Extremwetter über Deutschland

Alexander2 schrieb:
Technische Maßnahmen wie Düngung der Meere oder Solarsegel/Spiegel
Davon hat es bei Experimenten bereits Probleme gegeben aber das Auswaschen von CO2 mit Meerwasser welches so behandelt wird das es gegen die Versauerung unserer Meere hilft wurde in Deutschland(Hamburg Moorburg) leider nicht genehmigt.
Alexander2 schrieb:
Massenhafte Aufforstung wäre nett, spielt aber aufgrund von Zeitmangel auch keine Rolle in Sachen effektivität/Wirkung
Nicht nur menschengemachte Aufforstung ist wichtig sondern auch das fördern der Naturverjüngung spielt da eine entscheidende Rolle.
Idon schrieb:
Moderne Kohlekraftwerke in Deutschland sollen 2030 vom Netz gehen, obwohl die geplante Lebensdauer 50 Jahren ohne ernsthaftes Refit sind.
Das ist ein politischer Skandal stattdessen könnten wir die am Netz lassen und anderen Ländern mit unserer heutigen Technik helfen ihre Kraftwerke zu verbessern in Sachen Umweltbilanz.
Lipovitan schrieb:
Für LKWs ist die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h überhaupt kein Problem und die fahren ausschließlich für einen wirtschaftlich sinnvollen Zweck.
Deswegen fallen auch so viele LKW wegen Geschwindigkeitsverstößen auf.
 
Ich kann aber Mitarbeitern die Tage nicht von 24 Stunden auf 30 Stunden erhöhen, damit sie mehr Reisezeit haben.
Du kannst sie aber mit der CO2-neutralen Bahn fahren lassen - ja ich weiß, der war gut ;)
 
Idon schrieb:
Allerdings ist mir unbekannt, wie sich diese Berechnung zusammensetzt.
Siehe; https://www.umweltbundesamt.de/site...06-15_texte_38-2020_wirkung-tempolimit_bf.pdf
Idon schrieb:
Die 1,9 Mio Tonnen sind jedoch nahezu völlig irrelevant.
Nein. Es gibt Länder die einen geringeren Footprint haben, auch hier siehe Umweltbundesamt bzw. Tagesspiegel. Weitere Reduktionen hätten einen höheren Impact.
Idon schrieb:
Demgegenüber stehen ernsthafte Mehrzeiten bei Reisen, insbesondere von Außen- und Kundendienstlern. (…)
Ja, aber jedes moderne und gut geführte Unternehmen wird sowas leicht kompensieren können. Im vergangenen Jahr war überraschend viel on demand und virtuell möglich. Manchmal scheiterts natürlich am alteingesessenen Personal, aber auch dafür gibt es Lösungen, nur sehr sehr wenige Menschen sind wirklich unersetzbar. Oder anders, der Markt regelt das schon.
Idon schrieb:
Moderne Kohlekraftwerke in Deutschland sollen 2030 vom Netz gehen (…)
Und die Betreiber erhalten Entschädigungen, nicht?
Selbst wenn, hypothetisch angenommen, die gesamte Laufzeit entschädigt werden würde käme es vermutlich die Gesamtgesellschaft günstiger als ein Weiterbetrieb.
 
Idon schrieb:
Ja, genauso wie die Bahn mit Ökostrom fährt. Der unter anderem aus GKM9 und DattelnIV kommt.
Liegt das vielleicht daran, dass man in der Vergangenheit RWE und dessen Kohlekraftwerke massiv subventioniert hat?
Idon schrieb:
Ne, echt, was für eine verwirrte Argumentation. Das Flugzeug fliegt ja nicht plötzlich mit Solar, nur weil man Ausgleichszahlungen leistet.
Es geht ja auch darum das man mit einer Neutralisierung seines Fußabdrucks EEG subventioniert damit der Strom für die Bahn nicht mehr aus GKM9 und DattelnIV. Oder bei der Entwicklung problemfreier Biotreibstoffe für Flugzeuge.

Idon schrieb:
1) Geschäfts- mit Privatreisen zu verwechseln.

Ich denke nicht. Du schreibst doch von wirtschaftlich sinnvollen Zweck und mehr Reisezeit für Mitarbeiter? Ich verstehe darunter Geschäftsreise.

Idon schrieb:
zu verwechseln, dass Neubauer und Baerbock von anderen Verzicht aus Umweltgründen fordern, ich nicht.

