News Ferrari Luce: Designstudio von Apple-Designer zeigt Sportwagen-Interieur

Jakop schrieb:
Gerade da hat doch der E-Sportler seinen großen Vorteil, er kann in den Kurven genauso schnel aber mit noch viel mehr bums dann aus der Kurve Raus, zumal mit Hilfe des E-Motors ja auch besser vor der Kurve gebremst werden kann.
Mit über 2 Tonnen bist du einfach nicht so gut darin in einer Kurve auch noch schnell zu sein, soviel Grip kannst du gar nicht haben. Dafür hast du halt wirklich massive Beschleunigung aus den Kurven raus. Die Batterie wiegt einfach ne Tonne, also mit passendem Rahmen, etc für die Sicherheit.
 
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Sieht aus wie mein Smart.
 
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3125b schrieb:
Sieht aus wie mein Smart.
Fährt sich aber wahrscheinlich nicht so gut, weil 2,3 Tonnen Leergewicht.
Ergänzung ()

Weyoun schrieb:
außer einem leeren Akku
Der aber dafür wahrscheinlich schon nach 3 Runden auf der Nordschleife oder 20 Minuten Spaß ;-)
Wobei ich drauf tippe das nicht der leere Akku den Ferrari stoppen wird, sondern die Überhitzung des Akku.
 
DaDare schrieb:
Um die Leute zu beeindrucken, die man nicht mag(, mit Geld was man nicht hat). Sehen und gesehen werden. Ich will nicht wissen, wie wenige Ferrari Besitzer wissen, wie viele Zylinder deren Auto besitzt.
Den letzten Punkt gebe ich dir, aber wer kauft etwas zu Angeben, das er nicht zumindest geil findet?
 
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Shoryuken94 schrieb:
Emotionen sind etwas rein subjektives. In einer Welt, wo auch Familienkutschen mittlerweile viel Leistung haben, ist das ein immer weniger entscheidende Faktor für viele. Leistung ist eine Sache, die anfangs beeindruckt, an die man sich aber enorm schnell gewöhnt.
Hier geht es um einen mehr als 1.100 PS starken Allrad-E-Ferrari, an den kann man sich schon aus körperlichen Gründen nicht "gewöhnen", wenn man ihn standesgemäß bewegt. In den Kurven wiegst du das vierfache, beim Beschleunigen knapp das Doppelte und beim Bremsen das Dreifache. Die einzige Limitierung ist der (begrenzte) Grip zwischen Reifen und Straße. :D
Shoryuken94 schrieb:
Und es ist eine Sache, die man nur begrenzt nutzen kann. Das ist so als wenn man behauptet, eine Quarz Uhr erzeugt mehr Emotionen, weil sie so perfekt genau läuft. Trotzdem sind quasi alle emotional aufgeladenen Uhren heute mechanische Uhren, die viel ungenauer sind.
Nicht nur heute, schon vor mehr als 100 Jahren waren Rolex und Glashütte emotionale Uhren.
 
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M4xw0lf schrieb:
ich bin ja durchaus auch ein Automensch (der sich mittlerweile den Luxus gönnt, ohne Auto zu leben), habe aber nie verstanden, warum ein rüttelnder Motor Emotionen vermitteln soll und warum praktisch alle einen einfach nur laute Abgasanlage geiler finden, als ein leisere, dafür aber mit einem schönerem Klangbild...

Vielleicht hat mich aber auch einfach nur das Segelfliegen aus meinen jüngeren Jahren "verdorben", weil die Emotion, die diese Ruhe, einzig durch die Windgeräusche am Rumpf, bei höheren Geschwindigkeiten das pfeifende Singen der Tragflächen, die durch die Luft schneiden, so unendlich viel stärker in mir verankert sind, als es ein Verbrennungsmotor jemals sein könnte
 
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pseudopseudonym schrieb:
das er nicht zumindest geil findet?
Jeder Porsche GT3 RS Besitzer? Also so mindestens ein dutzend Porsche die er nicht wollte, damit er hoch genug auf der Liste landet um dann einen RS kaufen zu dürfen. ;-)

Und bei Ferrari funktioniert das genauso. Erstmal mindestens ein Dutzend nutzloses Zeug kaufen, je unbeliebter desto besser, bevor man das kaufen darf, was man eigentlich will. Die Sammlerstücke sind dafür dann auch gleich nach dem Kauf ein vielfaches des Neupreises Wert.

Blöd nur, das man sie nicht verkaufen darf, weil sonst bekommt man nie wieder einen und landet auf der Blacklist, im schlimmsten Fall gleich bei mehreren Herstellern.
 
