Bericht „Gaming-Distribution“: CachyOS-Co-Chefentwickler Peter Jung im Interview

Bin seit letztem Jahr in der Linux Welt unterwegs und Cachy war das Erste Linux, bei dem ich mich irgendwie Zuhause gefühlt habe.

Die Neugierde hat mich weitergetrieben aber ein wirklich tolles Projekt.

Edit: Momentan ist Manjaro KDE die rundeste Erfahrung für mich.
 
@TSKNF Das klingt wirklich positiv, CachyOS hat offensichtlich einen guten Eindruck hinterlassen. Ist ja nicht immer leicht, in der Linux-Welt das passende System zu finden. Gut zu wissen, dass CachyOS hier offenbar eine gute Rolle spielt.
 
megaapfel schrieb:
Leider ein Nischen-OS, das sich niemals durchsetzen wird, da selbst das Main-Feature Gaming-Performance hinter Windows zurückliegt und die Kompatibilität in vielen Spielen gar nicht gegeben ist.

Wenn dann noch 92% der PCs nicht mal halbwegs damit funktionieren, weil sie nVidia GPUs verwenden, kann man es eigentlich auch gleich lassen. Nvidia-Kompatibilität sollte Priorität Nummer 1 sein, wenn man das Projekt auch nur halbwegs ernst nimmt.
Wenn ich dich richtig verstehe, kritisierst du Linux und nicht CachyOS direkt?
 
Nein.
 
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FrozenPie schrieb:
Da muss ich auch sagen, dass Fedora bei mir die erste Distribution war, die von 18 bis 31 oder 32 die Upgrades problemlos überstanden hatten. Debian und ubuntu haben den Upgrade nie lebend überstanden. Danach bin ich dann aber auf andere Distributionen gewechselt, weil ich mal was neues ausprobieren wollte. Madriva oder Mandrake oder einen Fork davon und seit einigen Jahren läuft da nun ein nacktes arch.

Mein Haupt-PC nutzt halt Windows (Genshin Impact ist halt offiziell nur für Windows erhältlich, abgesehen von IOS, Android, Playstation und XBox).
 
icetom schrieb:
ist Cachy nur für gamer interessant, oder läuft es auch genauso gut auf alter Hardware z.b. "Windows 7 Hardware"? Bräuchte eher was für einen alten "thin client pc" als Mediencenter am TV.
Ich hab Cachy auf 3 Systemen ohne Probleme. Die beiden älteren sind Intel Core 3000er und 4000er.
 
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Bin im Oktober 25 privat auf CachyOS umgestiegen, wodurch ich enormen Spaß an der simplen Nutzung meines PCs zurückgewonnen habe. Mittlerweile hab ich in den Umstieg auch beruflich durchgezogen, obwohl ich größtenteils Windows Systeme betreue. :)
 