Und du meinst wenn die Grünen das Umsetzen steht im Gesetz "§ X Kurzstrecken Flugverbot Es gilt ein Kurzstrecken Flugverbot für alle, außer für Annalena Baerbock und Luisa Neubauer."

Den wird durchaus bewusst sein, dass sie sich persönlich ebenfalls einschränken müssen.

Idon schrieb:
Es ist einfach nur eine weitere dumme Scheindebatte.

Es ist einfach eine Veränderung von Prozessen und eine Anpassung an die Gegebenheiten. Es gibt genug Länder mit Tempolimit die nach dessen Einführung wirtschaftlich nicht abgehängt wurden.

Zahl der Unfälle halbierte sich nach Tempolimit​

Schon 2007 hat das Brandenburger Verkehrsministerium nämlich die Auswirkungen eines Tempolimits auf einem 62 Kilometer langen Autobahnabschnitt untersuchen lassen. Ein Teil der A24 zwischen den beiden Autobahndreiecken Wittstock/Dosse und Havelland war bis Dezember 2002 noch ohne Tempolimit. Danach wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h eingeführt.

Das Ergebnis der wissenschaftlichen Betrachtung: Die Zahl der Unfälle halbierte sich annährend, von 654 Unfällen in drei Jahren ohne Tempolimit auf 337 Unfälle in drei Jahren mit 130 km/h. Auch die Zahl der Verunglückten sank deutlich von 838 auf 362 Verunglückte in drei Jahren (-57 Prozent).

Ein Tempolimit könnte sich sogar positiv auf dich auswirken. Ist doch schön wenn die Wahrscheinlichkeit das dein Mitarbeiter beim Kunden/Urlaubsort/zu Hause ankommt um 50% steigt.
 
Ist doch schön wenn die Wahrscheinlichkeit das dein Mitarbeiter beim Kunden/Urlaubsort/zu Hause ankommt um 50% steigt.
Tschuldige, aber die Wahrscheinlichkeit wohlbehalten anzukommen verdoppelt sich, wenn sich die Zahl der Unfälle halbieren...
 
SE. schrieb:

Die Studie basiert unter anderem auf dem Verkehrsaufkommen bis 2014. Seitdem hat sich Vieles getan. Vor allem aber ist der Verkehr deutlich dichter geworden, die Geschwindigkeiten also spürbar gesunken. Dazu kommen ggf. höhere Spritpreise, was wiederum die Geschwindigkeit senkt.

SE. schrieb:
Nein. Es gibt Länder die einen geringeren Footprint haben, auch hier siehe Umweltbundesamt bzw. Tagesspiegel. Weitere Reduktionen hätten einen höheren Impact.

Ja, wow, das sind Länder die entweder kleiner sind als mein Grundstück und/oder wo keiner leben möchte. Was ist das für ein Argument?!


SE. schrieb:
Ja, aber jedes moderne und gut geführte Unternehmen wird sowas leicht kompensieren können. Im vergangenen Jahr war überraschend viel on demand und virtuell möglich. Manchmal scheiterts natürlich am alteingesessenen Personal, aber auch dafür gibt es Lösungen, nur sehr sehr wenige Menschen sind wirklich unersetzbar. Oder anders, der Markt regelt das schon.

Und die Unternehmen kompensieren höhere Kosten von Materialien, von Strom, von Bauvorhaben und so weiter und so fort. Damit bekommt man dann fast jedes Unternehmen kaputt.

SE. schrieb:
Und die Betreiber erhalten Entschädigungen, nicht?
Selbst wenn, hypothetisch angenommen, die gesamte Laufzeit entschädigt werden würde käme es vermutlich die Gesamtgesellschaft günstiger als ein Weiterbetrieb.

Achso.


@Lipovitan

Das liegt wohl eher daran, dass die Bahn immer fahren muss und nicht nur dann, wenn die Sonne scheint.

Aber das ist irrelevant, denn Fakt ist: Die Bahn fährt mit Kohlestrom. Genauso wie Flugreisen trotzdem fossile Brennstoffe erfordern, auch wenn man für's Gewissen Ausgleichszahlungen geleistet hat. Das ist halt wie vergewaltigen und danach Schadensersatz zahlen.


Welche Länder haben denn ein Tempolimit eingeführt? Die ernsthaften Wettbewerber haben entweder Alternativen im Bahnsektor, der ohne Umweltaspekte durchgedrückt wurde (Frankreich, Japan), oder ein großes innerstaatliches Flugnetz (USA, VR China, Taiwan). Oder sie sind halt einfach klein(er).
 
