Hallo,
Gestern habe ich einen meiner Mountpoints auf Software RAID1 unter FC6 mit nem 2.6.18er Kernel umgestellt. Via mdadm habe ich das Array erstellt, die Daten kopiert, lief alles bestens - bis zum ersten Neustart.
Während des Bootens, als das Array (welches nicht Startkritisch ist) hätte gemountet werden sollen, wurde mir eine Konsole um die Ohren geworfen und ich konnte nur noch neustarten. Mit ner Rescue CD habe ich dann den Eintrag für /dev/md0 aus der fstab genommen und konnte wieder booten, das Array war aber im Eimer.
Im Nachhinein betrachtet war es wohl meiner schuld; bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich erinnere mich, dass ich die Partitionen von den einzelnen Platten gelöscht, keine neuen erstellt und mdadm /dev/sdb und /dev/sdc als Argumente übergeben habe. Eine Kernelwarnung, dass die neue Partitionstabelle nicht einglesen werden konnte, habe ich großzügig ignoriert. Selbst schuld.
Neuer Versuch: Auf /dev/sdb und /dev/sdc primäre Partitionen angelegt, deren Typ auf Linux RAID (ich glaub 0xfd) geändert, mdadm drüber laufen lassen, /dev/md0 formatiert und Daten wieder kopiert. Klappt besser, zumindest lebt das Array nach nem Neustart noch, das Automount funktioniert aber nur dann, wenn ich den Dateisystemcheck beim Booten abschalte (fstab in den letzten beiden Spalten ne "0" eintrage").
Ich nehme an, dass ich Probleme mit der RAID Autodetection habe. Allerdings weiß ich nicht, warum. Der Kernel sollte es können, der Partitionstyp ist richtig und mdadm speichert standardmäßig den Superblock auf jedem Arraymitglied. Das sollten alle Voraussetzungen sein, soweit ich das in Erfahrung bringen könnte.
Das Problem ist in sofern nervig, da ich auch das Root Dateisystem bald auf ein RAID1 migrieren möchte - und wenn ich die Autodetection nicht zum laufen bekomme, wird das in jedem Fall kläglich in die Hose gehen... ):
PS: Es ist ein x86-64 Kernel. Gehe ich recht in der Annahme, dass es zumindest für das 64bit FC6 keine RAID Tools gibt? Musste deswegen auf mdadm von Hand ausweichen. Etwas unsympatisch find ich das Programm, da man Kilometerlange Kommandozeilen eintippt und die Konfiguration am Ende nicht mal in ner Config liegt (welche man sich von Hand erstellen könnte und dann die Config von da einlesen kann; komfortabel).
Gestern habe ich einen meiner Mountpoints auf Software RAID1 unter FC6 mit nem 2.6.18er Kernel umgestellt. Via mdadm habe ich das Array erstellt, die Daten kopiert, lief alles bestens - bis zum ersten Neustart.
Während des Bootens, als das Array (welches nicht Startkritisch ist) hätte gemountet werden sollen, wurde mir eine Konsole um die Ohren geworfen und ich konnte nur noch neustarten. Mit ner Rescue CD habe ich dann den Eintrag für /dev/md0 aus der fstab genommen und konnte wieder booten, das Array war aber im Eimer.
Im Nachhinein betrachtet war es wohl meiner schuld; bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich erinnere mich, dass ich die Partitionen von den einzelnen Platten gelöscht, keine neuen erstellt und mdadm /dev/sdb und /dev/sdc als Argumente übergeben habe. Eine Kernelwarnung, dass die neue Partitionstabelle nicht einglesen werden konnte, habe ich großzügig ignoriert. Selbst schuld.
Neuer Versuch: Auf /dev/sdb und /dev/sdc primäre Partitionen angelegt, deren Typ auf Linux RAID (ich glaub 0xfd) geändert, mdadm drüber laufen lassen, /dev/md0 formatiert und Daten wieder kopiert. Klappt besser, zumindest lebt das Array nach nem Neustart noch, das Automount funktioniert aber nur dann, wenn ich den Dateisystemcheck beim Booten abschalte (fstab in den letzten beiden Spalten ne "0" eintrage").
Ich nehme an, dass ich Probleme mit der RAID Autodetection habe. Allerdings weiß ich nicht, warum. Der Kernel sollte es können, der Partitionstyp ist richtig und mdadm speichert standardmäßig den Superblock auf jedem Arraymitglied. Das sollten alle Voraussetzungen sein, soweit ich das in Erfahrung bringen könnte.
Das Problem ist in sofern nervig, da ich auch das Root Dateisystem bald auf ein RAID1 migrieren möchte - und wenn ich die Autodetection nicht zum laufen bekomme, wird das in jedem Fall kläglich in die Hose gehen... ):
PS: Es ist ein x86-64 Kernel. Gehe ich recht in der Annahme, dass es zumindest für das 64bit FC6 keine RAID Tools gibt? Musste deswegen auf mdadm von Hand ausweichen. Etwas unsympatisch find ich das Programm, da man Kilometerlange Kommandozeilen eintippt und die Konfiguration am Ende nicht mal in ner Config liegt (welche man sich von Hand erstellen könnte und dann die Config von da einlesen kann; komfortabel).
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