Nikon Festbrennweite für Porträt

Dann nenn mir doch mal bitte einer deiner lichtstarken Linsen. Aber nicht nur vom Hörensagen.

Ob EAV ein Stativ oder nicht verwendet hat, kann nur er uns sagen. Mit Spiegelvorauslösung braucht man auch bei langen Verschlusszeiten keinen Stabilisator.

Ich hatte diese Linse ( Festbrennweite 50mm F1.2 ) ins Spiel gebracht, weil sie von den Daten erstmal vielversprechend war. Da ich leider keine dementsprechenden Tests für die anderen Linsen gefunden habe. Aber vielleicht hast du recht und die Nikon Objektive sind über all das erhaben.

Außerdem wollte ich auch noch die Frage in den Raum werfen, auf welchem Gebiet der Threadersteller das Objektiv benötigt. Man benötigt keine F1.4 für eine ordentliche Freistellung. Und da klingts ja so als ob es gar nichts anderes für euch gibt, weil alle nur Sport- und Konzertaufnahmen machen. Ich glaube das ist eher eine Minderheit. Außerdem wäre noch interessant welchen Sport du mit einem 50mm F1.4 fotografieren kannst.

Vom Auflösevermögen sind Festbrennweiten nicht besser. Von der Freistellung ja. Und es gibt Zoomobjektive ( z.B. das 24-105 F4, oder das 70-200mm F4) welche schon bei Offenblende eine hohe Auflösung bieten.
 
Vanilla2001 schrieb:
Dann nenn mir doch mal bitte einer deiner lichtstarken Linsen. Aber nicht nur vom Hörensagen.
Auch wenn das nicht an mich gerichtet war, komme ich gern darauf zurück ;) Im Anhang ist ein 100%-Ausschnitt eines Bildes meines 2.8/300ers aus den 21 Mpix einer 5D Mark II. Zeig mir mal ein Zoom, das bei 2.8 so performed - mein 2.8/70-200 L kommt da jedenfalls nicht ran.

Außerdem wäre noch interessant welchen Sport du mit einem 50mm F1.4 fotografieren kannst.
Wenn der AF mitspielt, ist die Brennweite am Crop z.B. für Basketball sehr interessant.

Vom Auflösevermögen sind Festbrennweiten nicht besser. Von der Freistellung ja. Und es gibt Zoomobjektive ( z.B. das 24-105 F4, oder das 70-200mm F4) welche schon bei Offenblende eine hohe Auflösung bieten.
Siehe oben - ich bitte um Beispiele.
Vanilla2001 schrieb:
Aber nicht nur vom Hörensagen
;)
 

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Wir haben doch nun schon festgestellt, dass eine F2.8 nicht ausreicht. Also was willst du mit deiner dunklen Scherbe. Trotzdem schönes Foto. Auch wenn es sehr verkleinert ist und keinerlei Vergleich zu irgendwelchen anderen Objektiven zulässt.

Basketball? Okay, fragen wir den Threadhersteller ob er Basketball fotografiert!?
Ergänzung ()

Das 70-200 F2.8L hat auch schwächen bei der Offenblende. Gute Alternative: das wesentlich günstigere 70-200 F4L. Hat bei Offenblende die gleiche Performance wie das 70-200 F4.0.
Wenn man nicht unbedingt die hohe Lichtstärke braucht, kann man auch mit dem F4 Objektiv glücklich werden.

Aber wie kann man ein Foto machen und sagen, dass dieses Objektiv besser performed als ein anderes, ohne einen echten Vergleich schaffen zu können!? Die CA's bei dem 300er sind auch nicht zu verachten.
 
Vanilla2001 schrieb:
Dann nenn mir doch mal bitte einer deiner lichtstarken Linsen. Aber nicht nur vom Hörensagen.

Mein momentanes Lieblingsfestbrenner ist das EF85 f/1.8. Super scharf, schneller AF, tolle Portraitlinse und für Handball am Crop eine echt schöne Brennweite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 2.8 reichen mir auch nicht. Aber das einzige 2.0 300mm, das je gebaut wurde, kam von Nikon, hatte keinen AF und war auch damals unbezahlbar.

