Funkbrücke - Aufbau?

Nimms nicht persönlich, aber solche Titel sind heute nicht mehr das, was sie mal waren.

Sei es nun Dr. , Dipl.Ing oder sonst ein "Präfix" - ich muss es leider ständig in der technischen Kundenbetreuung miterleben, dass selbst die größten IQ-Flatliner heutzutage an solche Titel rankommen.

Heißt ja nicht, dass du dazugehörst, dass will ich garnicht damit sagen, aber leider kann man sich bei manchen "Gelehrten" oft nicht mehr so sicher sein, ob die das auch wirklich verstanden haben, was sie mal "gelernt" haben oder es einfach nur mal für ne Prüfung ins Kurzzeitgedächtnis geschoben haben.
___________

Wer vorhat, mit Richtfunk ne Menge Daten über weite Entfernungen zu schicken, wo jeder theoretisch "mitlauschen" kann, sollte meines Erachtens schon wissen, was er da tut.
Das solche Netze auch mit mehr als WPA (nicht WPA2) abgesichert sein sollten ist hoffentlich keine Neuigkeit.

mfg Simon
 
naja genau das ist nicht nur heute so! wenn du jahre lang was anderes machst oder dich in eine richtung spezialisierst vergisst du einfach gewisse sachen, das ist auch völlig normal! die die ihren Dr.-Ing. davor haben, haben ihn auch "häufig" verdient! und sind halt auf ihrem gebiet top!
 
Simon schrieb:
Sei es nun Dr. , Dipl.Ing oder sonst ein "Präfix" - ich muss es leider ständig in der technischen Kundenbetreuung miterleben, dass selbst die größten IQ-Flatliner heutzutage an solche Titel rankommen.

Ich hab den Titel zwar noch nicht aber Du nimmst mir sämtliche Illusionen :(

Das solche Netze auch mit mehr als WPA (nicht WPA2) abgesichert sein sollten ist hoffentlich keine Neuigkeit.

Was ist an WPA2 auszusetzen?

Gruß
Morgoth
 
An WPA2 (momentan) noch nichts, deswegen habe ich es ausgeklammert. War in den Kontext vielleicht nicht so deutlich.
Nur schwirrt sicherlich in vielen Köpfen noch, dass zumindest WPA noch unknackbar ist. Ist es seit nunmehr schon 1 Jahr nicht mehr (gibts Tools). :(

Daher der Hinweis.

mfg Simon
 
Hy Leute!

Vielen Dank für die Vorschläge, Tipps und Aufbauszenarien!

Der Aufbau und die Gerätewahl (also 2APs) ist jetzt klar.
Nun habe ich noch eine finale Frage:

-Netgear WG102
-D-Link DWL-2100AP

Bei Netgear habe ich das bessere Gefühl. Jedoch scheint das Modell schon etwas älter zu sien -> Keine Firmwareupdates oder sowas. Außerdem hab ich bis jetzt keine Bewertungen gefunden.

Bei D-Link ist halt der Preis besser. Aber dort hab ich bei Alternate wei schlechte Bewertungen gesehen, die die Typischen WLAN-Probleme beschreiben und von denen ich die Schnauze voll hab.

Was könnt ihr empfehlen?
Bitte keine Aussagen "also bei mir funktioniert der XXXXX ganz gut"
Es sollten dann doch paar Sachliche/Fachbezogene Argumente sein ;-)
 
Synamic schrieb:
Was könnt ihr empfehlen?
Bitte keine Aussagen "also bei mir funktioniert der XXXXX ganz gut"
Es sollten dann doch paar Sachliche/Fachbezogene Argumente sein ;-)
wenn ich sowas lese wundert's mich nicht dass keiner mehr antwortet - was sollen die User hier denn sonst sagen? Solche Aussagen sind außerdem normalerweise die einzig wertvollen, wenn du was Sachliches willst dann kannst du dir auch die Produktinfos auf der HP durchlesen.
 
