Firmenwagen mit privater Benutzung - Frage

Captian Teemo

Cadet 3rd Year
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Juli 2013
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Servus,


Da ich seit längeren nun stolzer Besitzer eines Firmenwagens bin, hätte ich da mal so "allgemeine" Fragen bezüglich der 1% Regelung.

Ich zahle ja als geldwertender Vorteil diese 1% des Listenpreises, damit ich privat fahren kann. Nun frage ich mich, ob es eine allgemeine Regelung gibt, wieviele Kilometer ich privat fahren darf? In meinem Dokument zur PKW Nutzung steht keine "Maximale Kilometerzahl" pro Monat.

Könnte nun mit einer rechtlichen Grundlage jemand sagen "Hey du fährst irgendwie X Kilometer, nun musst du mehr Geld zahlen pro Monat" oder ist das alles automatisch abgedeckt über diese Pauschale?

Ich muss laut Dokumentation kein Fahrtenbuch führen, wieviel ich privat fahre und wieviel ich geschäftlich fahre.

Jemand, der meine Kilometer im Monat sich anschauen würde, könnte somit dann leicht erkennen, wenn ich plötzlich private Städtetripps mache, bzw. wieviel ich privat vielleicht fahre. Das ganze ist natürlich nicht untersagt, aber irgendwie habe ich Angst, dass es irgendwie zu Konfikten führen, wenn ich mal 600 Kilometer in Stadt X fahre übers Wochenende? Außerdem möchte ich ungern von meinem Chef dann angesprochen werde, warum ich in Monat X plötzlich so viele Kilometer mehr hatte als in den anderen Monaten.

Somit ist dieses System doch ziemlich ausnutzbar oder? Mir gehts auch etwas um den moralischen Aspekt. Ich wollte nun nicht meine Firma ausnutzen in dem ich dort Tonnenweise Kilometer privat reiße.

Würde mich über andere Meinungen freuen!
 
Die Pauschake deckt alles ab. Viele fahren mit dem Firmenwagen inkl Tankkarte in den Urlaub... ganz legal. Inwieweit die private Nutzung erlaubt ist, steht aber in der Regel in der Vereinbarung mit der Firma / in deinem Vertrag.
 
Also wenn du im Außendienst bist, dann war es das mit den 1% vom Listenpreis. Wenn du allerdings normalerweise im Büro arbeitest, dann musst du auch den Weg von Zuhause zur Arbeit als geldwerten Vorteil versteuern. Das kann nochmal ganz happig werden, wenn du sehr weit weg von der Arbeitsstelle wohnst.
 
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