Das Foto habe ich nur mal schnell zur Illustration meiner Erfahrungen von der Festplatte gekramt. Ich habe beide Objektive seit mehreren Jahren und muss keine Vergleichstests mit Backsteinwänden machen, um die Stärken und Schwächen der jeweilligen Linsen zu kennen ;)

Wie auch immer, was soll denn dieser Grabenkampf? Im Grunde stimmen fast alle hier vorgebrachten Argumente, sie lassen sich eben nur nicht beliebig auf jede Situation anwenden (mit Blende 4 in der Sporthalle ist so wie mit Sonnenbrille bei Mondfinsternis, wenn man eh nur schönwetter knipst und bokeh für eine Süßspeise hält, ist 2.8 meistens rausgeworfenes Geld). Da ich auch mehrere Exemplare des 4ers kenne, weiß ich zudem, dass es bei Offenblende nicht schärfer ist, als mein 2.8er bei Blende 4. Insofern mag der Preis zwar ein Argument sein, die Leistung aber eher nicht.
 
@xDream: Kein Frage, ein ausgezeichnetes Objektiv für Portraits und das sogar schon bei Offenblende. Aber leider eines der wenigen. Bei den anderen vielversprechenden kann man Pech haben. Als Profi sicherlich ein muss, aber als Hobbylinse überteuert.

@FidelZastro: Aber wie willst du das dann wissen ohne Vergleiche gemacht zu haben!? Das F4 ist bei 70mm schwächer als das F2.8, komischerweise aber leicht besser bei 135mm. Insgesamt ist das F2.8 minimal besser. Bei mind. 100% Mehrpreis.

Ist es nicht das was bei Hobbyfotografen der ausschlaggebende Punkt ist?
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Moment, das 85mm F1.8 ist ja gar nicht so teuer. Von daher ist es doch eine ziemliche Überlegung wert. Die Frage ist nur, ob man das auf die Nikon-Äquivalente übertragen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vanilla2001 schrieb:
Bei den anderen vielversprechenden kann man Pech haben.

Bei hoher Lichtstärke fallen kleine Schwächen eines Objektivs wesentlich stärker auf, keine Frage. Fehlfokus um 1cm ist bei einer f/1.4 Linse sehr viel und bei einer f/4 oder f/5.6 merkt es kaum jemand weil die Schärfeebene groß genug ist.


Vanilla2001 schrieb:
Als Profi sicherlich ein muss, aber als Hobbylinse überteuert.

Erst hier über die ganzen 70-200er reden und dann ein Objektiv, das gebraucht um 300€ kostet als teuer bezeichnen. Wenn ich mir anschau, das genügend Hobbyisten mehr Geld in einen Blitz stecken empfinde ich das als gar nicht so wild.

Vanilla2001 schrieb:
Insgesamt ist das F2.8 minimal besser. Bei mind. 100% Mehrpreis.

Ist es nicht das was bei Hobbyfotografen der ausschlaggebende Punkt ist?
Manche Menschen kaufen sich ihr Objektiv nicht weil es besser getestet wurde sondern weil sie es haben wollen, gerade bei Hobbyisten ist dieser Anteil sehr groß. Mit einem 70-200 f/2.8 ist es halt möglich Bilder bei genau halb so viel Licht zu machen wie mit dem f/4. Dafür das ihm halb so viel Licht reicht kostet es das Doppelte und wiegt auch in etwa das doppelte. Muss jeder selbst wissen wie wichtig einem das ist.

Wenn ich kann zieh ich immer eine möglichst leichte Kombination vor.

PS: es soll ganz abgedrehte geben, die ein 70-200 f/2.8 aus Gewichtsgründen und um nicht so aufzufallen durch ein 85 f/1.8 und ein 200 f/2.8 ersetzen und auch glücklich sind. Ist halt nicht so flexibel.

PS2: Das 85er ist zu allem Überfluss auch noch ein relativ leichtes Objektiv, leichter als viele Standardzooms, und deshalb auch länger sehr angenehm zu nutzen.
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Vanilla2001 schrieb:
Ergänzung ()

Moment, das 85mm F1.8 ist ja gar nicht so teuer. Von daher ist es doch eine ziemliche Überlegung wert. Die Frage ist nur, ob man das auf die Nikon-Äquivalente übertragen kann.
Genau das meine ich.

Leider ist es nicht ganz auf Nikon übertragbar, da das Nikkor 85 f/1.8 keinen eigenen Autofokusmotor hat und somit auf einen im Body angewisen ist (also nicht zur D5000, D3x00, D40,.. kompatibel) und dieser kamerainterne Motor meines Wissens nach in Sachen Geschwindigkeit nicht mit einem Ultraschallmotor im Objektiv zu vergleichen ist.

