Nikon Festbrennweite für Porträt

Dann ist ja alles völlig egal. Wie soll deine Linse, die du Dir gekauft hast dann besser sein, als andere? Weil Du mehr Geld bezahlt hast? Du bist dann echt der beste Kunde.

Und für eine Freistellung bei einem Portrait benötigt man eine F1.4?
 
fetzie schrieb:
Es kann sein dass EAV's 300er kein tolles Exemplar ist. Außerdem hat es weder VR noch VRII was heißt dass es 3 Generationen älter ist. Es gibt zwar auch alte Toplinsen, dennoch hat sich einiges getan. Ein weiterer Grund könnte auch das eher bescheidene Motiv sein an dem kaum Kontraste vorhanden sind.
Das gute Stück hat inzwischen gute 10 Jahre auf dem Buckel. Das ist das erste AF-S, es wurde also von 1996-2001 produziert.
Was will man machen, wenn man auf die Schnelle kein anderes Motiv findet?
Wie dem auch sei, im Alltag bin ich mit dem 300 2.8 vollkommen zufrieden. Schließlich sitze ich nicht den ganzen Tag vor Schachbrettern und fotografiere diese.

xDream schrieb:
Die Fotos von EAV zeigen vor allem wie ein stabilisiertes Ausnahmezoom bei einer für die Brennweite recht langen Verschlusszeit gegen ein deutlich älteres unstabilisiertes Objektiv performt.
Ist doch vollkommen Wurscht, ob das eine stabilisiert ist und das andere nicht, VR war sowieso ausgeschaltet.
Die Verschlusszeit ist doch ebenfalls egal. Dazu nenne ich mal 3 Worte: Stativ, Fernauslöser und Spiegelvorauslösung.

Vanilla2001 schrieb:
Ob EAV ein Stativ oder nicht verwendet hat, kann nur er uns sagen. Mit Spiegelvorauslösung braucht man auch bei langen Verschlusszeiten keinen Stabilisator.
Wie geschrieben, Stativ wurde genutzt.

Vanilla2001 schrieb:
Als Profi sicherlich ein muss, aber als Hobbylinse überteuert.
Wie hier alle Hobbyisten über einen Kamm geschoren werden. Zur Info: Fotografie ist mein Hobby. Beruflich habe ich nichts damit zu tun.
Ein Teil der Nikon-Ausrüstung ist zwar geerbt, allerdings ist sie zum Teil auch eigenfinanziert. Die Canon-Ausrüstung ist vollständig selbst finanziert.
Es gibt eben auch leicht gestörte Hobbyisten, die nicht so aufs Geld schauen.
Mein Opa hätte sich zu seiner Zeit auch problemlos eine S-Klasse leisten können, anstatt das ganze Geld in Ausrüstung zu stecken.

Vanilla2001 schrieb:
Insgesamt ist das F2.8 minimal besser. Bei mind. 100% Mehrpreis.

Ist es nicht das was bei Hobbyfotografen der ausschlaggebende Punkt ist?
Wie man dem oben Geschriebenen vielleicht entnehmen kann - nein.
Ich gebe gerne ein paar Tausender für meine Hobbys aus, wenn es sich lohnt.

xDream schrieb:
Manche Menschen kaufen sich ihr Objektiv nicht weil es besser getestet wurde sondern weil sie es haben wollen, gerade bei Hobbyisten ist dieser Anteil sehr groß. Mit einem 70-200 f/2.8 ist es halt möglich Bilder bei genau halb so viel Licht zu machen wie mit dem f/4. Dafür das ihm halb so viel Licht reicht kostet es das Doppelte und wiegt auch in etwa das doppelte. Muss jeder selbst wissen wie wichtig einem das ist.
Richtig, das muss jeder selbst wissen. Manche sagen, ich spinne, wenn ich mit dem 300 2.8, dem 70-200 2.8, und dem 200-400 4 losziehe, um ein paar Fotos an der Isar zu schießen.
Bei mir zählt eben nur das Resultat, Gewicht und Preis sind Nebensache. Dann macht sich wenigstens das Krafttraining bezahlt.

xDream schrieb:
PS: es soll ganz abgedrehte geben, die ein 70-200 f/2.8 aus Gewichtsgründen und um nicht so aufzufallen durch ein 85 f/1.8 und ein 200 f/2.8 ersetzen und auch glücklich sind. Ist halt nicht so flexibel.
Es soll noch abgedrehtere geben, die ihr 70-200 2.8 durch ein 85 1.4 und ein 200 2 ersetzen und noch glücklicher werden. Mal sehen, vielleicht werde ich das in den nächsten Jahren machen.

