Fachanwalt/Polizei/sonstwer?

accacab

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Hey Leute, (habe mir extra einen neuen Account erstellt, weiß nicht wer das alles findet, also KEIN Troll)

habe ein Problem bei den ich nicht weiß, an wen ich mich wenden soll oder weiter vorgehe. Folgende vereinfachte Situation:

Verwandte hat ein Bankkonto auf mich angelegt. Verwandte ist Verstorben. Jetzt habe ich das Konto gesucht, habe außer Testamentserwähnung nichts schriftliches (auch kein Sparbuch, edit2: Aufentahltsort des Sparbuches als etwas, das man in der Hand hält, ist Unbekannt und möglicherweiße schon beseitigt edit ende, das Konto lief aber auf mich!).

Bei den Banken gewesen mit Testament... nichts. Gefragt ob auch mich (Name mit Geburtstag) ein Konto läuft oder lief (gelöscht) nichts. Es war also selbst in der EDV kein Konto auf mich angelegt (auch kein gelöschtes).

Danach ruft jemand von einer dieser Banken an: Es war extrem kompliziert, mit Namen, Adressen... haben die aufwendig rekonstruiert. Es wurde vor ein paar Jahren von mir persönlich beendet. (Nein, ich war nicht da, ich wusste nichtmal wo das ist) Als ich das gesagt habe das ich nie dort ware, ob es vielleicht meine Verwandte war und ob die überhaupt einen Vollmacht dafür hat hieß es "...wir haben geschaut, ist alles legitim..."
Damit ich mehr Infos erhalte bräuchten die eine Kopie meines Persos.

Was mache ich jetzt?

Ich will keinen Perso hinschicken, da ich Angst habe, die Fälschen etwas das es "OK" aussieht. Das meine Verwandte mein Konto auflösen darf weiß ich nicht. Ob sie eine Vollmacht hatte weiß ich auch nicht. Selbst wenn, ob sie das in dieser Situation darf. Habe nach wie vor nichts auf dem Papier.

Was mache ich jetzt? Fachanwalt (was für einen)? Polizei? Bankenaufsicht? Perso hinschicken, antwort abwarten und dann handeln? Und wenn sich herausstellt, das alles passt, wer zahlt das dann? Kann mir vorstellen das geht schnell in hohe Kostenbereiche.

Über hilfe bin ich sehr dankbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dann schickst du doch deine Ausweiskopie direkt an die Bank die dich angerufen hat und nicht an einen deiner Verwandten. Weiterhin kannst du doch vorher noch nachfragen, was die weiteren Schritte seitens der Bank sind nachdem du dich legitimiert hast.

Du kannst die Adresse der Bank ja auch kurz per Google quer checken, ob die Anschrift wirklich stimmt.
 
Deine Verwandte hat ein Konto für dich eröffnet ohne dass du weißt bei welcher Bank? WIe kann sie ein Konto unter deinem Namen eröffnen ohne dass du irgendetwas unterschreiben oder zu besagter Bank gehen musst?
Klingt für mich sehr komisch..
 
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@Sormse:
Ja, das ist eine gute Frage. Es wurde dort angelegt, irgendwie sehr mysteriös. Nach k.a. 20 Jahren hat von der Bank jemand das Konto gefunden, der es nicht finden sollte und wollte Kopien des Ausweises zwecks verdacht auf Steuerhinterziehung/Schwarzgeld. Dann wurde meine Ausweiskopie (damals noch anderer Perso) dorthin geschickt, das konto mit mir verknüpft und es war alles gut. Verwandte wollte das Konto weiter verwalten...

Und wir wissen bis heute nicht wie das ging. Genau jeder, dem ich das bisher gesagt hat, hatte nämlich auch diese Gedanken "...sehr komisch, geht doch nicht...". Und exakt deshalb weiß ich
  • Da war was sehr faul bei der Kontoeröffnung, was nicht OK ist
  • Da ist bei der Kontoschließung auch was sehr faul und ich traue denen daher exakt: Absolut vollkommen überhaupt gar nicht.