@DocAimless 1. Software-Verfügbarkeit und Kompatibilität
  • Fehlende native Anwendungen: Viele Industriestandards wie die Adobe Creative Cloud (Photoshop, Premiere) oder das vollständige Microsoft Office-Paket laufen nicht nativ unter Linux.
  • Alternative Software: Man ist oft auf Open-Source-Alternativen (z. B. GIMP statt Photoshop, LibreOffice statt MS Office) angewiesen, die teilweise eine andere Bedienlogik oder geringere Interoperabilität aufweisen.
2. Gaming-Hürden
  • Anti-Cheat-Systeme: Viele beliebte Multiplayer-Titel (z. B. Roblox oder bestimmte Titel mit hardwarebasiertem Anti-Cheat) funktionieren aufgrund der Sicherheitsmechanismen nicht oder nur mit großem Aufwand.
  • Performance-Einbußen: Trotz Tools wie Proton (von Valve) kann es bei manchen Spielen zu Leistungseinbußen oder Grafikfehlern kommen, die unter Windows nicht auftreten.
  • Nvidia-Treiber: Während AMD-Treiber meist direkt im System integriert sind, erfordern Nvidia-Grafikkarten oft eine manuelle Installation proprietärer Treiber, was zu Problemen bei System-Updates führen kann.
3. Hardware-Unterstützung
  • Spezial-Hardware: Peripheriegeräte wie High-End-Gaming-Mäuse mit spezieller Software, RGB-Steuerungen oder professionelle Audio-Interfaces bieten oft keine offiziellen Linux-Treiber.
  • Laptop-Probleme: Bei einigen Laptops kann es zu Problemen mit dem WLAN, dem Ruhezustand oder der Akkulaufzeit kommen, da die Hardware primär für Windows optimiert wurde.
4. Komplexität und Lernkurve
  • Terminal-Nutzung: Auch wenn moderne Distributionen (wie Linux Mint) sehr einsteigerfreundlich sind, landet man bei tiefergehenden Problemen oder speziellen Konfigurationen oft in der Kommandozeile (Terminal).
  • Fragmentierung: Die riesige Auswahl an verschiedenen Versionen ("Distributionen") und Desktop-Oberflächen kann Einsteiger überfordern. Es gibt keinen einheitlichen Standard.
5. Fehlender kommerzieller Support
  • Keine zentrale Anlaufstelle: Da es "das eine Linux" nicht gibt, fehlt für Privatnutzer oft ein direkter Kundensupport. Bei Problemen ist man auf Foren, Wikis oder Community-Hilfe angewiesen.
 
Krik schrieb:
@Maniek
Pacman ist der Paketmanager, der muss installiert sein. Der CachyOS-Paketmanager setzt darauf auf und ermöglicht die Installation via GUI.
Octopi ermöglicht darüber hinaus zusätzlich die einfache Installation von AUR-Paketen.

Ich persönlich setze immer auf pacman und Octopi.
Man braucht nichts außer paru. ;)
Ergänzung ()

HOCLN2 schrieb:
Mit Fedora habe ich mit Updates auch nie Probleme. Es ist ziemlich aktuell, aber stabil, was man von Arch nicht behaupten kann.
Bei mir läuft Arch auf dem Server in einer VM, auf einem 5 Jahre alten Laptop und auf einer Workstation. Auf keinem Gerät hatte ich jemals Probleme mit Stabilität. Wenn etwas nicht lief, dann lag das immer an Faktoren, die nicht Arch anzulasten sind (Custom Extensions, schlecht maintainte AUR packages, etc.). Das hat aber auch nichts mit der Stabilität des Systems an sich zu tun.
 
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@Smockil: Na, welche „KI“ wurde da befragt? Das sind die üblichen 08/15 Punkte, die immer genannt werden, warum Linux schlecht wäre. Aber deine Fakten werden dies sicherlich nicht sein, sondern nur das übliche gegen Linux Argument.

Dein Punkt 1. ist halt friss oder stirb wie es mit Windows halt auch ist. Nur als Info, Adobe ist gar nicht mehr so „geil“ wie du denkst. Und bzgl. Office gibt es mehr als genug alternativen ob FOSS oder Closed die ODF wenigstens 1a verstehen und handhaben.

Punkt 2 muss ich echt schmunzeln werde demnächst mich auch bei Xbox beschweren, warum ich die Playstation Disc nicht zum Installieren nutzen kann. Hat doch beides ein BluRay Laufwerk und ist eine Konsole. Auf den Unterpunkt Nvidia will ich gar nicht eingehen den ein Mittelfinger von Linus Torvalds sagt mehr als 1000 Worte.

Punkt 3 ist halt speziell. Wo kann ich mich beschweren um meine Mac Tastatur nicht 100% am Windows PC nutzen zu können?

Punkt 4 ist halt das typische gelabber von Windows Usern sorry, wenn ich es so direkt sage. Aber Windows ohne Benutzerkonto installieren und dort die Shell zu nutzen ist normal aber das Terminal unter Linux ist misst? Genau mein Humor!

