Naja da sich Jugendschutz ja nicht nur auf Computerspiele beschränkt, hier ein Beispiel, in dem meiner Meinung nach der Jugendschutz in seiner heutigen Form komplett versagt hat:
Ich weiß nicht, ob einer von euch schon den Film "Sieben Leben" gesehen hat, ich habe es auf jeden Fall getan. Dabei hab ich mir auch nix weiter Schlimmes gedacht, is ja sogar für Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines Sorgeberechtigten, ab 12 Jahren allein erlaubt.
So ich also denk mir nichts böses wo ich reingeh in den Film und komm aber gute 2 Stunden später wieder raus, den Tränen nahe, fassungslos und komplett mitgenommen von dem, was ich gerade gesehen habe. Ich bin volljährig muss man dazu sagen und relativ hart im Nehmen normalerweise sollte ich vll noch dazu sagen.
Ich mein ich hab Ballerspiele gespielt seit ich 12 bin, auch und gerade extra welche, die eigentlich nur für Erwachsene bestimmt waren, ich hab mir viele Horror-Streifen gegönnt, und da war ich noch lange nicht 18 - nichts davon hat mich auch nur ansatzweise so berührt wie dieser Film, den die USK oder wer auch immer als relativ unbedenklich (so seh ich das ab 6 bzw. 12 Zeichen) eingestuft hat.
In der darauf folgenden Nacht hab ich dermaßen schlecht geschlafen wie noch nie nach irgendeinem Spiel oder Film.
Und da hab ich mich dann schon gefragt, ob denn dieser Film tatsächlich für Kinder geeignet ist, oder ob hier nicht sämtliche Schutzmaßnahmen versagt haben, die unser Vater Staat aufgefahren hat um unseren Nachwuchs zu bewahren.
Soviel von meiner Seite zum Thema Jugendschutz.
mfg autoshot
EDIT:
Wenn ich mir grad die Beiträge anschau zum Thema geistige Reife etc., bei mir war und ist es halt immer so, dass ich Spiele einfach nur als Zeitvertreib angesehen und das Ganze aus einer gesunden Distanz betrachtet habe. Ich hab ein Spiel - egal ob Ego-Shooter, Rennspiel, Strategiespiel ... - halt auch immer als solches betrachtet. Natürlich bin ich bei so Krachern wie GTA IV oder noch besser Mafia wirklich total eingetaucht in die Spielewelt, aber nichtsdestotrotz war mir zu jeder Zeit klar, dass das alles Fiktion ist und keinesfalls die Realität darstellt. Und ich denke wenn man das den Kindern klar macht, dann hat man viel mehr davon als irgendwelche blöden Gesetze, die ja sicherlich auch für den einen oder anderen (wie auch für mich damals

) einen nicht unerheblichen Anreiz dazu geben, sich "das Verbotene" zu beschaffen.
Kurzum: Jugendschutz in seiner heutigen Form is einfach nur sinnlos in meinen Augen, nur halt billig für den Staat so gesehen. Richtig wäre es, den Kiddies klar zu machen, was Spiele sind und dass sie einfach nur wie Karten Spielen oder Radlfahren eine Art Zeitvertreib darstellen. Und dann isses auch egal, wie alt der oder die ist, wenn sie einen Ego-Shooter spielen.