierung um zu denken, dass es dann nicht ärger gäbe.
 
Jelais schrieb:
Und ich schrieb bereits synthetischer Brennstoff hat noch keine marktreife soweit ich weiß.
Noch ist dem so was aber teilweise auch an den Steuern liegt und er deswegen Probleme hat.
Alexander2 schrieb:
Jedenfalls habe ich schon jetzt 100% "ökostrom?biostrom?" und ebenso biogas Versorgung und es tut 0 weh.
Da werden aber aktuell Agrarflächen für benutzt was langfristig wieder zu einer Tank vs. Teller Diskussion führt.
DerHechtangler schrieb:
"Und wie glaubst du, werden die fehlenden Steuereinnahmen kompensiert?
Z. B. durch Zölle.
 
Alexander2 schrieb:
Ich hab da noch nie was nachgerechnet, ich machs mal anders:
Verbrauch: 2290kwh Nettobetrag 666,69, Umsatzsteuer 116,94, Bruttobetrag 783,63 €
so kann man sich ja easy ausrechnen nach dem Motto, am ende Bezahlt und am Anfang verbraucht..
Macht 0,34219650655021834061 Cent / kwh (die Letzte Abrechnung) - also 783,63/2290 das sollte eindeutig sein oder?
34,2 Cent pro kWh plus die ca. 140 € (anteilig für den steuerfinanzierten EE-Umlage Deckel von derzeit 11 Milliarden €).

Alexander2 schrieb:
(...)die EE sind sogar Günstiger(...)
Das ist Augenwischerei.

EE bekommen eine garantierte Festvergütung, haben Einspeisevorrang, sind nicht mit einer CO2-Abgabe belastet und in Zeiten von Überproduktion werden die Anlagen abgeregelt und der in dieser Zeit nicht produzierte Strom trotzdem vergütet.

EE kann gar nicht günstiger sein, weil der Markt an dieser Stelle völlig ausgehebelt wurde.

Kohle könnte für 3 Cent pro kWh planbar und zuverlässig produzieren, d. h. 1 MWh kostet 30 €.

PV-Strom kostet ca. 5-7 Cent pro kWh, d. h. 1 MWh kostet 50 - 70 €. (Und für die Zeit, in der keine Sonne scheint braucht es Backupkraftwerke, wo sind diese Kosten versteckt?)

Nun wird der Kohlestrom durch die CO2-Abgabe über die 5-7 Cent pro kWh des PV-Strom gehievt.

Die MWh kostete vor der CO2-Abgabe 30 € und jetzt 50 - 70 € (plus die versteckten Kosten für die Backupkraftwerke).

Was soll daran "günstiger" sein?

Und nein, irgendwelche Rückerstattungen kompensieren das nicht.

In unserer Volkswirtschaft wird der Strom nun teurer produziert als vorher, die Unternehmen büßen dem entsprechend an Wettbewerbsfähigkeit ein.
Ergänzung ()

ModellbahnerTT schrieb:
(...)
Z. B. durch Zölle.
D. h. die Einfuhren werden auch noch teurer? Gut, wenn eine Stereoanlage dann 3.000 € kostet und man sich diese nicht mehr leisten kann, spart man auch den Strom dafür.

Und die exportierenden Länder werden das ohne Gegenzölle schlucken?

Oder werden dann eventuell unsere EE-Hightec-Produkte mit Zöllen belegt?
 
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Kohle, Atom und Gas wurden und werden subventioniert bzw. Kosten vergesellschaftet. Insofern ja, EE können günstiger sein. Gerade auch langfristig.
Die ungebauten Atommüllendlager und dann laufenden Kosten werden sicher nicht Vattenfall, RWE und e.on zahlen, so viel ist sicher. Bei der Kohle ist es das gleiche Spiel. Gewinne fließen in die Privatwirtschaft und die Kosten trägt die Allgemeinheit.
So eine Windmühle oder PV-Anlage hat zwar auch einen Impact, der ist aber im einige Größenordnungen kleiner.
 
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Das das Emittieren von CO2 bei Fossilen Energien nicht kostet ist halt auch Augenwischerei. Gründe wurden ja schon reichlich genannt.
Der Haken ist selbstverständlich, das sich nicht leicht eine Verbindung von Kosten bei Überflutungen/Dürren/Sonstigen Klimabedingten Ereignissen zu den Kosten von Fossilem CO2 ziehen lässt.