SE. schrieb:
Und die Betreiber erhalten Entschädigungen, nicht?
Dass kann aber nicht die Lösung sein da dies der Bürger in Form von Steuern und Abgaben teuer bezahlen muss.
Lipovitan schrieb:
Ein Tempolimit könnte sich sogar positiv auf dich auswirken.
Das glaube ich nicht da es bei uns nahezu keine großen Strecke mehr gibt wo man vernünftig rasen kann.
 
Idon schrieb:
Das liegt wohl eher daran, dass die Bahn immer fahren muss und nicht nur dann, wenn die Sonne scheint.
Das Prinzip eines Akkus ist dir bekannt? Auch EEG kann man ebenfalls speichern und bei Bedarf nachts abrufen.

Insbesondere der zunehmend notwendige Einsatz von Energiespeichern wird weiter behindert und nicht unterstützt, wie es die EU vorgibt.
Aber auch hier ist Deutschland ein Entwicklungsland: https://www.bves.de/eu_eeg_analyse_2/

Sinnvoll wäre vielleicht auch statt in Kohle mehr in Fusion zu investieren. Dann könnte vielleicht viel früher mit ITER saubere Energie gewonnen werden.

Idon schrieb:
Das ist halt wie vergewaltigen und danach Schadensersatz zahlen.

Um bei deinem geschmacklosen Beispiel zu bleiben: Nichts gegen den Klimawandel tun ist wie vergewaltigen, danach noch den Geldbeutel klauen und aufs Opfer spucken.

Ich wäre natürlich lieber verheiratet und wäre auf vergewaltigen gar nicht erst angewiesen, weil einvernehmlich (also CO2 neutral). Wenn ich aber wählen muss dann bin ich lieber der, der Schadensersatz zahlt.

Idon schrieb:
ernsthaften Wettbewerber haben entweder Alternativen im Bahnsektor,

Und wir sind nicht in der Lage als DAS Ingenieurland CO2 neutrale Alternativen zu entwickeln und hier auf die Beine zu stellen? Haben wir wohl die letzten 16 Jahre verschlafen, weil man wollte nicht in Aktionismus verfallen.

Ich sage das liegt an Leuten wie dir. Leute in unserer Gesellschaft die nach Argumenten suchen etwas nicht zu tun. Getreu dem Motto von Armin Laschet: "Ich stehe mit Standhaftigkeit und Verlässlichkeit dem Wind der Veränderung entgegen."
 
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ModellbahnerTT schrieb:
Ganz einfach handelt China nicht gibt es Importverbote für aus China kommende Produkte und Firmen wo bei uns China mit drin hängt sollen das wieder rückgängig machen.

Zölle und Importverbote machen da ganz schnell ein Ende.
Durch Sanktionen schottet sich China einfach nur weiter ab oder meinst du, dass, in vielerlei Hinsicht, unser kleines Land genug Druck auf China ausbauen kann?

Wir müssen in einen Dialog gehen, auch mit Russland. Fahren alle bei den beiden Ländern die Sanktionsschiene, drängen wir sie zu einem Bündnis und das kann für niemanden im Interesse sein.
 
Lipovitan schrieb:
(...)Und wir sind nicht in der Lage als DAS Ingenieurland CO2 neutrale Alternativen zu entwickeln und hier auf die Beine zu stellen? Haben wir wohl die letzten 16 Jahre verschlafen, weil man wollte nicht in Aktionismus verfallen.(...)
Zur Ehrenrettung der Ingenieure sei gesagt, dass es sich dabei um Techniker handelt und nicht um Magier, die die Gesetze der Physik und des Marktes verändern können.
 
@Binalog Ich greife damit nicht unseren Ingenieure und Techniker unserer Nation an. Sondern den fehlenden politischen Willen massiv zu investieren. Denn unseren äußerst fähigen Ingenieuren und Technikern fehlt es an Geld und nicht an Fachwissen.
 
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@Restart001 Herzlich willkommen.


Lipovitan schrieb:
Sinnvoll wäre vielleicht auch statt in Kohle mehr in Fusion zu investieren. Dann könnte vielleicht viel früher mit ITER saubere Energie gewonnen werden.
Ja, da stimme ich zu, wir können auf jeden Fall für später Fusionsenergie gebrauchen. Jedoch wird es uns vorerst nicht bei der Klimakatastrophe helfen wegen der noch nötigen Entwicklungszeit. Wie brauchen halt schnellere Lösungen.
(Kohle weiter zu verbrennen ist natürlich keine Lösung, nicht, das das jemand falsch versteht.)

