Gebühren Vertragsverlängerung 1u1

marlen

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Hallo, lb. Foren-Mitglieder.

Meine Eltern haben bei 1u1 einen alten Doppelflatvertrag 6000, also DSL/Internet/Telefon. Tarif liegt bei rd 25 EURO mtl. und ist schon mehrfach je 2 Jahre verlängert; dabei wurden auf den "offiziellen Tarif" von 29,99 EURO stets 5 EURO Rabatt gewährt. Seit mehreren Verlängerungsperioden! Jetzt stutzen wir, da bei anstehender Verlängerung im nächsten Monat der gleiche Monatbetrag (also auch rabattiert) für weitere 2 Jahre angeboten wird, aber 40 EURO "Vertragsverlängerungsgebühr 1malig" angeboten werden.
Was ist das ?
Holt sich 1u1 dann von den 24 x 5 EURO Rabatt auf den normalen Monatstarif 8 Rabattbeträge zurück ?

Hat jemand so etwas schon auch bei sich gehabt ??

Danke für Hilfestellung.

LG Marlen
 
genau jetzt sollte man überlegen ob man einen so teuren vertrag noch weiter nutzt... ansonsten abzocke.. weil im eigentlichen verzrag steht das er automatisch sich verlängert um xx monate sicher...

btw gibt schon preiswertere anbieter/tarife
 
Hi,
dann ruf am besten mal bei dem Verein an und frag was das soll.
Bestandskundenpflege ist nicht die Stärke von 1&1
 
Kündigung einreichen! Dann ruft schon einer von 1&1 an und du kannst dir ein gutes Angebot unterbreiten lassen.
 
Ein Kündigungsschreiben bewirkt oft Wunder. Dann kann man sich über einen Anruf von der Kundenrückgewinnung freuen. Evtl. lassen sich dann noch weitere, besser Konditionen aushandeln.
Dass man bei einer Vertragsverlängerung nochmal zusätzlich zur Kasse gebeten wird ist mir neu. Bei meinem Anbieter ging das immer ohne zusätzliche Kosten. Wobei meiner (Vodafone) mit knapp 60 Euro im Monat ja schon sehr großzügig entlohnt wird.
 
Andreas999.nlb schrieb:
Bestandskundenpflege ist nicht die Stärke von 1&1
Wo ist das anders? Das sind doch alles keine Verträge, die man für die nächsten 30 Jahr abschließt (abschließen sollte), sondern immer am Ende der Vertragslaufzeit schlechtere Konditionen bekommen, wenn man nicht selbst aktiv wird.
 
M@rsupil@mi schrieb:
Wo ist das anders? Das sind doch alles keine Verträge, die man für die nächsten 30 Jahr abschließt (abschließen sollte), sondern immer am Ende der Vertragslaufzeit schlechtere Konditionen bekommen, wenn man nicht selbst aktiv wird.


Ich würde bei ähnlichen Konditionen immer erwägen zu wechseln. Hin und her. Dann bekommt man nämlich immer fette Boni. Bleiben lohnt eigentlich nur wenn die Konditionen wirklich dauerhaft niedrig bleiben. Mein Vater hat beispielsweise 2005 einen Vertrag für DSL 384 gebucht, er bezahlt bis heute 25 € im Monat und bekommt mittlerweile 25 MBit/s. Das ist aber eher die Ausnahme.


Von einer "Verlängerungsgebühr" habe ich noch nie etwas gehört und die finde ich absolut dreist. Ich würde zusehen da wegzukommen. Die Provider sind in der Regel immer darauf aus einem hochpreisigere Angebote anzudrehen.
 
Naja, von Resellern, wie 1&1, bin ich eh nicht begeistert. Das ist vielleicht eine tolle Sache wenn man in gut ausgebauten Gebieten wohnt. Ist die Leitung aber grenzwertig, wird es schnell ungemütlich. Dann ist keiner mehr zuständig (die Telekom bearbeite die Netzstörung nicht, da können wir aber auch keinen Druck aufbauen").

Das 1&1 bei den massiven Werbeausgaben nicht von den beworbenen 10€ Flats leben kann ist auch logisch, dann versuchen sie halt anders an Geld zu kommen. Auch wenn eine Vertragsverlängerungsgebühr schon sehr, sehr kreativ ist.

Es wird halt massiv auf die Trägheit und die Angst der Kunden gesetzt. Einen Telefonanbieterwechsel ist für Vollzeitarbeitende Menschen kaum zu kalkulieren. Wenn man da nicht hintendran bleiben kann wird es schnell leise im Telefon. Auf den best case fall kann man sich leider nicht verlassen.
 