Vanilla2001 schrieb:
Bei 70mm-200mm und einer F4 hast du außerdem mehr als genügend Freistellpotential.
Da hat DU mehr als genügend Freistellungspotential. Was fetzie mit seinen Linsen macht und wie er sie nutzt, weißt du doch gar nicht.

Vanilla2001 schrieb:
Da wärst du mit dem 24-70mm besser gefahren.
Er wäre mit einem 24-70 also besser gefahren als mit dem 17-55.
Wenn da die Tatsachen nicht wären, dass ihm so der Bereich von 17-24 fehlt und dass es eta 1,5x so viel kostet, würde ich dir Recht geben.

Vanilla2001 schrieb:
Natürlich spricht nichts gegen ein Nachschärfen.
Auch nicht die Tatsache, dass durch hochwertige Linsen von Haus aus schärfere Bilder im Endeffekt bessere Qualität haben?

Vanilla2001 schrieb:
Na wenn du der Meinung bist dass das 50mm bei F1.4 höher auflöst als ein 24-70 bei F2.8 würde ich an deiner Stelle mal zum Optiker gehen. Das Nikon Äquivalent ( 27-70 F2.8 ) löst höher auf als das Canon.
Warum ist ausgerechnet das 27-70 und nicht das 24-70 das Nikon-Äquivalent?

Vanilla2001 schrieb:
Woher willst du wissen wie gut dein Objektiv ist? Das ist rein subjektiv dein Eindruck. Das kannst du nicht wissen.
Ist doch auch völlig Wurscht.
Wichtig ist doch vor allem, dass das Objektiv subjektiv gut ist, oder nicht?
 
Da hasse recht. Im Prinzip isses auch völlig egal.

Gibts nen 27-70? meinte eigentlich das andere.
 
AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,4G, oder
Nikkor PC-E Micro 85 mm 1:2,8D, alternativ wenn kein Original erwünscht:

Zeiss Planar T* 85 mm F1,4

Alles andere ist ein fauler Kompromiss, und wer billig kauft kauft 2 mal. Deshalb lieber etwas länger sparen und beide Nikkore oder/und das Zeiss kaufen.

So ein Objektiv ist eine Anschaffung fürs Leben, und ganz ganz schnell ist man mit dem Kompromiss Objektiv nicht mehr zufrieden. Deshalb, lieber gleich richtig machen!
 
Auf die Antworten von Vanilla2001 gehe ich nichtmehr ein, da kann ich besseres mit meiner Zeit anfangen.
EAV schrieb:
Hoppla, kleiner Fehler meinerseits, es gibt kein 27-70. Ich dachte an das 28-70, hab mich um einen mm vertan...
Keine Sorge, Vanilla2001 hat selbst zuvor 27-70 geschrieben..
MikeBe schrieb:
AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,4G, oder
Nikkor PC-E Micro 85 mm 1:2,8D, alternativ wenn kein Original erwünscht:

Zeiss Planar T* 85 mm F1,4

Alles andere ist ein fauler Kompromiss, und wer billig kauft kauft 2 mal. Deshalb lieber etwas länger sparen und beide Nikkore oder/und das Zeiss kaufen.

So ein Objektiv ist eine Anschaffung fürs Leben, und ganz ganz schnell ist man mit dem Kompromiss Objektiv nicht mehr zufrieden. Deshalb, lieber gleich richtig machen!
An DX würde ich eher ein 50er vorziehen. Das Zeiss ist dufte, das neue Nikkor auch, für Portraits würde ich jedoch kein PC-E nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@fetzie: das macht mich jetzt nen bisschen traurig. Aber vielleicht können wir ja irgendwann mal zusammen nen Brei'chen löffeln gehen.
 