Alle Router/APs die mit der DD WRT laufen sind bestens geeignet.

Dlink ist leider nicht stabil und für den Netzgier giebt es keine neuen Firms. Die Antennen sind viel wichtiger. Meine vereisen in letzter Zeit gerne.
 
Botcruscher schrieb:
Meine vereisen in letzter Zeit gerne.

Dagegen kannste aber nicht viel machen, außer künstlicher Befrucht... äh Bewärmung :D

Bei mir gibt es gerade ein ganz anderes, sehr interessantes Phänomen zu beobachten. Ich wohne im Tal, meine Antenne ist nach Süden auf den hier zuständigen Fernsehturm (und damit die Antenne meines Providers gerichtet). Der Dachfirst verläuft ziemlich exakt in Ost-West-Richtung.

Nachts bildet sich bei dieser Kälte auf dem Dach unterhalb der Antenne Reif. Um die Mittagszeit, zwischen 13 und 14 Uhr, schafft es die Sonne, den Bergrücken im Süden des Hauses zu überwinden und auf das Dach zu strahlen. Dadurch schmilzt der Reif und es bildet sich Wasserdampf, der kaum oder gar nicht aufsteigt (ähnlich wie Smog) und sich vor die Antenne legt. Je nach Wetterlage (also Windrichtung) wird er auch nicht verweht. Wie jeder weiß ich Wasser der absolute Tod für eine WLAN-Verbindung, und so darf ich, wenn die richtigen Faktoren zusammenfallen, beobachten, wie die Verbindung urplötzlich abreißt und erst wieder aufgebaut werden kann, wenn die Sonne hinter dem Berg verschwunden ist.

Gerade gestern war es wieder soweit. Als Bestätigung meiner Theorie habe ich gegen Sonnenuntergang die Signalstärke dauernd beobachtet. Man konnte direkt zusehen, wie sie immer stärker wurde!

Wollte ich nur mal erzählen, was einem bei einer WLAN-Verbindung alles passieren kann.

Gruß
Morgoth
 
Also sollte ich es besser mit Netgear versuchen?
Linksys... zu unbekannt .. zu wenig gehört.... Datenblätter sind unter aller Sau...
 
madthebad schrieb:
am besten:


Haus 1 -> PC <---->Router <------> WLAN AP mit Richtantenne

Haus 2 -> PC <----->WLAN Bridge mit Richtantenne

damit du möglichst kurze antennenkabel hast und somit keine signalverluste durch das kabel!

Jetzt mal nicht uebertreiben. Die Kabelverluste sind derart gering, dass man sie vernachlaessigen kann, auch bei "groesseren" Laengen. Es ist also egal, ob da 1m oder 20m Kabel zwischen WLAN-Karte und Antenne liegen.


Simon schrieb:
Richtfunk schön und gut, nur würde ich da schon mal auf die maximale Sendeleistung schauen.
Auch wenn in so einem Fall die Sendeleistung nur ein Teil der Sache ist. Interessanter ist hauptsächlich noch die Empfangsempfindlichkeit.

Die Empfangsempfindlichkeit ist auch nicht interessanter, zu geringe Empfindlichkeit muss man dann eben mit mehr Sendeleistung kompensieren. Beide Parameter sind also gleich wichtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Simon schrieb:
@Morgoth
18 dbi Antenne natürlich nur, weil die sich das Geld für den 3.000 mWatt WLAN Booster sparen wollen. :X :D

Sobald da 3-4 Meter Kabel hinterhängen, bleiben von den 18 dbi zum Glück nicht mehr soviel übrig. :freak: :rolleyes:

mfg Simon


Inhaltlich falsch! Der Antennengewinn ist eine feste Groesse und unabhaengig davon, wieviel m Kabel noch vor der Antenne haengen.

@Morgoth:

dBi ist keine Leistungsangabe (das waere zB. dbW oder dBmW), sondern schlicht das logarithmische Verhaeltnis zweier Groessen.

