Festbrennweiten, Crop factor und Stativ

Nach Möglichkeit die Kamera an einen fixen Punkt stellen und nur objektiv wechseln. Stativ währe Super. Mach am besten auch noch zwei weitere bei 70mm und möglichst gleiche Blende! F5,6 oder höher!

@JulesBärle
Lass uns einfach die vergleichsbilder abwarten. Wenn es da wirklich einen Unterschied gibt, ist da sicher irgendwas nicht ganz richtig.


E: Ok, da hab ich wohl Blödsinn gelabert, dass das 70-300 USD ein DX objektiv ist, schande über mein Haupt. Ändern sollte es aber nix weil das 18-105 vom Brennweiten Bereich auch für FX angegeben ist. Diesen kann es aber nicht ausleuchten.
 
Zuletzt bearbeitet:
masterphil schrieb:
Bemühe doch einfach mal wikipedia oder so zu dem Thema. Das sind die Grundlagen der Fotografie bzw. Optik. Lass dir das von einem Physiker sagen. :-)

Ähm, Deine Ausführung kann aber auch missverstanden werden.
Der Abbildungsmaßstab ändert sich nur durch die veränderte Naheinstellgrenze! Brennweite und Bildwinkel verhalten sich immer gleich.
Sprich, mit dem 1:1 100mm kann ich deutlich näher heran, als mir einem 1:4 100mm, aber der Bildwinkel bleibt gleich.
 
Ich habe die 5100 und das 50mm 1:1.8G. Ist ein super Objektiv und das leichte Tele-behaviour von dem Objektiv an der Kamera gefällt mir unglaublich gut. Bei available light Fotografie kann man damit echt was reißen.
Allerdings ist man mit dem Objektiv natürlich nicht so flexibel wie mit einem 50mm auf einer Vollformatkamera. Als immer-drauf Objektiv wäre das 35mm 1:1.8G sicher besser geeignet, da es sich an dem DX Sensor der 5100 vom Bildausschnitt her wie ein 50mm an FX verhält. Für Landschaftsaufnahmen und sachen wo du etwas mehr Blickwinkel brauchst, kannst du ja nach wie vor dein Kitobjektiv benutzen.

Nur um alles nochmal zusammenzufassen :D
 
Megamind schrieb:
Ähm, Deine Ausführung kann aber auch missverstanden werden.
Der Abbildungsmaßstab ändert sich nur durch die veränderte Naheinstellgrenze! Brennweite und Bildwinkel verhalten sich immer gleich.
Sprich, mit dem 1:1 100mm kann ich deutlich näher heran, als mir einem 1:4 100mm, aber der Bildwinkel bleibt gleich.

Hi,

hatte auch schon im wiki geguckt, aber nicht so ganz verstanden, was das mit dem von mir beschriebenen Effekt zu tun hat, da es ja um die Naheinstellgrenze geht.
Ergänzung ()

Vergleich objektive.jpg

Hier wie gewünscht der Vergleich
 
Megamind schrieb:
Der Abbildungsmaßstab ändert sich nur durch die veränderte Naheinstellgrenze! Brennweite und Bildwinkel verhalten sich immer gleich.
Sprich, mit dem 1:1 100mm kann ich deutlich näher heran, als mir einem 1:4 100mm, aber der Bildwinkel bleibt gleich.

Falsch.

Du hast die Kausalität gerade vertauscht.

Der Abbildungsmaßstab ist eine optische Fähigkeit eines Objektivs; genauso wie die Brennweite, die Offenblende und der Bildwinkel an einem bestimmten Sensor-/Filmformat.

Für einen größeren Abbildungsmaßstab benötigt man bei einer bestimmten Brennweite einen geringeren Motivabstand und somit auch eine geringere Naheinstellgrenze.

Sprich bei einem größeren Abbildungsmaßstab (1:1) wird das Motiv auf dem Bild größer dargestellt als bei einem kleineren Abbildungsmaßstab. 1:1 bedeutet in diesem Fall, dass ein Objekt von 22x16mm ein Bild aus einer APS-C Kamera vollkommen ausfüllen.
 
xDream schrieb:
Für einen größeren Abbildungsmaßstab benötigt man bei einer bestimmten Brennweite einen geringeren Motivabstand und somit auch eine geringere Naheinstellgrenze.

Aber genau das habe ich doch aussagen wollen? Willst Du einen größeren Abbildungsmaßstab (bei gleicher Brennweite), musst Du näher ran. Das Makro-Objektiv erlaubt Dir eine kürzere Naheinstellgrenze wodurch das Motiv größer auf dem Sensor dargestellt wird.

Was war daran jetzt falsch?


Und zu Beamas Phänomen fällt mir nichts ein, außer, dass auf dem Tamron Nikkor ggf. die Brennweite für DX angegeben sein könnte, was aber unüblich und sehr verwunderlich wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, der Unterschied ist schon ziemlich krass. Das ist ehrlich das erste mal das ich das höre. Normal sollten die angegebenen Zahlen (bis aus ein, zwei mm) gleich sein!

Zu Mega, ich glaub nicht das es für DX angegeben ist weil, wie ich vorhin gelernthabe, ist das Tamron ja FX tauglich! Das währe aber auch die einzige logische Erklährung!
 
