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NewsFortsetzung des Ausverkaufs: Globalfoundries verkauft ASIC-Sparte Avera an Marvell
Globalfoundries sucht weiter seinen richtigen Weg. In den vergangenen Monaten heißt dies in erster Linie: Verkauf. Nachdem man sich zuletzt von zwei Fabriken getrennt hat beziehungsweise diese in den kommenden Jahren neue Eigentümer nach und nach übernehmen werden, wird nun die ASIC-Sparte verkauft.
klingt ja jetzt ein bisschen nach "wir wickeln GF ab".. im Angesicht der aktuellen weltpolitischen Situation wäre es für Europa (Dresden) vll. nicht verkehrt, sich hier zu engagieren.
Da geht GF wohl langsam aber sicher dem kompletten Ausverkauf entgegen. Sieht schon stark nach einer Abwicklung aus um noch Geld zu verdienen mit den einzelnen Sparten. Mal abwarten was die nächsten Monate noch passiert oder veräußert wird.
klingt ja jetzt ein bisschen nach "wir wickeln GF ab".. im Angesicht der aktuellen weltpolitischen Situation wäre es für Europa (Dresden) vll. nicht verkehrt, sich hier zu engagieren.
Nur wer kaeme als verbliebener europaeischer IT-Konzern - fuer den Eigenfertigung etwas bringen wuerde - da noch in Frage, Infineon etwa, oder sollen Siemens, Thyssen-Krupp oder evt. Bosch dort einsteigen?
Ein Bisschen (Fertigungs-)Autonomie Europas gegen die asiatische und nordamerikanische Uebermacht waere sicherlich schon nicht verkehrt.
Hauptsächlich 28nm, aber auch 22nm FDSOI (z.B. der Sprachsteuerungchip in der Google Home Box von Synaptics ist von GF gefertigt) . Von Singapur werden 40nm und 50nm Technologien transferiert. Die Strategie von Dresden ist es und war es nie mir der Weltspitze (kleinste Technologie) mitzuhalten. Dafür ist der Invest zu groß. Schaut man sich die anderen Halbleiterfertiger in Deutschland an zb. Infineon oder Bosch, so bauen diese ebenfalls noch in größeren Technologien von 80nm+ und das mit guter Marge. Für den Standort Dresden lohnt es also, sich zu spezielisieren, statt versuchen mit TSMC oder Samsung mitzuhalten.
@Chismon leider gibts da wenig bis gar nichts an aktuellen Unternehmen. Aber das wäre z.B. mal was sinnvolles, was die EU machen könnte... wenn man den Bereich entsprechend fördern würde, würde sich evtl. was finden. Ist ja nicht so, dass in Europa keiner sowas machen könnte..
Mhh, schwierig. Eventuell konzentriert man sich auf Bereiche, in denen 7nm noch lange nicht gebraucht werden oder man sammelt Geld um diesen Prozess doch noch bringen zu können.
Auf alle Fälle wäre es nicht verkehrt, wenigstens einen großen Fertiger in Europa zu haben, zumal man das auch als Gemeinschaftaprojekt machen kann, das finanziell und Standort seitig auf mehrere Länder verteilt wird.
@Chismon leider gibts da wenig bis gar nichts an aktuellen Unternehmen. Aber das wäre z.B. mal was sinnvolles, was die EU machen könnte... wenn man den Bereich entsprechend fördern würde, würde sich evtl. was finden. Ist ja nicht so, dass in Europa keiner sowas machen könnte..
Das wird doch schon seit über 10 Jahren in Europa kritisiert. Wir haben hier so gut wie keine IT und die IT, die wir mal hatten, wurde systematisch sabotiert. Und jetzt wird rumgeheult, das wir keine IT und keine Konkurrenzprodukte zu Silicone Valley und China haben, weil plötzlich ein Handelskrieg kommt. Wer hätte das gedacht, das sowas doch mal passieren könnte und man dann dumm dasteht.
Aber hauptsache wir haben eine "Digitalministerin" die Politikwissenschaft studiert hat und von Flugtaxis schwafelt. Oder eine Svenja Schulze und Grüne die von grünen Algorithmen mit Umweltschutz reden. Kann man sich nicht ausdenken, so inkompetent und dämlich ist die Führungsriege. Leider ist das aber nicht ausgedacht. Denkt also dran, wenn ihr am Sonntag eure Kreuze macht.
Wieso muss es ein einzelner Konzern sein?
Da die europäischen Autohersteller Chips für viele Einzelteile benötigen, könnte man sich ja mit Bosch zusammensetzen und ein Konsortium gründen um weniger anfällig für internationale Unsicherheiten zu sein. Ein wenig Know-How würde man dann auch gewinnen und das Risiko wäre mit mehreren Konzernen deutlich kleiner.
Einen winzigen Einblick wie krass es werden kann, wenn es von einem Tag auf den anderen geht, sieht man bei Google und Huawei.
Das wird doch schon seit über 10 Jahren in Europa kritisiert. Wir haben hier so gut wie keine IT und die IT, die wir mal hatten, wurde systematisch sabotiert.
Wenn die dann ihren 7nm Prozess nach Jahren bringen, könnten sie damit auch kein Geld mehr verdienen, da die Kunden die sich dafür interessiert haben, dann in 5nm bei TSMC oder Samsung fertigen lassen und keiner mehr die 7nm will. Für die anspruchsvollsten Chips wie CPUs, GPUs und die ARM SoCs von Smartphones und Tablets ist der jeweils fortgeschrittenste Prozess interessant und für die anderen Produkte ist das Design für einen 7nm Prozess viel zu teuer, die werden wohl lange bei 28nm bleiben und irgendwann vielleicht auf 14/12nm gehen.