Nikon Festbrennweite für Porträt

Vanilla2001 schrieb:
Festbrennweiten für Sportfotografie hätte ich jetzt für ungeeignet empfunden. Da hätte ich eher auf das 70-200 F2.8 getippt.

Aber nur für draußen.

In Hallen ist es für Blende 2.8 meist ein Bisschen arg dunkel, da muss mehr her und mehr gibts für ernsthafte Kameras nur als Festbrenner. Flexibel sein kann man immernoch, man nimmt mehr auf und schneidet danach zu, fertig.



BTT: Ich würd mir auch am Crop mal ein 85er als Porträtlinse anschauen, kann man viel schönes mit machen.
 
Das 85mm 1.4 ist sicher eine super Linse, aber leider weit außerhalb meines Budgets welches ich für ein kleines Hobby investieren möchte. Die 85mm 1.8 hat leider keinen Fokussiermotor und funktioniert deshalb nur manuell an meiner D5000.
 
@ Vanilla 2001
Was den Bildausschnitt angeht, ist dies bei der Portrait-Fotografie sicherlich nebensächlich.

Vielleicht ein wenig unbeholfen formuliert aber dennoch unzutreffend. Der Bildausschnitt ist imho niemals nebensächlichB]. Du kannst noch so hochqualitatives Aufnahmewerkzeug haben, aber wenn der von Dir gewählte Bildausschnitt die Aufnahme uninteressant wirken lässt, bringt Dir die hochwertige Ausrüstung auch nichts.
 
Markus83Muc schrieb:
Das 85mm 1.4 ist sicher eine super Linse, aber leider weit außerhalb meines Budgets welches ich für ein kleines Hobby investieren möchte. Die 85mm 1.8 hat leider keinen Fokussiermotor und funktioniert deshalb nur manuell an meiner D5000.

Schade.


Bin mit Nikon nicht ganz so vertraut.

Bei Canon gibts da nämlich ein grandioses 85mm f/1.8 mit Ultraschallmotor zu einem echt vertretbaren Preis.

Dafür gibts für Canon nicht so ein schönes 35er wie für Nikon :(
 
@xdream:

Wieso denn? Das 35L ist doch super ;)

Vanilla2001 schrieb:
Festbrennweiten für Sportfotografie hätte ich jetzt für ungeeignet empfunden. Da hätte ich eher auf das 70-200 F2.8 getippt.
Najaa... Mein 70-200 ist da schon das Brot- und Butter-Objektiv, mit dem man gerade bei Sportarten mit kleineren Spielfeldern (Eishockey, Basketball etc.) die Flexibilität gut in vielfältige Bilder umsetzen kann. Aber in den meisten Hallen sind 2.8 echt zu dunkel (das hellste, was ich je gesehen habe, war in der 1. BBL und hat bei Blende 2.8 immerhin ISO 800 erlaubt).

Am Fußballplatz hingegen sind mir selbst die 300mm eigentlich zu kurz, aber für 400 fehlt das Geld. Blende 2.8 ist hier bei Flutlichtspielen auch schon grenzwertig, aber heller gehts einfach nicht...
 
@xDream: Dann lieber ne F2.8 mit einer höheren ISO800 als ein F1.4 ISO200 ohne Auflösung, was bringt dir die kurze Belichtungszeit, wenn das Objektiv gar kein scharfes Foto liefern kann!?

@tbird: Da hast du was falsch verstanden. Bei reiner Portraitfotografie ist die Flexibilität was den Bildausschnitt angeht nebensächlich, da sich ja dein Motiv nicht wegbewegt. Du hast dein Foto im Kopf was du machen willst und richtest dein Opfer & deine Ausrüstung danach aus. Ich mache Fotos aus der Bewegung raus, will mehr Dynamik, will mal andere Ausschnitte und auch mal von oben fotografieren. Da bin ich was den Bildausschnitt angeht mit einer Festbrennweite zu sehr eingeschränkt.

Studio- und Portraitfotografie hat mich noch nie gereizt. Ist mal ganz lustig, aber andere haben da sicher mehr Spass daran.
 
