Fitness- / Krafttraining (Muskelaufbau), abnehmen? (1. Beitrag beachten)

Wer von Euch macht Fitnesstraining?

  • Das habe ich nicht nötig.

    Stimmen: 26 4,5%
  • Ist doch nur was für Machos.

    Stimmen: 17 2,9%
  • Mache ich regelmäßig.

    Stimmen: 383 66,3%
  • Ab und zu mal was Gesundes für meinen Körper.

    Stimmen: 152 26,3%

  • Umfrageteilnehmer
    578
Ich bin 23 Jahre alt, 1,85 groß und wiege momentan 78,2 kg.

Ich war vor ungefähr 5 Jahren bereits 1,5 Jahre im Gym, habe aber gekündigt (aus schulischen Gründen) und habe mich 2 - 3 Jahre lang nur von Junk Food, Eistee etc. ernährt.

Seit fast 2 Monaten bin ich wieder im Gym, gehe 4 mal die Woche und es hat sich vom Aussehen bereits einiges positiv geändert.

Zu meinem Trainingsplan gehören hauptsächlich am ersten Tag Bankdrücken, Latziehen, Deadliften mit Kettlebell und am Ende Schwingen mit Ropes dran.

Am zweiten Tag Liegestütze am TRX, Rudern mit Handel, Bizeps Curls und ein paar Kleinigkeiten (Boxjumps etc.), möchte jetzt nicht jede Übung einzeln auflisten.

Ich bin zurzeit auf einer Low-Fät Diät um einfach Körperfett zu verlieren, und zwar das, was ich mir in den 2 - 3 Jahren angefressen hatte (Hauptsächlich Bauch, viele sagen schon ich spinne, weil es echt sehr sehr wenig ist / geworden ist, aber ich will es einfach so)

D.h. so sieht mein Ernährungsplan aus:

Grundumsatz: 1.900 kcal

Ziel: 1.700 kcal um ein Kaloriendefizit zu schaffen

Frühstück:

1 Proteinshake gleich nach dem aufstehen

200 gr Müsli, Zucker und Fettarm

300 ml 1,5% Milch

Mittag:

150 gr Vollkornnudeln

200 gr Putenfilet

Nach dem Training:

1 Proteinshake

Zuhause eine Banane

Abendessen:

Proteinriegel

Komme also, zuzüglich Training mit 572 kcal berechnet, auf ca. 2.238 kcal (heute zumindest) tracke mein Essen mit der App Life Sum.

Das klappt soweit bestens, meine Fettzufuhr beträgt an Trainingstagen ca. 40 gr Fett, an nicht Trainingstagen ca. 30 gr Fett.

Jetzt habe ich mir gedacht, mal die Low-Card Diät zu testen, allerdings habe ich halt die Angst, nicht genug Kohlenhydrate zu haben, um Krafttraining zu betreiben...

Vorallem wäre das eine extreme Umstellung für meinen Körper, von Low Fat auf Low Carb, meine Fette wären bei mind. 120 gr oder so.

Was schlägt Ihr mir vor?

Würde mich mal generell interessieren, was ich so zu meinem Ablauf bezüglich Ernährung haltet.

Training dauert jeden Tag 1 Stunde (inkl. 8 - 10 Min Cardio zum aufwärmen)

Körperfettanteil beträgt laut Waage 15.2%, aber wenn ich mich setze, spüre ich meinen Bauch etwas, das ist halt dieses bisschen Speck was ich noch loswerden möchte.

Gesund ernähren werde ich mich ab jetzt immer, aber ich muss entweder geduldiger sein, oder einfach auf Low Carb Switchen, aber nur in Schritten...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wichtigste ist das Energiedefizit. Die Makronährstoffaufteilung (Fett/Eiweiß/Kohlenhydrate) ist laut aktueller Studienlage recht egal. Ob Low Carb, Low Fat, Mod Carb / Fat oder Junk Food spielt bei gleicher Energiemenge kaum eine große Rolle.
Daher erstmal das machen, mit dem gut zurecht kommt.

Wenn es um die letzten hartnäckigen Pfunde (KFA < ~10%) geht, kann Low Carb nochmal was bringen und man kann auch über so Sachen wie Nährstofftiming nachdenken.