@ 0815burner

Ließt sich ja fast so als würde 1und1 nur 10 Euro Verträge anbieten.
Tatsache ist,dass das eben der kleinste Vertrag ist,welcher ja auch Einschränkungen hat.
So ist gegenüber den anderen Vertägen zum einen die Leitung auf 16mbit Beschränkt und mit Volumenbegrenzung von 100Gb / Monat.
Außerdem läßt Du ein Teil der Kosten ganz einfach fallen.
Den die 9,99 Euro gelten ja nur für den Einstieg in den ersten 12 Monaten,danach kostet der Tarif 24,99
und bei dem Angebot gilt die Mindstvertragslaufzeit für 24 Monate
Ergibt also 12*9,99 Euro + 12*24,99 Euro = 419,76 Euro/12=17,49 Euro
ist zwar immer noch günstig,aber längst nicht so Dumping wie Du hier suggerieren willst.
Außerdem setzt meine Rechnung voraus das man, rechtzeitig kündigt,den sonst zahlt man die 24,99 Euro immer weiter.
Ansonsten ist 1und1 ein Anbieter wie jeder andere mit Schwächen und Stärken
Auch könnte ich von der Telekom so ne Geschichten erzählen,die für meine Begriffe Betrug ist und genaugenommen Gesetzeswidrig ist.
Aber so Einzel Fälle gibt es bei jedem Anbieter,da schenken die sich nichts.

On Topic.

Wo hast Du die Gebühren überhaupt eingesehen?
Ich hatte bis vor ca.1,5 Jahren auch nie gekündigt und wollte im Account die "Tarifanbegote" mir ansehen.
Die waren der blanke Hohn.
Hatten eine 16mbit Leitung für 34,99 euro mit 1 TB Onlinespeicher
Wenn ich in einen neuen 16mbit Vertrag gewechselt wäre hätte ich Ihn für 29,99 bekommen aber mit nur noch 100Gb Onlinespeicher.
Die Tarifoption auf die 100mbit Leitung hat aber für meine Begriffe der Bock abgeschossen,zwar hätte ich mit 34,99 Euro nicht mehr bezahlt.Nach den 24 Monaten sollte der Tarif dann aber 39,99 kosten
Und damals gab schon die Tarife wie heute wo der Neukunde für die 100 mbit in den ersten 12 Monaten 19,99 Euro zahlen sollte und danach 34,99 Euro.
Ich hätte ja nicht gerade mit den 19,99 gerechnet.Aber das man als Bestandskunde den gleichen Preis komplett zahlt und nach 24 Monaten dann noch zusätzlich 5 euro abdrücken soll,obwohl mit der Supervectoring Tarifen in 2018 mit Sicherheit die 100mbit Tarife nicht teurer werden.Dazu sind die 400mbit+ Leitungen im Kabelnetzt einfach zu starke Kongurenz.
400 oder gar 500 mbit lassen sich da doch in der Regel besser vermarkten.Also muss das DSL Netzt im Preis Punkten oder zumindest nicht schlechter dastehen.

Ich hab dann einfach mal bei 1und1 nett angefragt,ob man da nichts machen kann,ansonsten würde ich das Abgebot von Unitymedia in Betracht ziehen.
Und siehe da, ich hab die 100mbit Leitung zum Neukundenpreis bekommen.Also 12 Monate lang 19,99 Euro und jeder weitere Monat für 34,99 Euro auch nach Mindestvertragslaufzeit.
Wobei ich im Dezember wahrscheinlich nochmal lieb anfragen werde.Weil da die Kündigungsfrist abläuft.

Ich frage mich daher,ob Du die Konditionen aus der Tarifwechsel im Account nimmst.
Die taugen offensichtlich nichts.
Ein weiterer Punkt könnte aber auch die Leitungsgeschwindigkeit sein.
Mir ist aufgefallen das es in den Tarifen gar keine 6mbit Leitung mehr gibt.
Allerdings verstehe ich dann die Pauschale von 40 Euro nicht.
Falls Du bei 1und1 nachfragen solltest kannst ja berichten wie sich das zusammen setzt bzw. für was genau die 40 Euro sind - würde mich nämlich auch interessieren.Der nächste Tarifwechsel bzw. Neuvertrag/Kündigung liegt bei uns in naher Ferne:-)
 
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Hm versteh ich jetz nich ganz.
Der Vertrag läuft doch idR automatisch weiter, oder nich?
Wenn Du jetzt nich nen Vertrag "ab Monat x kostet es mehr" hast läuft der zu den alten Konditionen weiter.
Sollte es mehr kosten, isses in meinen Augen keine Vertragsverlängerung (ausser siehe oben).
 
Konditionen können sich halt auch mal ändern.
So gibt es auf der Homepage anscheinend gar keine 6mbit Verträge mehr.
Allerdings müsste der Kunde mit den neuen Konditionen auch einverstanden sein,sonst hat er Sonderkündigungsrecht.
Leider wird aus dem Thread gar nicht wirklich klar,woher die Information überhaupt stammt.

Ist es eine Tarifoption oder wurde schriftlich mitgeteilt.Oder stammt es aus einer bereits erstellten Rechnung?

Wer nicht alle zwei Jahre kündigt ist selbst Schuld und wird mit hohen Gebühren bestraft.

