Funktion Verschlüsselungssoftware virtuelle Festplatte

Garack

Captain
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Hallo,

Ich würde gerne wissen wie z.B. Cryptbox arbeitet, oder auch andere Software.

Mich würde interessieren ob man mit anderen Boot_CD oder Linux die verschlüsselten Dateien auslesen kann.

Ich nutze selber Cryptbox. Dieses legt bei Entschlüsselung ein virtuelles Laufwerk an.

Dieses Laufwerk sehe ich nicht wenn ich z.b. eine Linux Live CD boote.

Die verschlüsselten Daten sind hier in einem Safe, der sich auf dem Deskop oder in einem anderem Pfad befinden kann.

Auch in dieser Safe Datei ist nichts mit Linux zu sehen.

Eigentlich unlogisch, da die Datei ja physisch vorhanden sein muss..

Wie also schafft es Cryptbox, die Datei selbst vor Linux zu verstecken?

Erhöht dies also die Sicherheit?
 
Sicher, sind deine Daten genau dann, wenn du ein OPEN Source Programm zur Verschlüsselung deiner Daten verwendest,
niemand kann dir sagen ob dein Programm nicht doch eine Backdoor eingebaut hat.

Darüberhinaus ist es vollkommen unerheblich ob man die "Datei" sehen kann oder ob man den verschlüsselten Inhalt auslesen kann.

Eine AES-256 Bit Verschlüsselung ist NICHT knackbar. Jedenfalls nicht in einem Menschenleben (oder mehreren)

Benutze für sensible Daten einfach Truecrypt, niemand wird je an die Daten rankommen.

Bedenke aber: Wenn du das Passwort vergisst, wirst auch du niemals wieder an die Daten rankommen.
 
Die Laufwerke und die ich vermute Desktop Verknüpfungen zum "Safe" werden wohl nur dann richtig funktionieren, wenn Cryptbox läuft.

Du musst also die "echte" Datei finden, die vtl. irgendwo im User Ordner, oder sonstwo liegt. Benutze das nicht aber du musst ja irgendwo Daten verschlüssel haben, wo lagen denn die? Schau mal dort.
 
Master1991 schrieb:
Sicher, sind deine Daten genau dann, wenn du ein OPEN Source Programm zur Verschlüsselung deiner Daten verwendest,
niemand kann dir sagen ob dein Programm nicht doch eine Backdoor eingebaut hat.[...]
Benutze für sensible Daten einfach Truecrypt, niemand wird je an die Daten rankommen.
TrueCrypt ist allerdings auch nur begrenzt transparent.
Von den hier genanntent Kritikpunkten bestehen einige nach wie vor
http://www.stroica.com/2009/05/30/6-gruende-gegen-truecrypt/

Dass die angebotenen Binaries tatsächlich auf dem Quellcode beruhen und keine Hintertüren enthalten die nicht im öffentlichen Quellcode stehen wurde erst vor kurzem gezeigt
https://madiba.encs.concordia.ca/~x_decarn/truecrypt-binaries-analysis/
Jahrelang wurde den anonymen Entwicklern blind vertraut.

Es gibt Bestrebungen Truecrypt transparenter zu machen.
http://istruecryptauditedyet.com/

Noch sollte man Truecrypt nicht zu 100% vertrauen, denn noch ist nicht erwiesen, dass es zu 100% vertrauenswürdig ist.
 
OK weiss jemand eine Antwort zu meiner Frage in Bezug auf die versteckten Dateien. Wie kann sowas technisch gehen. Unter Linux sollte ich diese doch sehen können.
 
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