Punkt 5 Kauf dir eine RHEL oder SLES Lizenz und du hast Support.
Achja stimmt bei Windows hab ich ja auch eine Hotline, die mir nach dem kauf hilft bzw. ein Techniker vorbeischickt der im Kaufpreis enthalten ist von der 5€ eBay lizenz... /s
 
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megaapfel schrieb:
Leider ein Nischen-OS, das sich niemals durchsetzen wird, da selbst das Main-Feature Gaming-Performance hinter Windows zurückliegt und die Kompatibilität in vielen Spielen gar nicht gegeben ist.

Wenn dann noch 92% der PCs nicht mal halbwegs damit funktionieren, weil sie nVidia GPUs verwenden, kann man es eigentlich auch gleich lassen. Nvidia-Kompatibilität sollte Priorität Nummer 1 sein, wenn man das Projekt auch nur halbwegs ernst nimmt.
Einfach nööööööööööööööö
 
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Smockil schrieb:
  • Nvidia-Treiber: Während AMD-Treiber meist direkt im System integriert sind, erfordern Nvidia-Grafikkarten oft eine manuelle Installation proprietärer Treiber, was zu Problemen bei System-Updates führen kann.
Schön von der KI schreiben lassen, die offenbar ignoriert, dass Cachy gerade auch für Nvidia Nutzer ein einfache Treiber Installation und Update Methodik hat
 
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@Smockil
zu1.
liegt nicht mal an linux, sondern an den Softwareherstellern. Wobei ja https://stadt-bremerhaven.de/digita...-setzt-bis-2027-auf-offene-dokumentenformate/ schonmal ne gute Sache ist.

zu2.
"Anticheat" läuft ja unter Linux, nur müssen das auch die Spielehersteller in ihre Spiele einbauen, sonst wird das nichts. Performanceverlust? Nun ja, kann ich bei keinem meiner Spiele feststellen bin auch erst seit 10/25 Linux only. Und was die Treiber von Nvidia angeht, so wurde dir hier schon öfter versucht zu erklären, das es an Nvidia liegt. AMD und Intel machen das besser.

zu3.
Hab keine Probleme mit RGB Steuerung oder Lüftersteuerung(kann sogar das Display meiner NZXT Kraken ansteuern). Meine "alter" Laptop läuft auch problemlos.

zu4.
Terminal? Ja so einmal pro Monat um dort yay einzutippen. Und warum sollten die DE hinderlich sein. Mein Main PC läuft mit EOS auf Plasma, mein Laptop läuft mit EOS auf XFCE. Standard? Warum nicht ein OS/DE was genau zum PC passt?

zu5.
Wenn du "kommerziellen" Support willst, dann nutze eine Distro die den bietet. Kannst ja durchaus auch für Linux bezahlen für den Support.
 
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Also "Geh mal googlen" oder "Read the instructions !" habe ich persönlich hier auf CB noch nie gehört - wenn ich ne Frage zu Linux hatte wurde mir immer sachlich weitergeholfen - schliesst natürlich nicht aus das es auch solche Leute gibt, wirds sicher geben - aber die tun weder dem Linux Neuling noch der Com nen Gefallen mit ihrer "Anti Haltung".

Wenn man sich selbst für "King Linux" hält und echt keinen Bock hat nem Linux Neuling zu helfen dann sollte man lieber gar nichts schreiben anstatt unfreundliche Sprüche abzusondern - it's that simple. :smokin:
 
Ich bin jetzt auch seit ein paar Wochen CachyOS Nutzer und bisher positiv überrascht.
Es war alles schnell eingerichtet, es läuft alles flott und auch die Spiele die ich so spiele (welche zugegebenermaßen nicht wirklich die Neuesten sind) laufen einwandfrei.
Habe den Wechsel bisher noch nicht bereut :)
 
Simanova schrieb:
Habe es bislang nicht geschafft CachyOS parallel zu installieren, weil ich Secure Boot ausschalten muss (und dann Windows nicht mehr bootet).

Nein, das ist nicht richtig. Ich liefere den Gegen - Beweis. Ich schreibe diesen Beitrag auf einem Windows - 11 PC bei dem ich SecureBoot ausgeschaltet habe. Du meinst vielleicht Spiele wie Battlefield die SecureBoot zum Start voraussetzen?
 
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