Festplatte tot - noch Hoffnung?

brocolle

Cadet 4th Year
🎅Rätsel-Elite ’11
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Dez. 2008
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115
N'abend zusammen,

mir ist heute morgen meine externe Festplatte "verreckt". Soll heißen, bei einem Kopiervorgang auf die Platte sank die Geschwindigkeit erst rapide ab und dümpelte dann so tief, dass ich mir das mal anschauen wollte.
So machte die Platte Geräusche, als ob sie dauern an- und dann wieder abfahren täte. Sicherheitshalber habe ich den Kopiervorgang abgebrochen und die Externe ausgeschaltet.

Heute Mittag habe ich sie dann zum probieren kurz angeschaltet, doch sie wird weder unter Arbeitsplatz angezeigt als unter Datenträgerverwaltung erkannt. Soweit ich das beurteilen kann, produziert sie zudem auch leichte Schleifgeräusche.

Die Festplatte selbst ist schon recht betagt (knappe 4 Jahre), war aber in letzter Zeit nur selten in Benutzung. Es ist eine HDT725040VLAT80 mit 400 GB von Hitachi, angebunden über IDE.

Gibt es noch Hoffnung die Daten auf irgendeinem Weg retten zu können oder ist sie jetzt schon Altmetall?

Im Voraus schon mal vielen Dank für die Antworten.

MfG,
brocolle
 
Alternative 1: Du gehst zu einem Profischop. Die können warscheinlich alles retten, da es nach einem mechanischen Fehler klingt bei deiner Beschreibung. Problem: Teuer. Extrem teuer.

Alternative 2: Durch Glück oder sonstwas bekommst du sie nochmal zum laufen und schaffst es die Daten zu retten. Vllcht mal einfach Position wechseln (senkrecht/quer oder so)?

Alternative 3: Computershop wie Vorposter erwähnt.


Lerneffekt für's erste: Immer Backups erstellen^^
 
Also die Daten sind nicht soo wichtig, aber wenn man sie noch irgendwie sichern könnte wäre das natürlich nicht schlecht.

Preislich gesehen wäre ein Profiservice wahrscheinlich besser, aber das würde sich bei den Daten nicht lohnen.
Wie sieht es mit diesem Service bei den Computerhändlern aus? Hat jemand eine überregionale Empfehlung oder auch ein Online-Angebot?

MfG,
brocolle
 
Wenn es eine externe ist, würde ich sie erstmal aus dem Gehäuse bauen.
Dann intern an IDE hängen. Mit viel Glück ist nur der IDE <=> USB Controller defekt. Das passiert öfter als man denkt.

Danach auf dem Kopf stehend oder seitlich versuchen.
Außerdem wenns geht mit nem Programm wie Spinrite ne Analyse machen, sofern sie im BIOS erkannt wird.
 
Ne kaputte Platte wird dir für 20€ keiner mehr retten! Da ist der Aufwand nämlich enorm!

Du kannst sie ein bisschen schwenken oder leicht schütteln. Manchmal hilft das, dass sie wieder richtig läuft.
Allerdings klingt es stark nach nem Defekt der Elektronik, da kannste dann wohl garnichts mehr machen, außer noch ein paar mal probieren, vll kommt sie wieder.
Wenn da keine wichtigen Daten drauf sind, dann probier das mal aus.

Sollten jedoch wichtige Daten drauf sein, dann lass blos die Finger von der Platte! Die Gefahr, dass du es nur noch schlimmer machst, ist dann zu groß.
Dafür gibts Datenrettungsfirmen. Die können dir die Platte möglicherweise durch nen Platinenaustausch reparieren oder, falls nicht möglich, die Daten von den Scheiben retten!
Aber da rechne mal mit einem DEUTLICH höheren Betrag.
 
Also ich habe sie jetzt mal ausgebaut und direkt drangehängt, jedoch findet er sie selbst im BIOS nicht.
Werde jetzt nochmal das mit dem Schwenken nichts hilft werde ich mich wohl von ihr verabschieden können...
 
Noja, wenn sie nicht gefunden wird, dürfte es die Elektronik sein.
Nicht anlaufende Platten kann man so manchmal retten. Aber ne Elektronik wahrscheinlich nicht.
Aber probiers, ruhig auch im Betrieb. Außer die Daten sind wichtig!
 
Hmm klingtn ach defektem Motor. Da hatte Hitachi eh mal Probleme vor einigen Jahren.
Wenn dir die Daten nicht soo wichtig sind kannst ja selber mal versuchen die Platte zu öffnen und die Platter herauszunehmen und in eine Baugleiche Festplatte einzusetzen. dann sollte das eigentlich wieder gehn. Was anderes machen die Datenrettungsfirmen ja auch nicht, nur ham die halt den Reinraum etc dafür ;-)!
 
Die VLATs kommen zwar an die Zuverlässigkeit aktueller Hitachi-Platten nicht heran, aber der Motor ist es bei schleifenden Geräuschen auf keinen Fall. Entweder Köpfe, Vorverstärker oder die Platine. Letztere läßt sich gut reparieren, aber garantiert nicht für 20€... Selbst wer kostenlose Diagnosen anbietet, muß die Arbeitskosten irgendwie umlegen. Also zahlt letztlich doch der Kunde die Diagnosestunde.
 
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