Low Carb hat den Nachteil, dass die Kohlenhydratspeicher recht schnell entleert werden. Dies führt zwar zu einem reltive großen Masseverlust in kurzer Zeit, allerdings hauptsächlich Wasser + Kohlehydrate. Ein gewisser temporärer Kraftverlust und evtl. auch optischer Muskelverlust sind daher die Nachteile. Wenn wieder genug Kohlenhydrate zugeführt werden gibt sich das aber auch schnell wieder.

Edit:
Ich persönlich werde meine Ernährung, wenn ich abnehmen will, auf Low Carb umstellen. Zum einen muss ich dann nicht so viel umstellen. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Haferflocken oder Reis werden dann einfach nur weggelassen. Zum anderen komme ich damit ganz gut recht. Hungergefühl ist bei mir bei ausreichend Eiweiß und Fett nicht viel größer als normal.
Oder mache eine Woche Urlaub.

Sport kann helfen überschüssige Pfunde abzubauen. aber nur wenn man seine Ernährung konsequent umstellt wird man sein Gewicht auch halten können.
Häufige körperliche Aktivitäten, wie Sport, sind nötig damit der Körper Dinge wie Hungergefühl oder Insulinsensivität richtig reguliert. Ohne Sport wird es einem daher schwer fallen seine Ernährung auch langfristig anzupassen und sein Gewicht zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@saemo: Ich finde deine Ernährung etwas merkwürdig. Den Großteil der energie tankst du ja schon beim Frühstück. (Ich hätte übrigens bei 200 g Müsli Probleme dass mit nur 300 ml Milch runterzukriegen. Ich hab bei 100 g Haferflocken ja schon fast nen halben Liter.)
Bei dem mickrigen Mittagessen hätte ich da wahrscheinlich Probleme beim Training und würde abends sterben vor Hunger, aber da ist ja jeder anders.
Ich frag mich allerdings warum du dich soviel von Shakes und Riegel ernährst. Gibts da einen besonderen Grund oder findest du das lecker? Ich hab da abends lieber ein Steak auf dem Teller oder Ess zum Frühstück lieber eine Portion Rührei.
 
@Nasenbär

Kennst du nicht den Spruch: frühstücke wie ein kaiser esse mittags wie ein könig und abends wie ein bettler.

Das beim Müsli stimmt, ist schwer zu essen mit so wenig Milch, aber es geht.

Das Mittagessen ist leider mickrig, weil ich zusammen mit dem Training nicht mehr essen kann, weil ich dann mein Gewicht behalte / Masse zunehme, und ich ja eigentlich Fett abbauen möchte.

Abends esse ich dann eine Banane und ein Proteinriegel, der Riegel hat 283 kcal und 24 gr KH, das reicht mir als Abendessen.

Shakes nehme ich ja nur 2, einen gleich nach dem aufstehen, und einen unmittelbar nach dem Training, finde ich jetzt nicht unbedingt sehr viel, klar Eiweiß übers Essen einnehmen ist besser, aber dann müsste ich einfach mehr Essen zubereiten, was ich nicht immer kann.

Klar, ich hätte auch gerne Abends ein Steak, aber ich koche nach dem Training für den nächsten Tag vor, da kann ich nicht noch für den selben Abend kochen, dann komm ich garnicht mehr ins Bett / habe dann kaum Zeit mich mal kurz hinzusetzen und nichts zu tun...

Rührei morgens habe ich eine Zeit lang gemacht, aber wieder aufgehört wegen der Low Fat Diät.

Wenn ich auf Low Carb umsteige, gehört das wieder zu meinem Frühstück.
 
Warum zum Geier willst du ein Kaloriendefizit bei 1,85 und 78 Kilo? oO

Woraus sollen den da Muskeln entstehen? Du musst schlicht trainieren und dich vornehmlich ohne Kohlenhydrate ernähren, dann verschwindet der Speck schnell aber du hast Überschuss zum Muskelaufbau. Denn auch wenn du viel Protein isst, wenn du im Defizit bist, wird es in Energie umgewandelt und kann nicht zum Aufbau verwendet werden.

Un dlow Fat geht auch mit Ei, lass einfach das Eigelb weg...
 
Genau die Typen haben wir auch im Studio.. "Es wird nicht so richtig".. beim näheren unterhalten in der Kabine hört man dann, das sie unter 2000kcal irgendwas aufbauen wollen? "Abends dann nur Salat oder so!"..