Deswegen kann man natürlich darüber diskutieren welche höhe für den Preis von CO2 Zertifikaten sinnvoll ist, Das eine Bepreisung von Fossilem CO2 sinnvoll ist dürften die wenigsten bezweifeln.
Ergänzung ()

Pressemitteilung vom 03.02.2021
Die Punkte die mir gefallen:
(https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pr...hter-monitoring-bericht-zur-energiewende.html)
  • Deutschlands Stromversorgung ist auch vor dem Hintergrund des Ausstiegs aus der Kernenergie und der Kohleverstromung sicher. Die Energienachfrage in Deutschland ist jederzeit gedeckt, sodass ein auch im internationalen Vergleich hohes Maß an Versorgungssicherheit gewährleistet ist.
  • Die Energiewende ist eine Modernisierungsstrategie, die umfangreiche Investitionen am Wirtschaftsstandort Deutschland auslöst. Sie leistet somit auch einen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung nach den Belastungen durch die Covid-19-Pandemie.
Edit:
Die PDF ist eigentlich auch ganz nett gemacht. auf der Seite z-7 (oder 17 in PDF Seiten) gibts ne schöne "Ampelbewertung"
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Do...oring-bericht.pdf?__blob=publicationFile&v=12
 
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DekWizArt schrieb:
Und das ist das Problem, weshalb die anderen wohl unwählbar sind.

Geil wie du einfach die davor relevante These - die Grünen sollen ein nachvollziehbares Konzept vorlegen - ignorierst, nachdem du bereits zuvor schon nichts Substantielles beigetragen hast.

Du hast eben genau so wenig Konzept in deinen Postings wie die Grünen in ihrem Umweltprogramm.
 
Idon schrieb:
Geil wie du einfach die davor relevante These - die Grünen sollen ein nachvollziehbares Konzept vorlegen - ignorierst, nachdem du bereits zuvor schon nichts Substantielles beigetragen hast.

Du hast eben genau so wenig Konzept in deinen Postings wie die Grünen in ihrem Umweltprogramm.

Wie du scheinbar nur auf die Grünen fixiert bist, schon ziemlich bezeichnend.
Und die ganze Zeit tunlichst vermeidest ein Konzept irgendeiner anderen Partei zu nennen.
 
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Der schon genannte Leak, danke @Lipovitan
https://scientistrebellion.com/we-leaked-the-upcoming-ipcc-report/

Auf der Startseite gleich ein bezeichnender abschnitt:
The report explicitly states that incremental change is not a viable option. It states that individual behavioural changes alone are insignificant. It states that justice, equity and redistribution are essential to climate policy.

Natürlich nicht exakt übersetzt: "Nicht kleckern sondern klotzen, oder Tschüssie"
Der Todesstern grüsst @Idon :-)
 
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Alexander2 schrieb:
Das das Emittieren von CO2 bei Fossilen Energien nicht kostet ist halt auch Augenwischerei. Gründe wurden ja schon reichlich genannt.
Der Haken ist selbstverständlich, das sich nicht leicht eine Verbindung von Kosten bei Überflutungen/Dürren/Sonstigen Klimabedingten Ereignissen zu den Kosten von Fossilem CO2 ziehen lässt.

Deswegen kann man natürlich darüber diskutieren welche höhe für den Preis von CO2 Zertifikaten sinnvoll ist, Das eine Bepreisung von Fossilem CO2 sinnvoll ist dürften die wenigsten bezweifeln.(...)
Dem kann ich zustimmen, bis auf den letzten Satz (dazu am Schluss).

Das Prinzip der Diskontierung ist mir bekannt, deshalb stimme ich zu, dass die Kosten für zukünftige Schäden heutzutage mit weniger Aufwand in einer perfekten Welt theoretisch zu verhindern wären. Wir leben leider in keiner perfekten Welt. Die Aussicht andere Länder durch unsere eigene CO2-Kasteiung zur CO2-Enthaltsamkeit zu bewegen ist so aussichtsreich wie der Versuch durch die Abschaffung der eigenen Armee alle Waffen auf der Welt verschwinden zu lassen.

Aber genau darin liegt das Problem worauf ich die ganze Zeit hinaus will. Die Kosten für die zukünftigen Schäden werden sehr wahrscheinlich trotzdem auf uns zukommen, die "Problembären" China, Indien,... wurden bereits mehrfach benannt. D. h. die Rechnung mit der Gegenfinanzierung wird nicht aufgehen.

Ich bin auch dafür EE auszubauen, aber ich bezweifle den Erfolg der bisherigen Strategie, die nur auf teure CO2-Einsparung setzt und uns letztendlich nicht von 500 oder 600 ppm bewahrt. Wir haben dann unser Pulver verschossen und die Schäden kommen trotzdem.

China hat jetzt einen CO2-Preis von ca. 6 € pro Tonne eingeführt, in Indien gibt es das Instrument nicht. Die lachen uns aus und das zurecht.
 
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Alexander2 schrieb:
effektiv machen die EE sogar den Strompreis günstiger.
Dann schau dir mal an wie viel die Ausländischen Energieunternehmen pro Mwh bekommen wenn es mal wieder stundenlange Schwankungen gab.
-60€ pro Mwh sind da keine Seltenheit, sprich wir zahlen dafür dass andere den Strom verbrauchen.

