Ein schwieriges Thema. Es kommt stark darauf an, wie man es auslegt.
Die wohl größten Kosten beim Ausbau ist die Verlegung der Leerrohre (z.B. durch Aufriss der Straßen und Gehwege), nicht die Glasfaser oder Spleißen. Meiner Meinung nach hätte schon vor zehn Jahren ein Gesetzt/Verordnung her gehört, welche z.B. Bauherren dazu verpflichtet, ihre Häuser mit einer Glasfaseranschlussvorbereitung (d.h. Leerrohre) auszustatten (Mehrfamilienhäuser inkl. Leerrohre für die einzelnen Wohnungen) und die Telekom/Gemeinde verpflichtet, entsprechende Anschlusspläne zu entwickeln und innerhalb eines gewissen Zeitrahmens zentral anzuschließen (z.B. am Telekom HVt). Der Telekommunikationsbetreiber muss außerdem verpflichtet werden, die Leerrohre mit Glasfaser zu versorgen. Außerdem muss eine Verpflichtung her bei Straßensanierung oder ähnliches gleich die jeweiligen Leerrohre im öffentlichen Raum (Straßen, Gehwege) für Glasfaser zu verlegen.
Durch diesen Vorgang kann man ihn einigen Jahren quasi "nebenbei" ein Grundstein für die Infrastruktur schaffen. Stattdessen heult heute jeder die Technik ist zu teuer. Klar, die Telekom möchte nicht ausbauen, da "kaum ein Kunde" die Technik "benötigt", Hausbesitzer möchten nachträglich nicht auf eigene Kosten verlegen, da "zu teuer" und "nicht benötigt". Neubau wäre der ideale Zeitpunkt um die Leute zu moderner Technik zu zwingen.