Gaming PC-Zusammenstellung

Jammerlappen

Cadet 1st Year
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Dez. 2009
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11
Hy.

Dies ist meine PC-Zusammenstellung:
https://www.mindfactory.de/shopping...221d0dd303f3ca3f2141a70e96e9218064273021adcff

Benutzung ist überwiegend zum zocken gedacht.

Gehäuse und optische Laufwerke verwende ich von meinem aktuellen PC. Der Rest kommt komplett neu.

Habt ihr Verbesserungsvorschläge ohne Preissteigerungen? Also gibts was besseres für diesen Gesamtpreis? Oder passt die Zusammenstellung ganz gut?

Bin unsicher beim Netzteil. Reichen da 500 Watt?

Die Frage ist auch wieviele Extra Lüfter sollte ich verbauen?
mein Gehäuse:->http://eu.coolermaster.com/de/case/mid-tower-elite-series/elite-430-usb3/
Reichen da 3-4?
Insgesamt könnt ich glaube ich 6 verbauen. Was ist wirklich notwendig?


Vielen Dank für eure Tipps
 
Ich würde ein Board mit Kühlern auf den Spannungswandlern nehmen, z. B. dieses hier.

Das hat auch mehr Lüfter-Anschlüsse onboard.
 
Zuletzt bearbeitet:
Crucial RAM nehmen, der Kühler viel zu groß und zu teuer: Ben Nevis.
Die SSD maßlos überteuert. 850 Evo 1TB oder billiger.
Dafür dann ein i7-6700k und eine bessere, leisere Grafikkarte nehmen.

Das Netzteil ist mit 500W für diese Hardware schon zu groß.

Welches Gehäuse hast du derzeit?

Die Spannungswandler auf dem Mainboard sind völlig irrelevant.
 
sieht gut aus.. ssd ist aber maßlos überteuert
6700k könnte man wegen basistakt und wiederverkaufspreis überlegen.
ram den günstigsten 2*8gb ddr4 2133 nehmen, es sei denn z-170 board, dann 3000-er

denk nicht dass du soo viele brauchst lüfter brauchst (vorallem wenn die so groß sind)
2 rein, einer raus + netzteil raus sollte schon mehr als ausreichend sein..

sind ja alles recht sparsame komponenten
 
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HominiLupus schrieb:
Die Spannungswandler auf dem Mainboard sind völlig irrelevant.

Wieso? mir hats schon mal ein Board zerlegt, und das von mir vorgeschlagene Board kostet auch kaum mehr als das vom TE genannte.
 
Zudem hat er ein µATX Board gewählt und das Gehäuse nicht angegeben. Weißt du ob das HD3P reinpasst?

Für Intel CPUs sind die VRMs derzeit völlig egal. Das billigste H110 Board kommt mit einen i7 ohne Probleme klar.
 
Mr.Smith schrieb:
weil ein 6700 kein fx 8xxx ist!

Meine CPU damals war tatsächlich eine AMD, aber ne 5600+... nicht zum spielen verwendet, und nicht stromhungriger als der von HominiLupus vorgeschlagene 6700k.

Das Gehäuse - link siehe oben - ist ein Cooler Master Elite 430, da passt ein ATX Board rein.
 
Zuletzt bearbeitet:
CPU:
Entweder Intel Core i5-6600K oder i7-6700K und ein Z-Board zum übertakten nehmrn.
Games profitieren mehr von der Leistung der einzelnen Kerne als der Anzahl.

RAM:
Kein Single Channel nehmen. Entweder 2x4 oder 2x8 GB nehmen.

Anzahl der Lüfter:
Viel bringt nicht immer viel. 1x Front und 1x Rear reichen. Je mehr desto lauter wird es.
https://www.youtube.com/watch?v=8OmkmluAYAQ ab11:45 ist die Zusammenfassung


Edit:
Ok, habe übersehen das das 2x RAM Riegel waren, also Kommentar zum RAM bitte vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jammerlappen,

ein gutes 500 Watt-Netzteil reicht sogar, um zwei NVIDIA GTX 1070er mit ausreichend Energie zu versorgen, also ja. Empfehle dir allerdings ein Netzteil mit Effizienzgrad 80+ Gold, falls dein Rechner Tag und Nacht laufen sollte. Wenn der Preis im Vordergrund steht, reicht auch das 80+ Bronze völlig aus - die jährlichen Stromkosten sind dann halt minimal höher. Vor allem die Schutzschaltungen sind bei einem Netzteil wichtig.

Der Intel Core i7 6700K wäre die schnellere Option, er lässt sich zudem sehr gut übertakten, hat aber auch einen höheren Preis. Wenn du nicht übertakten willst, reicht der günstigere "Non-K". Das gilt auch für den von dir ausgesuchten Mainboard-Chipsatz Intel B150. Fürs Übertakten mit einem Intel Core i7 6700K müsstest du aber zum Intel Z170-Chipsatz greifen.