Es gibt viele gute Forschungen und viele gute Projekte, viele davon sind jedoch kein Teil der Lösung einfach wegen der Zeit. Selbstverständlich muss man allgemeine Forschung/Entwicklung weiterführen.
Ergänzung ()

Skaiy schrieb:
Wir müssen in einen Dialog gehen, auch mit Russland.
Ja, auf jeden Fall. Und ich denke man kann auch erwähnen, dass man CO2 einpreisen möchte in Produkte. Die Chinesen haben ja auch Erneuerbare Energien, sicher mehr als wir, da können die mit Sicherheit was drehen, dass die EE auf deren Exporte zu uns angerechnet werden. Das führt zu einem zusätzlichen Anreiz so zu Produzieren oder Produkte in der Art zu verbessern.

Man kann mindestens darüber mit denen Reden.
Das Einpreisen von CO2 ist ja soweit ich weiß auch nicht eine Deutsche Geschichte, sondern es geht um Importe in die EU.

Über den Dialog lassen sich Situationen verbessern, wenn man alle mit einbezieht. (Anstatt alle vor vollendete Tatsachen zu stellen und das vor die Füße zu knallen, dann gibt es viel wahrscheinlicher Ärger)

Im besten Fall wird die Klimaneutralität von China so auch beschleunigt - und von anderen Ländern die zur EU exportieren.

So, @Idon jetzt kommt dein Part mit - das geht nicht, ist alles scheiße :-) (ich hoffe du kannst stattdessen etwas positives daran sehen)
 
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Lipovitan schrieb:
@Binalog Ich greife damit nicht unseren Ingenieure und Techniker unserer Nation an. Sondern den fehlenden politischen Willen massiv zu investieren. Denn unseren äußerst fähigen Ingenieuren und Technikern fehlt es an Geld und nicht an Fachwissen.
Da schließt sich halt der Teufelskreis, denn am lieben Geld hängt eine große Mehrheit der Leute und wollen oder können keins davon hergeben. Was "große Mehrheit" in einer Demokratie dann in letzter Konsequenz auch bedeuten kann ist klar.

Ich meine derzeit ist die Lage ziemlich diffus, da die Parteien sich bzgl. der Konsequenzen, welche aus ihren Versprechen folgen würden, bedeckt halten. Wie immer vor der Wahl.

Nach der Wahl wird es, egal bei welcher Zusammensetzung, bei den Koalitionsverhandlungen rumpeln.

Die richtige Nagelprobe "Klima oder Geldbeutel" kommt m. M. n. aber erst bei der nächsten Bundestagswahl in 2025 (oder etwas vorher). Die angedachten Reduktionsziele sind m. E. niemals zu schaffen, jedenfalls nicht in einem demokratischen Rechtsstaat. Es bedürfte harter gesetzlicher Eingriffen gegen Privateigentum sowie gegen die selbstbestimmte Lebensweise. Die Leute werden sich mit Gängen vor Gericht und an die Urne wehren.
 
Alexander2 schrieb:
Über den Dialog lassen sich Situationen verbessern, wenn man alle mit einbezieht. (Anstatt alle vor vollendete Tatsachen zu stellen und das vor die Füße zu knallen, dann gibt es viel wahrscheinlicher Ärger)
Wenn die EU/Wir und die in die EU importierenden Länder wie China das unter einen Hut bringen können, dann kann China (und andere) das sogar werbewirksam benutzen :-) man könnte etwas Positives daraus drehen.
 
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Eine Android APP schreiben: Wie verhalte ich Mich umweltneutral/CO2 Negativ . Nein, keine Selbstmord-Telefonzellen aus Futurama.

btw.

keiner Interesse dran per Laser unser überschüssiges H20 auf den Mars zu schießen ?
 
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Man könnte Produkte listen die Klimanetral zu erwerben sind oder zu wieviel % sie das sind. Wenn das gut funktionirt würde ich sie nutzen.
 
Ja klar, das ich damit vor Ort einkaufen kann. Vielleicht sogar so, das ich den markt in dem ich gerade bin für die Anzeige nehmen kann. Es gibt auf jeden fall bereits bei einigen Läden auf deren Internetseiten durchaus solche Listungen. Aber auf eine Internetseite dafür zu gehen/ diese zu suchen wäre mühsam. Da wäre eine app schon besser. Ggf. auch mit barcode scanner :)
 
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