Ich würde sterben nach nem richtig guten Training, wenn ich dann nichts gescheites aufem tisch hab.. Wenn man trainiert wie ein Schwein, muss man auch essen wie eins. Wenn du das jetzt noch mit gesunden Lebensmitteln schaffst um so besser..

Ach so, noch was..Heiko Kallenbach, hab ich vor ein paar Tagen ein Video gesehen. War eine deutsche Bodybuilding-Größe, bzw. ist es immer noch. Der hat zu seinen Glanzzeiten 500g Haferflockenam Morgen gegessen mit Nesquik und dann trainiert als würde sein Leben von abhängen.
 
Jetzt muss ich mich auch mal einklinken, weil ich mich hier direkt angesprochen fühle.
Also ich bin auch einer der unter 2000kcal geht.
Hab vor 2 Jahren angefangen unregelmäßig zu gehen, weil ich sportlich die absolute lachnummer war. 10kg Bankdrücken und trotzdem nach 12 Reps am arsch. Dazu 2m groß und 120kg schwer.
Dann wurde das training für 9 Monate sehr unregelmäßig und es ging gar nichts mehr. Also trotz 2 mal die Woche seine 90 min ging weder Krafttechnisch mehr, noch Gewichtstechnisch etwas runter. Habe dann ab Januar regelmäßig Gas gegeben. Die ersten 2 Monate ging gar nichts. Dann mit gesunder Ernährung angefangen und schon gings langsam bergab. Bin jetzt bei 97 kg angekommen, was für meine Größe fast normal wäre.

Bild.JPG

Bin jetzt ungefähr bei dem Stand angekommen. (Grad irgendwo aus dem Internet gezogen, entspricht aber ziemlich genau meinem Stand, vielleicht etwas weniger Mukkis)
Ich weiß aber nicht, wielange ich noch im Kaloriendefizit bleiben soll?
Meine Freunde sagen, das langt locker, ich fühle mich aber durch den Bauch noch deutlich zu dick. An den Beinen bzw. Rücken, Arme hab ich kaum noch fett, da ist die haut richtig schön straff. Aber den Bauch kann ich in alle richtungen ziehen und schieben. und das nicht nur ein paar cm ...
Aktuelle Ernährung:
Frühstück: 80g Haferflocken 125g Magerquark 20g Ballaststoffe 300ml Wasser + 500ml Tee
Mittag: 120g Dinkelvollkornbrot 70 Hüttenköse 1/4 Gurke 100k Käse
Abends: Suppe mit fast 0 kcal und nach dem Training Eiweißshake oder 250g Schwein mit Salat und Gurke
Trainingsplan: 4-er Split mit je 70 min Training + 45 min Cardio mit moderater Belastung + 2x Volleyball Training 90 min
 
Boah ich kanns nicht mehr lesen, wenn Hobbysportler jede Kalorie zählen und sich bis ins kleinste Ernährungspläne aufstellen und sich geiseln und dann ganz traurig sind, wenn trotzdem das Sixpack nicht kommt...

MAl Tacheles. Wenn ich 2 Jahre Krafttraining gemacht hätte und so wie auf dem Foto aus sehen würde, würde ich mich echt ärgern soviel Geld für ein Fitnessstudio ausgegeben zu haben. Weil das schaff ich mit ordentlicher Ernährung und Heim Training mit meinem Körpergewicht locker. Als ich vor 3 Jahren angefangen habe, war ich bei 1,90 und 118 Kilo. Dann angefangen mit GRundübungen daheim zu trainieren und bisschen an der Ernärhung geschraubt, was damals hieß einfach ein bisschen weniger (von VIEL!) und weniger Weizen und Zucker Kohlenhydrate. Also im Prinzip nicht soviel geändert. In nem 3/4Jahr war ich bei 92 Kilo... Dann im Fitnessstudio angemeldet und losgelegt. Nun bin ich bei 1,90 und 98 Kilo bei schwankenden 11 - 16% Körperfettanteil, Kaloriendefizit hatte ich nur zwischen durch mal zum Eigentest. Folge war merklicher Muskelabbau allerdings natürlich auf verstärkt Körperfett verloren. Seitdem ess ich wieder richtig. Vornehmlich Eiweiß, pflanzliche Fette, wenig Kohlenhydrate, möglichst wenig Zucker und Weizenmehl. Muskeln bauen gut auf, zwangsweise auch das Körperfett wieder leicht. Das ist vollkommen normal. Ein Sixpack werde ich wohl nur mit asketischer Lebensweise erreichen, bei der ich Muskeln mittel- langfristig abbauen werde. Das liegt daran, dass ich mal Fett war und Fettzellen nie wieder verschwinden sondern nur "leer" sind. Zudem lagere ich nahezu komplett Fett im Unterhautgewebe an und nicht mehr in der Bauchhöhle unter den Muskeln. Was an sich gut ist, dem Sixpack aber eben im Weg steht. Damit muss man sich ggf. auch abfinden, es gibt keine Sixpackgarantie sofern man nicht in den Bereich der Magersucht rutschen will oder es mit anderen Zielen wie eben Muskelaufbau kollidiert.