Das Thema hatten wir aber schon irgendwo am Anfang der zweiten Seite.
 
xDream schrieb:
Bei hoher Lichtstärke fallen kleine Schwächen eines Objektivs wesentlich stärker auf, keine Frage. Fehlfokus um 1cm ist bei einer f/1.4 Linse sehr viel und bei einer f/4 oder f/5.6 merkt es kaum jemand weil die Schärfeebene groß genug ist.

und genau deswegen fällt es mir schwer in dem 50mm F1.4 einen großen Sinn für Portrait-Hobbyfotografen zu finden.

xDream schrieb:
Erst hier über die ganzen 70-200er reden und dann ein Objektiv, das gebraucht um 300€ kostet als teuer bezeichnen. Wenn ich mir anschau, das genügend Hobbyisten mehr Geld in einen Blitz stecken empfinde ich das als gar nicht so wild.

Das 70-200mm war doch nur als Beispiel gedacht. Dass es eine vergleichbare Leistung für 50% des Preises gibt. Sicher hat man mit dem 2.8er nur eine halb solange Belichtungszeit, aber die Bilder lassen in der Auflösung nach. Und da würde ich lieber abblenden und ISO erhöhen. Nichts anderes erzähle ich die ganze Zeit. WEnn ihr das anders macht, ist das euer Kompromiss.

xDream schrieb:
Manche Menschen kaufen sich ihr Objektiv nicht weil es besser getestet wurde sondern weil sie es haben wollen, gerade bei Hobbyisten ist dieser Anteil sehr groß. Mit einem 70-200 f/2.8 ist es halt möglich Bilder bei genau halb so viel Licht zu machen wie mit dem f/4. Dafür das ihm halb so viel Licht reicht kostet es das Doppelte und wiegt auch in etwa das doppelte. Muss jeder selbst wissen wie wichtig einem das ist.

Weil ihnen der Vergleich fehlt, und viele "Profifotografen" sich auch nicht mit der Materie beschäftigen wollen / müssen. Einige von denen die mit Fotos ihr Geld verdienen waren erstaunt, dass man mit 50mm F1.4 nicht die allerbesten Resultate erzielt. Es ist ja auch egal, weil eh kaum einer den Unterschied sieht. Aber dann kann ich auch auf andere Dinge Wert legen.
Ergänzung ()

xDream schrieb:
Leider ist es nicht ganz auf Nikon übertragbar, da das Nikkor 85 f/1.8 keinen eigenen Autofokusmotor hat und somit auf einen im Body angewisen ist (also nicht zur D5000, D3x00, D40,.. kompatibel) und dieser kamerainterne Motor meines Wissens nach in Sachen Geschwindigkeit nicht mit einem Ultraschallmotor im Objektiv zu vergleichen ist.

Das Thema hatten wir aber schon irgendwo am Anfang der zweiten Seite.

Tja und welches Objektiv empfiehlst du dann nach unserer Schlacht unserem Threadersteller?
Das Nikkor 85mm F1.8 welches keinen vernünftigen AF hat, das 50mm mit F1.4 welches sehr schön weichzeichnet und sich jeder auch über weiche Pupillen bei einem Portrait freut?

Abblenden gilt nicht, da kann man gleich ein vernünftiges mit ner F4 holen, welches für den Zweck schon bei Offenblende eine hohe Auflösung bietet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab irgendwie keinen richtigen Bezug zu den ganzen 50ern, am Crop ist mir eigentlich immer entweder zu kurz oder zu lang, es gibt für mich kaum Motive bei denen ich denke "hm, da bräuchte ich ein 50er".

Vanilla2001 schrieb:
Tja und welches Objektiv empfiehlst du dann nach unserer Schlacht unserem Threadersteller?