Zudem läufz bei jedem GW EE ein GW fossiler Schnellstarter mit, also z.B. Gas und Öl.

Würde ich jetzt nicht günstig bezeichen.

Ist genau so wie bei der Atomkraft wo die Endlagerkosten bzw Recycling nicht mitgerechnet werden.

Als kleiner Tipp verlass dich niemals direkt auf die Zahlen der Bundesregierung, zumindest nicht wenn die ganzen „Schönrechungen“ schon lange bekannt sind ^^
Ergänzung ()

Alexander2 schrieb:
Im grunde wird es die aufgabe sein fossiles co2 so kackn teuer zu machen, das es keiner mehr nutzen will
Das darf und vor allem sollte nie das Ziel sein!
Die öffis und erneuerbaren müssen einfach so preiswert sein dass Fossile Kraftstoffe sinnlos werden und eben nicht anders herum!

Die größten Emittierer sind so wieso die großen Unternehmen die effektiv von den ganzen Regeln ausgenommen sind bzw werden müssen da es sonst keine lokale Wirtschaft mehr gibt.
Es ist eben nicht so dass Kleinvieh auch Mist macht da es schlicht keinen Unterschied macht ob wir CO2 einsparen aber dafür gleichzeitig (CO2 „reiche“) Produkte importieren müssen um am Monatsende nicht im Minus zu stehen!
 
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HtOW schrieb:
-60€ pro Mwh sind da keine Seltenheit, sprich wir zahlen dafür dass andere den Strom verbrauchen.
Ist doch ein idealer Standpunkt um endlich mal anzufangen Speicher zu schaffen, z.B. die Energie in Methan umzuwandeln

HtOW schrieb:
Das darf und vor allem sollte nie das Ziel sein!
Die öffis und erneuerbaren müssen einfach so preiswert sein dass Fossile Kraftstoffe sinnlos werden und eben nicht anders herum!
Falsch.
Die fossilen müssen teuer werden, weil sie auch der Gesellschaft inakzeptabel viel kosten.
Aktuell werden die fossilen quasi auf Kosten der Zukunft subventioniert - eine Subvention, die wir uns nicht mehr leisten können.
Es ist kein Wunder, wenn fossile attraktiver sind, wenn deren Umweltauswirkungen ignoriert werden.

HtOW schrieb:
Es ist eben nicht so dass Kleinvieh auch Mist macht da es schlicht keinen Unterschied macht ob wir CO2 einsparen aber dafür gleichzeitig (CO2 „reiche“) Produkte importieren müssen um am Monatsende nicht im Minus zu stehen!
Wenns nur kleiner Mist ist, der keinen Unterschied machen soll, dann sollte eine CO2-Steuer dort auch keinen Unterschied machen;
 
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@KitKat::new()

Ich verstehe deine Punkt nu bin ich sehr froh dass ich hier in der sinnlosen Steuer keine noch höheren Diäten mehr zahlen muss :D

Die wenigsten Personen fahren aus Spaß mit dem Auto sondern weil es häufig nicht anders geht!
In Großstädten bin ich aber für ein Auto Verbot (außer auf wenigen (Nord-Süd) Verbindungsstraßen).

Wenn auf dem Land zum Beispiel nur zwei mal am Tag ein Bus fährt sehe ich es unrechtmäßig diese Leute tendenziell mehr von dem Leben auszuschließen als welche die an gute Nahverkehr Verbindungen angeschlossen sind.

Wenn Klimaschutz wirklich im Vordergrund steht muss jeder Person die „gleiche Menge an CO2“ zustehen wo eine Überschreitung nur möglich ist wenn man anderen das Kontingent abkauft. Und dieses Limit wird jährlich gesenkt. Alle anderen Lösungen sind nur ungerecht und gehen auf Kosten derjenigen die meist eh schon wenig haben.

Entweder die Abgabe muss für alle schmerzvoll sein (auch Millionäre ^^) oder für keinen!
 
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Idon schrieb:

Da mir nach wie vor schleierhaft ist, wieso ich Dir jetzt das Umweltkonzept der Grünen heraussuchen soll, ja tue ich.
Ich empfehle Dir das Wahlprogramm zu lesen und / oder Deinen zuständigen Politiker der Grünen zu fragen.

Ich bin weder Dein Erklärbär noch Dein Grünenabgeordneter.

Da es Dir ja scheinbar schwer fällt selbst Suchmaschinen zu benutzen, hier eine erste Anlaufstelle: https://www.gruene.de/themen/klimaschutz

Ich bin ja etwas am grübeln ob Du der Meinung wärst ich würde die Grünen wählen.. und das wäre Dein Grund mich damit so anzugehen.. aber ich kann Dir sagen, das geht Dich gar nichts an wen ich wähle, geheime Wahl und so.
 
Da finde ich kein umfassendes Klimakonzept. Das ist ja gerade das, was ich den Grünen vorwerfe!
 
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