Gaming-PC bis 1.500 EUR zusammenstellen

tobi386

Cadet 4th Year
Registriert
Juli 2008
Beiträge
122
Hallo zusammen,

seit einigen Jahren nutze ich diverse Spielekonsolen und als PC einen iMac bzw. MacBook Pro. Nach langer Abstinenz von Windows möchte ich dies nun ändern und mir gern erneut einen brauchbaren Gaming-PC zusammenstellen. Ich habe die aktuelle Entwicklung des Marktes seit ca. 2009 nicht mehr aktiv verfolgt und wäre daher für einige Tipps einer sinnvollen Zusammenstellung sehr dankbar.

1. Preisspanne?
Maximal 1.500 EUR für alles inkl. Peripherie, gern auch weniger. ;)

2. Geplante Nutzungszeit/Aufrüstungsvorhaben?
2-3 Jahre, in dieser Zeit voraussichtlich keine Aufrüstung. Dann wieder komplett neu.

3. Verwendungszweck?
So gut wie ausschließlich Spiele. Daneben Standard-Officeanwendungen (Word, Excel) und Internet-Surfen.

3.1. Spiele
Möglichst 1920 x 1080 px in hoher Qualität. 24" sind ausreichend. Im Moment beschäftige ich mich vor allem mit DayZ (die fehlende Optimierung - ich weiß ...), generell eher Shooter bzw. Actionspiele.

3.3. Bild-/Musik-/Videobearbeitung + CAD-Anwendungen
Spielt bei mir überhaupt keine Rolle.

4. Ist noch ein alter PC vorhanden?
- Eine 0815 Gaming-Maus (CSL). Reicht mir für den Anfang aus.
- Windows 7 Pro. Hier bin ich unschlüssig. M.E. wäre es sinnvoll, das oder eine Windows 10 Testversion erst einmal für ein paar Wochen zu installieren, bis Windows 10 final auf den Markt kommt und dann zu kaufen bzw. die kostenlose Upgrademöglichkeit zu nutzen. Wollte jetzt ungern noch Windows 8 kaufen, wenn das Release von 10 unmittelbar bevorsteht.

5. Besondere Anforderungen und Wünsche?
Ein HDMI-Eingang am Monitor sollte verfügbar bleiben, damit ich eine PS4 (über PlaystationTV) anschließen kann, wenn der Fernseher belegt ist.
Ich möchte die CPU leicht (!) übertakten. An der Grafikkarte möchte ich mich nicht weiter vergreifen, weshalb hier eine werksseitig übertaktete bzw. mit besseren Lüftern ausgestattete günstig wäre.

6. Zusammenbau/PC-Kauf?
- Ich baue selbst zusammen. Es sollte sich da in den letzten Jahren - abgesehen von den Schnittstellen und SSD - ja zumindest nichts Grundlegendes geändert haben.
- Kauf innerhalb der nächsten 1-3 Wochen.

Anbei eine Ausgangskonfiguration, die ich mir mehr oder weniger von diversen anderen Empfehlungen abgeleitet habe. Die Preise basieren auf dem heutigen Geizhals.de-Bestpreis.

Monitor: BenQ RL2455HM - 162,96 EUR / alternativ ASUS VS248H - 149,00 EUR
Maus: Keine (s.o.) - 0,00 EUR
Tastatur: Logitech G105 - 41,20 EUR
OS: vorerst Windows 7 Pro oder Windows 10 Test (s.o.) - 0,00 EUR
Gehäuse: Habe ich noch nicht recherchiert ... ich setze einfach mal fiktiv einen Platzhalter an. - 100,00 EUR
CD: LG BH16NS40 retail - 61,12 EUR
CPU: Intel Core i5 4690K boxed - 240,34 EUR
Kühler: Thermalright HR-02 MACHO REV. B (mehr oder weniger wahllos ...) - 39,94 EUR
Wärmeleitpaste: ??? (k.A., fiktiver Posten) - 10,00 EUR
Mainboard: GigaByte GA-Z97-HD3 (Ich sehe ob der Vielfalt hier leider nicht durch, wo bei den gefühlt tausenden Mainboards nun genau die Unterschiede liegen. Wichtig wäre allerdings wegen Übertaktbarkeit der Z97-Chipsatz. Gern auch ein günstigeres Modell, was die Anforderungen genauso erfüllt.) - 94,57 EUR
GPU: Palit Geforce GTX 970 Jetstream - 344,63 EUR
RAM: Crucial Ballistix Sport 8,0 GByte Kit DDR3-1600 - 53,72 EUR
SSD: Crucial MX200 250 Gbyte - 101,03 EUR
HDD: Seagate Barracuda 7200.14 1 Tbyte - 48,70 EUR
Netzteil: BE Quiet Pure Power L8 CM 530W - 69,94 EUR
Lautsprecher: Logitech Z200 (Für den Anfang ein Paar günstige Stereo-Schreibtischlautsprecher. Später sollen evtl. noch Soundkarte und Headset ergänzt werden.) - 21,80 EUR

Macht insgesamt 1.375,99 - 1.389,95 EUR. Etwas teurer wird es sicher noch, da ich die Bestellungen aus logistischen Gründen maximal auf 2-3 Händler streuen möchte.