Und eines ist sicher, wer permanent im Defizit lebt, bei dem wird der Körper jedes Fitzelchen Kohlenhydrate schnellstmöglich in Fett umwandeln, da er permanent im Defizitmodus läuft und natürlich jeden Überschuss für die "harte" Zeit einlagert.

Ein Sixpack ist viel Sort (Krafttraining) und noch mehr Ernährung. Was nicht heißt wenig, sondern das richtige. Eiweiß und Gemüse. Wenig Fett und wenig/keine Kohlenhydrate (ein wenig Fett braucht es, da sonst Vitaminmangel entsteht, bedingt durch die Tatsache, dass ohne Fette, fettlösliche Vitamine nicht verwertet werden können)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich hab das einmal gemessen und danach kann man es relativ genau einschätzen ^^
Es freut mich, dass es bei dir sogut geklappt hat. Als ich auf den Konsum von Zucker verzichtet habe (keinerlei Süsßgetränke mehr, nur noch Wasser und keine Chips, Schoki etc...) ging gar nichts. Absolut 0.0. Nach nem halben Jahr auch die Ernährung weiter angepasst (kein FastFood, keine Pizza, keine Fertiggerichte) und es ging nichts ---> Fitnessstudio und Rest siehe oben.

SixPack ist nicht das Ziel, mal kann auch ohne gut aussehen. Aber gut aussehen sollte drin sein.


(Und für mich immer wieder eine Lektion, dass jeder Mensch anders ist: Meine Brüder und ich haben noch bis vor ein paar Monaten zusammen gelebt. Der kleinste 1.78 und 80kg schwer, der mittlere 1.87 und 60kg schwer, und ich mit 2m und 120kg. Wir hatten das gleiche Abendessen, und das gleiche Frühstück. Auch sonstige Gewohnheiten wie mit Snacks, Sport und Hobbys waren ungefähr auf selbem Niveau. Und trotz diesem sehr änhlichem genetischen Material 3 völlig unterschiedliche Metabolismen. Der magerste isst inzwischen am meisten und nimmt nicht zu, ich ess am wenigsten und nehm kaum ab. Klar, mein Stoffwechsel steht auf Hungern, aber es gibt nunmal auch deutliche unterschiede von Mensch zu Mensch.)
 
Mustis schrieb:
Ein Sixpack ist viel Sort (Krafttraining) und noch mehr Ernährung. Was nicht heißt wenig, sondern das richtige. Eiweiß und Gemüse. Wenig Fett und wenig/keine Kohlenhydrate (ein wenig Fett braucht es, da sonst Vitaminmangel entsteht, bedingt durch die Tatsache, dass ohne Fette, fettlösliche Vitamine nicht verwertet werden können)

Du redest hier von ungesunden Defizit, und Gleichzeitig von kaum bis keine KH.

Jeder Sportmediziner würde dir da wiedersprechen, KH sind nun mal die hochwertigsten Energieträger im Körper nicht ohne Grund versucht der Körper erstmal fett zu verbrennen bevor er an die hochwertigen Glykoen Reserven geht.

Es ist erwiesen das der Körper über fett und KH Speicher verfügt aber nicht über Eiweiß Speicher daher kann man ganz gut ableiten das Eiweiß nicht als Energielieferant vorgesehen ist.

Und BTW. Sobald die KH Reserven leer sind wandelt der Körper sehr aufwendig Muskelprotein in glukose um und verbrennt diesen, nicht der Knaller.