Das 50L ist jetzt nich gerade das beste Beispiel für Festbrennweiten. Die meisten Exemplare sind scheinbar mist, ein paar wenige sind gut, die Verarbeitung ist Top. Optisch top sind die hoch lichtstarken Objektive von Leica die auch dementsprechend arschteuer sind.
Die kürzeren Festbrennweiten sind in der Mitte garantiert ausreichend scharf, im Randbereich ist es meist kritischer, das muss man einfach bedenken. Aber wenn ich das Maximum an Freistellung möchte oder die weit geöffnete Blende erst ein Bild ermöglicht seh ich über solche minimalen Schwächen hinweg.

Zur Sportfotografie.
Du hast richtig erkannt dass das 70-200 2.8 sehr weit verbreitet ist und wie fidel schon sagte ist es auch nicht wegzudenken. Aber beim Fußball und anderen Sportarten kommst du mit 200mm einfach nicht aus, 300 und 400er sind meist pflicht, dazu auf dem anderen Body das besagte 70-200er wenn die Spieler näher sind. Sehr oft sind Hallen extrem schlecht ausgeleuchtet. Da machen sich 85er 135er und 200 (2) sehr gut. Auch wenn die High ISO Performance immer besser wird.

Das 35L ist doch gerade in der Mitte schon top, der Randbereich schwächelt natürlich. Mal sehen was Nikon da geschafft hat.
 
@fetzi: Kennst du irgendeinen detaillierten Test zu den Leica Objektiven?

Das geteste 35L ist gerade mal mittelmäßig. Von der Auflösung kommt da bei der F2.8 (35mm ) sogar das Zoomobjektiv Canon 24-70mm F2.8 vorbei (sogar mit 30% mehr Auflösung). Und das obwohl es komplett aufgeblendet ist.

300 und 400mm gibts nicht mit einer größeren Blende als F2.8. Also muss man versuchen mit den Belichtungszeiten auskommen. Aber die meisten Kameras liefern ja heutzutage bei ISO800 noch vernünftige Fotos.

Mag ja sein dass einige Festbrennweiten durchaus ihre Daseins-Berechtigung haben ( z.B. das 85mm F1.8 ) aber ich glaub kaum, dass jemand, der als Hobby Fotografie hat, sich in solchen Randbereichen bewegt.

Gute Portraits kann man sicher auch mit einem Zoom-Objektiv bei einer vernünftigen Schärfe ab 50mm mit einer leicht abgeblendeten F4 machen. Da muss man nicht unbedingt auf eine starre Festbrennweite gehen.
 
Vielen dank für die lebhafte diskussion.
Werde mir wohl das 50mm 1.4 gönnen für 289,50€ inkl. Porto. Das scheint mir die bessere wahl zu sein.
Ein 85mm 1.4 ist mir mit über 1400€ zu teuer, da ich das ganze nur als kleines Hobby betreibe.
 
FidelZastro schrieb:
@xdream:

Wieso denn? Das 35L ist doch super ;)
Ich weiß, aber das spielt halt leider preislich in einer völlig anderen Liga als das Nikkor 35/1.8. Das günstige Canon 35/2 ist nicht so richtig prickelnd und die Sigmas die ich bisher im Laden getestet hatte waren leider mit einem Frontfokus gesegnet.

Vanilla2001 schrieb:
@xDream: Dann lieber ne F2.8 mit einer höheren ISO800 als ein F1.4 ISO200 ohne Auflösung, was bringt dir die kurze Belichtungszeit, wenn das Objektiv gar kein scharfes Foto liefern kann!?

Das geteste 35L ist gerade mal mittelmäßig. Von der Auflösung kommt da bei der F2.8 (35mm ) sogar das Zoomobjektiv Canon 24-70mm F2.8 vorbei (sogar mit 30% mehr Auflösung). Und das obwohl es komplett aufgeblendet ist.

@ Vanilla2001: Hast du überhaupt schon mal mit einer lichtstarken Linse fotografiert oder hast du nur Tests gelesen und eigentlich überhaupt keine Ahnung wovon du redest?

Auf mich macht es sehr stark letzteren Eindruck.

@TE: Sicher nicht die verkehrte Wahl mit dem 50er.
 
@xDream: Da ich selber damals vor der gleichen Frage stand und du 1000 Meinungen bekommst wenn du 1000 Leute fragst, da war übrigens noch die EOS 10D aktuell, blieb nur eins übrig. Selber Testen.

