[FC6] Software RAID

[Moepi]1

Lt. Commander
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Jan. 2002
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Hallo,
Gestern habe ich einen meiner Mountpoints auf Software RAID1 unter FC6 mit nem 2.6.18er Kernel umgestellt. Via mdadm habe ich das Array erstellt, die Daten kopiert, lief alles bestens - bis zum ersten Neustart.
Während des Bootens, als das Array (welches nicht Startkritisch ist) hätte gemountet werden sollen, wurde mir eine Konsole um die Ohren geworfen und ich konnte nur noch neustarten. Mit ner Rescue CD habe ich dann den Eintrag für /dev/md0 aus der fstab genommen und konnte wieder booten, das Array war aber im Eimer.
Im Nachhinein betrachtet war es wohl meiner schuld; bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich erinnere mich, dass ich die Partitionen von den einzelnen Platten gelöscht, keine neuen erstellt und mdadm /dev/sdb und /dev/sdc als Argumente übergeben habe. Eine Kernelwarnung, dass die neue Partitionstabelle nicht einglesen werden konnte, habe ich großzügig ignoriert. Selbst schuld.

Neuer Versuch: Auf /dev/sdb und /dev/sdc primäre Partitionen angelegt, deren Typ auf Linux RAID (ich glaub 0xfd) geändert, mdadm drüber laufen lassen, /dev/md0 formatiert und Daten wieder kopiert. Klappt besser, zumindest lebt das Array nach nem Neustart noch, das Automount funktioniert aber nur dann, wenn ich den Dateisystemcheck beim Booten abschalte (fstab in den letzten beiden Spalten ne "0" eintrage").
Ich nehme an, dass ich Probleme mit der RAID Autodetection habe. Allerdings weiß ich nicht, warum. Der Kernel sollte es können, der Partitionstyp ist richtig und mdadm speichert standardmäßig den Superblock auf jedem Arraymitglied. Das sollten alle Voraussetzungen sein, soweit ich das in Erfahrung bringen könnte.

Das Problem ist in sofern nervig, da ich auch das Root Dateisystem bald auf ein RAID1 migrieren möchte - und wenn ich die Autodetection nicht zum laufen bekomme, wird das in jedem Fall kläglich in die Hose gehen... ):


PS: Es ist ein x86-64 Kernel. Gehe ich recht in der Annahme, dass es zumindest für das 64bit FC6 keine RAID Tools gibt? Musste deswegen auf mdadm von Hand ausweichen. Etwas unsympatisch find ich das Programm, da man Kilometerlange Kommandozeilen eintippt und die Konfiguration am Ende nicht mal in ner Config liegt (welche man sich von Hand erstellen könnte und dann die Config von da einlesen kann; komfortabel).
 
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Zwar hilft dir wahrschinlich gar nichts aber habe kleine Frage, wieso verwendest du dann keine dmraid?

Habe damals sowohl software raid und dmraid probiert und meiner Meinung nach sagt, dass dmraid um einiges komfortabler ist. Ausserdem erkennt Fedora, soviel ich gewusst habe, bei Partitionierung während Installation direkt den Onboard-RAID-Controller via dmraid, nicht wie Debian und seine Derivat, dass man über debootstrap noch umweg machen muss.
 
Habe dmraid bis eben nicht gekannt, aber wenn ich es richtig verstehe, ist es ne Möglichkeit, dedizierte RAID Controller (wieder) zum laufen zu bringen. Das will ich aber eigentlich garnicht, denn:

1) Die Geschwindigkeit mit der Software-RAID Lösung ist sehr gut
2) CPU Belastung praktisch nicht existent, bei RAID5 mag sie da sein, aber die CPU limitiert in meinem System nicht
3) Die mit mdadm erstellten Arrays sollten auch in anderen Rechnern mit anderen Controllern mit ner Knoppix CD mountbar sein - das schaffste mit keinem RAID Controller :)
 
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