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Gaming Notebook sicher verkaufen?

atari2k

Commander
🎅Rätsel-Elite ’24
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2.099
Hallo zusammen,

da ich in dem Thema absolut null Erfahrung habe, möchte ich gerne auf Euere Erfahrungen zurückgreifen.

Zum Thema: Ich habe Anfang Februar zur Überbrückung einer Rehamaßnahme ein relativ teures Gaming Notebook (Neupreis ca. 4000€) gekauft, das ich nun wieder zu Geld machen möchte.

Hat wer von Euch da Erfahrungen/macht das öfters, wie man ein solches Gerät sicher verkaufen kann, ohne evtl. Betrügern auf den Leim zu gehen?
Stand jetzt gedenke ich das Gerät bei Kleinanzeigen anzubieten, da dort der "sicher Verkaufen Service" angeboten wird. Alternativ dazu würde ich auch Vorkasse (Überweisung) bzw. Bargeld bei Abholung anbieten wollen.
Sollte ich das Gerät versenden müssen, würde das natürlich nur mit einer entprechenden Versicherung passieren.

Bin ich da safe? Habt Ihr evtl. alternative Vorschläge, wie man ein solches Gerät sicher verkaufen kann?
Den Freundeskreis habe ich schon abgefragt...die brauchen das Ding nicht :-).

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.
 
atari2k schrieb:
Stand jetzt gedenke ich das Gerät bei Kleinanzeigen anzubieten, da dort der "sicher Verkaufen Service" angeboten wird. Alternativ dazu würde ich auch Vorkasse (Überweisung) bzw. Bargeld bei Abholung anbieten wollen.
Sollte ich das Gerät versenden müssen, würde das natürlich nur mit einer entprechenden Versicherung passieren.
Ja this.

sonst halt von refurbished notebook shops ein angebot machen lassen
 
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Nur Abholung und Barzahlung anbieten, ferrtig ☺️
 
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Ich mach dabei auch nur Abholung. Bezahlung dann per Cash oder Paypal Friends. Wers dann unbedingt per post will zahlt zu den selben Bedingungen Überweisung/Paypal Friends. Wer das nicht bekommt halt auch nix.

Soweit ich gesehen hab bietet Kleinanzeigen auch nur nen Käuferschutz an. Für den Verkäufer hab ich da noch nix gesehen, gibt es da was?
 
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Bei dem Wert solltest du auch bei Abholung nicht allein sein.
Böse Buben können dich da auch abziehen, niederschlagen usw.
 
ich bin seit über 15 Jahren auf eBay + Kleinanzeigen aktiv. Nach meiner Erfahrung werden Betrugsversuche nicht unbedingt mehr – sie bleiben seit Jahren etwa gleich, nur die Maschen ändern sich.


Bei so hohen Beträgen würde ich persönlich nur Abholung gegen Barzahlung anbieten. Alles andere kann schnell mit Kopfschmerzen verbunden sein. Wenn überhaupt, wäre höchstens noch PayPal Freunde & Familie eine Option.


Eine Anzeige bei Kleinanzeigen mit Abholung + Barzahlung wäre daher meiner Meinung nach der sicherste Weg.


Viel Glück beim Verkauf! 👍
 
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Stuttdawg schrieb:
Alles andere kann schnell mit Kopfschmerzen verbunden sein. Wenn überhaupt, wäre höchstens noch PayPal Freunde & Familie eine Option.
Würde der Käufer auf der anderen Seite aber nicht im Prinzip das gleiche aber umgekehrt denken?

Oder würdet ihr unter solchen Bedingungen einem gebrauchten Gaming Laptop für bspw. 2500€ kaufen?
 
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Winston90 schrieb:
Oder würdet ihr unter solchen Bedingungen einem gebrauchten Gaming Laptop für bspw. 2500€ kaufen?
Voll! Hab da so eine Regel das ich alles über 100 € nur persönlich abhole.

Komischerweise fühle ich mich beim "normalen" eBay deutlich sicherer was kaufen und Verkaufen angeht.
Liegt womöglich daran das der Kundenservice bei meinen Fällen immer zu meinen Gunsten entschieden hat.
 
Kasjo schrieb:
Soweit ich gesehen hab bietet Kleinanzeigen auch nur nen Käuferschutz an
Nee, das schließt einen Ver- und Käuferschutz an. 1773383100075.png
Topic:
Ich wurde in 26 Jahren und rund 400 Transaktionen eBay & Co ein mal als Verkäufer betrogen. War mein eigener Fehler (Opfer-Täter-Umkehr, ich weiß ;9), ich habe das Päckchen unversichert versendet, Kaufpreis 30 €.