Laut meisten Studien braucht der Körper mindestens 30g KH am Tag um gesund zu funktionieren.

Zudem kann der Körper nur bestimmte Mengen Eiweiß verarbeiten der Rest wird stumpf ausgeschieden.

Zudem gibt es viele Sportler die mit einer gesunden Zufuhr von KH ein Sixpack haben, wenn es nur danach geht.

Und wenn man das alles nicht beachtet, ist das Trainieren ohne halbwegs gefüllten KH Reserven nur für bestimmte Menschen da der Frustfaktor schon ziemlich hoch sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mustis schrieb:
Eiweiß und Gemüse. Wenig Fett und wenig/keine Kohlenhydrate (ein wenig Fett braucht es, da sonst Vitaminmangel entsteht, bedingt durch die Tatsache, dass ohne Fette, fettlösliche Vitamine nicht verwertet werden können)

Dir ist schon klar, das man Kcal technisch abkackt, wenn man wenig Fett UND wenig Kohlenhydrate zu sich nimmt, oder?

Versuch mal 2.000 kcal zu erzielen indem zu wenig Fett UND wenig KH zu dir nimmst, viel Glück...

Gut, das heißt für mich ich ändere meine Ernährung am Wochenende von Low Fät auf Low Carb, d.h. ich muss mind. 120 gr Fette essen, um meine Kcal vollzukriegen, ohne Defizit sogar nochmal mehr...
 
Es ist absolut kein Thema auf Kohlenhydrate zu verzichten wenn man kein Hochleistunsgausdauersportler ist... Und 3000kcal über Eiweiß aufzunehmen ist kein Ding. Denn das Zeug hat ne Menge Energie. Schaut euch mal an was ne Hühnerbrust, Lammfilet etc. an Werten hat und groß fettig sind die nun nicht. Oder Eiweißpulver. Ein Shake selbst nur mit Wasser hat auch 200-300 Kcal. und nun überlegt mal, wie wenig Eiweiß das letzlich ist, nicht mal 50 gramm davon kommen in son Shake an Pulver..

Außerdem sprach ich explizit davon, dass die Ernährung nur EINEM Ziel dient und nicht das es in allen Fällen eine ideale Ernährung darstellt...

Ich hätte keine vll noch in " setzen sollen. Ich meinte damit, dass ich zu den Kohlenhydraten, die ich unweigerlich zu mir nehme (es gibt kaum Lebensmittel, die GAR keine Kohlenhydrate enthalten) nicht explizit zusätzliche Kohlenhydrate zu mir nehmen sollte, wenn ich eben unbedingt ein Sixpack möchte. Wenn ich 500gr Magerquark esse als Beispiel nehme ich zwangsläufig auch ca. 20g Kohlenhydrate zu mir. Wenn ich Hühnerbrust esse bzw. Lammfilet, egal wie mager es ist, nehme ich zwangsweise Fett zu mir. Ich ging davon aus, dass dies selbsterklärend ist...

Der Körper kann beliebig viel Eiweiß in Energie umsetzen. Wo der Körper limitiert ist bei der Umsetzung von Eiweiß zu Muskelmasse.
 
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Das ist einfach Quatsch, der Körper setzt kein Eiweiß in Energie um sondern KH und Fett und ganz zum Schluss versucht er es umzuwandeln.

Würde es primär dafür eingesetzt hätte der Körper Eiweißspeicher wie er auch KH und Fett Speicher hat.

Grundlegend kann man sagen KH und Fett sind die Brennstoffe und Eiweiß ist der Baustoff des Körpers.

Empfohlen ist eine Makroverteilung in % von 50:20:30 KH:Eiweiß:Fett

Bei Ausdauersportlern kann dies bei den KH bis auf 55-60% gehen.

Und auch fett ist erstmal nichts schlechtes denn das benötigt der Körper auch um die Grundfunktionen aufrechterhalten zu können.

Bei KH und auch bei fett muss man nur wissen wie viel man zu sich nehmen darf und schon läufs's

Dieser LowCarb Wahn nimmt ja echt langsam überhand.

Low Carb wie auch Low Fett kann man mal eine begrenzte Zeit machen um sich für den Sommer vorzubereiten (Diät) aber man sollte es nicht als alltägliche Ernährung einsetzten das kann nach hinten los gehen und ist alles andere als gesund.