Ich finde es jedes Mal amüsant, wie schnell hier in diesem Forum eine konkrete Frage, die aktuell "Nikon FESTBRENNWEITE für Porträt" in Debatten um Auflösungsvermögen verschiedener Zooms, darunter auch solche von Canon, ausarten. :D
Natürlich gebe ich jetzt meinen Senf auch dazu:

@xDream
Leider ist es nicht ganz auf Nikon übertragbar, da das Nikkor 85 f/1.8 keinen eigenen Autofokusmotor hat und somit auf einen im Body angewisen ist (also nicht zur D5000, D3x00, D40,.. kompatibel) und dieser kamerainterne Motor meines Wissens nach in Sachen Geschwindigkeit nicht mit einem Ultraschallmotor im Objektiv zu vergleichen ist.

Es ist auch insofern nur bedingt auf Nikon übertragbar, wenn man Besitzer/Nutzer einer DSLR mit APS-C-Sensor ist. Der Crop-Faktor beträgt bei Canon 1,6 wodurch aus einem 85er ein vergleichbares 136er würde und bei Nikon 1,5, wodurch aus einem 85er ein vergleichbares 127er würde. Nicht viel, aber immerhin doch ein Unterschied.

Den Vergleich punkto Geschwindigkeit braucht das Nikon AF 85/1,8 D mit einem Ultraschallmotor betriebenem 85er nur bedingt scheuen.
Die Geschwindigkeit des AF bei Objektiven mit Stangenantrieb hängt nämlich vom kameraseitig verbauten AF-Motor ab. Im Falle zB der Nikon D300 ist der AF bei meinem AF 85/1,8 D so schnell, dass ich keinerlei Anlass sähe, bei Existenz der gleichen Brennweite mit identischer Lichtstärke UND Ultraschallmotor auf ein solches umzusatteln.
Die Lautstärke beim Scharfstellen mag für manche ein Kriterium darstellen, doch fällt auch hier das Geräusch so gering aus, dass es nicht weiter störend ist.

Zur restlichen Lichtstärkendiskussion möchte ich anmerken:
All jene, die meinen, weil ein lichtstarkes Objektiv eine Menge Geld kostet, müsse die Abbildungsleistung und das Auflösungsvermögen bei Offenblende besser als bei einem günstigeren, lichtschwächeren Zoom-Objektiv sein, haben sich offenbar noch nie für das Thema Optik, Objektivkonstruktion, Abbildungsfehler, Bokeh, Farb- und Abbildungscharakteristik interessiert.
 
Um auch nochmal was in "meinem" Thread zu schreiben.
Ich gehe heute mal zum Sauter (Fachgeschäft in München) und hoffe, dass der die Objektive vorrätig hat, so dass ich sie mir mal anschauen kann und an meiner D5000 kurz ausprobieren kann.
Dann werde ich berichen für welches Objektiv ich mich dann letztendich entschieden habe.
 
tbird700 schrieb:
Es ist auch insofern nur bedingt auf Nikon übertragbar, wenn man Besitzer/Nutzer einer DSLR mit APS-C-Sensor ist. Der Crop-Faktor beträgt bei Canon 1,6 wodurch aus einem 85er ein vergleichbares 136er würde und bei Nikon 1,5, wodurch aus einem 85er ein vergleichbares 127er würde. Nicht viel, aber immerhin doch ein Unterschied.

