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Bericht„Gaming-Distribution“: CachyOS-Co-Chefentwickler Peter Jung im Interview
Die Linux-Distribution CachyOS auf Basis von Arch wird insbesondere im Gaming-Umfeld immer beliebter. Ein Grund ist der vergleichsweise leichte Einstieg mit automatischem GUI-Installer und Hilfsprogrammen, aber auch Leistungs-Optimierungen. ComputerBase hat mit Co-Chefentwickler Peter Jung über den Status quo gesprochen.
Wäre schön, wenn die Installer besser funktionieren würden hinsichtlich DUAL-Boot mit Windows.
Egal ob Legacy oder EFI-BIOS, mit dem Installer ist eine bootfähige Installation parallel zu Windows leider nicht hinzubekommen. Wenn ich das recht in Erinnerung habe, bootet da leider gar nichts, auch wenn man das Bootmenü des BIOS aufruft.
Ich bin auch ein motivierter Nutzer von CachyOS und benutze Windows gar nicht mehr.
Was mir aber konkret noch fehlen würde, wäre aber eine Art "Systemreset"-Funktion, wenn man über denn USB Stick bootet. Es ist halt nervig, wenn man seinen Home Ordner verliert oder umständlich über ein Backup hin und her verschiebt.
Es wäre ein echter Gewinn in Sachen QoL, wenn die Live Version die systemrelevanten Dateien und Boot Konfigurationen im Zweifel "zurücksetzen" und damit wieder bootbar machen könnten.
Falls es das schon gibt, gerne Infos an mich. Dann ist es ggf an mir vorbei gegangen.
Insgesamt aber finde ich den Trend zu CachyOS positiv, aus einem ziemlich simplen, aber pragmatischen Grund: Ein großes Hindernis bei der Verbreitung von Linux ist die Fragmentierung in Dutzende Distributionen und Projekte.
Deshalb finde ich den Trend zu CachyOS negativ, aus einem ziemlich simplen, aber pragmatischen Grund: Es ist nur eine weitere Distro ohne echtes Alleinstellungsmerkmal, wie Dutzende andere Distributionen und Projekte auch. Diese Fragmentierung ist ein großes Hindernis bei der Verbreitung von Linux.
Vielen Dank für das Interview, ich nutze Cachyos bereits seit August 2024 und bin bisher wirklich sehr zufrieden, auch Spende ich monatlich über Patreon dafür (so wie noch für ein anderes open source Projekt)
CachyOS ist einfach zu installieren, kommt mit allen nötigen Gaming-Paketen und funkioniert einfach ohne dass man besonders viel daran machen müsste. Das ist einfach was für Umsteiger.
Ich selbst bin seit Dezember 25 auf Cachy, nachdem ich in den letzten Jahren diverse Distros (Ubuntu, Mint, Manjaro) ausprobiert hatte und nach wenigen Tagen wieder auf Windows zurück bin. Erst Cachy hat es geschafft, dass ich Windows endlich losgeworden bin.
Da bin ich gegenteiliger Meinung. Ohne der Fragmentierung wäre Linux bereits gestorben. Sie bildet das Ökosystem und wie im Interview beschrieben wurde gibt es das Upstream Prinzip, dass schon einiges voran gebracht hat.
Für die User sind die Distrounterschiede vor allem Zeit und Vertrauensfragen:
Wann kommen Updates nach Veröffentlichungen von Software
Wer liefert die Updates aus und gibt es dann Probleme.
Was mir aber konkret noch fehlen würde, wäre aber eine Art "Systemreset"-Funktion, wenn man über denn USB Stick bootet. Es ist halt nervig, wenn man seinen Home Ordner verliert oder umständlich über ein Backup hin und her verschiebt.
