News Flugzeugabsturz: Ubisoft-Mitgründer Claude Guillemot ist tot

JohnMalkovich schrieb:
diese flugzeuge und helikopter scheinen ja furchtbar gefährlich zu sein, so oft da leute umkommen.
du bist nicht so viel in der welt untergs, oder? wenn du jeden tag 2 linienflügen nehmen würdest, und du das jeden tag in den nächsten 50 jahren machen würdest, ständen die chancen auf einen unfall trotzdem immer noch 1:vielenvielenvielenvielenmillionen.

autofahren ist um ein vielfaches gefährlicher.
 
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Vielleicht denkt er weniger an professionelle Linienflüge und mehr an kleine Privat- und Sportflugzeuge. Bei letzteren ist die Unfallwahrscheinlichkeit deutlich höher.
 
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JohnMalkovich schrieb:
nee. stürzen auch viele menschen beim wandern im gebirge ab. da kriegen mich auch keine 10 pferde hin 🤣
fallschirmspringen ist auch sicherer als bergtouren 😅
 
Ist für viele oftmals eine sehr subjektive Risikoabschätzungen und damit eigentlich recht müssig das diskutieren zu wollen, was denn risikobehafteter ist. Besonders wenn man die Kontrolle an Andere abgibt und man selbst in jedem Fall nur der Passagier ist, das ist für viele subjektiv der Supergau. Ich hab z.B. hab kein Problem mit Fallschirmspringen, Bergwandern, Bungee oder eben Kleinflugzeugen (alles schon gemacht, z.T. mehrfach). Hingegen würd ich mich im Leben nie wieder auf ein Motorrad setzen, egal ob ich das Ding selbst fahre oder jemand anderen fahren lasse. Für andere ist es hingegen die liebste Freizeitbeschäftigung. Mit nem E-Scooter würd ich auch niemals am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, während andere mit so einem Ding täglich zur Arbeit pendeln. Wie gesagt, sind alles ne subjektive Wahrnehmungen ob man das für gefährlich hält oder nicht. Und Subjektiv halte ich sowohl Motorradfahren, als auch E-Scooter im Straßenverkehr für viel gefährlicher als meinen Flugsport. Aber es können sowohl da, als auch dort Dinge geschehen, die man nicht selbst in der Hand hat. Da helfen auch keine logischen Argumente und Unfallstatistiken, wenns schief läuft, läufts halt schief.

Und wenn jemand der Sache nicht offen gegenüber steht oder diese gar – egal ob objektiv oder subjektiv – ablehnt, dann ist das eben so, gezwungen wird ja hoffentlich niemand. Ich würde daher auch niemals versuchen jemanden zu überreden bei mir mitzufliegen, der grundsätzlich Bedenken gegen den Flugsport hat. Tut ihm nicht gut und ich würde mir ne unnötige Last aufbrummen und mir vielleicht gar ein unvorhersehbare Gefahr in den Flieger holen (Person bekommt Panikattacke, Herzinfarkt etc.) und das während ich ein Flugzeug zu kontrollieren habe, was meine volle Konzentration erfordert.

Am ende heißts aber wie so oft: leben und leben lassen.

Sorry, ging jetzt alles etwas sehr OT...
 
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michimii schrieb:
Weiß nicht, die meisten Menschen mit nem Durchschnittseinkommen von 50 000€ im Jahr (inklusive mir), behaupte mal das sind viele in Dtl, sehen das anders.
Ich glaube du wärst überrascht, wie viele Leute mit kleinem Einkommen Immobilien besitzen. Der Wert von immobilien ist ganz schön gestiegen und wer vor 25-35 Jahren gekauft hat. ... ist wahrscheinlich mittlerweile auch schon eine Weile damit fertig seinen Kredit abzubezahlen. Klar, Deutschland ist im Europäischen Vergleich das Schlusslicht, aber trotzdem nur wenig mehr als 50% der Leute zur Miete. Zugeben, Plattenbau in schlechter Lage wird sicher nicht die Million sprengen, aber selbst die alte Plattenbau Wohnung von Oma kann schon mehrere Hunderttausend Euro Wert sein, und bei guter Lage ein vielfaches davon...

Anderseits, für ne Grundsanierung für ein Mehrparteienhaus ist eine Million auch weg wie nix.