Und was machen die paar Millimeter hin oder her bei dieser Brennweite aus? Richtig! Nahezu nix.

tbird700 schrieb:
Den Vergleich punkto Geschwindigkeit braucht das Nikon AF 85/1,8 D mit einem Ultraschallmotor betriebenem 85er nur bedingt scheuen.
Die Geschwindigkeit des AF bei Objektiven mit Stangenantrieb hängt nämlich vom kameraseitig verbauten AF-Motor ab. Im Falle zB der Nikon D300 ist der AF bei meinem AF 85/1,8 D so schnell, dass ich keinerlei Anlass sähe, bei Existenz der gleichen Brennweite mit identischer Lichtstärke UND Ultraschallmotor auf ein solches umzusatteln.
Die Lautstärke beim Scharfstellen mag für manche ein Kriterium darstellen, doch fällt auch hier das Geräusch so gering aus, dass es nicht weiter störend ist.
Ich nehme an du kennst nur eine der beiden Linsen, nicht wahr.

Keiner sagt das das Nikkor nicht gut ist, das Canon ist jedoch eine ganze Ecke schneller und kostet ja auch nicht mehr. Das mit dem Autofokusantrieb im Objektiv, vor allem als USM, hat auch bei Nikon ein paar Gründe mehr als nur die Kompatibilität zu den kleinen Bodys.
 
@tbird: Einige fotografieren einfach, daran ist auch nichts auszusetzen. Prinzipiell funktioniert das ja auch, die machen bestimmt tausendfach bessere Fotos als ich, weil sie ein besseres Gefühl für Gestaltung usw. haben, aber ich weiß gern Bescheid, was mein Objektiv in der Lage ist zu liefern und bei welchen Einstellungen, die Kennlinien halt. Ich will wenn ich genügend Licht habe gern das Maximum rausholen. Und das ist bei einer F1.4 einfach nicht drin. Ich möchte der limitierende Faktor sein, nicht meine Technik.

Nur weil man ein lichtstarkes Objektiv hat, heißt das nicht, dass es in allen Bereichen gut ist. Klar gewinnt man Licht, damit benötigt man weniger Belichtungszeit und hat auch bei kurzen Brennweiten wenig Tiefenschärfe. Aber erkauft es sich in diesem Bereich unter Verlust von Flexibilität und Auflösung. Es ist mir halt zu speziell.

Ich hab mehrfach Anläufe genommen um mit einem 50mm warmzuwerden. Vielleicht ist es meine Art zu fotografieren, kann sein, aber ich hatte da echt viel Ausschuss dabei. Ein Standard-Zoom 24-75mm F2.8 liegt mir da ( immer im Bezug auf Portrait's ) deutlich besser, plötzlich verschwanden die Fehlschüsse wegen dem ungenauen Focus. Und bei meiner Art Foto's brauchte ich bei einer F4 selten ISO400.

Hallensport und Konzerte ist ein ganz anderes Thema. Dort braucht man kurze Belichtungszeiten, auch ein Stabi bringt dann ja bei schnellen Bewegungen nix.


@Markus83Muc:
Das ist vernünftig. Ich würde mir auch die Empfehlungen anhören. Jeder hat aber sein spezielles Gebiet und muss für sich seinen Kompromiss finden.
 
@ xDream
Und was machen die paar Millimeter hin oder her bei dieser Brennweite aus? Richtig! Nahezu nix.
Gut, somit stimmst Du mir in diesem Punkt zu.

@ xDream
Ich nehme an du kennst nur eine der beiden Linsen, nicht wahr.

Keiner sagt das das Nikkor nicht gut ist, das Canon ist jedoch eine ganze Ecke schneller und kostet ja auch nicht mehr. Das mit dem Autofokusantrieb im Objektiv, vor allem als USM, hat auch bei Nikon ein paar Gründe mehr als nur die Kompatibilität zu den kleinen Bodys.

Nicht wahr ist, dass ich nur eine der beiden Linsen kenne. Wahr hingegen, dass ich nur eine der beiden mein Eigen nenne. (Es soll Familien geben, wo es mehr als einen Fotobegeisterten gibt und nicht alle auf dieselbe Marke setzen ;) )

Und ich nehme an, Du gestehst den einzelnen Worten eines Satzes nicht die ihnen gebührende Bedeutung zu.

Das "nur bedingt" im Satz "Den Vergleich punkto Geschwindigkeit ... nur bedingt scheuen" sagt aus, dass das Nikon Objektiv den Vergleich punkto Geschwindigkeit zum USM-betriebenen Canon-Objektiv eben nur bedingt scheuen muss. Das heißt aber nicht, dass es den Vergleich NICHT scheuen muss.