Aber wenn man es sich anschaut würde ich wirklich glauben, dass das Tamron 112,5 und 150mm abblidet.

Ähm, Denkfehler meinerseits Moses, es ist anders herum. Habe oben editiert.

> Wenn das Tamron Für FX angegeben ist und Beama 100mm einstellt, kommen 150mm an seiner DX Kamera durch den Crop von 1,5 heraus. Gleiches bei 75mm, wo durch den Crop 112,5mm heraus kommen.

Wenn das Nikkor ein DX Objektiv ist und man das dort so handhabt wie Panasonic und Olympus es machen, sprich die Crop-Angabe aufdrucken, dann stimmt alles. Dann muss er beim Nikkor einfach mal 1,5 rechen und weiß welche KB-brennweite er eingestellt hat, oder beim Tamron halt umgekehrt durch 1,5 teilen und weiß, welche Brennweite durch den Crop aus dem DX Sensor heraus kommen.

Hoffe das war verständlich? Es ist also alles so, wie es sein soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau, das DX Objektiv wird Crop-Bereiningt angegeben. Das FX Objektiv nicht. Also alles in Butter.
 
Megamind schrieb:
Genau, das DX Objektiv wird Crop-Bereiningt angegeben. Das FX Objektiv nicht. Also alles in Butter.

Ne da stimmt was nicht.

18-105 (fx) entspricht 29-157(dx)
70-300(fx) entspricht 105-450(dx)

Wenn das so stimmen sollte, dann haben die beiden Objektive einen überlappenden Brennweitenbereich, was aber in der Praxis nicht so ist.

Die 70mm des Tamrons schließen genau an die 105mm des Nikors an
 
Diesmal hast du wirklich ein Dreher drin:

18-105 (fx) entspricht 29-157(dx)
70-300(fx) entspricht 105-450(dx)

-->stimmt so nicht.
Es muss heißen:

18-105 (dx) entspricht 29-157(fx)
70-300(fx) entspricht 105-450(dx)

und damit schließ es genau an.
Sieht man ja auch auf deinen Testbildern ziemlich gut, dass das (bis auf die schon erwähnten 1, 2, 3mm Unterschied durch Rundungen in der Brennweite) passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
BlackVally schrieb:
-->stimmt so nicht.
Es muss heißen:

18-105 (dx) entspricht 29-157(fx)


Das verstehe ich nicht, wenn ich ein objektiv habe das 29-157 (fx) habe, also auf Kleinbild gerechnet, dann müsste doch durch den Crop factor daraus 44-235mm werden oder?
 
FX/KB = Maßstab. FX/KB daher 1:1.

DX = kleiner als FX/KB. Und zwar um den Faktor 1:1,5. Daher FX Brennwete geteilt durch Crop-Faktor = DX-Brennweite.

Demnach wenn FX 29mm, dann 29 / 1,5 = 18 DX.

Bedeutet Angaben auf einem DX Objektiv nimmst Du mal 1,5 und hast dann die FX Brennweite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um noch mehr Verwirrung zu stiften, man kann natürlich auch alles auf APS-C umrechnen, wenns um die Bildwirkung geht. Ich muss das mittlerweile echt machen, wenn ich irgendwo was von kleinbildäquivalenter Brennweite lese ;)

Die Brennweite an sich ist ja eine fest definierte physikalische Größe. Daran ändert das, was man dahinter stellt, überhaupt nichts. bei unterschiedlich großen Sensoren ändert sich nur der Blickwinkel entsprechend. Was noch wichtig ist, die Brennweiten sind im Normalfall für unendlich entfernte Gegenstände definiert. Vor allem bei innenfokussierten Objektiven, wie z.B. dem 18-105, kann die Brennweite im Nahbereich deutlich kürzer sein als die Nominalbrennweite. Der Effekt kann durchaus sehr ausgeprägt sein, mit einer Verkürzung um 30%! Dies erklärt die unterschiedlichen Bildausschnitte der beiden Objektive. Du kannst den Test ja mal an einem weit entfernten Objekt wiederholen. Da sollte sich nichts unterscheiden!

Nun zu den Objektiven, wenn du was lichtstarkes für den Innenraum brauchst, würde mir das Nikon 35/1.8 oder das Sigma 30/1.4 A einfallen. Das Sigma ist bis auf Größe und Preis in allen Punkten dem Nikon überlegen, sprengt jedoch deutlich dein Budget. 50mm finde ich in Innenräumen bei weitem weniger flexibel, da gehen fast nur Kopfportraits.
 
YBa-Mek schrieb:
Vor allem bei innenfokussierten Objektiven, wie z.B. dem 18-105, kann die Brennweite im Nahbereich deutlich kürzer sein als die Nominalbrennweite. Der Effekt kann durchaus sehr ausgeprägt sein, mit einer Verkürzung um 30%!

Ja, genau so isses. Den Effekt kann man ganz einfach sehen: Stelle die Kamera auf ein Stativ (am besten im Liveview bei geschlossener Blende). Drehe dann am Fokusring von nah zu unendlich. Dabei ändert sich der "Zoom" deutlich, obwohl man nichts am Zoomring ändert. Ich habe das gerade bei meinem 18-105er in der 105mm-Einstellung getestet. Die Brennweitenverkürzung ist da definitiv im Bereich 25%.
 
Zurück
Oben