Ergänzung ()

@_killy_:
  • Die Adresse der Bank passt
  • Hingeschickt wurde es, da meine Elter mit der Verwandten alles gemacht haben
  • Das Konto ist aufgelöst (von wem auch immer), das Geld (vermutlich) weg aber es ist ausreichend Erbmasse da, das ich dort vielleicht was holen könnte wenn herauskommt, das die Verwandte das Konto aufgelöst hat und das nicht rechtens war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal eine andere Frage: Geht es um eine normale Bank bei der jeder ein Konto eröffnen kann oder um eine Privatbank?
 
Um eine normale Bank. Keine Privatbank/Internetbank oder sonst so was. 0815 Bank, bei der die meisten vor 20-30 Jahren waren (glaube ich). Will nur keinen Namen nennen.
 
Je nach Summe musst du halt wissen ob sich ein Anwalt lohnt.. Denke hier kann die bei so einem "speziellen" Fall keine weiterhelfen.. Bevor du irgendwelche Ausweiskopien rumschickst solltest du dich aber beraten lassen, wäre mein Tip :)
 
edit: Ok, hole mir dann hilfe.
Thx
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte ja auch mal selber bei der Sparkasse/Volksbank etc. vorstellig werden. Will man aber anscheinend nicht.

Damals™ vor 20-30 Jahren war es noch wesentlich unkomplizierter ein Konto zu eröffnen. Kein Vergleich zu heute. Auch das Auflösen des Kontos war einfacher.
Es könnte durchaus auch ein Treuhandkonto gewesen sein das man später dann auf deinen Namen in ein "normales" gewandelt hat. Wenn das Konto/Sparbuch aufgelöst ist, ist das Geld auch weg.
Mein Onkel hatte für sein Patenkind (=ich) zur Geburt auch ein Sparbuch angelegt. (Frag mich nicht nach den Formalitäten). Irgendwann gab es Stress zwischen ihm und meinen Eltern, da hat er aus Wut/Frust/was auch immer das Sparbuch/Konto aufgelöst bevor ich mitreden konnte (16 oder 18 war das) - weil er es konnte.

Ich finde du machst zuviel Geschisse aus der Sache. Klär das einfach mit dem Institut.
 
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Ich war bereits dort (hin + Rückfahrt = 2 Tankfüllungen Auto + 1 Tag urlaub), habe nachgefragt + Dokumente vom Gericht vorgezeigt. Das Konto war weder vorhanden noch gelöscht im EDV-System. Es wurde händisch aus den Sytemen irgendwie rausgekramt, ich wurde angerufen und mehr wollte er mir auch nicth sagen. Das Konto steht noch im gültigen Testament.

Und mein Verständnis ist: a) Es kann nicht jeder Geld abheben, sondern nur wer berechtigt ist und b) wenn ich das Konto nicht aufgelöst habe, wieso sagen die das ich es war und die Verwandte nicht. Und wenn ich das Datum richtig verstanden habe, ist das in der Filiale an einem Sonntag passiert!
 
Wer ein Konto anlegt kann es auch in aller Regel kündigen. Schließlich hat er den Vertrag mit der Bank. Der Begünstigte ist der Begünstigte und hat höchstens einen Vertrag mit dem Kontoanlegenden. Wurde das KOnto denn mit deinem Einverständnis angelegt? Das klingt von Anfang an anrüchig sofern du Meinung bist, du hast darauf ANspruch ist die Frage, warum du überhaupt so ein Konstrukt gebastelt hast.

Aber alles in allem, geh zum nem Anwalt, dass ist dermaßen kompliziert, das du wenn darüber eine Chance.
 
Anwalt gehe ich.
Konstrukt habe nicht ich gebastelt. Das wird nicth lustig, ich weiß.
 