Schwierig. Mechanische Schalter udn Uhr "im" Display würde ich schon mal nicht machen und es spricht heute nun wirklich gar nichts mehr gegen ein volldigitales Kombiinstrument. Selbst Porsche hält heute - aus gutem Grund - nicht mehr am analogen Drehzahlmesser fest...
 
Apocalypse schrieb:
Mit über 2 Tonnen bist du einfach nicht so gut darin in einer Kurve auch noch schnell zu sein, soviel Grip kannst du gar nicht haben. Dafür hast du halt wirklich massive Beschleunigung aus den Kurven raus. Die Batterie wiegt einfach ne Tonne, also mit passendem Rahmen, etc für die Sicherheit.
Ein Bugatti Chiron wiegt ebenfalls 2 Tonnen mit dem 16-Zylinder-Motor. Von daher ist ein 2-Tonnen-E-Ferrari nicht wirklich kritisch, solange der Schwerpunkt schön niedrig liegt.
 
Die Hauptarmatur hinter dem Lenkrad will für mich nicht recht ins Bild passen. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Bildschirm, wie er mittlerweile in vielen Fahrzeugen verbaut wird, auf anderen Bildern scheinen es dann aber Analog- oder Semi-Analog-Anzeigen zu sein. Hinzu kommt ein wahrer Wust aus Drehschaltern, Hebeln (wie man sie aus dem Mini kennt) und Knöpfen – als hätte man sich schlicht auf keine klare Linie einigen können.

Auch das Lenkrad stelle ich mir auf Dauer extrem unbequem vor, da die Griffpolster nicht ganz umschließt und die metallene Unterkonstruktion zum Vorschein kommt. Sollte es sich dabei wirklich um Metall handeln: Viel Spaß im Winter, wenn man sich die Finger erfriert, oder im Sommer, wenn man sie sich verbrennt.
Gut auf der anderen Seite, baut Ferrari ja weniger alltagstaugliche Fahrzeuge, also sollte das jetzt nicht so sehr auffallen,

Man merkt deutlich, dass der Designer früher wohl in ganz anderen Bereichen tätig war und kaum Erfahrung im Interieur-Design hatte.
 
catch 22 schrieb:
ich bin ja durchaus auch ein Automensch (der sich mittlerweile den Luxus gönnt, ohne Auto zu leben), habe aber nie verstanden, warum ein rüttelnder Motor Emotionen vermitteln soll und warum praktisch alle einen einfach nur laute Abgasanlage geiler finden, als ein leisere, dafür aber mit einem schönerem Klangbild...

Vielleicht hat mich aber auch einfach nur das Segelfliegen aus meinen jüngeren Jahren "verdorben", weil die Emotion, die diese Ruhe, einzig durch die Windgeräusche am Rumpf, bei höheren Geschwindigkeiten das pfeifende Singen der Tragflächen, die durch die Luft schneiden, so unendlich viel stärker in mir verankert sind, als es ein Verbrennungsmotor jemals sein könnte
Die Autoleute sagen immer, nur fliegen ist schöner. Du bist halt der Beweis das es stimmt! ;-)

Laut hab ich auch nie verstanden, rütteln, kann schon die richtigen Bassfrequenzen geben für ein echtes Wohlfühlgefühl. ;-)
 
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MGFirewater schrieb:
naja der koenigsegg schafft es immer wieder den schnellsten e-sportler rimac nevara erneut zu übertrumpfen.
In einzelnen Disziplinen sicherlich, aber nicht in allen.
Ergänzung ()

Apocalypse schrieb:
Der aber dafür wahrscheinlich schon nach 3 Runden auf der Nordschleife oder 20 Minuten Spaß ;-)
Wenn man den Bugatti Chiron mit Tempo 400 auf dem Contidrom (Steilkurve) fährt, ist der Tank ähnlich schnell leer. ;)
Apocalypse schrieb:
Wobei ich drauf tippe das nicht der leere Akku den Ferrari stoppen wird, sondern die Überhitzung des Akku.
In der Tat, der E-Allrad wird nach einer gewissen Zeit die Leistung drosseln müssen, was beim Verbrenner nicht oder zumindest nicht im gleichen Maße der Fall ist. Neben den E-Motoren selbst hält der Akku halt nicht auf Dauer trotz optimaler Kühlung mehr als 1 Megawatt an Laden oder Entladen aus.
 
Als Designer einer Automarke muss man heute wohl kein Gefühl für Ästhetik, harmonische Übergänge, oder Abrisskanten zwecks z.B. Schattenwurf usw. haben.
Einfach Tablets hinklatschen und fertig. Das hat absolut nichts mit schön eingebautem ästhetischem Cockpit Design zu tun. Man, wir fahren keine F1 Wagen, oder Kriegsgerät wo alles nur zweckgebaut wird.

