TeamViewer Motive 4

Festplatte partitioniert, System (C:\) nun am Schluß - Probleme?

-Thorsten-

Lieutenant
Registriert
Aug. 2005
Beiträge
804
HI,

ich habe meine Samsung F1 320GB Systemfestplatte mit Vista installiert, davor mit dem Vista Installationsprogramm partitioniert.
Nun fiel mir beim Öffnen der Datenträgerverwaltung auf, dass die Systempartition C:\ ans Ende der Festplatte gelegt wurde.
Normal sollte diese doch zu Beginn der Partition sein, so war es eigentlich immer wenn ich mit Tools wie Acronis Disk Directur Suite die Festplatte partitionierte.

Kann es nun zu Problemen kommen, arbeitet dadurch das System langsamer?

Thorsten
 
Also ist Windows jetzt an Ende Festplatte geschrieben oder der Partition, wenn letzteres wo liegt die Partition. Ansonsten wage ich mich mal meine theorie abzugeben; Festplatten schreiben von außen nach innen, anders als CDs also. Dabei wird die Festplatte in Sektoren mit mehreren Spuren eingeteilt. Stell dir das wie ein Stück aus einem Kuchen vor. Daten die jetzt ganz außen liegen können, meiner meinung nach, schneller gelesen werden da bei der Drehung um 1° der Platten Achse mehr Daten bewegt werden als in inneren Spuren. Soviel zur Theorie, nur glaube ich nicht das man das einen Unterschied mehr als messen kann. Probleme solltest du damit auch keine bekommen, fragmentieren wird sich eine Platte/Partition erst wenn das Betriebssystem nicht mehr genügend zusammenhängenden Platz findet, aber das kann man so oder so vorbeugen/beheben.
 
Andersherum: Gleiche Datendichte auf längerem Weg.

Dabei wird die Festplatte in Sektoren mit mehreren Spuren eingeteilt. Stell dir das wie ein Stück aus einem Kuchen vor. Daten die jetzt ganz außen liegen können, meiner meinung nach, schneller gelesen werden da bei der Drehung um 1° der Platten Achse mehr Daten bewegt werden als in inneren Spuren.

Um beim Kuchenbeispiel zu blieben: Innen liegen im Kreis verteilt 8 Gummibärchen. Ganz außen am Rand auch.

Um die mit einem Finger alle zu berühren drehst du den Teller einmal -> du kommst genauso schnell von einem Bärchen zum nächsten als wenn sie weiter außen liegen.

Grund: Drehgeschwindigkeit ist konstant, Daten- bzw. "Gummibärendichte" pro Fläche jedoch nicht.

Gleiche Datenmenge bei gleicher Plattendrehung. Wie bei der Festplatte, so auch auf der CD.
_____

Das was du beschreibst trifft auf eine Schallplatte zu. Diese hat außen mehr Informationen pro Umdrehung als innen.

Grüße, Martin
 
Die Sektoren sind auf den inneren Spuren und den äußeren gleich groß ? Dann ist die Sache natürlich klar :)
 
Ich muss mich wohl korrigieren:

Köpfe und Zylinder
Die Daten werden dabei auf der Festplatte prinzipiell nach Köpfen, Zylindern und Sektoren geordnet angesprochen. Dabei entspricht die Nummer des Kopfes der Scheibe, auf der die Daten untergebracht sind (orange), der Zylinder entspricht dem "Datenkreis" (blau) und die Sektornummer zeigt schließlich auf einen konkreten, 512 Byte großen, Bereich auf der Festplatte (grün).

Bis vor wenigen Jahren war es üblich, auf jedem Zylinder eine gleiche Anzahl von Sektoren unterzubringen, denn diese Art der Ansteuerung war am einfachsten zu realisieren (Bild links oben). Allerdings wurde dabei viel Platz verschenkt, denn auf den äußeren Spuren einer Festplatte lassen sich eigentlich mehr Daten unterbringen als auf den inneren. Daher änderte man die Sektoradressierung vom CHS (Cylinder, Head, Sector) -Prinzip zur LBA-Technik (Large Block Access), bei der die Sektoren von außen nach innen Stück für Stück durchnummeriert werden. Somit kann man auf den äußeren Spuren mehr Sektoren unterbringen.

Quelle: e-campus.uibk.ac.at, 11.02.2009, 21:21 Uhr

Somit gilt das inzwischen wohl nicht mehr...

Grüße, Martin
 
Zurück
Oben