Ich war damals, in einer Community sehr aktiv, und hatte hier und da meine Bekannten. Dadurch konnte man auch ne Menge Objektive testen. Darunter Standard Zooms (18-55mm, 24-70mm F2.8 , 28-135mm 3.5 - 5.6 ) Festbrennweiten 50mm F1.8 / F1.4 und Teleobjektive ( 70-200MM F2.8 IS / F4 ohne IS hatte sogar schon mal die Russentonne :) ) auch von Tamron Sigma und Tokina. Es war so gut wie alles vertreten. Fischaugen habe ich, wenn ich mich richtig erinnere, nicht getestet.

Ich bin dann allerdings auf der Suche nach Gründen gewesen, warum ich die Euphorie manch Inhaber, unter anderem der des 50mm F1.4 nicht nachempfinden konnte. Ich war sogar schockiert als ich mein erstes Foto mit dem angepriesenen 50mm bei Offenblende gemacht habe und dieses am PC gesehen habe. Dann muss ich aber auch sagen, Gott sei Dank, gibts einige Seiten im Netz die nicht nur subjektiv testen, sondern auch unter definierten Bedingungen Testfotos generieren und Auflösungen bestimmen lassen. Wenn sich dann deine Eindrücke und Erfahrungen mit den Messungen andere Seiten decken, gibt das doch schon ein beruhigendes Gefühl, dass man sich das nicht eingebildet hat oder daran zweifeln muss seine Kamera nicht bedienen zu können.

Vielleicht gehöre ich auch einfach nicht zu den Leuten die sich damit zufrieden geben, dass jemand gesagt hat das Ding ist gut. Ich hab da gern noch mehr Fundiertes.
Ergänzung ()

@Markus83Muc: Ich empfehle Dir, teste das vorher selber einmal. Hat sicherlich jeder seinen Stil und seine Vorliebe zu fotografieren. Ich hab mich damals wegen der Portraitfotografie gegen eine Festbrennweite entschieden und hab es nicht bereut. Außerdem fotografieren auch jetzt mehr Leute als früher, also sollte sicherlich die ein oder andere Scherbe aufzutreiben sein. Gerade ein 50mm F1.4 ist ja doch sehr verbreitet.
 
xDream schrieb:
@ Vanilla2001: Hast du überhaupt schon mal mit einer lichtstarken Linse fotografiert oder hast du nur Tests gelesen und eigentlich überhaupt keine Ahnung wovon du redest?
Hast du denn schon mal mit einer lichtstarken Linse fotografiert?
Scheinbar nicht.
Hier mal 2 Bilder mit dem 300 2.8 an einer D300. Das erste mit Blende 5.6, das zweite mit Offenblende, also 2.8.
100% Ausschnitte, relativ mittig vom Bild, ohne Bearbeitung direkt von der Speicherkarte.
Das sollte eigentlich ein Blinder sehen, dass da schon ein ganz schöner Unterschied in der Schärfe ist.

 
Liest du auch manchmal den Verlauf?
Was wolltest du mir jetzt damit sagen? Dass deine Linse abgeblendet mehr Schärfe liefert? Gratuliere, aber das ist ja auch normal und hättest du auf der ersten Seite auch schon lesen können.

Außerdem hast du das erste mit der F3.2 gemacht und nicht mit der F2.8.

Interessanter wäre gewesen dein 200-400er auf 300mm einzustellen bei F4 verglichen mit der FBW 300mm bei F2.8 und F4.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, hab in der Tat nur die letzen Beiträge überflogen :freak:
Den Vergleich kann ich gleich nachliefern, muss nur noch die passenden Bilder raussuchen, ausschneiden und hochladen...
 
Darum gehts ja auch nicht. Im Prinzip zeigts ja auch das. Das die Offenblende auch bei Festbrennweiten scheisse ist. Deswegen würde ich es vorziehen abzublenden und die Empfindlichkeit hochdrehen.
Ergänzung ()

Ich muss erstmal zum turnen.
 