Objektiv? Der soll sich ne ordentliche Kamera holen, dann kann er auch was mit den älteren Nikkoren anfangen. Autofokusgeschwindigkeit ist ja für Portaits eh vernachlässigbar.
 
das gefällt mir. :)
 
Vanilla2001 schrieb:
und genau deswegen fällt es mir schwer in dem 50mm F1.4 einen großen Sinn für Portrait-Hobbyfotografen zu finden.
Wie wäre es wenn man einfach richtig fokusiert? Lichtstarke Optiken sind einfach das Typischste für Portraits o.Ä.. Portraits werden nicht nur bei strahlendem Sonnenschein gemacht sondern auch an Orten und zu Zeiten mit weniger Licht. Das ständige ISO höherstellen Geschwafel reicht auch langsam mal. Meine D700 gehört zu den Kameras mit dem besten Rauschverhalten und trotzdem versuche ich die Empfindlichkeit so niedrig wie möglich zu lassen, da Kontrast und Dynamikumfang flöten gehen und rauschen auch bei der Kamera gut sichtbar ist. Warum sollte ich also einem Hobbyisten der eine Kamera mit schlechteren Sensor sein Eigen nennt empfehlen einfach die ISO hochzujagen und mit Blende 4 statt 1.4 zu fotografieren? Zumal das 50er kleiner, leichter und günstiger als ein Standardzoom ist.
Vanilla2001 schrieb:
Das 70-200mm war doch nur als Beispiel gedacht. Dass es eine vergleichbare Leistung für 50% des Preises gibt. Sicher hat man mit dem 2.8er nur eine halb solange Belichtungszeit, aber die Bilder lassen in der Auflösung nach. Und da würde ich lieber abblenden und ISO erhöhen. Nichts anderes erzähle ich die ganze Zeit. WEnn ihr das anders macht, ist das euer Kompromiss.
Das Mehr an Leistung kostet einfach mehr, ob ich bei 200mm blende 2.8 oder 2 hab ist ein gewaltiger Unterschied was Konstruktion und Linsen betrifft. Was für eine tolle Kamera hast du denn mit der du ins Unendliche gehen kannst was die Empfindlichkeit betrifft? Zur Bildgestaltung gehört auch das einsetzen von weniger oder mehr Schärfentiefe, da geh ich nicht her und fotografier alles mit Blende 8.
Vanilla2001 schrieb:
Weil ihnen der Vergleich fehlt, und viele "Profifotografen" sich auch nicht mit der Materie beschäftigen wollen / müssen. Einige von denen die mit Fotos ihr Geld verdienen waren erstaunt, dass man mit 50mm F1.4 nicht die allerbesten Resultate erzielt. Es ist ja auch egal, weil eh kaum einer den Unterschied sieht. Aber dann kann ich auch auf andere Dinge Wert legen.
Welcher "Profi" ist denn erstaunt darüber dass man mit dem 50er nicht die allerbesten Resultate erzielen kann? Was für ein Anwendungsgebiet denn? Den Unterschied sieht man. Ein "Profi" sollte das sowieso sehen und wissen. Jedes Objektiv hat seine Daseinsberechtigung, da kannst du noch soviel die Zooms loben. Ich weiß was Zooms können. Ich habe drei der Besten selbst hier rumfahren. Dennoch weiß ich was für einen nutzen ich von den FBs habe.
Vanilla2001 schrieb:
Tja und welches Objektiv empfiehlst du dann nach unserer Schlacht unserem Threadersteller?
Das Nikkor 85mm F1.8 welches keinen vernünftigen AF hat, das 50mm mit F1.4 welches sehr schön weichzeichnet und sich jeder auch über weiche Pupillen bei einem Portrait freut?

Abblenden gilt nicht, da kann man gleich ein vernünftiges mit ner F4 holen, welches für den Zweck schon bei Offenblende eine hohe Auflösung bietet.
Dir fällt echt nichts anderes ein. Das 85 1.8 hat an einer vernünftigen Kamera einen guten Autofokus, an einer kleinen eben keinen. Ich rede vom Nikkor 50 1.4 das schon bei F1.4 gleichgut/besser auflöst als dein immer erwähntes EF 24-70, und das an einer D3x. Warum muss man immer Unwahrheiten verbreiten und auf einer Meinung beharren die nichts mit Erfahrung zu tun hat. "Mal vom Kollegen das Objektiv getestet" ist genauso keine Erfahrung. Abblenden kann ich übrigens auch wenn ich mehr Schärfentiefe brauche, aufblenden bei einem F4 Ovjektiv geht jedoch nicht...
 
Wie gesagt es ist dein Kompromiss. Wenn du damit leben kannst ist es doch okay. Für mich uninteressant, ich versuche keine Portraits bei Abenddämmerung oder Dunkelheit zu machen und ich möchte nicht wegen der Bildgestaltung an Auflösung verlieren. Bei 70mm-200mm und einer F4 hast du außerdem mehr als genügend Freistellpotential.

