News Frankfurt Stereo: Blaupunkt bringt 70er-Jahre-Radio mit moderner Technik

Skysurfa schrieb:
Wenn das Radio eine 6V Eingangsspannung unterstützt und die Achsmontage von den Maßen passt, dann ist das gekauft. Dann fliegt das Retroradio wieder raus, das passt von der Optik her nicht zum Auto, da es keine Balkenanzeige, sondern nur ein Display hat.

Der Preis ist schon recht üppig, aber wenn man sich auf dem Markt nach umgebauten Radios umsieht, die einen Bluetoothempfänger haben, dann ist der Preis ähnlich.

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Oh 🫶 man, ein wunderschöner Kadett A. ich liebe dieses Armaturenbrett, Tacho, Lenkrad einfach klasse.
 
Arne schrieb:
Da hätte ein USB-Port am Kabel, den man irgendwo versteckt im Auto, z.B. im Handschuhfach, unterbringen kann, allerdings auch nicht geschadet ...
Vielleicht hab ICH mich im Artikel vertan, aber hier steht: Rückseitig werden außerdem zwei USB-Anschlüsse...
 
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Ich vermisse ja eigentlich nur die Haptik dieser Geräte. Da merke man noch beim Drehen des Reglers, dass sich in Gerät mechanisch etwas verschiebt, und die Rückmeldung war der Zeiger, der über das Frequenzband wandert. Und die Tasten musste man richtig tief drücken, den auch die bewegten etwas. Die Klangqualität ist mit hingegen nicht mehr so gut in Erinnerung.

... Aber ich frage mich dennoch: hier wird ja eine antike Blende über halbwegs moderne Technik geklebt.
Wenn das im Bezug auf die H-Zulassung erlaubt ist, dann kann ich dich auch einen modernen Motor in die antike Karosse pflanzen... Sieht ja auf den ersten Blick auch original aus...
 
mTw|Marco schrieb:
Das wäre mir neu.
Dann lies Dich mal ein, mir fiele da z.B. das Bundesimmissionsschutzgesetz ein.
mTw|Marco schrieb:
Und was hat das Thema mit der Häufigkeit der Fahrten zu tun?
Findet man mit ein bisschen Nachdenken selber heraus. Je weniger man fährt, desto weniger ungereinigte Abgase werden erzeugt. Ich finde Olditimer ja auch schön, aber auf die Straße gehören sie außer zu Überführungs- oder Demonstrationsfahrten nicht.
 
Incanus schrieb:
Dann lies Dich mal ein, mir fiele da z.B. das Bundesimmissionsschutzgesetz ein.
Wie gesagt, da steht nichts drin dass ich mein legales Fahrzeug modifizieren muss wenn sich jemand beschwert. Was hat das also damit zu tun?
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Findet man mit ein bisschen Nachdenken selber heraus. Je weniger man fährt, desto weniger ungereinigte Abgase werden erzeugt. Ich finde Olditimer ja auch schön, aber auf die Straße gehören sie außer zu Überführungs- oder Demonstrationsfahrten nicht.
Danke für die Story aber warum erzählst du mir was darüber? Darum ging es nie, sondern um deine Behauptung der „Verursacher“ muss etwas unternehmen wenn sich jemand belästigt fühlt. Bitte beim Thema bleiben.
 
Arboster schrieb:
aber der blaue Rauch aus dem Auspuff, der nimmt mir leider den Atem.
Wenn blauer Rauch aus dem Auspuff kommt, dann wird Öl mit verbrannt. Hier liegt dann ein Defekt vor oder es handelt sich um einen 2-Takter.
Arboster schrieb:
Hier wäre ich für eine verpflichtende Abgasreinigung.
Das in Einklang mit einer H-Zulassung zu bringen stelle ich mir wirklich spaßig vor. Die H-Zulassung dient der Bewahrung eines Kulturgutes. Deshalb muss das Auto so originalgetreu wie nur irgendmöglich sein. Es gibt einige Ausnahmen, wie die Nachrüstpflicht für Warnblinker. Das kam in den 70er Jahren. Einen Oldtimer mit einer Abgareinigung zu versehen, bei den damals schlecht funktionierenden Zündzeitpunktverstellungen, Kaltstarteinrichtungen, usw. wird auch technisch nicht möglich sein. Da ist der Kat schneller zu als einem lieb ist.
 
War kein 2-Takter. Ein wunderschöner alter Benz Cabrio mit rotem Leder. Sah toll aus.
 
Die Diskussion ist insofern hinfällig, weil eine Gruppe Oldtimer blöd findet und die andere toll.

Fakt ist: Oldtimer müssen einen Mindeststandard (Mindestalter 30 Jahre, es gilt das Zulassungsdatum(!) und mindestens Zustand Note 3) erfüllen um die H Plakette zu erhalten. Ziel ist den Erhalt als Kulturgut im öffentlichen Raum.

Die Abgasvorschriften gelten für das Jahr der Zulassung.