Was führt Dich zur Annahme, dass ich Deine Worte dahingehend interpretiert hätte, dass das Nikon kein gutes Objektiv wäre, bzw. dass ich den Standpunkt vertrete "Das Nikon ist aber schon ein gutes Objektiv, weil ..."?

Ich habe mich auf Deine Aussage bezogen
... und dieser kamerainterne Motor meines Wissens nach in Sachen Geschwindigkeit nicht mit einem Ultraschallmotor im Objektiv zu vergleichen ist.
"Meines Wissens nach ..." lässt mich wiederum annehmen, dass Du keine eigenen, praktischen Erfahrungen mit dem Nikon-Objektiv hast, sonst hättest ja geschrieben "Der AF-Motor des Nikon ist deutlich langsamer ..." oder so ähnlich.

Also habe ich mir erlaubt, meine praktischen Erfahrungen kundzutun, nämlich dass das Nikon sich punkto AF in Verbindung mit einem leistungsstarken kameraseitig verbauten AF-Motor so gut "schlägt", dass der fehlende Ultraschallantrieb für mich persönlich vollkommen vernachlässigbar ist.

Dass das Canon punkto AF eine ganze Ecke (das ist eine schwer messbare Einheit) schneller sein soll, als das Nikon kann ich eben meinem subjektiven Emfpinden nach nicht bestätigen (zumindest nicht an der 40D). Der Bruchteil, denn die Canon vorher scharf stellt, ist für mich so marginal, dass er in der Praxis keine Rolle spielt. Klar, Unterschiede werden offenbar, wenn der ganze Fokusbereich mangels Motivkontrast durchfährt, bis der AF-Sensor was erkennt. Dann ist es in der Regel aber so dunkel, dass die Geschwindigkeit des AF wiederum vernachlässigbar ist.

Das Canon ist imho sogar einen Tick schärfer, als das Nikon. Und? Ich hab als Nikon-Fotograf kein Problem damit exzellente Optiken anderer Hersteller anzuerkennen.

Deine Aussage
Das mit dem Autofokusantrieb im Objektiv, vor allem als USM, hat auch bei Nikon ein paar Gründe mehr als nur die Kompatibilität zu den kleinen Bodys.
würde mich allerdings näher interessieren.

Ich verstehe nämlich ehrlich gestanden nicht ganz, was Du damit meinst. AF-Antrieb im Objektiv ist soweit ich weiß, heutzutage immer Ultraschallmotor (USM, S, wie er auch immer genannt wird). Objektive ohne eigenen AF-Motor haben Stangenantrieb, AF-Motor sitzt im Kamerabody. Und was hat das mit der Kompatibilität zu "kleinen" Bodies zu tun?
Ergänzung ()

@ Vanilla2001
Ich hab mehrfach Anläufe genommen um mit einem 50mm warmzuwerden. Vielleicht ist es meine Art zu fotografieren, kann sein, aber ich hatte da echt viel Ausschuss dabei.
Ich finde das ist einer der schönen Aspekte bei der Fotografie. Die Linsen "kennen zu lernen". Ich liebe mein VR 18-200. Ein "billiges" Immerdrauf, unästhetisch, wenn es "ausfährt", Abbildungsleistung bei Offenblende so "befriedigend", dass man für wirklich scharfe Bilder um zwei Blenden abblenden muss und der gesamte Vorteil des Bildstabilisators somit nahezu dahin ist.
Aber durch die große Brennweitenbereichabdeckung habe ich mit dem Teil schon für mich persönlich wertvolle Fotos geschossen, die ich sonst nicht machen hätte können, weil "der Moment" schon wieder dahin gewäsen wäre, bis ich mein Nikon 60er/2,8 herunter genommen und mein Nikon 80-200er/2,8 D angesetzt gehabt hätte.