Ich würde in dem Fall auch nur Barzahlung und Abholung vor Ort machen, da können die Leute gleich das Gerät auch mal zum Test einschalten, das sichert auch den Käufer etwas ab - hat ja alles dabei, also muss niemand einen Monitor oder sonst was anschließen. Diese Modell schränkt zwar den Käuferkreis in der Praxis erheblich ein und man bekommt dadurch nicht den Bestpreis, aber damit muss man halt leben - oder darf sowas (Kauf teurer Hardware für Kurzfirsteinsatz) einfach nicht machen, weil das zur Nutzungsdauer einfach einen massiven Wertverlust darstellen kann, fast neue Ware gebraucht zu verkaufen.

Da ein Standardpaket nur mit 500 € versichert ist müsste man um einen Kaufpreis > 2000 € abzusichern zusätzlich 42 € und mehr hinblättern.... https://www.dhl.de/de/privatkunden/information/service-hoeherversicherung-international.html
 
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Bei Abholung das Bargeld genau prüfen und die Funktionsprüfung quittieren lassen.
 
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Stuttdawg schrieb:
Hab da so eine Regel das ich alles über 100 € nur persönlich abhole.
Es ging mir eher um Barzahlung und PayPal Friends, weil man da keinen Käuferschutz hat. Das Abholen ist auf jeden Fall ne gute Idee.
 
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Ich habe mir für derartige Verkäufe (auch größere Summe für PKW usw.) ein Geldscheinprüfgerät gekauft. In meinem Fall ein Safescan. Lohnt sich natürlich nur wenn man mit größeren Mengen bzw. großen Summen handelt.
Ansonsten bevorzuge ich auch den Verkauf über Kleinanzeigen mit Abholung bei mir. Im Vorfeld filtere ich schon mal die raus, die meiner Meinung nach nur Ärger bedeuten (incl. Preisdrücker, Kamel/Ziegen-Tauscher etc.)
 
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In Zeiten der Echtzeitüberweisung würde ich bei solchen Summen kein Bargeld mehr nehmen.
Vor Ort Testen, Echtzeit-Überweisung erhalten und erst dann das Gerät aushändigen.

Wichtig: vorher im eigenen Online-Banking den Geldeingang prüfen. Keine Screenshots oder ähnliches akzeptieren!
 
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man muss dazu sagen, das die direkt kauf option mit bereitstellung des sendungslabels einen großen pferdefuß hat (sofern man da überhaupt teure artikel drüber verkaufen kann). Die sendungslabels sind in der regel nur standardversichert und eine höherversicherung ist da gar nicht erst angeboten.

wenn du angst hast, gibt es nur barzahlung bei abholung und du solltest dir einen geldscheinstift bereit legen bzw es an der tür per echtzeitüberweisung überweisen lassen oder direkt zur bank mit dem käufer und das geld direkt einzahlen. ansonsten bleibt nur der letzte funke vertrauen übrig oder es einfach behalten und als teuren briefbeschwerer nutzen.
 
Ich hätte alleine schon Sorgen, überhaupt einen Käufer zu finden.

Ein Notebook für 4000 € neu bekommt man gebraucht kaum über 3000 € los. Wer für sowas das Geld locker hat, kann auch meist gleich neu kaufen.

Einige Probleme bei Barzahlung wurden ja schon teilweise angesprochen:
  • Käufer nimmt das Notebook ohne Bezahlung mit
  • Bezahlung mit Falschgeld

Ich möchte das noch um den Punkt "Ausspähen des Objektes" ergänzen. Wer ein Notebook für 4000 € verkaufen will, ist meist finanziell nicht ganz schlecht aufgestellt. Da kommt der vermeintliche Kaufinteressent zur "Besichtigung" und nimmt das Gerät dann doch nicht. Der hat aber kostenlos einen Einblick in die Wohnsituation, eventuelle Schwächen für einen Einbruch und mögliche Wertgegenstände erhalten. Dann wird das Notebook eben 2 Tage später kostenlos geholt.
 