Der typische Fall von "jemand drittes legt ein Konto auf dein Namen an" ist doch: die Eltern eröffnen ein Sparkonto für die Kinder. Als gesetzliche Vertreter dürfen sie dies tun ... auch die Großeltern eröffnen gerne Sparkonten für die Enkel (Zustimmung Eltern notwendig).

Bei manch einer Bank mag man es vor 20 Jahren nicht so genau genommen haben, wenn dann die Omi ein Sparbuch für den Enkel anlegt.

Anwalt nehmen wenn man mehr aus der Erbmasse erwartet und gut ist.
 
Entscheidender ist eher, dass früher Banken es mit dem Auflösen auch nicht immer sonderlich genau genommen haben. Kontoführung wurde z.B. von Kindern erledigt, ohne das jemals festzuhalten - man kennt sich ja. Das dann einer Geld nimmt, das ihm eigentlich nicht zu steht war allerdings auch an der Tagesordnung inkl. Auflösung.

Vor allem bei Namenlosesn Sparbüchern - da konnte auch die Bank nichts dagegen tun, selbst wenn sie es wussten. Wer es in den Händen hält und das Losungswort kennt, bestimmt.
 
Naja, habe jetzt Termin beim Fachanwalt für Erb- und Bankenrecht, da bei x-Kanzleien niemand wusste worin das jetzt fällt und jeder gesagt hat, solle eine Erstberatung evtl. bei jemand anderem machen.

Danke nochmal
 
@hallo7

Beim Sparbuch musst du vorsichtig sein. Derjenige der das Sparbuch in der Hand hält, bekommt auch das Geld! Das Sparbuch an sich ist nämlich schon die Legitimation. (§808 BGB)

Deshalb auch immer bei Verlust des Sparbuchs diesen sofort der Bank anzeigen, sonst bekommt ein Fremder die Knete.
 
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Wie alt bist du? Wie alt warst du als es geschlossen wurde? Erst mit 18 Jahren geht das Konto auf dich über. Vorher hat die Verwandte noch vollen Zugriff. Vermutung: Sie hatte das Geld gebraucht und das Konto aufgelöst.

Blöd für dich, aber im Prinzip hattest du das Geld nie --> egal.
 
_killy_ schrieb:
@hallo7

Beim Sparbuch musst du vorsichtig sein. Derjenige der das Sparbuch in der Hand hält, bekommt auch das Geld! Das Sparbuch an sich ist nämlich schon die Legitimation. (§808 BGB)

Deshalb auch immer bei Verlust des Sparbuchs diesen sofort der Bank anzeigen, sonst bekommt ein Fremder die Knete.

Das ist so aber nicht Korrekt.
Ich habe mein Sparbuch vor 4 Wochen auf der Bank aufgelöst und musste mich mit Ausweis und Kontodaten
identifizieren. Das Geld wird nicht Bar ausgezahlt sondern auf das Konto überwiesen.
So war es zumindest bei meiner Bank.
 
_killy_ schrieb:
Derjenige der das Sparbuch in der Hand hält, bekommt auch das Geld! Das Sparbuch an sich ist nämlich schon die Legitimation

Damals, anno 2003, habe ich mein letztes Sparbuch aufgelöst im Alter von 16!Jahren.
Nur unter Eintragung des Passwortes (von Hand) kam ich überhaupt an die Kohle, ein Schreibfehler und ich bekam genau nichts null nada.
 
@patty1971 Das kommt aufs Sparbuch drauf an. Es gibt anonyme Sparbücher, die auf keinen Namen laufen sondern nur auf ein Losungswort. Jeder der Buch + Losungswort hat, kann es auflösen.

Und beim Losungswort nahmen es zumindest früher die Banken nicht sonderlich genau. Es kann ihnen ja auch niemand nachweisen, dass derjenige nicht das Losungswort kannte.
Vor allem wenn die Filiale klein ist und man den Leiter ewig kannte, gab es da keine Probleme. Jetzt geht das natürlich nicht mehr ohne die Prozedur einzuhalten.
 
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