Erst durch den konkreten Bezug zu einer Leistung, Spannung etc.. wird daraus eine absolute Groesse. 0 dBW ist zB. die Leistung von 1W bezogen auf 1W.



@Simon:
Verstanden hast du es scheinbar, ich nehme mal an, dass du dich oben nur falsch ausgedrueckt hast.

Simon schrieb:
Es ist hoffentlich klar, dass mit einer 18 dbi Gewinn Antenne und so kurzem Kabel die in Deutschland zulässigen 100 mWatt EIRP deutlich überschritten werden. (sofern man von typischerweise 15 dbm Ausgangsleistung des APs ausgeht).

Bei Vernachlaessigung der Kabelverluste errechnen sich 33dBm = 2000 mWatt EIRP.

Simon schrieb:
In Deutschland sind nur 20 dbm (100 mW) im 2,4 GHz ISM Band zulässig. Alles darüber kann unter Umständen ziemlich teuer werden. (ca. 2.500 Euro, wenn die Behörden mitm Messwagen ausrücken)

Korrekt, man sollte also schon ungefaehr darauf achten, was man an EIRP abstrahlt.



Simon schrieb:
Nimms nicht persönlich, aber solche Titel sind heute nicht mehr das, was sie mal waren.

Sei es nun Dr. , Dipl.Ing oder sonst ein "Präfix" - ich muss es leider ständig in der technischen Kundenbetreuung miterleben, dass selbst die größten IQ-Flatliner heutzutage an solche Titel rankommen.

Heißt ja nicht, dass du dazugehörst, dass will ich garnicht damit sagen, aber leider kann man sich bei manchen "Gelehrten" oft nicht mehr so sicher sein, ob die das auch wirklich verstanden haben, was sie mal "gelernt" haben oder es einfach nur mal für ne Prüfung ins Kurzzeitgedächtnis geschoben haben.


Sorry, aber solch ein dummer Spruch kann nur von jemandem kommen, der nicht studiert hat. Kannst dich ja gerne selbst an einem technischen Studium versuchen, wenn du der Meinung bist, dass selbst IQ-Flatliner das drauf haben.


Morgoth schrieb:
Ich hab den Titel zwar noch nicht aber Du nimmst mir sämtliche Illusionen :(

Na, dann bau ich dich mal wieder auf.;)
Das ist alles Kaese, was Simon da von sich gibt. Man kann zwar nicht alles behalten, was man im Studium so lernt (weil man sich spaeter ja doch spezialisiert), aber zumindest zum Zeitpunkt des Studium muss man einen umfassenden Ueberblick und Verstaendnis ueber die technischen Sachverhalte erlangen, und das Kurzzeitgedaechtnis hilft hierbei absolut ueberhaupt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
kisser schrieb:
[...]
Simon schrieb:
Nimms nicht persönlich, aber solche Titel sind heute nicht mehr das, was sie mal waren.
Sei es nun Dr. , Dipl.Ing oder sonst ein "Präfix" - ich muss es leider ständig in der technischen Kundenbetreuung miterleben, dass selbst die größten IQ-Flatliner heutzutage an solche Titel rankommen.
Heißt ja nicht, dass du dazugehörst, dass will ich garnicht damit sagen, aber leider kann man sich bei manchen "Gelehrten" oft nicht mehr so sicher sein, ob die das auch wirklich verstanden haben, was sie mal "gelernt" haben oder es einfach nur mal für ne Prüfung ins Kurzzeitgedächtnis geschoben haben.
Sorry, aber solch ein dummer Spruch kann nur von jemandem kommen, der nicht studiert hat. Kannst dich ja gerne selbst an einem technischen Studium versuchen, wenn du der Meinung bist, dass selbst IQ-Flatliner das drauf haben.
Morgoth schrieb:
Ich hab den Titel zwar noch nicht aber Du nimmst mir sämtliche Illusionen :(
Na, dann bau ich dich mal wieder auf.;)
Das ist alles Kaese, was Simon da von sich gibt. Man kann zwar nicht alles behalten, was man im Studium so lernt (weil man sich spaeter ja doch spezialisiert), aber zumindest zum Zeitpunkt des Studium muss man einen umfassenden Ueberblick und Verstaendnis ueber die technischen Sachverhalte erlangen, und das Kurzzeitgedaechtnis hilft hierbei absolut ueberhaupt nicht.

kisser, ich wollte sinngemaess grade genau das schreiben;)....