Schon klar,dass man aber Bestandskunden im Kundenaccount eine Tarifoption anbietet,welche nach den 24 Monaten 5 Euro teurer ist,als es bei anderen fortlaufenden Verträgen der Fall ist - finde ich trotzdem ziemlich dreist.
Warum soll ein Bestandskunde nach 24 Monaten 5 Euro mehr bezahlen als ein Neukunde nach 24 Monaten beim selben Tarif.
Das hat ja dann nichts mehr mit Neukunden Gewinnung zu tun.
 
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@hardstylerrw
Das meinte ich. Mit geänderten Bedingungen wäre es mMn halt keine Verlängerung, sondern ne Umstellung.

Warum soll ein Bestandskunde nach 24 Monaten 5 Euro mehr bezahlen als ein Neukunde nach 24 Monaten beim selben Tarif.
Das hat ja dann nichts mehr mit Neukunden Gewinnung zu tun.
Das hat sich mMn leider eingebürgert.
Gibt einige Tarife "in den ersten 12 Monaten 19,99 - danach 25,99" oder so ähnlich.
"Neukundengewinnung" gibt auch dem ein oder anderen Mitarbeiter mehr Provision...

Ich hab son ähnlichen Tarif - allerdings bin ich mehr oder weniger mit der Leistung zufrieden und kann monatlich kündigen.
Darum geb ich auch lieber 5€ mehr aus, als mich ggf 24 Monate an nen neuen Anbieter zu binden.
 
Da hast Du etwas falsch verstanden.
Ich meinte nicht den Preisunterschied zwischen den ersten 12 Monaten und den letzten 12 Monaten bei Neuverträgen,sondern mein oben genannten Fall als Tarifoption bei Bestandskunden.

Ist jetzt schon ne weile her
Aber im Kundenaccount stand die 100mbit Leitung als Wechseltarif für 34,99 Euro und nach 24 Monaten für 39,99 Euro
Zur gleichen Zeit gab es aber schon für Neukunden den 100mbit Tarif für 19,99 Euro in den ersten 12Monaten danach 34,99.
Warum soll ich als langer Bestandskunde bei einem neuen Tarifwechsel nach 24 Monaten 39,99 bezahlen,während der "Neukunde" ab den 24 Monaten nur 34,99 bezahlen muss.
Dass macht doch so gar keinen Sinn.
Nach 24 Monaten sind doch beide Bestandskunde
Außerdem war mir gleich klar,dass auch bei späteren Tarifangeboten nie die 39,99 eingeführt werden.
Das einführen von Supervectoring 2018 stand ja schon damals auf dem Plan.
Warum sollten dann die bis Dato kleineren Vectoring Verträge teurer werden,wenn die Werbetechnisch zu den Kabelnetzen ohnehin schon hinterherhinken.

Das meinte ich. Mit geänderten Bedingungen wäre es mMn halt keine Verlängerung, sondern ne Umstellung.

Das ist dann Defintionssache.
In der Regel wird dann ja die juristische Floskel des Widderrufs eingeträumt und wenn man sich nicht meldet,dass man sich mit den Neukonditionen automatisch einverstanden erklärt,wenn man sich nicht in der Zeit des widderrufs meldet.
Danach wird der Vertrag dann einfach ohne zutun verlängert.
Aber man kann das sicherlich auch als Umstellung sehen.
Aber es könnten sich ja auch Dinge verändern,die den Kunden so gar nicht tangieren.
Wenn zum Beispiel irgend welche gesetzlichen Vorlagen entsprochen werden müssen.
Dann würde ich eher von einer Vertragsanpassung reden.
 
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Da magst Du Recht haben.
Ich hab noch n uralt handy-vertrag - der wird einfach verlängert (is nimmer buchbar).
Das mit der "wenn sie nich wiedersprechen sind sie einverstanden Klausel" is mMn auch n Unding - aber O.K.
 
Verlängern kann man einen Vertrag nur wenn er ansonsten ausläuft, sagt die Logik. Habt ihr denn zeitlich befristete Verträge?
 
Nö,aber zeitlich befristete Konditionen,die ein quassi zur Kündigungsanfrage geradezu zwingen.
Danach wird der Verlängerung zugestimmt oder den Anbieterwechsel vollzogen.

Also alles eine Frage der Definition.

Schließlich hat "Dein unbefristeter" Vertrag ja nich permanent die gleichen Konditionen
Außerdem soll es auch schon vorgekommen sein,dass Teile des Vertrags während der Vertragslaufzeit nicht mehr angeboten werden.
Zum Beispiel unbegrenzter Onlinespeicher etc.
Also ist da auch nichts in "Stein" gemeißelt und bis auf alle "Ewigkeit unwiederrufbar.

Es gibt nämlich durchaus Altverträge, die vom Anbieter selbst gekündigt wurden,weil es wohl für den Anbieter nicht mehr tragbar war, sonstige Nachteile nach sich zog oder irgend welche Vertragsbestandteile nicht mehr angeboten werden konnten.
 
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