Firefox oder Chrome für Firma?

Hi,

@noay11

Stimmt, war ja auch nie auf Heise oder Computerbase zu lesen, dass es schon längst überholt ist zu behaupten "Chrome spioniert"... :rolleyes:

@Toxicity

Klar, No-Script, Flashblock und Adblock verbessern ja auch die Sicherheit des Systems nicht... :rolleyes:

Wow, was manchmal für Leute Ihren Senf zu Themen abgeben von denen sie offenbar keine Ahnung haben.

VG,
Mad
 
Ich würde Chrome nehmen, ist aber ne persönliche Vorliebe.

@noay11
Die Chrome ID gibt es schon seit Januar 2010 nicht mehr.
Firefox hat aber eine eindeutige Installations ID.
Automated Update Service.
This feature also sends Potentially Personal Information to Mozilla in the form of your IP address and a cookie that contains a unique numeric value to distinguish individual Firefox installs.

von daher...
 
noay11 schrieb:
da traue ich der webseite von iron mehr als einem x-beliebigen unbekannten user :)
Eine Webseite ist seriöser als ein User im Forum, ja klar. :D Dann magst du dem ja auch mehr Glauben schenken.
derChemnitzer schrieb:
Chrome ist voller Spyware seitens google und daher bei uns in der Firma sogar verboten inkl. Google Translator
Was ist an Chrome Spyware?
 
Chrome und Firefox nehmen in der Standardkonfiguration BEIDE Kontakt mit Google auf, sobald diese gestarten werden. Sicherheitsrelevante Informationen werden dabei nicht versendet. Firefox wird übrigens von Google finanziert.

Dass wenige Websites in Chrome nicht vollständig laden liegt in 99% der Fälle an Addons und dieses lässt sich meist bis auf Adblock eingrenzen. Dasselbe Verhalten lässt sich auch beim Firefox nachweisen, wenn Adblock auf eine fehlerhafte Version aktualisiert. Das Problem haben also beide Browser in der Auslieferungsversion nicht.

Ich würde die Nutzer abstimmen lassen, nachdem alles mit den Verantwortlichen abgesprochen wurde. Eventuell finden sich dabei auch Argumente wie "die Website xxx lässt sich mit dem Browser nicht darstellen und wird für die Arbeit benötigt". Dann ist die Entscheidung praktisch schon gefallen.
 
Ich finde es kommt auf die Anwendungen an. Sollte der Browser wirklich nur für das normale surfen sein, ist es eigentlich fast egal. Ich würde allerdings eher zu Firefox greifen, da die Angestellten FF gewohnt sind - was spielt da nun dein Bruder für eine Rolle?

Du - FF
Angestellte - FF
Entscheidung: FF
 
Madman1209 schrieb:
Klar, No-Script, Flashblock und Adblock verbessern ja auch die Sicherheit des Systems nicht... :rolleyes:
Ja das ist richtig aber alles was sich extra installieren lässt, ob Anwendungen oder Addons birgen ein Sicherheitsrisiko, es gibt Addons die bewusst Backdoors einbauen oder Viren herunterladen, deshalb meinte ich auch das dem User untersagt werden sollte solche Addons zu installieren, wenn der Administrator solche Addons installieren möchte kann er das gerne machen...
Flash würde ich in einer Produktivumgebung auch abschalten, Javascript auf nur wenige Seiten erlauben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde Firefox nehmen, da er meiner Erfahrung nach kompatibler ist, flexibler konfigurierbar und sich davon abgesehen die Profile besser verwalten lassen.

Allerdings hatte ich auch mit dem immer wieder kleine Kompatiblitätsprobleme, sodass ich am Ende immer wieder beim IE war. Und ich rede nicht von mir persönlich, ich nutze den Fox seit Jahren.

Also je nach dem was die Belegschaft damit so macht, rechne mit Problemen. Egal welcher Browser. Ansonsten Geschmackssache.
 
Wenn es so wäre, dann hätten es die Konkurrenten Opera, Mozilla und Microsoft schon längst publik gemacht (die können auch mit der Maus um gehen).

Wenn es um Geschwindigkeit geht, dann eindeutig Chrome...
 
Toxicity schrieb:
Flash würde ich in einer Produktivumgebung auch abschalten, Javascript auf nur wenige Seiten erlauben...
Whitelisting für JS bringt n feuchten Dreck. Im Zweifel setzt du eine Seite auf die Whitelist, die nächste Woche gehackt wird und Viren schleudert. Ich sag nur Wetter.com - Hack.

Viel wichtiger ist eine robuste Sandbox, und da gewinnt aktuell Chrome jedes Rennen. Außerdem haben bei Chrome Addons weit weniger Möglichkeiten/Rechte als bei Firefox und sie laufen als eigenständige Prozesse. Hängende Addons können keine Tabs lahm legen.
 
aus unternehmenssicht würde ich sogar den ie nehmen. den kann man nämlich schön über die gruppenrichtlinen konfigurieren
 
Daaron schrieb:
Whitelisting für JS bringt n feuchten Dreck. Im Zweifel setzt du eine Seite auf die Whitelist, die nächste Woche gehackt wird und Viren schleudert. Ich sag nur Wetter.com - Hack.
Es müssen nur die Seiten Whitegelistet werden mit dem der Nutzer arbeiten muss, das sind in der Regel nur Intranetseiten (Sharepoint e cetera)...
 