Mit solchen Spruechen kann man immer gut eigene IQ-Flatline ueberdecken und sich selbst nen Egoshub verschaffen weil man es selbst nicht gebacken kriegt.

Simon ich weiss nicht ob du dazu gehoerst, aber mit solchen Spruechen muss man vorsichtig sein.

@Morgoth: Sehs mal so, wenn du den Titel hast dann darfst du die die so IQ-Flatline sind das sie "selbst" nen technischen nicht schaffen wuerden rummkommandieren und ggf. das was sie z.B. in den Cisco Pruefungen lernen muessen mit festlegen. :D

Und auf der Gehaltsabrechnung steht auch mehr drauf..hmmm warum wohl?:rolleyes:
 
Danke für eure Richtigstellung bei den Antennen :-)
Auch sonst, symathische Zustimmung! :-)
Danke & Grüße!

PS: Ich bin zur Zeit am überlegen, was ich nahc meiner Ausbildung machen soll. Das Studium wird immer interessanter.
Gibts wo ne übersicht, an welcher BA, man welches Studium machen kann?
 
kisser schrieb:
Inhaltlich falsch! Der Antennengewinn ist eine feste Groesse und unabhaengig davon, wieviel m Kabel noch vor der Antenne haengen.
Ist mir schon klar, dass der Antennengewinn ne feste Größe ist. ;)
Nur wenn du vom AP bis zu Antenne 10 Meter billiges RG-58 oder Klingeldraht legst und nicht besonders auf gute Steckverbindungen achtes, wirst du auch mit einer 18 dbi Antenne am Ende nicht viel mehr Reicheweite haben. :lol:
In den wenigstens Fällen wird wohl "verhältnismäßig" vorteilhafte Ecoflex o.ä. Leitung privat verwendet.

kisser schrieb:
Bei Vernachlaessigung der Kabelverluste errechnen sich 33dBm = 2000 mWatt EIRP.
Etwas viel würd ich mal sagen. :)
Da wundern sich die Nachbarn, wenn das Essen aufm Teller garnicht kalt wird. ^^
kisser schrieb:
Das ist alles Kaese, was Simon da von sich gibt.
Schön wäre es, wenn das Käse wäre, dann bliebe mir oft viel Stress erspart. ;)
Nur leider muss ich immer wieder das Gegenteil feststellen. :(
Wenn ich ab und an mal in den lustigen Genuss des technischen Servicedienst vor Ort beim Kunden an unseren Geräten komme, tuen sich auch bei technisch "hochqualifizierten" Leuten mit einem langen Namenspräfix die größten Abgründe auf, wenn es darum geht, technisch relativ sensible Geräte zu misshandeln und es nicht schaffen ne Bedienungsanleitung zu lesen - von Geräten, welche sie täglich nutzen.

Das darunter nur wenige fallen, hab ich nie bestritten, aber es ist längst nicht alles Gold was glänzt.

mfg Simon
 
Simon schrieb:
Das darunter nur wenige fallen, hab ich nie bestritten, aber es ist längst nicht alles Gold was glänzt.

mfg Simon


OK, das wollte ich nur hoeren. Dein obiges Posting hoerte sich naemlich so an (auch wenn du es nicht explizit so geschrieben hast), als waere jeder "IQ-Flatliner" in der Lage einen Dipl.-, Dr.- oder sonstigen Titel zu erwerben.
 
Zum Vergleich: Ein 4m-band der Feuerwehr hat 10Watt Sendeleistung.
Das merkt auch niemand :-)
 
Zurück
Oben