fehlendes Physikverständnis?

so wie beschrieben isses mir ja auch, man kann nur wärme an nen stoff abgeben der kühler ist als man selbst, ansonsten würde man die wärme von ihm aufnehmen bis beide stoffe im exakten gleichgewicht sind.
aber vllt. gibts ja irgendnen "trick" ^^

aber was solls, im moment läuft bei mir prime und er zeigt 41°, also weiß der fuchs warum er nur bei auslastung gute temperaturen macht.
 
Janny schrieb:
Dies liegt daran, dass manche Wasserteilchen 100°C warm sind und verdampfen.
Das Wasser verdunstet, weil der Dampfdruck in der Luft ggf. kleiner ist, als der im Wasser.

Senkt man den Luftdruck (Vakuum, große Höhe), nimmt der Luftdruck ab, das Wasser siedet dann schon bei niedriger Temperatur (am Mt Everst bei 75°C oder so).

Bei 100 °C entspricht der Dampfdruck im Wasser 1013 hPa = Luftdruck => Wasser verdampft.
 
Also, um mal all den Vermutungen den Wind aus den Segeln zu nehmen:

1) Eine Temperatur lässt sich eigentlich nur physikalisch definieren, wenn sich das betrachtete System in einem sog. Gleichgewichtszustand befindet. Das tritt de facto in der Realität nie auf. Uns interessiert eher eine mittlere Temperatur und Energie. Solche Sachen wie Enthalphie, Entropie usw. wollen wir mal außen vor lassen...

2) Die angesprochene "Wärmeverteilung" is eher eine Geschwindigkeitsverteilung der Gasmoleküle (z.B. Maxwell-Boltzmann-Verteilung). Jeder Geschwindigkeit kann man dann wieder im Mittel eine Temperatur zuordnen. Da aber Oberflächen in der Regel immer mit einem (großen) Ensemble von Molekülen wechselwirkt (Gasdichten sind bei Normaldruck ca 10^19 Teilchen/cm³!), interessiert für die Kühlung wieder nur die Mittlere Temperatur! Das ist in etwa dass, was das Termometer anzeigt (umgangssprachlich, auch wenn nicht physikalisch korrekt).

3) Es gibt KEINEN TRICK um ohne weiteren Aufwand ein System unter das Umgebungssystem zu kühlen. Wäre es ohne weitere Arbeit möglich, würde man eine PERPEDUUM MOBILE zweiter Art bauen können, was ja nicht mit den Hauptsätzen der Thermodynamik vereinbar ist.
Man kann nur zusätzliche Arbeit investieren, um diesen Effekt herbeizurufen (z.B. Kompressor für Kühlschrank). Man mache mal seinen Kühlschrank auf und stelle fest, dass es dann eine Heizung ist (der Raum in dem der offene Kühlschrank steht wird wärmer, nicht kälter!)... Das hängt mit der sog. Entropie zusammen, aber was solls...

Zusammenfassung: Ohne zusätzliche Arbeit lässt sich mit KEINEM Medium (mit Umgebungstemperatur) die Temperatur eines Systems unter die Umgebungstemperatur bringen. Bevor einer mit Verdampfung o.Ä. anfängt: Irgendwann ist der Prozess beendet! Danach steht man wieder vor dem Problem, zusätzliche Arbeit aufzubringen, um wieder das Medium in den Ausgangszustand zu bringen (z.B. Kompressor usw.)...

Naja, es war halt nicht umsonst Physik zu studieren ;)
 
Wie sieht es den in diesem Zshg. mit ner Heatpipe aus? Das ist ja quasi ein Verdampfer, sollte also mehr Energie von einem Punkt ableiten können als die unmittelbare Umgebung(Luft) aufnehmen kann. Oder wäre eine ideale Heatpipe da nicht ganz so effizient wie ich mir das vorstelle?
 
Eine Heatpipe transportiert nur die Wärme nach Außen, kühlt an sich nicht (bzw. vernachläßigbar). Sie ist nach außen abgeschloßen. Aber ihr Wirkungsgrad ist <1 (wie jede Wärmekraftmaschine). Ihr Antrieb ist aber die Temperaturdifferenz! Sobald die zu kühlende Oberfläche die gleiche Temperatur hat, wie die Umgebung (da wo der Kühlkörper etc. steht), höhrt sie auf Wärme zu transportieren.

Normalerweise treten Temperaturgradienten (Temperaturverlauf) auf, d.h. nach außen wird der Kühlkörper kälter. Die effektiv genutzte Oberfläche ist kleiner als die physisch vorhandene. Das will man mit der Heatpipe umgehen.

Also: wieder zur Umgebungstemperatur hinuntergekühlt, allerdings nicht drunter!
 
ok es geht um wärmepumpen... so
eine pumpe die alleine aus cirkulation ensteht kann maximal bis kurtz vor die umgebungstemperatur herabkühlen

eine pumpe in der man allerdings energie hinein steckt (kompressor zb beim kühlschrank) kann man sehr wohl unter die raumtermeratur herab kühlen

~immer wieder das gleiche ich denke damit dürften die fragen geklärt sein :rolleyes:
 
Es kommt halt darauf an, woher die Energie stammt, die die Pumpe treibt. Bei der Heatpipe ist der Antrieb die Wärmedifferenz. Wird diese zu klein, dann bringt die Heatpipe nichts mehr.

P.S. Wir wollen uns nicht weiter wiederholen, die Fragen sollten zum dritten mal beantwortet sein ...
 
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