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Sehr guter Punkt, da kann man sich natürlich auch vor der Haustür treffen ;)
Da es ein Lappi ist, ist ja dort eine Funktionsprüfung auch möglich.
 
conf_t schrieb:
Nee, das schließt einen Ver- und Käuferschutz an.
Der Sichert dich aber kaum ab. Ich hab mir das mal angesehen, gerade im Bezug auf den Klassiker. " Habe Paket nicht erhalten". Oder "Falsches Produkt." Das kannst drehen und wenden wie du willst. Ich kauf mir von dir was teureres über Kleinanzeigen und melde danach du hast mir nen Sack Kartoffeln geschickt. Ich würde drauf wetten das ich mein Geld wieder bekomme.
Den so ziemlich jeder Punkt in deren "Verkäuferschutz" Geschichte basiert darauf das man sich untereinander einigt. Die machen gar nichts.
Das Problem an der Geschichte is: Beweise du erst mal das du das versendet hast was du verkaufen wolltest.
Erst wenn du das beweisen kannst, siehts du als Verkäufer land. Aber wenn du das kannst, brauchst du auch ned den Verkäufer Schutz. Und Fotos in nem Karton kannst dir sparen, die beweisen im Grunde gar nichts.

Solche fälle gab es auch hier im Forum schon öfters und zu ziemlich immer zieht der Verkäufer hier den kürzeren, gerade im Privatverkauf.

Daher mache ich das nur per Abholung oder zu meinen Bedingungen. Ich sehe Kleinanzeigen eher als Online Flohmarkt. Und ich hab auch generell n besseres Gewissen wenn der Käufer vor Ort sieht und es in der hand hält was er kaufen will. Danach kann er von mir aus machen was er will. Lässt halt da keinen Spielraum mehr für Diskussion. Ich muss nicht verkaufen und wer es wirklich haben will, der wird sich beugen.

Für alles andere kann man auch ebay nehmen.

Knergy schrieb:
Ich möchte das noch um den Punkt "Ausspähen des Objektes" ergänzen. Wer ein Notebook für 4000 € verkaufen will, ist meist finanziell nicht ganz schlecht aufgestellt. Da kommt der vermeintliche Kaufinteressent zur "Besichtigung" und nimmt das Gerät dann doch nicht. Der hat aber kostenlos einen Einblick in die Wohnsituation, eventuelle Schwächen für einen Einbruch und mögliche Wertgegenstände erhalten. Dann wird das Notebook eben 2 Tage später kostenlos geholt.

Ist ein wichtiger Punkt, allerdings endet der Besuch bereits an der Haustür. Reinlassen würd ich sowieso niemanden.
Für so einen Fall kann man sich ja auch um die Ecke irgendwo bei nem Kaffee treffen oder sonst wo. Man muss ja nicht jeden zu sich nach Hause einladen. Gibt unzählige Möglichkeiten.
 
Kasjo schrieb:
Solche fälle gab es auch hier im Forum schon öfters und zu ziemlich immer zieht der Verkäufer hier den kürzeren, gerade im Privatverkauf.
Was aber zuoft auch am tatsächlichen Klagewert scheiterte. Für 3000 € steht schon eher ein Rechtsanwalt auf.

Kasjo schrieb:
Ist ein wichtiger Punkt, allerdings endet der Besuch bereits an der Haustür. Reinlassen würd ich sowieso niemanden.
Und jetzt versetz dich in die Position des Käufers. "Käufer will sich in einem Cafe treffen oder das Geld vor der Haustür übergeben". 95 % der Fragestellungen aus Käufersicht in diesem Forum würden davon abraten. Ich würde jedenfalls keinem Verkäufer in einem Cafe oder vor der Haustür 3000 € und mehr bar in die Hand drücken.

Wie man es dreht und wendet, Ebay dürfte nicht pauschal unsicherer sein. Man kann ja auch bestimmte Käufergruppen ausschließen.


Den Kardinalsfehler "Gerät massiv zu teuer" kann man ja nicht mehr rückgängig machen. Für ~ 1500 € hätte man wohl auch ein ausreichendes Gerät für 5 Wochen Nutzung bekommen.
 
Kasjo schrieb:
Ich würde drauf wetten das ich mein Geld wieder bekomme
Ehrlich? Aus praktischer Erfahrung mit KA und EBay: nein, ich hatte solche Fälle und nein, mir wurde als Verkäufer mein Geld gelassen. Auch ein Fall wo angeblich die Grafikkarte (war ne R irgendwas 240) defekt geliefert worden sei, habe ich mein Geld behalten. Sofern ich versichert versandt hatte und alle Regeln des Verkäuferschutzes einhielt, hat er mich mehr als 1x geschützt.

Hast du mehr als konstruierte Fälle vorzuweisen? Wenigstens anekdotische Evidenz?
Ergänzung ()

Kasjo schrieb:
Beweise du erst mal das du das versendet hast was du verkaufen wolltest.
Auch wenn nie benötigt filme ich den einpackvorgang inkl. auskleben des versandetiketts - und zwar leserlich. Habe das aber noch nie gebraucht bei den Fällen, die Käufer geöffnet hatten. Wurde stets zu meinen Gunsten entschieden
 
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