Herrgott, was kann ich eigentlich? Bilder posten, die nicht in den Zusammenhang gehören und dann auch noch die falschen :freak:

So, nochmal.
1: 300 2.8 bei 2.8
2: 200-400 4 bei 300 4
3: 300 2.8 bei 4


Das Ergebnis überrascht mich ehrlich gesagt ein wenig... das 200-400 ist bei Offenblende schärfer als das 300 abgeblendet.
 
Das die meisten Objektive um ein bis zwei Blenden abgeblendet deutlich zulegen was die Schärfe angeht ist glaub ich allen klar. Das das 200-400 eine absolute Ausnahmelinse ist wissen auch sehr viele.

Nur wenn ich mir den Quatsch anschau den Vanilla da mitunter von sich gibt kommen mir die Bröckchen. Von wegen man könnte mit lichtstarken Linsen eh nicht bei Offenblende foten und deshalb haben sie keine Berechtigung.

Jeder der schon mal an den sinnvoll nutzbaren Grenzen der ISO Schraube angelangt ist und die Belichtungszeit nicht mehr weiter verlängern konnte weiß ganz genau wofür man mehr Licht sehr gut brauchen kann.
 
Vanilla2001 schrieb:
Im Prinzip zeigts ja auch das. Das die Offenblende auch bei Festbrennweiten scheisse ist.
Die Offenblendenleistung ist weder bei 200 2, 300 2.8, 400 2.8, 500 4 noch 600 4 scheisse. Denn die Objektive sind mit ein paar anderen die schärfsten die es zu kaufen gibt. Die typische Supertelekrankheit. Dass es bei Blende 1.2 oder 1.4 noch schwieriger ist wurde ja bereits gesagt. Trotzdem sind diese besser als die meisten Zooms, zum einen weil sie ~ 2 Blenden lichtstärker sind, zum anderen weil sie eben Bilder ermöglichen die mit anderen Objektiven nicht möglich sind. Es kann sein dass EAV's 300er kein tolles Exemplar ist. Außerdem hat es weder VR noch VRII was heißt dass es 3 Generationen älter ist. Es gibt zwar auch alte Toplinsen, dennoch hat sich einiges getan. Ein weiterer Grund könnte auch das eher bescheidene Motiv sein an dem kaum Kontraste vorhanden sind.
Ich kann dir nur empfehlen z.B. mal das 200 2 auszuprobieren. Am besten natürlich an der D3x damit es ansatzweise gefordert wird. Was du feststellen wirst: Schon bei Blende 2 sackscharf.
Aber eigentlich ist das ganze ja Wurst, denn wer das Geraffel kauft weiß schon warum und benötigt es auch für dementsprechende Anwendungen.
 
@xDream: Achte mal ein bisschen auf deinen Ton. Nur weil du selber nicht in der Lage bist nachzudenken, heißt dass nicht, dass andere sich genauso wenig Gedanken machen. Ich hab nicht gesagt dass sie keine Berechtigung haben. Für mich haben sie halt keine. Du kannst sie doch kaufen.

Ich versuche einfach nur für mich das Objektiv zu finden, mit dessen Kompromiss ich am besten leben kann. Dazu schaue ich mir das Auflösevermögen z.B einer 50er Linse mit F1.2 an und die entsprechenden Fotos. Und da stellt sich mir die Frage: Wozu brauche ich die F1.2 wenn die Fotos von vornherein weich sind? Was bringt es mir dann auf ISO200 zu reduzieren nur um mit der F1.2 zu fotografieren? Ich hab die Augen gern richtig scharf. Ich weiß, dir stellt sich die Frage gewiss nicht. Dir hat jemand gesagt, das Objektiv ist gut. Also isses das. Und wenn es für Dich wichtiger ist bei schwierigen Lichtverhältnissen auf matschige Foto's zu setzen, dann ist es dein Kompromiss. Ich fotografiere nunmal keine Partybilder oder Konzerte oder in Tropfsteinhöhlen.

Die Foto's von EAV zeigens doch deutlich. Obwohl es ein Zoom-Objektiv ist, ist es bei Offenblende nicht mal schlechter als eine Festbrennweite von 2.8 auf F4 abgeblendet.