Das das 1.8er 85mm ein gutes Objektiv ist, hab ich nicht bezweifelt. Du vergisst nur einfach, dass es hier nicht um deine Kamera und dein Einsatzgebiet geht.

Ich hab auch gesagt, dass ich nichts gegen Festbrennweiten habe. Mir halt zu starr und für diesen Einsatzfall für mich nicht konkurrenzlos. Deswegen ist die Diskussion unbedingt eine F1.4 zu haben hier völlig fehl am Platze.
 
Danke für den Link.
Ergänzung ()

Da sieht man mal wie besch... das 50mm F1.4er ist. Erst bei Blende F2.8 ist die Auflösung etwas besser als bei dem Standardzoom 24-70mm.
 
Bitte! Aber ein Segen ist es nicht. Denn anhand eines solche Vergleiches musste ich leider feststellen, dass mein 17-55mm f/2.8 IS USM von Canon doch kein Wunderglas ist, wie man im ertsen Moment, und in dieser Preisklasse, annehmen müsste. Aber das ist ein anderes Thema...

Was spricht eigentlich gegen das nachträgliche Schärfen von Fotos? Also ich kann leider mit euch nicht wirklich mithalten, aber ne tiefe ISO, dafür offene Blende mit lichtstarkem Objektiv und damit einhergehend ein geringes Bildrauschen (Wenn der Sensor was taugt), wäre auf alle Fälle ein Vorteil beim nachträglichen Bearbeiten/Schärfen. Es gibt sowieso niemand, der perfekte "Out-Of-Cam-Bilder" schiesst, die dann später nicht mehr bearbeitet werden müssten.
 
Da wärst du mit dem 24-70mm besser gefahren. Die kochen alle nur mit Wasser. Aber erst durch einen solchen Vergleich, kann man mal ein paar Unterschiede sehen und nicht durch ein "es ist so".

Natürlich spricht nichts gegen ein Nachschärfen. Die Canon Kameras haben von Haus aus einen AntiAliasing Filter um Artefakte zu unterdrücken.

Andersherum gehts auch. Du kannst bei erhöhtem Rauschanteil ja auch weichzeichnen. Aber ich mach dann lieber eine Farbrausch-Reduktion im LAB-Mode. Damit verliert man keine Schärfe.
 
Vanilla2001 schrieb:
Wie gesagt es ist dein Kompromiss. Wenn du damit leben kannst ist es doch okay. Für mich uninteressant, ich versuche keine Portraits bei Abenddämmerung oder Dunkelheit zu machen und ich möchte nicht wegen der Bildgestaltung an Auflösung verlieren.
Wie oft denn noch. Du verlierst keine Auflösung im Falle des Nikkors weil es genauso gut auflöst wie dein 24-70L, und das schon bei F1.4.
Vanilla2001 schrieb:
Danke für den Link.
Ergänzung ()

Da sieht man mal wie besch... das 50mm F1.4er ist. Erst bei Blende F2.8 ist die Auflösung etwas besser als bei dem Standardzoom 24-70mm.
The Digital Picture ist mumpitz. Betrieben wirds von einem von Canon gesponserten Fanboy der (siehe faq) die Canonbilder nachschärft, die von Nikon aber out of Cam lässt. Dass die Seite schwachsinn ist sieht man an der Leistung des 200 2 das zum Besten gehört was Nikon hat, sowie beim 14-24 das selbst die Zeiss FBs in den Boden stampft. Nicht umsonst adaptieren viele Canonfotografen das 14-24 auf ihre 5d oder 1ds.
Warum muss man immer so rechthaberisch von Dingen reden die man nicht einmal besitzt oder kennt.

Wenn dir Blende 4 reicht und du nicht einsehen kannst was mit lichtstarken Festbrennweiten möglich ist dann ist das dein Bier. Objektive zu bashen und zum hundertsten mal Unwahrheiten zu verbreiten ist allerdings unnötig.

Der TO sucht nach einer lichtstarken Festbrennweite für Portraits mit Unschärfespielereien. Und das geht mit dem genannten 50 1.4 von Nikon hervorragend. Ich habe sowohl das 50er als auch das Nikkor 24-70 (das besser als das Canonpendant ist) und ich nutze nicht grundlos das 50er für solche Zwecke.
 
thedigitalpicture ist wirklich eines der Beispiele wie wenig aussagekräftig Tests sein können. Wurde in den einschlägigen Foren auch schon x-Mal abgehandelt wie mangelhaft deren Tests und Testmethoden mitunter sind.