Aber am Ende, glaubt jeder er hat den Heiligengral der Ernährungsweise gefunden daher kommt man nicht drum rum sich zu belesen und zu probieren.
 
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Bei mir lautet die % Verteilung 55:32:14 KH:Eiweiß:Fett (Low Fat)

Eiweiß weil 2 gr Eiweiß pro 1 KG Körpergewicht
 
Aha is also Quatsch. Wie lebe ich dann bitte seit rund nem Jahr? Bzw. mein kollege der sich seit Jahren nach Paleo ernährt und dank diverser Allergien kaum Kohlenhydrate essen kann?

Und ich wiederhole nochmal GANZ EXPLIZIT: Ich habe NIRGENDS behauptet, es sei eine ideale Ernährung für jedermann! Und wo das ganze bitte ungesund sein soll, bitte Quellen. Würde ja bedeuten, dass die ganzen Low Carb Diäten gesundheitschädlich sein. Ebenso bitte einen NAchweis, dass der Körper kein Eiweiß in Energie wandeln kann. Einfahc behaupten ist nicht.

Eiweiß WIRD sehr wohl umgewandelt: https://www.test.de/Ernaehrung-Irrtuemer-und-Mythen-1288340-0/ (unter Fett macht Fett) oder xbeliebig viele andere Quelle. Eiweiß enthält genauso viel Energie wie Kohlenhydrate. Lediglich Fett ist ein höherer Energieträger. Allerdings benötigt der Körper mehr Energie in der Verdauung um Eiweiß in Energie umzuwandeln. Daher ist für die reine Energiegewinnung nach Fett Kohlenhydrat besser, da der Nettoenergiegewinn am Ende besser ist.

So und nun les dich bitte in die Materie ein und lies vor allem meine Beiträge richtig bevor du Unsinn verbreitest und korrekte Aussagen als Unsinn betitelst...

Hier auch nochmal zur Lektüreeinstieg: https://www.paleo360.de/gesunde-ernaehrung/naehrstoffe-in-der-ernaehrung/

Kohlenhydrate werden AUSSCHLIEßLICH! als Energielieferant benötigt! Sofern genügend Energie über Eiweiß (Aminosäuren) und Fette über die Ernährung zugeführt wird, brauche ich genau genommen gar keine Kohlenhydrate (ein gewisser Anteil bleibt wie erwähnt ohnehin immer).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mustis schrieb:
Aha is also Quatsch. Wie lebe ich dann bitte seit rund nem Jahr? Bzw. mein kollege der sich seit Jahren nach Paleo ernährt und dank diverser Allergien kaum Kohlenhydrate essen kann?

Man darf NIE den einzelnen betrachten, das du damit gut klar kommst bedeutet nicht das es allgemein verbindlich ist. ich beziehe mich auf die allgemeine Ernährungslehre.

Es gibt auch Kettenraucher die 90ig geworden dies heißt jedoch nicht das Rauchen ein langes Alter und ein gesundes Leben gewährleisten.

Und ich wiederhole nochmal GANZ EXPLIZIT: Ich habe NIRGENDS behauptet, es sei eine ideale Ernährung für jedermann! Und wo das ganze bitte ungesund sein soll, bitte Quellen. Würde ja bedeuten, dass die ganzen Low Carb Diäten gesundheitschädlich sein. Ebenso bitte einen NAchweis, dass der Körper kein Eiweiß in Energie wandeln kann. Einfahc behaupten ist nicht.

Dann lies bitte meine Posts auch richtig, ich habe ganz klar geschrieben das er es kann, allerdings ist das extrem aufwendig und der Verlust von Muskelproteine ist gerade für den Sportler nicht optimal.

Ich zitiere:
Proteine ( = Eiweiß) sind komplexe Naturstoffe, die im Gegensatz zu Fett und Kohlenhydrate keine wichtige Energiequelle für den Menschen darstellen, sondern als Bausteine für den Aufbau körpereigener Proteine bedeutend sind. Proteine sind in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln enthalten und für den Menschen unersetzbare Nahrungsbestandteile.
Quelle: http://www.netdoktor.at/laborwerte/eiweiss-8412

Das erste habe ich direkt nach 2 Minuten Google gefunden....