Ich wäre für eure Anregungen und Tipps sehr dankbar. :)


VG Tobias
 
Mainboard: Z97x ud3h

CPU: i7 4790k

GPU: Eventuell eine r9 290(x), wenn dir das/der Speicherproblem/-beschiss nichts Ausmacht, die GTX :)

WLP: Keine Wärmeleitpaste (lieg Kühler bei)

Kühler: Doppeltowerkühler wie Dark Rock Pro 3

RAM: 2400er Gskill Ares

PSU: 500-600w Bequiet e10

Tastatur würd ich nicht nehmen, da gibts Billigere die Ähnnlich gut sind :)

Monitor Schau dir mal den Iiyama Prolite XB 2483hsu an :)
 
haste gut recherchiert, sehe da keinen groben fehler
nochmal zur sicherheit die FAQ https://www.computerbase.de/forum/t...g-pc-spiele-pc-selbst-zusammenstellen.215394/

beim Monitor würd ich den Asus nehmen oder vielleicht doch was qualitativ hochwertigeres für nen Fuffi mehr
https://geizhals.de/dell-ultrasharp-u2412m-schwarz-860-10161-860-10150-a665211.html

bei der CPU muss es halt nicht das i5 Flagschiff sein, ein günstigerer 4460 oder 4590 bietet halt die identische Leistung
alternativ ein Xeon mit Hyperthreading
dazu dann halt eingünstigeres H Board

bei der GPU würd ich bei den Primärempfehlugnen bleiben, Asus, MSI, Gigabyte
970 aber natürlich hervorragende Wahl
 
Windows 7 kannst du kostenlos auf Windows10 upgraden. Daher hier nichts investieren, nur abwarten.

Wenn der Kauf nicht eilt, würde ich jedoch mit einer Neuanschaffung bis zum Herbst warten. Da kommen neue Grafikkarten und Skylake.
Ansonsten ist deine Zusammenstellung ganz ok. Ich würde jedoch eher auf 16 GB RAM gehen.
 
RiseAgainstx schrieb:
2400er RAM sind natürlich Schwachsinn, teurer und bringen in keinster Weise einen Performance Gewinn
1600er passend zum memory controller sind Standardempfehlung und immer die richtige Wahl
https://www.computerbase.de/artikel...est.1759/seite-4#abschnitt_spiele_1920_x_1080


Stimmt nicht. Bei z-Mainboards kann man bis zu 2400 MHZ "Beibringen", muss man halt von Hand machen.
Zudem hat man bei manchen Spielen 5-10% mehr Leistung.

Und: Wenn das ding 2400 kann UND die Kaum Teurer sind, warum nicht gleich Richtig machen?

Bitte das NT Wechseln, die L8 ist Über 400w Schrott für den Preis
 
RiseAgainstx schrieb:
2400er RAM sind natürlich Schwachsinn, teurer und bringen in keinster Weise einen Performance Gewinn
1600er passend zum memory controller sind Standardempfehlung und immer die richtige Wahl
https://www.computerbase.de/artikel...est.1759/seite-4#abschnitt_spiele_1920_x_1080

Hätte ich gerade nicht nachgeguckt hätte ich dir zugestimmt. Aber selbst 2400er RAM kostet kaum mehr als 1600er. Würde daher die ca. 10 eu mehr in den 2400er RAM investieren.
 
Wie wichtig ist dir denn bei dem Netzteil die Lautstärke?

Wenn's nicht beQuiet leise sein muss, hättest du eine große Auswahl von Netzteilen die zwar lauter sind, aber dafür in anderen Belangen (Spannungsregulation, Restwelligkeit, Qualität Bauteile und Verarbeitung) durchaus vor beQuiet liegen.

z.B. Seasonic G450.

Verwende ich selbst mit nem Xeon E3 1231v3 und R9 280X. Keine Probleme mit der Lautstärke.
 
Senvo schrieb:
Zudem hat man bei manchen Spielen 5-10% mehr Leistung.

10% Mehrleistung durch RAM,
Märchenstunde ohne Quellenangabe, amateurhaft
 
10% mehr Leistung ist natürlich etwas hoch gegriffen und sicher nur ein Einzelfall. Mehr Leistung bietet schnellerer RAM jedoch wirklich, es gibt dazu zahlreiche Tests. HIER mal ein älterer, mit 1033-2133er RAM. Dass sich das lohnt ist jedoch nicht immer gesagt, der Vorteil ist noch marginaler als der Aufpreis.

Übertakten lassen sich nur die K-Prozessoren von Intel. Da du ja übertakten möchtest, fallen die Xeons raus (obwohl preislich sehr attraktiv). Turbo-Clam zählt nicht als übertakten, nichtmal als leichtes übertakten. Das ist wie beim Auto SuperPlus tanken Tuning zu nennen ...

Insgesamt ist deine Zusammenstellung schon ganz gut. Dennoch würde ich auf Senvo hören und stattdessen den i7-4790K verbauen. Den KÖNNTEST du übertakten, wirst es aber nicht (der bietet bereits Leistung satt). Als PSU würd ich auch auf das beQuiet! E10 500W setzen, auch der Dark Rock Pro3 ist ein hervorragender Kühler. RAM würd ich nicht ändern, GPU ist geschmackssache.
 
Der i5 4690K ist aktuell kaum 20€ günstiger als der Xeon 1231v3. Wenn Übertakten nicht wichtig ist, würde ich da entweder sparen und einen 4460 nehmen oder die 20€ drauf legen. Wenn du übertakten möchtest, dann bleibt dir ja außer dem viel teureren i7 nichts anderes übrig.

Zum Thema RAM gibts hier einen Test:
http://www.anandtech.com/show/7364/memory-scaling-on-haswell/3
Wie man sieht stark unterschiedlich die Leistungsgewinne, insgesamt sehr gering. Allerdings sind sie auch bei manchen Sachen durchaus vorhanden und da es wirklich nicht viel teurer ist, würde ich zu einer K-CPU auf Z-Board auch etwas schnelleren RAM nehmen. Kann man aber auch lassen, ist nur das, was ich machen würde.
 
Zurück
Oben