Wer mit einem Objektiv nur auf Grund eines Tests zufrieden oder unzufrieden ist, dem ist eh nicht zu helfen. Interessant ist doch letztlich nur wie sich das Objektiv unter realen Bedingungen schlägt. Das herauszufinden bleibt jedem selbst überlassen, da Objektive aller Hersteller gewissen Schwankungen unterliegen und somit Ergebnisse solcher Tests noch hinfälliger werden als sie ohnehin schon sind.

Meine typischen Motive bestehen nicht aus Testcharts und Ziegelmauern.
 
Na wenn du der Meinung bist dass das 50mm bei F1.4 höher auflöst als ein 24-70 bei F2.8 würde ich an deiner Stelle mal zum Optiker gehen. Das Nikon Äquivalent ( 27-70 F2.8 ) löst höher auf als das Canon. Also ist dein Argument Schwachsinn, dass der angebliche Fanboy irgendwas nachschärft. Oder Canon hats deiner Meinung nach nicht drauf und ist um längen hinter Nikon her. Auch das würde ich bezweifeln.

Ja die Blende 4 reicht mir um bei 75mm im Abstand von 1m mit 2mm Tiefenschärfe klarzukommen. Oder 10cm im Abstand von 2m. Für die Tiefenschärfe brauch ich keine F1.4.

Unwahrheiten verbreite ich ganz gewiss nicht, das scheint eher auf Dich zuzutreffen. Du wirfst mit Dingen um Dich, für die du nicht mal im Ansatz einen Beleg hast.

Objektive bashe ich ganz gewiss auch nicht. Ich versuche nur meine Erfahrungen und Überlegungen darzustellen. Was der TE daraus macht ist sein Bier. Mir völlig wurscht ob er die FBW nimmt oder sonstwas.

Ich hab lediglich den Tip gegeben, er soll sich mal versuchen ein 50mm F1.4 auszuleihen und ein 24-70mm F2.8 und schauen was ihm besser liegt. Dann wird er schon merken, was ihm wichtiger ist.
Ergänzung ()

@xDream: Naja, dann fotografier mal schön weiter in deiner Welt. Ohne ein Reproduzierbarkeit von Verfahren ist keine Vergleichbarkeit gegeben. Woher willst du wissen wie gut dein Objektiv ist? Das ist rein subjektiv dein Eindruck. Das kannst du nicht wissen.

Unzufrieden sind meist die, die viel Geld für ihre Objektiv ausgegeben haben und das Gefühl haben ihr Objektiv sei wesentlich besser als dort getestet. Sicherlich gibts Streuungen in den Serien. Aber der Trend ist erkennbar.

Auf die verbalen Bewertungen von anderen pfeiff ich gern. Jeder bewertet subjektiv anders. Von daher find ich Testfoto's unter definierten Bedingungen wesentlich aussagekräftiger. Um eine Vorauswahl zu treffen und dann entscheide ich direkt an meiner Kamera was mir zusagt.
 
Vanilla2001 schrieb:
Ohne ein Reproduzierbarkeit von Verfahren ist keine Vergleichbarkeit gegeben. Woher willst du wissen wie gut dein Objektiv ist? Das ist rein subjektiv dein Eindruck. Das kannst du nicht wissen.

Dann schau dir mal die Reproduzierbarkeit deiner geliebten Testberichte an, du wirst dich wundern.

Vergleichbarkeit ist sowieso nicht gegeben, da nicht ein Objektiv dem anderen vollkommen gleicht, Serienstreuung gibts bei jeder Linse von jedem Hersteller.

Wozu muss ich wissen wie gut ein Objektiv gleichen Modells wie eins das ich besitze in irgendwelchen Tests abschneidet? Werden davon meine Fotos besser oder wächst dadurch mein primäres Geschlechtsorgan? Interessant ist doch nur ob man die Bilder die man mit einem Objektiv machen will auch machen kann und ob die anschließend gut aussehen, oder etwa nicht? Und ja, das ist rein subjektiv, aber ändert das denn irgendwas? Was sind objektiv gute Bilder?
 
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