Eiweiß WIRD sehr wohl umgewandelt: https://www.test.de/Ernaehrung-Irrtuemer-und-Mythen-1288340-0/ (unter Fett macht Fett) oder xbeliebig viele andere Quelle. Eiweiß enthält genauso viel Energie wie Kohlenhydrate. Lediglich Fett ist ein höherer Energieträger. Allerdings benötigt der Körper mehr Energie in der Verdauung um Eiweiß in Energie umzuwandeln. Daher ist für die reine Energiegewinnung nach Fett Kohlenhydrat besser, da der Nettoenergiegewinn am Ende besser ist.

So und nun les dich bitte in die Materie ein und lies vor allem meine Beiträge richtig bevor du Unsinn verbreitest und korrekte Aussagen als Unsinn betitelst...
Kohlenhydrate werden AUSSCHLIEßLICH! als Energielieferant benötigt! Sofern genügend Energie über Eiweiß (Aminosäuren) und Fette über die Ernährung zugeführt wird, brauche ich genau genommen gar keine Kohlenhydrate (ein gewisser Anteil bleibt wie erwähnt ohnehin immer).

Ich zitiere:
Zu ihrer Verbrennung brauchen Eiweiße noch mehr Sauerstoff als Fette, d.h sie rangieren nach den Kohlenhydraten und Fetten, bezogen auf das energetische Sauerstoff äquivalent, an letzter Stelle. Außerdem gibt es keine größeren Eiweißspeicher im Organismus.
Daher wäre es unzweckmäßig, größere Eiweißmengen und Belastung zur Energiegewinnung heranzuziehen.
Dies geschieht auch nur, wenn eine sehr intensive Leistung bei Kohenhydrathemangel erfolgt,.....
Quelle: Sporternährung von Dr. Med Konopka ISBN: 978-3-8354-1502-7

PS: Selbst in meinem LowCarb Buch "Mehr vom Sport! von Clifford Opoku-Afari , Dr. Nicolei Wort und Heike Lemberger wird auf das gleiche umwandeln von Muskelweiße in Glucose bei KH und Fett mangel verwiesen.....

und vielleicht ist auch das noch ganz interessant
http://www.netdoktor.at/laborwerte/kohlenhydrate-8521
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast aber behauptet, es gäbe keine Umwandlung! Und das ist schlicht Blödsinn. Ebenso habe ich ganz klar dargelegt, warum der Nettoenergiegewinn bei Eiweiß am schlechtesten bei den 3 ist. Das spielt aber keine Rolle, wen ich insgesamt ausreichend davon zuführe. Ebenso war deine Behauptung, dass der Körper ein Limit habe, was die Eiweißverwertung angeht und zwar generell. Auch das ist in deinen Quellen nirgends erwähnt. Du biegst dir da grad was zurecht. Eiweiß mag die schlechteste Energiebilanz haben (was anderes habe ich auch nicht behauptet), das heisst aber nicht, dass die Energieversorgung darüber nicht bewerkstelligt werden kann. Ich muss dann schlicht einfach entsprechend mehr aufnehmen als eben durch Fett oder Kohlenhydrate. Der Fakt, dass Kohlenhydrate für den Körper einzig Energielieferanten sind, bleibt ebenso bestehen und wird auch durch deine Quellen unterstrichen. Sofern also eine Energiezuführung anderweitig gesichert ist, braucht der Körper gar keine Kohlenhydrate. Die Empfehlung der 50% Kohlenhydrate ist eben nur ein Durchschnittswert, der berücksichtigt, dass viele Menschen im permanenten Kaloriendefizit leben würden, wenn sie keine Kohlenhydrate essen bzw. es für viele auch gar nicht so einfach wäre sich entsprechend umzustellen, da Kohlenhydrate tief verankert sind in unserer Ernährungskultur und daran auch nichts schlimmes ist, solange man eben nicht Zu zuvle davon isst und keine speziellen Ziele wie eben ein Sixpack hat. Im Gegensatz zu Eiweiß und Fetten, die wirklich unersetzlich sind und ohne eine Mangelernährung herrschen würde tritt dies beim weitestgehend VErzicht auf Kohlenhydrate eben nicht auf, sofern der Gesamtenergiehaushalt dennoch stimmt.

und was du anführst mit dem Muskeleiweiß ist lediglich dann die Folge, wenn der Körper ein Energiedefizit erleidet. Steht aber auch so in deinen Quellen... Das passiert exakt auch so, wenn ich trotz Kohlenhydrate im dauerhaften Defizit verbleibe. Deswegen sind Muskelaufbau und gleichzeitiges schnelles abnehmen auch nicht kombinierbare Ziele im Sport. Ich kann langsam abnehmen und Muskeln langsam aufbauen, Ich ´kann schnell Muskeln aufbauen und Fett aufbauen oder Muskeln verlieren und schnell Fett abbauen.
 