Keine Frage, dass es sich um super Objektive handelt, und es kaum bessere gibt, allerdings finde ich, dass es keinen Grund gibt die Nerven zu verlieren nur weil auf einem Objektiv eine F1.4 steht. Es gibt durchaus gute Alternativen mit mehr Flexibilität. Man sollte vielleicht auch nicht außer Acht lassen für welches Einsatzgebiet er das Objektiv möchte. Eine Festbrennweite ist kein Allheilmittel gegen alles.

Mir gehts auch nicht darum die Festbrennweiten schlecht zu reden, ich wollte lediglich dem Threadersteller meine Gedanken mitteilen, da ich damals wirklich einige Zeit gebraucht habe um mich zu entscheiden. Ich empfehle ihm halt, es selber zu testen, ob er sowas wirklich will.
 
Vanilla2001 schrieb:
@xDream: Achte mal ein bisschen auf deinen Ton. Nur weil du selber nicht in der Lage bist nachzudenken, heißt dass nicht, dass andere sich genauso wenig Gedanken machen.

Oh Oh Oh, da werden aber die ganz großen Geschütze aus der Höhle gerollt. Ich darf das Kompliment zurückgeben.

Vanilla2001 schrieb:
z.B einer 50er Linse mit F1.2 an und die entsprechenden Fotos. Und da stellt sich mir die Frage: Wozu brauche ich die F1.2 wenn die Fotos von vornherein weich sind?

Entschuldige, aber was hast du ständig mit dem 50 f/1.2? Außer dir hat niemand diese Linse ins Spiel gebracht und nur weil sie nicht das Paradebeispiel für ein offenblendentaugliches Objektiv ist muss man doch nicht alle verteufeln. Wenn du ein noch extremeres Beispiel für die Zukunft suchst schau dir mal das Canon EF50mm f/1.0 an, da ist alles noch etwas extremer.


Vanilla2001 schrieb:
Und wenn es für Dich wichtiger ist bei schwierigen Lichtverhältnissen auf matschige Foto's zu setzen, dann ist es dein Kompromiss. Ich fotografiere nunmal keine Partybilder oder Konzerte oder in Tropfsteinhöhlen.
Ich brauch nicht auf matschige Fotos setzen. Es gibt auch sehr scharfe lichtstarke Linsen.


Vanilla2001 schrieb:
Die Foto's von EAV zeigens doch deutlich. Obwohl es ein Zoom-Objektiv ist, ist es bei Offenblende nicht mal schlechter als eine Festbrennweite von 2.8 auf F4 abgeblendet.

Die Fotos von EAV zeigen vor allem wie ein stabilisiertes Ausnahmezoom bei einer für die Brennweite recht langen Verschlusszeit gegen ein deutlich älteres unstabilisiertes Objektiv performt.

Vanilla2001 schrieb:
Es gibt durchaus gute Alternativen mit mehr Flexibilität.
Sicherlich, aber nur solange man genügend Licht für Blende 2.8 oder wenig Einschränkungen in Sachen Verschlusszeit hat. Wie auch fetzi schon mehrfach betont hat gibt es einfach manche Bilder die man auf eine andere Weise schlicht nicht mehr sinnvoll machen kann.

Ein Beispiel: Wenn ich bei einer Sportveranstaltung zu dieser Jahreszeit Abends in einer gar nicht mal so richtig schlecht beleuchteten Halle bin und dabei Bilder von einer recht schnellen Sportart machen möchte gibt es ein großes Problem: Bei Verschlusszeiten länger als 1/320s verschwimmt viel zu viel und bei 1/320 bin ich bei f/2.8 dauernd bei ISO 3200 und kämpfe in den Schattenbereichen gegen die Unterbelichtung. Auf ISO 6400 sehen die Bilder nicht mehr schön aus, an der Zeit kann ich nichts weiter nach unten drehen, was bleibt also, die Blende.

Vanilla2001 schrieb:
Eine Festbrennweite ist kein Allheilmittel gegen alles.
Ich kann mich nicht errinnern, dass irgendjemand der in diesem Threat beteiligt war das behauptet hätte. Festbrennweiten stellen gegenüber einem Zoom immer einen Comfortverlust dar, sind aber teilweise ist der Lage Ergebnisse zu erzielen die mit Zooms nicht zu erreichen sind, nicht nur wie bereits geschildert, sondern auch in Sachen Freistellung.
 
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