Ich würde mich für Firefox entscheiden, weil es dort das ESR (Extended Support Release) gibt. Damit fährt man auf Firmen-PCs bestimmt besser als mit den viel zu schnellen Major-Release Zyklen von Chrome oder Firefox. Wenn man zusätzlich auch noch das Profil so gut als möglich sperrt - ich kenne da nur das Public Fox Addon, es müsste aber auch noch andere Wege geben - dann besitzt man als Admin über alle Firmencomputer hinweg eine gut vergleichbare und leicht zu wartende Browser-Installation.

Mit Chrome habe ich in diesem Punkt noch keine Erfahrung, vielleicht wäre das alles aber auch dort möglich.

Übrigens: die Geschichte mit der Spyware im Browser, sei es nun ein Chrome oder ein Firefox, ist stark übertrieben. Selbst wenn es vorkommt, dass in unveränderten Versionen der beiden Browser Daten an Server im Netz übertragen werden, diese sind keinesfalls personenbezogen. Davon ganz abgesehen sind die angeblich schützenswerten Daten sowieso sehr leicht zu erfahren: nehmen wir mal an, dass jemand einen Iron Browser installiert, weil er Chrome nicht vertraut. Dann ruft er damit seine googleMail-Adresse ab und schon hat Google mehr Daten über ihn, als die Browser-Installation je verraten hätte. Nur gibt es einen großen Unterschied: theoretisch können diese gesammelten Daten nun seinem Google-Account zugeordnet werden und damit sind sie tatsächlich personenbezogen. Ob das in der Praxis auch so geschieht weiß ich nicht.
 
Hier hat man sich für den IE entschieden, aus meiner Sicht auch die beste Wahl. Die Leute brauchen sich nicht umgewöhnen weil sie den IE von zu Hause kennen und ich kann schön mit Gruppenrichtlinien Dinge einstellen wie z.b. die Favoriten etc.
 
Dass Leute den IE von zuhause her kennen, ist doch kein Argument mehr. Die Zeiten, dass daheim ueberall ausschliesslich der gute IE 6 installiert war, sind schon lange vorbei und Chrome verbreitet sich wie ein Lauffeuer. In Deutschland ist aber insbesondere der Firefox sehr beliebt.

Wenn man einen guten Browser und moeglichst wenig Verwaltungsstress haben moechte, dann sollte man den Firefox ESR nehmen.

Wenn das aber eher egal ist, geben sich Chrome und Firefox gar nichts. Updates kommen bei beiden sehr schnell, die Sicherheit ist bei beiden akzeptabel, die "Kombatibilitaet" mit Websites (eigentlich ist es ja andersrum...) sowieso. Beide Browser sind SEHR weit verbreitet, beide sind schnell und standardkonform. Es ist einfach "egal". Wirf ne Muenze...

Wenn du eher mehr Erfahrung mit dem Firefox hast, dann nimm einfach den. Oder eben nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke es hängt davon ab in welcher Branche man unterwegs ist. In meiner (Landwirtschaft) jedenfalls ist das Argument durchaus seine Berechtigung. Firefox kennen auch ein paar aber letztendlich kommt es ja darauf an das jeder das ganze gut bedienen kann und ich über Richtlinien dafür sorgen kann das alle ihre Settings haben.
 
akira883 schrieb:
aus unternehmenssicht würde ich sogar den ie nehmen. den kann man nämlich schön über die gruppenrichtlinen konfigurieren
Das ist durchaus ein sinnvolles Argument. Du musst dabei nur sicherstellen, dass du auch wirklich auf den neuen IE wechselst, wenn er denn mal alle Jubeljahre raus kommt. Da aber genau DAS in Unternehmensnetzen nicht geschieht gibts halt immer noch solche Massen an IE6, 7 und 8... diese elenden Mistkrücken...

Toxicity schrieb:
Es müssen nur die Seiten Whitegelistet werden mit dem der Nutzer arbeiten muss, das sind in der Regel nur Intranetseiten (Sharepoint e cetera)...
Je nach Branche.
Wenn du als Einzelhandel als Reseller für einen großen B2B-Shop agierst, dann brauchst du auch auf deren Webshop vollen JS-Zugang, denn so manches Shop-System (z.B. Magento) geht ohne JS gar nicht oder fast nicht. Du bist also dabei, für jede mögliche Aufgabe innerhalb der Firma 1001 Sonderregelung einzurichten, anstatt einmalig ein sicheres, stabiles OS nebst einem sicheren Browser zu verwenden, und zwar im ganzen Unternehmen.

Amr0d schrieb:
Hier hat man sich für den IE entschieden, aus meiner Sicht auch die beste Wahl. Die Leute brauchen sich nicht umgewöhnen weil sie den IE von zu Hause kennen und ich kann schön mit Gruppenrichtlinien Dinge einstellen wie z.b. die Favoriten etc.
Ich kenn niemanden, der zuhause den IE verwendet. Bei uns im Büro bin ich der einzige, der ab und an mal n IE zündet: innerhalb ner Win7-VM, um zu gucken wie ich am besten die 10000 IE-Bugs aus meiner Arbeit ausbügle.

Wenn es nicht wegen der Richtlinien wäre würd ich sagen: IE disqualifiziert sich hier sofort selbst.
 
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