Mustis schrieb:
Du hast aber behauptet, es gäbe keine Umwandlung!
Und da wären wir wieder beim richtigen lesen meiner Post's...

Seiyaru2208 schrieb:
Das ist einfach Quatsch, der Körper setzt kein Eiweiß in Energie um sondern KH und Fett und ganz zum Schluss versucht er es umzuwandeln.

Seiyaru2208 schrieb:
Und BTW. Sobald die KH Reserven leer sind wandelt der Körper sehr aufwendig Muskelprotein in glukose um und verbrennt diesen, nicht der Knaller.
2 Mal habe ich dies geschrieben......


Ebenso war deine Behauptung, dass der Körper ein Limit habe, was die Eiweißverwertung angeht und zwar generell.

Nochmal, für KH und Fett besitzt der Körper Speicherkapazität, für Eiweiße nicht daher anzunehmen das der Körper nur eine gewisse Größe aufnehmen kann, und de rest wird ausgeschieden. Dies habe ich aber auch schon erwähnt.

ch muss dann schlicht einfach entsprechend mehr aufnehmen als eben durch Fett oder Kohlenhydrate. Der Fakt, dass Kohlenhydrate für den Körper einzig Energielieferanten sind, bleibt ebenso bestehen und wird auch durch deine Quellen unterstrichen. Sofern also eine Energiezuführung anderweitig gesichert ist, braucht der Körper gar keine Kohlenhydrate.

Versteht doch das du mit Eiweiß deine Glykogen_Speicher in der Leber und in den Muskeln nicht aufgefüllt bekommt mit dem Resultat schlechter Trainingsleistung und später (ja viel später) den Versuch des Körpers Muskelproteine umzuwandeln.

Nicht ohne Grund sind in allen Nahrungsergänzugsmittel die man bei einer Belastung konsumiert (Gele, Getränke) extrem KH (einfache) reich um den Körper schnell hochwertige Energie zuzuführen.

Und Deshalb nimmt man auch nach dem training Proteine wie Whey oder Casein zu sich, um den Muskelaufbau zu unterstützen.
 
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Sorry, du kapierst es nicht. Du beziehst die aussagen stets aufs Muskelprotein und nicht auf das Eiweiß in der Nahrung. Erkläre mir mal bitte, warum der Körper in der Lage sein sollte, sein eigenes Eiweiß in Energie umzuwandeln, nicht aber über Nahrung zugeführtes? Übriegens steht das so in deinen Quellen auch nicht.

und dass er kein Eiweiß speichern kann ist richtig. braucht und soll er ja auch nicht, wenn ich nie hungern muss und gefahr laufe, mal nicht essen zu können! Ich kann jeden Tag ausreichend Nahrung aufnehmen, Energiespeicherung ist daher nicht notwendig und soll ja auch nicht geschehen, denn das wäre nämlich genau das was ich nicht will, nämlich Fettgewebe.

Zu den Glykolspeichern. Also ich lese in deinen Quellen, dass Eiweiß 8aus der NAhrung!) ebenfalls in Glukose umgewandelt werden kann (allerdings mit höherem energetischem Aufwand). Und was speichert der Körper im Glykolspeicher? Wenn es jetzt immer noch nicht klingelt, seis drum. Dann mach halt was du glaubst. Ich weiß es aus erster Hand, zumal mein Kollege Sportmediziner ist...
 
Ja okay, wir reden anscheinend aneinander vorbei. Du liest meine Posts nicht oder nicht richtig und versuchst dann mit "du kapierst es nicht" zu argumentieren. Bedingt durch die Entfernung kann ich es dir leider weder per handpuppe noch durchs vortanzen erklären.

Und zum dritten Mal wiederhole ich meine Aussagen nicht da du es eh wieder nicht lesen wirst.
 
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