Anyway, Millionäre sind Leute wie du und ich, Häuslebau war in den 80er und 90er Jahren noch ganz normal und im Grunde ein Zeichen für den Mittelstand. Heute ist das nicht mehr ganz so einfach, das stimmt durchaus. Und Fliegen ist mit Sicherheit ein seltenes und teures Hobby, besonders mit eigenem Flugzeug. Da reden wir entweder von weit mehr als nur einem Millionär oder von jemanden der viel für sein Hobby opfert und sein Baby nicht alleine besitzt.
 
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Der Tod von Claude Guillemot ist für die Angehörigen vermutlich schmerzlich, aber wie der Artikel schon erwähnt, gibt es noch 4 weitere Guillemot Brüder, so daß deren Kontrolle rundum den UbiSoft Konzern (zum Leidwesen nicht weniger Gamer und evt. UbiSoft Mitarbeiter) weiterhin in den Händen dieser Guillemot Dynastie bleiben dürfte.

Inwieweit Claude Guillemot speziell als Person die Videospiel-Branche bereichert hast, kann ich nicht beurteilen, denn dieser war zwar laut Artikel Mitbegründer und Manager verknüpfter Hardwaremarken des Videospielpublishers Ubisoft, aber nicht selber Spielentwickler.

Da sind mir andere einflussreiche Videospiel-Entwickler wie Richard Garriot (UItima Reihe), Chris Roberts (Wing Commander Reihe), Ken und Roberta Williams (King's Quest Reihe), Al Lowe (Leisure Suit Larry Reihe), Marc Crowe (Space Quest Reihe), Brian Fargo (The Bard's Tale Reihe), Peter Molyneux (z.B. Populous/Powermonger Reihe), Rob Pardo (WarCraft/StarCraft Reihe), Todd Howard (The Elder Scrolls Reihe), usw. bekannter und ich denke, deren Verlust würde die Branche stärker treffen.

So gesehen hätte m.E. auch eine Nachruf-Notiz anstelle dieses Nachruf-Artikel für Claude Guillemot vollkommen ausgereicht.
 
Also sowohl in der Luft als auch unter Wasser ist das nix für Milliardäre.
 
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menschlich bedauerlich... R.I.P

ich habe den Guillemot-Brüdern ja einiges gewünscht, aber eher sowas we "Ärmel runterrutschen beim Händewaschen"! Aber so etwas dann doch nicht.
Ubisoft hääte es härter getroffen, wenn es Yves erwischt hätte. Ob Tencent den Laden dann komplett geschluckt hätte? nun ja...müßig sich darüber Gedanken zu machen.
 
Es ist immer traurig, wenn jemand durch einen Unfall aus dem Leben gerissen wird.

Der Impact auf uns Spieler dürfe der Claude durchaus gehabt haben. Denn UbiSoft war ja damals Pionier. Auch, dass es mit 4 anderen Brüdern über so lange Zeit mehr oder weniger gut klappt mit einer Firma ist nicht üblich.

Daher mein Beileid an die Angehörigen und Freunde.


michimii schrieb:
Weiß nicht, die meisten Menschen mit nem Durchschnittseinkommen von 50 000€ im Jahr (inklusive mir), behaupte mal das sind viele in Dtl, sehen das anders.
....
Die Behauptung von oben, dass eine Mio nicht mehr viel ist, ist für mich zum Beispiel komplett unnormal. Jemand der sowas von sich gibt, naja, hat für mich einen nicht normalen Lebensstandard. (Wohne Platte in Berlin;) ).

Naja, dann siehs mal so:
die Million hast Du in 20 Jahren mit 50k auch verdient. Also ca. in einem halben Arbeitsleben. Hast Du eine Million reicht das also von der Rente knapp bis zum durchschnittlichen Todeszeitpunkt das normale Einkommen. Also daher finde ich es auch nicht "Viel" obwohl ich auch (noch) weit weg bin von der Million.
 
SavageSkull schrieb:
Die müssen jährlich Flugstunden nachweisen, sonst ist der Lappen weg. Das sind deutlich mehr als "nur ein paar Dutzend".
Man muss laut EASA Part-FCL 12 Flugstunden innerhalb 2 Jahren nachweisen um fliegen zu dürfen.
Ergänzung ()

anexX schrieb:
Ich wundere mich schon ewig warum Kampfflugzeuge Schleudersitze haben aber Privatflugzeuge generell nicht - sehr seltsam ... und jetzt komm mir bitte keiner mit "wegen den Kosten" - also wenns um das eigene Leben geht sollten die Kosten doch nun wirklich keine Rolle spielen ...
wegen dem Gewicht.
 
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