Ich bin nach Windows 8.1 nicht auf 10 oder 11, sondern auf Linux Mint umgestiegen, weil mir Microsoft mit seinen verpflichtenden Spionage-Updates zunehmend unsymapthischer wurde und die Aussage "Ihr
müsst Sicherheits-Updates machen, abstellen könnt Ihr's nicht, sonst bekommt ihr Viren" mich an die dunklen Coróna-Zeiten erinnert hat, in dem Menschen gezielt Angst mit inhaltsähnlichen Floskeln gemacht wurde, um sie zu steuern und zu Entscheidungen zu drängen, die sie sonst bei Abwesenheit von Angst nicht tun würden. 😣 Es entmündigt Nutzer. Mich stört wie Microsoft sein Monopol hinterhältig ausnutzt für seine Gewinnmaximierung und sogar zu tiefst unmoralischen Praktiken übergegangen ist.
Da ist Linux Mint viel angenehmer, freundlicher und mittlerweile hat es auch ein modernes Layout, zumindest in der Cinammon Variante. 😊
Linux ist dezentral und im Geiste nicht-kommerziell, es kann nunmal nicht an die Marktanteile von milliardenschweren Unternehmen drankommen, deren einziges Ziel es ist noch mehr Marktanteile zu generieren. Wird es kommerziell so wie Google's Android, entfernt es sich von den Urwerten Linux.
Und eben weil es nicht-kommerziell ist, hat es nicht Marketing-Appeal. Eventuell könnte man aus Nutzer-Spenden eine Kampagne starten, aber dann müssten mehrere Distros in der Werbung präsent sein.
Das ist ein bisschen so als ob man die USA mit der Sowjetunion vergleicht und nach kapitalistischen Maßstäben die Wirtschaft bewertet; natürlich performen die USA dann besser, denn das war ihr Ziel; führend im Kapitalismus zu sein.
end0fseven schrieb:
In vielen Unis und Co. wird ja oft Ubuntu eingesetzt.
Ich kann jetzt nicht für jede Uni sprechen, aber an meiner gab es nix außer Windows und mein Abschluss war in diesem Jahrzehnt. Und fünf Ubuntu-PCs im 5. Stockwerk in einem PC-Raum mit insgesamt 15 PCs in einer abgelegenen Informatik-Sonderecke, auf dessen Hinweg das flurlicht fehlt, können nicht wirklich als "Uni nutzt Linux Mint/Ubuntu" zählend gelten, wenn im Erdgeschoss und 1. Stockwert die größeren PC-Hallen 30 bis 60 PCs haben und da ausschließlich Windows nutzen.
Ich denke der Prozentsatz der Unis die Linux einsetzen ist nicht größer als der Prozentsatz der Nutzer die Linux verwenden, also ungefähr maximal 4%. Das ist nicht viel.
Außerdem zählt auch der längere Zeitraum. Benutzt eine Uni irgendwas anderes als Windows, kommen irgendwann vielleicht Lobbyisten und einige Zeit später steht da wieder Windows 7/10/11...
So wie in der einen Stadtverwaltung, die mal Open Office statt Microsoft Word nutzte - gute Erfahrungen machte - und dann wegen Lobbyisten zum Microsoft Monopol zurückkehrte. 😒
Stovi schrieb:
Seltsame Strategie für Schutz. Zu hoffen das der Kelch an einem vorbei geht, weil man zu unbedeutend ist.
Das ist nicht das Ziel von Linux, sondern eher eine Nebenfolge, die einfach so entsteht, aber seltsam ist es nicht. Die zentralasiatischen Länder (Kasachstan & Co.) haben sich 2006 zu einer nuklearwaffen-freien Zone erklärt, indem Besitz, Herstellung und Testen von Atomwaffen verboten ist, weil sie davon ausgingen, dass ein Land welches keine Atomwaffen hat und herstellt, keine Bedrohung für ein anderes Land darstellt, und damit nicht angegriffen werden wird, weil es "unbedeutend" ist.
Nunja, für die Ukraine war diese Logik nicht erfolgreich, sie hatte ihre abgegeben (genauso wie Kasachstan) und keine hergestellt. Aber diese Logik wird/wurde praktiziert.
User38 schrieb:
Die Linux/Unix/*nix Community ist einfach zu toxisch um jemals einen relevanten Anteil auf dem Desktop Markt zu erschließen - siehe diesen Thread oder andere Communitys.
Ach, und die standardisierten unhilfreichen Support-Antworten von Microsoft sind da besser?! 🙃
Weiß noch wie ich damals bei Win 8.1 und meinem Problemen in den offziellen Frageforen von Microsoft nach Antworten gesucht habe... in der Suche kamen die ganz oben... die Mitarbeiter hätten sich eine Worst Customer Service Medaille verdient.
Mondgesang schrieb:
Da fällt mir die Folge von Zoey101 ein, als die Schüler als Projekt einen Werbespot für JetX, den neuen Motorroller drehen mussten und die Mädels sich in den Haaren hatten bezüglich wofür steht JetX, was verkörpert es
Sehr unerwartet, ich werd jetzt nostalgisch, ich kenne die Folge, ich liebe das Intro, Zoey selbst nutzt ja ein "McPear"-Notebook und wäre damit eine Apple-Äquivalent-Anhängerin. Naja, vielleicht nutzt Quinn Linux,
was die Marktanteile vielleicht sinken lassen würde
Mondgesang schrieb:
So, werden 99,999999999% aller Computer mit Windows vorinstalliert verkauft. Leute kaufen, schalten ein, benutzen. Hat mit Marketing zu tun. Mit Verträgen zwischen Microsoft und den Computerherstellern und den Retail Sellern.
Ja, das hälft das Microsoft Monopol natürlich am laufen.