Also wenn es dir nur um die home Partition geht, wenn du diese bei der Installation einer eigenen Partition zugewiesen hast dann kannst du im installer unter Partitionierung angeben das die home Partition nicht gelöscht werden soll, ansonsten gibt es ja noch snapper da könntest du dir ja vielleicht einen manuellen snapshot erstellen wo du dann zurückrollen kannst (nur root Verzeichnis also systemfiles)
Für das zusätzliche absichern von /home verwende ich PikaBackup was automatisch mein Backup auf dem NAS speichert, auch kannst du bei einer neuen Installation nahtlos wieder daran anknüpfen
Deshalb finde ich den Trend zu CachyOS negativ, aus einem ziemlich simplen, aber pragmatischen Grund: Es ist nur eine weitere Distro ohne echtes Alleinstellungsmerkmal, wie Dutzende andere Distributionen und Projekte auch. Diese Fragmentierung ist ein großes Hindernis bei der Verbreitung von Linux.
Bitte Artikel lesen -> CachyOS bietet von Haus aus einen angepassten Kernel und Optimierungen an. Klar könnte man die Änderungen in einer standard Arch-Installation einspielen, aber da wird dem Großteil der Nutzer das Wissen und die Zeit zu fehlen - vom komplizierteren Installationsprozess mit allen benötigten Paketen mal abgesehen.
Für mich gibt es hier ein Alleinstellungsmerkmale:
Der Fokus auf Bleeding Edge (inkl. der Nutzung aktueller Hardware-Features) und gleichzeitig die Vorkonfiguration vieler Pakete für ein gutes Computererlebnis.
Arch ist zwar auch Bleeding Edge, aber da muss man alles selber konfigurieren. Andere Distros konfigurieren gut vor, sind aber nicht Bleeding Edge (z. B. Mint).
Dieser Spagat ist echt nicht einfach. Abgesehen von CachyOS wüsste ich keine Distro, die das so gut hinbekommt.
Ich fühle mich weiterhin bei Vanilla Arch wohler. Ich hatte mal testweise auf einem Laptop Garuda installiert, habe da aber auch relativ schnell alle Garuda-eigenen Pakete und Konfigurationen wieder runtergeschmissen.
Arch hat alles, was ich brauche. Für Performanceoptimierungen brauch ich keine dedizierte Distro, das kann ich selber machen.
Für Linux-Einsteiger aber sicherlich Gold Wert.
Ich bin auch auf Mint gegangen und vermisse da auch nichts. CachyOS und noch etliche Distris mehr hab ich mir vorher angesehen und fand Mint Cinnamon für mich einfach passend. Meine Anforderungen an den Rechner liegen auch nicht im Highperformancebereich, da ich gar nicht spiele und mit ihm auch sonst keine hardwareintensiven Dinge mache. Von daher brauche ich gar keine dahingehend optimierte Distri.
Wäre schön, wenn die Installer besser funktionieren würden hinsichtlich DUAL-Boot mit Windows.
Egal ob Legacy oder EFI-BIOS, mit dem Installer ist eine bootfähige Installation parallel zu Windows leider nicht hinzubekommen. Wenn ich das recht in Erinnerung habe, bootet da leider gar nichts, auch wenn man das Bootmenü des BIOS aufruft.
Ich habe mir das mit einigem Aufwand selbst erarbeitet, aber dann seit ca. einem Jahr nicht mehr Windows gebootet 😅 Aber vielleicht hilft es jemandem weiter:
Ich warte eigentlich nur noch darauf, dass OpenZFS als Dateisystem inkl. "ZFS Boot Menu" als Bootloader im Installer endlich ausgereift bzw. enthalten ist. Momentan kann man bei OpenZFS (und auch BTRFS) die Datasets bzw. Subvolumes nicht anpassen sondern bekommt immer den vom Installer vorgegebenen Default angelegt. Ein ändern ist zwar in der Konfigurationsdatei des Installers möglich, aber das läuft beim Einsatz von Native Encryption bei OpenZFS auf Probleme beim Booten, da der Bootloader Eintrag nicht angepasst wird (habe den Ort für diese Konfiguration noch nicht gefunden).
Ausprobiert, Audio fürn popo, google ergab dass das bei einigen problem zu schein scheint, worum sich aber niemand kümmert. also wieder runter geworfen.
ist Cachy nur für gamer interessant, oder läuft es auch genauso gut auf alter Hardware z.b. "Windows 7 Hardware"? Bräuchte eher was für einen alten "thin client pc" als Mediencenter am TV.