Und so hat für mich jedes einzelne Objektiv seine Daseinsberechtigung. Aber mit jedem Objektiv muss man sich anfreunden, muss auf es eingehen, um das Beste für sich damit herausholen zu können.
Ich liebe mein Nikon 35/1,8 G. Blende 1,8 macht zwar ein schön helles Sucherbild, ohne manuelle AF-Messfeld-Selektion liegt die Schärfe aber in den meisten Fällen nie da, wo ich sie haben will und ohne Abblenden ist bei Porträts meistens nur ein Auge scharf ... was meinst, was ich da anfangs Ausschuss hatte und teils immer noch habe? *lacht*
Aber es macht Spaß, und darauf kommts beim Hobbyfotografen an.
 
tbird700 schrieb:
"Meines Wissens nach ..." lässt mich wiederum annehmen, dass Du keine eigenen, praktischen Erfahrungen mit dem Nikon-Objektiv hast, sonst hättest ja geschrieben "Der AF-Motor des Nikon ist deutlich langsamer ..." oder so ähnlich.
Ich hab auch schon mehrfach mit Nikon und mit Objektiven ohne eigenen Motor fotografiert, aber nicht so oft wie mit Canon. Deshalb will ich hier nicht den Eindruck erwecken der Nikonkenner zu sein um Missverständnissen vorzubeugen.


tbird700 schrieb:
Ich verstehe nämlich ehrlich gestanden nicht ganz, was Du damit meinst. AF-Antrieb im Objektiv ist soweit ich weiß, heutzutage immer Ultraschallmotor (USM, S, wie er auch immer genannt wird). Objektive ohne eigenen AF-Motor haben Stangenantrieb, AF-Motor sitzt im Kamerabody. Und was hat das mit der Kompatibilität zu "kleinen" Bodies zu tun?
Ich kann dir nicht sagen ob alle einen USM haben, bin mir da nicht wirklich sicher. Fakt ist jedoch, dass bei den kleinen Bodys (z.B. D40, D40x, D5000, D3000, usw.) kein Motor für den Stangenantrieb mehr im Body vorhanden ist. Somit sind Objektive ohne eigenen Motor an diesen nur manuell nutzbar.
 
@ xDream
Ich kann dir nicht sagen ob alle einen USM haben, bin mir da nicht wirklich sicher. Fakt ist jedoch, dass bei den kleinen Bodys (z.B. D40, D40x, D5000, D3000, usw.) kein Motor für den Stangenantrieb mehr im Body vorhanden ist. Somit sind Objektive ohne eigenen Motor an diesen nur manuell nutzbar.

Alle Nikon-Objektive ohne Zussatzbezeichnung (zB AF 50/1,8) oder mit "D" in der Bezeichnung (zB AF 85/1,8 D, wobei das "D" für die Objektive steht, die seit Einführung der damals sog. "3D-Matrixmessung" mit der Nikon F90 einen eigenen Chip verbaut hatten/haben, der diese erst ermöglich hat/hatte. Ohne "D" hattest Du nur "normale Matrixmessung").

Nikon-Objektive mit der Zusatzbezeichnung "S" haben einen objektivseitig verbauten Ultraschallmotor, die "I"-Objektive der 90er-Jahre hatten einen objektivseitig verbauten Elektromotor.

Das "G" steht bei Objektiven, die keinen Blendenring mehr besitzen und das "DX" für Objektive, die ausschließlich für Kameras mit APS-C-Sensor konzipiert und gerechnet sind und bei Kameras mit Vollformatsensor entsprechende Vignettierungen und Schwächen in der Abbildungsleistung afuweisen.
 
Zuletzt bearbeitet:
tbird700 schrieb:

Irgendwie fehlt das Ende von deinem ersten Satz.

Du hättest es dir auch einfacher machen können und direkt auf den Wiki-Artikel verlinken können in dem genau das drinsteht was sowohl du als auch ich geschrieben haben.
 
@ xDream
Irgendwie fehlt das Ende von deinem ersten Satz.