Oldtimer Versicherungen haben eine maximale Jahresfahrleistung je nach Police zwischen 2000 und 8000km im Jahr und können (und sollen) deshalb nicht als Daily gebraucht werden. Dafür sind die Versicherungskosten deutlich geringer und die Bedingungen günstiger.

Oldtimer haben Aufgrund dieser Begrenzung keine Umweltplakettenpflicht.

Die KFZ Steuer für Oldtimer ist auf 193€ im Jahr gedeckelt.

Autoradios sind normalerweise bei der H Zulassung nicht zu berücksichtigen, da Radios als Sicherheitsmassnahme (Information über Verkehrsbehinderung) gelten. Viele Gutachter handeln allerdings in eigenem Ermessen.
 
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Incanus schrieb:
H-Kennzeichen sind aber ja auch nicht für Daily-Driver gedacht, sondern mal für eine Ausfahrt zu einem Oldtimer Treffen etc.
Doch doch, da gibt es keinerlei Einschränkungen. Für Ausfahrten zu Treffen gibt es die roten 07-er Kennzeichen. Da sind die Regeln aber auch so dass das nur für Sammler mit mehreren Oldies Sinn macht.

Incanus schrieb:
Ich finde Olditimer ja auch schön, aber auf die Straße gehören sie außer zu Überführungs- oder Demonstrationsfahrten nicht.
Es fallen mittlerweile sehr viele Saugbenziner mit G-Kat darunter, sind die für dich auch schon ein Problem?

Elderian schrieb:
Wenn das im Bezug auf die H-Zulassung erlaubt ist, dann kann ich dich auch einen modernen Motor in die antike Karosse pflanzen... Sieht ja auf den ersten Blick auch original aus...
Nope, weil dann eine Hauptbaugruppe nicht mehr original/zeitgenössisch ist.

Skysurfa schrieb:
Das in Einklang mit einer H-Zulassung zu bringen stelle ich mir wirklich spaßig vor. [...] Es gibt einige Ausnahmen, wie die Nachrüstpflicht für Warnblinker.
Genau, Ausnahmen gibt es für vieles, was eben die Sicherheit oder das Schadstoff- oder Geräuschverhalten verbessert. Daher darf man in der Richtung viel mehr tun in anderen Bereichen.
 
Mr.Zweig schrieb:
Oldtimer Versicherungen haben eine maximale Jahresfahrleistung je nach Police zwischen 2000 und 8000km im Jahr und können (und sollen) deshalb nicht als Daily gebraucht werden.
Da betreten wir aber den Bereich der Vertragsfreiheit, die Grenzen zwischen normaler und Oldtimer-Versicherung sind fließend und du brauchst nicht unbedingt eine solche. Du kannst mit H-Kennzeichen auch problemlos 50 tkm im Jahr schrubben, zumindest ist mir als interessiertem Laien keine Rechtsgrundlage bekannt die dem entgegen steht.
 
@Arne

Man brauch auch nicht zwangsläufig ein H Kennzeichen für Fahrzeuge die Älter als 30 Jahre alt sind.

Die spezifischen Oldtimer Versicherungen sind deswegen so günstig, weil die Autos wenig bewegt und oft gut gepflegt werden.

Wenn Du allerdings 50k im Jahr schrubben willst, zahlst Du halt mehr und profitierst nicht von den günstigen Konditionen, was eine spezielle Oldtimer Versicherung dann unnötig macht. Es gibt keine Vertragspflicht in dem Sinne, da gebe ich Dir recht. Ist allerdings best practice.
 
So supergünstig sind die oft auch nichtmal, haben aber oft Zusatzleistungen wie Allgefahrendeckung. Wie dem auch sei, ich wollte nur klarstellen, dass es beim H-Kennzeichen - entgegen dem was oft behauptet wird und was an vielen Stellen im Netz zu finden ist - grundsätzlich keine Laufleistungsbeschränkung gibt, ich also die 50 tkm/a auch ohne Plakette innerhalb von Umweltzonen schrubben kann, wenn ich will. ;)

(Mein Auto mit H kostet mehr Steuern als ohne H, also Geld ist da nicht alles, aber auch nur 185€ Vollkasko im Jahr.)
 
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Incanus schrieb:
Bin ich, aber das ist für mich jetzt auch durch. Du bist da nicht diskussionsbereit.
Ich diskutiere nicht. Ich habe dich nur gefragt wo geschrieben steht dass ich mich bei meinem legalem Auto etwas machen muss wenn sich jemand beschwert.

Die Antwort bist du bis jetzt schuldig geblieben.

Spoiler: es gibt kein derartiges Gesetz 😂
 
Ich finde die Attitüde -mir doch egal, wenn andere belästigt werden- halt ziemlich daneben.
 
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@Incanus In einer sozialen Gemeinschaft muss man manchmal tolerant sein. Wenn alles verboten werden würde, was mich belästigt und nervt, dann wäre das zwar schön aber dann hätte Deutschland nur noch sehr wenige Einwohner. :D
 
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