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Ich möchte eine Gehäuselüftung mit leichtem Überdruck realisieren, zwecks Staubschutz. Messergebnisse von HWLuxx legen nahe, dass ein Lüfter ca. 35% Leistung verliert, wenn er gegen einen Staubfilter arbeiten muss, und zwar relativ unabhängig von seinen Leistungsdaten. Bedeutet, dass zwei einsaugende Lüfter am Staubfilter ca. 125% der Leistung eines identischen, ausblasenden, ungefilterten Lüfters bringen. Dieses 2:1-Vehältnis passt wunderbar als leichte Überdruckkonfiguration. Funktioniert natürlich nur, solange alle drei Lüfter identisch sind.
Ich könnte beispielsweise in einem Define R5 eine Konfiguration aus 4x 140mm einsaugend (Front, Boden), 2x 140mm ausblasend (Heck, Deckel) realisieren. Das Gehäuse kommt mit zwei vorinstallierten Lüftern. Geringe Lautstärkenentwicklung ist definitiv recht weit oben auf meiner Prioritätsliste; glücklicherweise hat das Gehäuse eine rudimentäre Lüftersteuerung ab Werk. Nun habe ich folgende Optionen:
(1) Vier weitere identische Fractal Design Lüfter kaufen und einbauen. Kostenpunkt: 46€. Ist schon fast das halbe Gehäuse an Aufpreis.
(2) Die zwei mitgelieferten Lüfter rauswerfen, und dafür sechs günstige Lüfter besorgen - z.B. Arctic F14 Silent. Kostenpunkt: 33€. Ist zwar günstiger, aber schon irgendwie verschwenderisch, ne?
(3) Einen Fractal-Lüfter und drei Arctic-Lüfter kaufen und entsprechend passend anordnen. Kostenpunkt: 28€. Hierbei mache ich mir sorgen, dass die beiden Lüftertypen unterschiedlich laut sind und eventuell unterschiedliche Anlaufspannungen haben, die Lüftersteuerung aber nur alle Lüfter auf einmal regeln kann.
(4) Nur die halbe Konfiguration wählen: zwei einsaugend, ein ausblasend. Ich müsste nur einen Fractal-Lüfter für 11,50€ besorgen. Allerdings muss ich dann mit irgendwas die beiden großen Lüfterplätze im Gehäuseboden verschließen, denn da soll der Druck nicht hin. Außerdem ist die Konfiguration unter Umständen lauter als die mit sechs Lüftern. Schließlich kann das Gehäuse nur in drei Stufen regeln, und die Hardware soll ja auch die Luft bekommen die sie braucht, damit dort nicht unnötig die internen Lüfter aufdrehen.
Besagte Hardware würde sich im folgenden Rahmen bewegen: eine CPU mit weniger als 100W TDP (wobei das heutzutage ja nur noch begrenzt Aussagekraft hat) auf einem Preis/Leistungs-Mainboard, eine Grafikkarte mit maximal 2x 6pin PCIe oder 1x 8pin PCIe, zwei RAM-Riegel, eine dedizierte Soundkarte, und zwei SSDs. Die Komponenten sollen mit den Spezifikationen laufen, mit denen sie verkauft werden. Soll heißen, kein manuelles OC, aber die Grafikkarte zum Beispiel könnte ab Werk höher takten als normal.
Wie würdet ihr das einschätzen? Bring der Aufpreis für die Fractal-Lüfter in der Praxis auch was an Qualität? Tuns die Arctic-Teile genauso? Gibt es bessere Alternativen im Niedrigpreissegment? Mischen oder nicht mischen? Würdet ihr hier auf sechs oder auf drei Lüfter setzen, wenn euch Laufruhe wichtig wäre? Oder habt ihr vielleicht sogar noch eine Option 5 anzubieten?
Ich könnte beispielsweise in einem Define R5 eine Konfiguration aus 4x 140mm einsaugend (Front, Boden), 2x 140mm ausblasend (Heck, Deckel) realisieren. Das Gehäuse kommt mit zwei vorinstallierten Lüftern. Geringe Lautstärkenentwicklung ist definitiv recht weit oben auf meiner Prioritätsliste; glücklicherweise hat das Gehäuse eine rudimentäre Lüftersteuerung ab Werk. Nun habe ich folgende Optionen:
(1) Vier weitere identische Fractal Design Lüfter kaufen und einbauen. Kostenpunkt: 46€. Ist schon fast das halbe Gehäuse an Aufpreis.
(2) Die zwei mitgelieferten Lüfter rauswerfen, und dafür sechs günstige Lüfter besorgen - z.B. Arctic F14 Silent. Kostenpunkt: 33€. Ist zwar günstiger, aber schon irgendwie verschwenderisch, ne?
(3) Einen Fractal-Lüfter und drei Arctic-Lüfter kaufen und entsprechend passend anordnen. Kostenpunkt: 28€. Hierbei mache ich mir sorgen, dass die beiden Lüftertypen unterschiedlich laut sind und eventuell unterschiedliche Anlaufspannungen haben, die Lüftersteuerung aber nur alle Lüfter auf einmal regeln kann.
(4) Nur die halbe Konfiguration wählen: zwei einsaugend, ein ausblasend. Ich müsste nur einen Fractal-Lüfter für 11,50€ besorgen. Allerdings muss ich dann mit irgendwas die beiden großen Lüfterplätze im Gehäuseboden verschließen, denn da soll der Druck nicht hin. Außerdem ist die Konfiguration unter Umständen lauter als die mit sechs Lüftern. Schließlich kann das Gehäuse nur in drei Stufen regeln, und die Hardware soll ja auch die Luft bekommen die sie braucht, damit dort nicht unnötig die internen Lüfter aufdrehen.
Besagte Hardware würde sich im folgenden Rahmen bewegen: eine CPU mit weniger als 100W TDP (wobei das heutzutage ja nur noch begrenzt Aussagekraft hat) auf einem Preis/Leistungs-Mainboard, eine Grafikkarte mit maximal 2x 6pin PCIe oder 1x 8pin PCIe, zwei RAM-Riegel, eine dedizierte Soundkarte, und zwei SSDs. Die Komponenten sollen mit den Spezifikationen laufen, mit denen sie verkauft werden. Soll heißen, kein manuelles OC, aber die Grafikkarte zum Beispiel könnte ab Werk höher takten als normal.
Wie würdet ihr das einschätzen? Bring der Aufpreis für die Fractal-Lüfter in der Praxis auch was an Qualität? Tuns die Arctic-Teile genauso? Gibt es bessere Alternativen im Niedrigpreissegment? Mischen oder nicht mischen? Würdet ihr hier auf sechs oder auf drei Lüfter setzen, wenn euch Laufruhe wichtig wäre? Oder habt ihr vielleicht sogar noch eine Option 5 anzubieten?