Danke für den Hinweis. Hier der vollständige Satz:

Alle Nikon-Objektive ohne Zussatzbezeichnung (zB AF 50/1,8) oder mit "D" in der Bezeichnung (zB AF 85/1,8 D, wobei das "D" für die Objektive steht, die seit Einführung der damals sog. "3D-Matrixmessung" mit der Nikon F90 einen eigenen Chip verbaut hatten/haben, der diese erst ermöglich hat/hatte. Ohne "D" hattest Du nur "normale Matrixmessung") haben keinen eingebauten AF-Motor, sondern einen sog. "Stangenantrieb".

@ xDream

Du hättest es dir auch einfacher machen können und direkt auf den Wiki-Artikel verlinken können in dem genau das drinsteht was sowohl du als auch ich geschrieben haben.
:D:D:D:D:D
Danke, es war aber auch so nicht schwierig für mich. Ich hab dafür nämlich keinen Wikipedia-Artikel gebraucht.
Des Rätsels Lösung - die Chronologie der Kameras, die ich besessen habe bzw. teils noch immer besitze:
Pentax K1000
Revue AC4
Revue AC5 (2x)
(4 Gehäuse mit Pentax-K, bzw. -KA-Anschluss, 2 für Farbnegativfilme oder Diafilme, 2 für S/W-Filme)
1989 Systemwechsel zu Nikon,
Nikon F-801s
Nikon F90x (daher kann ich den Entwicklungsschritt, den die 3D-Matrixmessung gebracht hat, vor allem beim Blitzen, aus eigener Erfahrung beurteilen und das war damals sogar ein Grund für mich mein 85/1,8er gegen ein 85/1,8 D zu tauschen)
Nikon F4E
Canon G2
Nikon D70
Nikon D200
Nikon D300.
(Entwickeln von analogen Filmen und Selbstvergrößern von Abzügen im Badezimmerheimfotolabor, sogar mit Barytpapier und Trockenpresse war schön, allerdings alles in allem wesentlich kostspieliger und aufwendiger als im Zeitalter der "digitalen Dunkelkammer")

Das Ganze paare man mit regem Interesse an der Materie der Fotografie und den Produkten der diversen Hersteller.

Fazit: Es gibt Leute im Forum von computerbase.de, die älter als 20 Jahre sind und ohne auf Wikipedia-Artikel zurück greifen zu müssen sich an technische Entwicklungen des Herstellers ihres Kamerasystems erinnern können.

PS: Pardon ... hab ich doch glatt die Olympus µ1 vergessen! ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Um nochmal auf den letzten Beitrag des TO zurück zu kommen: Sauter ist ein sehr gutes Geschäft - große Auswahl, faire Preise. Ich wünsch dir viel Spaß!

So, wer wettet mit, für welche Linsen er sich nach dem Besuch dort noch begeistert? Bei mir gingen solche Besuche jedenfalls immer übel aus :D
 
So habe mir das Nikkor 50mm 1.4 direkt mit genommen. Hat mich nach ein paar Probeschüssen direkt überzeugt gehabt.
Vielen Dank an alle die fleißig mit diskutiert haben.
 
Gern geschehen. Viel Spass damit...
 
Das 50mm ist ne wunderbare Portraitlinse, mir aber inzwischen an der digitalen (DX Format) ein bisschen zu lang.
Hatte letztens das 35mm drauf, was den 50mm an einer analogen näher kommt. Kann ich eher empfehlen für Portraits als das 50er, allerdings bleibt das Argument des fotoscheuen Models, du musst wirklich nah ran, wenn du Details im Gesicht willst.
Aber ich finde das 35er besser für spontane Sachen wenn du auf "Freundschaftsentfernung" (> 2m, am Tisch sitzen, im Park aufm Boden und sowas) bist, beim 50er muss man sich einfach zu viel bewegen und die Spontanität ist weg. Kommt also auch immer auf die Situation an. Tiefenschärfespielerein sind aber mit dem 50er besser.

Edit: Da liest man 3 1/2 Seiten, hat dann kein Bock mehr und schreibt einfach seine Meinung, um dann zwei Beiträge über einem zu sehen, dass der TE sich längst entschieden hat. Egal, vllt. ist das ja auch noch für andere wertvoll...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben