FreeFileSync Versionsverwaltung ?

naja oft nicht aber das ein oder andere mal wäre es schon hilfreich.. doch wie ich erfahren hab braucht das dann auch den doppelten oder 3 ..... Speicherplatz auf der Festplatte
 
ja, es macht durchaus Sinn, aber es hängt stark davon ab, welche Art von Daten du sicherst und wie du arbeitest.
 
Wenn man Versionierung braucht, dann doch nicht per Dateikopien.

Bei neuen Dateisystemen wie ZFS geht das über Snapshots bei denen nichts kopiert wird sondern lediglich der Platz geänderter Datenblöcke gesperrt wird. 1000 Versionen (z.B. alle 5min) einer Datei verbrauchen dann 0 Byte wenn nichts geändert wurde und ca 100 K (ein Datenblock) wenn dazwischen mal eine kleine Änderung war (selbst bei sehr großen Video Dateien). Snaps bei ZFS liegen in einem readonly Snap Ordner der eine Sicht auf alle Dateien des Dateisystems zum Zeitpunkt der Snap Erstellung bietet.

Unter Windows gibt es jetzt auch ZFS (noch beta aber fast fertig), man kann aber da auch Windows Shadow Copies mit ntfs/ReFS nehmen und per "vorherige Version" zugreifen.

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gea schrieb:
Wenn man Versionierung braucht, dann doch nicht per Dateikopien.

Bei neuen Dateisystemen wie ZFS geht das über Snapshots bei denen nichts kopiert wird sondern lediglich der Platz geänderter Datenblöcke gesperrt wird. 1000 Versionen (z.B. alle 5min) einer Datei verbrauchen dann 0 Byte wenn nichts geändert wurde und ca 100 K (ein Datenblock) wenn dazwischen mal eine kleine Änderung war (selbst bei sehr großen Video Dateien). Snaps bei ZFS liegen in einem readonly Snap Ordner der eine Sicht auf alle Dateien des Dateisystems zum Zeitpunkt der Snap Erstellung bietet.

Unter Windows gibt es jetzt auch ZFS (noch beta aber fast fertig), man kann aber da auch Windows Shadow Copies mit ntfs/ReFS nehmen und per "vorherige Version" zugreifen.

Anhang anzeigen 1674424
Kapier ich nicht ganz, ..Snapshots hab ich schon mal gehört und mich informiert.., doch ich arbeite ja mit FreeFileSync und mach immer eine Synchronisation mit der Externen Festplatte, das läuft auch nicht Automatisch das geht nach Gusto.. spätestens alle 4 Wochen .....

 
Wenn man z.B. 1TB Daten hat und eine externe Festplatte anschließt, so belegt ein Sync der Daten dort auch 1TB. Will man mehrere Versionen, wird je Version auch je ein TB benötigt sofern das sync Programm komplette Dateikopien vorhält z.B. Backup Januar, Februar, März. Nachteil dieser "Versionierung" ist nicht nur der Platzverbrauch, sondern auch der Zeitbedarf. Platten werden zwar immer größer, jedoch kaum schneller. Um ein TB zu kopieren muss man ein Zeitfenster von mehreren Stunden je Version rechnen.

Wenn sich nur wenige Daten ändern, kann man inkrementell arbeiten. Setzt vorraus dass in dem 1TB Speicher nachgeschaut wird, ob sich Daten geändert haben. Der Vergleich kostet auch Zeit und für ein Restore muss man auch inkremenrell vorgehen. Freefilesync scheint hier etwas intelligenter zu arbeiten in dem eine geänderte Datei verschoben wird bevor die neuere Version kopiert wird. Die neuere Dateiversion muss aber auch komplett kopiert werden was auch erheblich Zeit kosten kann und das auch dann wenn in einer großen Datei nur minimal was geändert wurde.

Moderne Versionierung arbeitet anders. Hat man z.B. eine große Textdatei oder ein Buch in der man aus einem "Haus" ein "Maus" macht, so wird nur der zugehörige Datenblock neu geschrieben. Der zu schreibende Datenblock ist dann 4K-1M groß, je nach System, bei ZFS meist 128K. Der vorherige Datenblock mit dem "Haus" bleibt erhalten und kann künftig überschrieben werden, es sei denn man macht einen Snap der diesen Block sperrt. Das Prinzip nennt sich Copy on Write. Der Vorteil ist offensichtlich da eine Snapversionierung ohne Verzögerung und anfänglichem Platzverbrauch stattfindet - es muss ja nichts kopiert werden. Damit wird Versionierung ungleich effektiver und man kann viel mehr Versionen haben, z.B. eine Version jede Stunde über Tage hinweg, 10000 Versionen - warum nicht.

Auch das Syncronisieren von dem 1TB Speicher mit der 1TB Backuplatte ist viel effektiver wenn diese Snaps die Basis sind. Hat man z.B. von den 1TB 100 Dateien geändert und jeweils 1MB geändert, so muss für einen Sync nur 100x1MB=100 MB übertragen werden und das ohne einen Dateivergleich der bei 1TB alleine Stunden dauern kann. Ein Sync kann damit sogar jede im Extremfall jede Minute erfplgen, auch unter voller Last mit offenen Dateien.

Das ist "Stand der Technik 2025".
 
CharlieKC33 schrieb:
Kapier ich nicht ganz, ..Snapshots hab ich schon mal gehört und mich informiert.., doch ich arbeite ja mit FreeFileSync und mach immer eine Synchronisation mit der Externen Festplatte, das läuft auch nicht Automatisch das geht nach Gusto.. spätestens alle 4 Wochen .....
Bei Snapshots ist halt die Frage, ob man die dateibasiert oder aufs komplette Volume sieht.
Wichtig ist halt, dass ein Snapshot als Wiederherstellungspunkt natürlich kein Backup ist, wie schon einige feststellen mussten, denen eine HDD oder SSD abgeraucht sind.

Was @gea eingeblendet hat ist der sog. Dateiversionsverlauf.
Den kann man auch einfach bei NTFS aktivieren, wenn man einen USB-Datenträger anschließt und dann die Funktion aktiviert.
 
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