Mich erinnert all das an die früheren China Kopien. Wir hatten verchromte Metall Oberflächen, China hatte Plastikteile in Chromoptik, welches an den Kanten durch Abrieb sichtbar wurde.
Und dann beschwert man sich das es sich nicht verkauft, oder die Leute nörgeln.

Einfach so wenig wie möglich als Firma tun, und so viel wie möglich Geld dafür erwarten, funktioniert wohl doch nicht.
 
Weyoun schrieb:
ist aber auch eher für das Geradeausfahren gedacht... wer ums Eck will, der nimmt eine Elise, ein MX 5, eine Alpine A110, ... idealerweise unter 1 Tonne... der moderne geschuldet, um die 1,1 Tonnen
 
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Apocalypse schrieb:
Mit über 2 Tonnen bist du einfach nicht so gut darin in einer Kurve auch noch schnell zu sein, soviel Grip kannst du gar nicht haben. Dafür hast du halt wirklich massive Beschleunigung aus den Kurven raus. Die Batterie wiegt einfach ne Tonne, also mit passendem Rahmen, etc für die Sicherheit.

Sieht man doch super an den Rundenzeiten auf der Nordschleife. Ein 3000 PS Yangwang U9 Extreme hat es in 6:59 um die Nordschleife geschafft, ein 510 Porsche GT 3 RS hat es in 6:49 heschafft. Ein Model S Plaid mit über 1000 PS braucht 7:35, eine Zeit, die ein Kopflastiker Kompaktsportler mit 400 PS auf Golfbasis, genannt Audi RS3 auch leicht unterbieten konnte.

Weyoun schrieb:
Hier geht es um einen mehr als 1.100 PS starken Allrad-E-Ferrari, an den kann man sich schon aus körperlichen Gründen nicht "gewöhnen", wenn man ihn standesgemäß bewegt

Den kannst du außer auf der Rennstrecke nirgendwo standesgemäß bewegen und da wird er wahrscheinlich (wie alle E Atutos bisher, auch mit mehr Leistung) an einem Porsche GT3 RS scheitern. Aber doch, man gewöhnt sich auch zu einem guten Teil an sehr starke Fahrzeuge. Ja die Beschleunigung bleibt sehr stark, aber auch bei einem Model S Plaid verliert es das besondere. Die stärksten Autos die ich bisher gefahren bin, waren eine getunte 850PS E Klasse (Heckantrieb) und ein Model S Plaid. Und als mitfahrer in einem Porsche 918 Spyder. Und ich muss sagen, der AMG ist wesentlich emotionaler, obwohl er geradeaus weniger gut geht, als der Tesla. Und auch bei Motorrädern ist es nicht anders. Eine 1000er oder 1100er Supersportmaschine ist von der Leistung brutal, auch da verliert es das besondere. Es bleibt schnell, aber nichts was einen emotional reizt. Ist zumindest meine Erfahrung.

catch 22 schrieb:
wer ums Eck will, der nimmt eine Elise, ein MX 5, eine Alpine A110

Oder ein schönes Zweirad :) Ist zumindest mein Favorit. Damit kann man auch vernünftig wieder rausbeschleungen.
 
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Bäh !

Sieht aus wie ein Spielzeug für Kinder.
 
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catch 22 schrieb:
ist aber auch eher für das Geradeausfahren gedacht... wer ums Eck will, der nimmt eine Elise, ein MX 5, eine Alpine A110, ... idealerweise unter 1 Tonne... der moderne geschuldet, um die 1,1 Tonnen
Ach deshalb sind die Tourenwagen sowie die Hypercars der 24-Stunden-Rennen allesamt so "leicht". ;)
 
Weyoun schrieb:
Ein Bugatti Chiron wiegt ebenfalls 2 Tonnen mit dem 16-Zylinder-Motor. Von daher ist ein 2-Tonnen-E-Ferrari nicht wirklich kritisch, solange der Schwerpunkt schön niedrig liegt.
Nicht 2 Tonnen, sondern über 2 Tonnen.
Ein AMG One wiegt so um 1.745 kg, der Elektra hier 2.300 kg, 30% Aufschlag.
Der GT 2 RS wiegt sogar nur 1,470 kg.

Wobei ich um ehrlich zu sein den Chiron auch nicht wirklich einschätzen kann, der Vorgänger Veyron (um die 1900 kg) war ja auf der Nordschleife schon langsamer als ein Honda Civic R S (1400kg) Was ein 500kg so ausmachen können. Der riesige PS Unterschied zum Veyron wird komplett egalisiert.
 
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