Auf der CES in Las Vegas im Januar 2017 wird Intel bereits den Nachfolger des Core i7 6700(K) auf Basis des "Kaby Lake" vorstellen. Doch hier zu warten lohnt kaum. Der Basistakt wird dann ca. 200 MHz höher liegen und der neue Z270-Chipsatz bietet mehr Funktionen. Die Prozessor-Architektur ist jedoch die gleiche wie beim aktuellen "Skylake".

Mit der GTX 1070 spielst du alle aktuellen Titel in Full HD mit vollen Details flüssig (60 fps). Manche Titel werden sich auch in QHD spielen lassen. Bei Ultra-HD-Auflösung geht der Karte dann größtenteils die Luft aus. Aus Preis-Leistungs-Sicht ist die GPU aktuell die vernünftigste Lösung und die 8 GB GDDR5-RAM reichen die nächsten drei Jahre aus. Ab Mitte 2018 kommen dann erste High-End-Grafikkarten mit 16 GB GDDR5X-RAM oder dem teueren HMB2-Speicher.

Der DDR4-2133-RAM ist schnell genug. Wenn es das Sparschwein erlaubt, nimm allerdings zwei 8-GB-Module und erhöhe den Arbeitsspeicher auf insgesamt 16 GB.

Das Cooler Maste Elite 430 kenne ich nicht. Vermutlich macht sich ein 140 mm-Lüfter in der Front und ein 120 mm-Lüfter im Heck ganz gut (leichter Überdruck). Wenn du noch zwei langsam drehende (max. 1000 U/Min) 120er-Lüfter im Deckel verbaust, kann das ebenfalls - vor allem im Sommer - von Vorteil sein. Allerdings steigt damit meist auch der Geräuschpegel an. Im Boden und in der Seite würde ich persönlich keine weiteren Lüfter verbauen. Notwendig sind sechs Lüfter auf keinen Fall. In meinem Fractal Define R5 befinden sich von be quiet! drei Silent Wings 2-Lüfter, zwei 140er in der Front und ein 120er im Heck.

Hoffe dir mit diesen etwas allgemeineren Tipps geholfen zu haben. Ist mein erster größerer Eintrag hier.

Freundliche Grüße an alle und viel Spaß beim Daddeln :)
Marc
Ergänzung ()

Hier noch ein paar ergänzende Empfehlungen zu deiner Zusammenstellung:

Zu den aktuell besten und leisesten GTX-1070er-Karten gehören die Gainward GTX 1070 Phoenix GLH und die baugleiche Palit GTX 1070 Game Rock Premium. Der Preis und die Dauer der Garantie sind hier ausschlaggebend. Günstiger und ebenfalls leise ist die EVGA GTX 1070 SC ACX 3.0.

Beim Arbeitsspeicher den günstigsten DDR4-2133 verbauen, sofern du die Speichermodule nicht übertakten willst. Meine Empfehlung ist dennoch ein 16-GB-DDR4-2400-Kit wie das G.Skill RipJaws V rot DDR4-2400 DIMM CL15 Dual. Für 10 Euro mehr bekommst du schon ein gleich großes DDR4-3000-Kit. Intel unterstützt solche Taktraten aber offiziell nicht. Achte auch auf XMP 2.0-Unterstützung. Hohe Kühlkörper erschweren oder verhindern eventuell den Einbau des Prozessorkühlers. Verwende bitte ein ATX- anstelle des microATX-Mainboards. Hier sind die Abstände zwischen den einzelnen Komponenten größer. Zwei RAM-Module im Dual-Channel-Betrieb sind stets sinnvoll.

Als 2,5“-SSD empfehle ich dir die 1000 GB Samsung 850 Evo. Hier hast du günstigen TLC-Speicher, der inzwischen ausgereift ist. Oder mit teurerem MLC-Speicher die 1000 GB Samsung 850 PRO (beide evt. als Starter Kit). Bei der PRO ist auch die Garantiezeit länger. Wenn dein nächstes Mainboard M.2 unterstützt, dann warte auf die im November kommende NVMe SSD Samsung 960 EVO.

Bei der HDD würde ich bei Seagate zur aktuellen 2000 GB Seagate BarraCuda ST2000DM006 64MB 3.5" greifen. Schau dir bitte auch mal die Toshiba DT01ACA200 an, die liegt vom Preis her ebenfalls bei rund 70 Euro.

Die be quiet! Silent Wings 2-Lüfter (ggf. mit Pulsweitenmodulation (PWM)) sind klasse. Habe die hier selbst verbaut. Es gibt inzwischen aber noch bessere Lüfter am Markt. Die be quiet! Silent Wings 3-Serie ist auch schon erhältlich.

Vom be quiet! Dark Rock 3 bin ich hingegen nicht überzeugt. Beim Prozessorkühler würde ich Abstand von be quiet! nehmen. Auch der bessere Dark Rock 3 Pro ist fürs Gebotene zu teuer - dann lieber den etwa gleich teuren Noctua NH-U14S. Meine Empfehlung ist der Thermalright Macho Rev. B für rund 45 Euro.

Wünsche dir nun viel Vergnügen beim Zusammenstellen deines Gaming PCs.
 
Hallo,

wie sieht denn der aktuelle Rechner aus, lohnt sich ein Upgrade überhaupt?
 
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