Fehlerhafte Cluster reparieren ?

wolfgus

Cadet 4th Year
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ich habe mit dem HD Tune 2.55 Tool meinen XP PC abgescannt und herausgefunden, dass ein roter Fleck,Cluster, defekt ist, also habe ich mit der Tool von Tuneup 2011 den Check Disk mit Reparatur durchgeführt .. und ich dachte dieses Tool, würde diesen Fehler beheben.
Nix da!?

nach eine 2. Check mit dem HD Tune 2.55 Tool war der rote Cluster immer noch da, sodass ich annehme, dass da nichts repariert wurde.. Oder liege ich da falsch..? wurde repariert und der fehlerhafte Cluster ist noch zu sehen..
wer weiß Rat.
gegebenenfalls mit einem anderem Disktool ¡
danke wolfgus
Wolfgus
 
Z

Zimon

Gast
Hardwarefehler kann ne Software nicht fixen.
Ich würde zusehen, dass ich ne neue Platte bekomme wenn die sich so langsam verabschiedet....
 
E

enteon

Gast
das einzige was die interne sektoraustauschung der festplatte auf trab bringt ist das überschreiben und anschließende lesen (bzw der versuch) eines sektors. da wir aber gründlich sind machen wir das mit jedem einzelnen sektor. dabei gehen natürlich alle daten verloren.

gemacht hab ich das mit 'dd for windows' dem dd-ableger für windows. eine nicht-schnell-formatierung hatte nicht das gleiche ergebnis geliefert, die würde ich aber danach trotzdem empfehlen. wenn die nicht abbricht ist das schonmal gut. danach noch so ein hd tune scan und alles ist paletti. oder zweifelsfrei schrottreif ;)
 
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enteon

Gast
kann die software gar nicht, macht die firmware der festplatte, also ist es die "hardware".
 

abulafia

Commodore
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Mach ein Low-Level Format mit dem Herstellertool. Das sagt dir auch gleich ob die Platte endgültig defekt ist. Auf dieser Grundlage hast du keine Probleme bei der RMA.
 

_TK_

Lieutenant
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Software kann nix ohne Hardware...
Muehli hat zu diesem Thema schon viel geschrieben.

Also, sobald die Festplatte feststellt, daß ein Sektor nur noch mithilfe der Fehlerkorrektur ausgelesen werden kann, wird dieser als "current pending" (schwebend) markiert. Nach dem nächsten Schreibvorgang wird geprüft, ob dieser wieder fehlerhaft ist. Wenn ja, wird er ausgetauscht (reallocated). Ansonsten wird die Fehlermarkierung wieder gelöscht.
Ich habe schon einige Platten in der Hand gehabt, bei denen die Kontaktleiste der Leiterplatte oxidiert war. Diese Platten waren recht langsam, und hatten viele "schwebende" Sektoren. Nachdem ich die vergammelten Kontakte mit einem Glasfaserpinsel (Radiergummi geht auch) gereinigt hatte, setzte plötzlich ein Selbstheilungseffekt ein, d.h. die platteninterne Fehlerkorrektur wurde aktiv. Passiert aber in freier Wildbahn relativ selten.

Man kann dies z.B. mithilfe der Smartmontools (smartctl --offlineauto=on /dev/sda) auch selbst anstoßen, oder mit "dd if=/dev/sda of=dev/sda" die Platte komplett neu beschreiben. Je nachdem, wie der Plattenhersteller die Firmware programmiert hat, können dann schwache Sektoren ausgetauscht werden. Es gibt aber auch genügend Exemplare, wo das nicht funktioniert, z.B. wenn die Platte eine Schreibschwäche hat. Seagate-Platten schreiben dann die Anzahl der nicht mehr ordentlich beschreibbaren Sektoren in den SMART-Wert 187 / 0xBB. Der ist manchmal sehr aussagekräftig, auch wenn die normalen SMART-Daten noch gut aussehen.

Meine Faustregel lautet: Bis etwa 10 schwache Sektoren nach einigen Monaten sind normal. Alles, was deutlich darüber hinausgeht, ist ein Alarmsignal!

Low-Level-Format können nur die Hersteller, dazu benötigt man Geräte, die die Köpfe von außen führen und dann Spurinformationen schreiben. Manche Programme behaupten aus historischen Gründen, so etwas zu können, dabei wird aber nur der Datenbereich mit "00" überschrieben.
 
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enteon

Gast
smartctl -t long /dev/sda

startet den scan sofort, und zwar den ausführlichen :)
dauert bei langsam drehenden 2TB 2h.
 
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