Gehaltsanzeigen bei monster.de?

xLoud

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Hallo,

ich bin momentan auf der Suche nach einem Job in der IT-Branche.
Bei monster.de habe ich nun mehrere Einträge gefunden, wo anscheinend eine Gehaltsspanne angezeigt wird, z.B.:
monster.JPG

Heisst das, dass die jeweilige Firma in diesem Bereich zahlt oder sind das Hochrechnungen von monster.de (also, was so im Durchschnitt für diese Tätigkeit und Bundesland gezahlt wird?). Wäre gut zu wissen, da man ja bei einigen Stellen in der Bewerbung seine Gehaltsvorstellung angeben soll.
Weil das komische ist, dass die Anzeige der Gehaltsspanne nicht bei allen Jobs angezeigt wird.

Ich hoffe, dass jemand konkret weiss, was es damit auf sich hat.
 
IMO die Firma, also hier Vesterling bezahlt. Die Spanne wird sich wohl nach Erfahrung/Ausbildung und Können richten.
 
OK, Vesterling hat einige (teils interessante) Anzeigen geschaltet. Leider ist das ja nur ne Agentur, die für ihre Klienten Arbeitnehmer vermittelt. Drum frage ich mich, ob das der Klient vorgegeben hat oder ob monster.de/ Vesterling das von sich so eingegeben/ geschalten hat?
 
Ich denke das Monster selber keine Spannen angibt sondern nur den Marktplatz für die Jobanbieter stellt. Von daher von Vesterling und die werden ihre Zahlen von ihren Auftraggebern haben.
 
Hm OK, Danke.
Ich weiss nicht, ob einer darüber was weiß, aber sind solche Firmen, die Personalagenturen zwischenschalten, überhaupt seriös? Klar, kleinere Firmen haben wohl oft nicht das Fachpersonal bzw. die nötigen Ressourcen, um den Bewerbungsprozess durchzuführen. Aber ich möchte schon gerne gleich wissen, bei welchem Unternehmen ich mich bewerbe. Oder meint ihr, dass das nicht negativ ist, wenn der zukünftige Arbeitgeber einen "Mittelsmann" zur Rekrutierung seiner neuen AN zwischenschaltet?
Ergänzung ()

Weiss dazu echt keiner was? Oder ist das mittlerweile sehr verbreitet, MA über exterene Agenturen rekrutieren zu lassen?
 
xLoud schrieb:
Hm OK, Danke.
Ich weiss nicht, ob einer darüber was weiß, aber sind solche Firmen, die Personalagenturen zwischenschalten, überhaupt seriös?...

Warum sollte es unseriös einen Anbieter zu nehmen? Man erspart sich den Aufwand und jemand anderes kennt sich besser aus. Ob das verbreitet ist weiß ich nicht, aber es ist nicht ungewöhnlich.

Vielleicht hift das noch: http://www.vesterling.com/
 
Bin auch über einen Personaldienstleister zu meinen jetzigen Job gekommen.

Personaldienstleister ist der deutsche Begriff - zu englisch Head Hunter ... ok?

Die Firmen sparen sich die Bewerberauswahl und bezahlen den Personaldienstleister. Solange du nicht zahlen müsst, völlig seriös.
 
Ja, das Geschäftsmodell ist mir schon klar, aber ist halt immer doof, wenn man sich vorab nicht über die Firma, bei der man sich bewirbt, informieren kann. Was spricht denn dagegen anstatt Klienten einfach Firma XY (also den echten namen der Firma, bei der man sich bewirbt) in die Stellenausschreibung zu schreiben?
 
Dann ist der Effekt des Vermittlers ja verloren - viele Kanidaten würden sich ja dann direkt an das Unternehmen wenden.

Normalerweise hat man dann eh mindestens zwei Bewerbungsrunden. Eine beim Personalvermittler und eine beim Unternehmen selbst. Beim zweiten Gespräch darf man sich dann auf das Unternehmen vorbereiten.

Der Weg über die Personaldienstleister ist m.E. ein wenig dem Gleichstellungsgesetz geschuldet. Dieses macht es Firmen wirklich sehr schwer, Absagen zu erteilen. Aus meiner Sicht werden somit immer mehr Jobs über die Personaldienstleister vermittelt.
 
Das check ich jetzt net ganz bzgl. dem Gleichstellungsgesetz?
 
xLoud schrieb:
Das check ich jetzt net ganz bzgl. dem Gleichstellungsgesetz?

Die Personaler bei Firma XY weiß ob sie Frauen, Männer, Ausländer, Alte, Jungen Arbeitnehmer nehmen will. Ein Dienstleister kann vorab viel objektiver filtern nach Leistung und Qualifikation anstatt nach Aussehen und Geschlecht.
 
Was spricht denn dagegen anstatt Klienten einfach Firma XY (also den echten namen der Firma, bei der man sich bewirbt) in die Stellenausschreibung zu schreiben?
In deinem Fall entginge dem Personaldienstleister eine hohe 4-stellige Summe. (i.d.R. 3 Brutto-Monatsgehälter für erfolgreiche Vermittlung)
Die Vorauswahl wird vom Personaldienstleister getroffen - die Endauswahl bei der Firma selbst. Du erfährst in den ersten paar Minuten um welche Firma es denn eigentlich geht. :)
Oft genug werden auch noch psychologische Analysen durchgeführt bzw. musst du im Anschluss an das Gespräch einen online-Test machen.
 
Oh Mann, ist das heutzutage alles kompliziert. Reicht ja schon ein Bewerbungsgespräch direkt bei der Firma ... dann noch mit dem Personal-DL zu labern, halte ich echt für überflüssig ...
 
xLoud schrieb:
Oh Mann, ist das heutzutage alles kompliziert. Reicht ja schon ein Bewerbungsgespräch direkt bei der Firma ... dann noch mit dem Personal-DL zu labern, halte ich echt für überflüssig ...

Firmen > 20 Leute nutzen häufig Dienstleister. Ab einer gewissen Größe machen sie es dann aber wieder selbst...

Vermutlich wird der Trend zum Vermittler wieder abnehmen. Wir hatten auch mal grob getestet und ehrlich gesagt sah ich keinen Vorteil in der Vermittlung. Zumindest nicht, solange sich nicht MEINE Anforderungen beim Bewerber prüfen kann und nur so ein möchtergern-angepasste Allgemeintesterei macht.
 
In der IT-Branche sind diese "Headhunter" inzwischen Gang und Gebe.
Ich kam nach meiner Ausbildung über einen Headhunter zu meinen aktuellen Arbeitgeber und werde bald dank eines Headhunters zu einer neuen Firma wechseln.
Der Vorteil der Firmen liegt ja klar auf der Hand: es reicht eine abgespeckte Personalabteilung, da man sich nicht lange mit Bewerbersuche und -auswahl beschäftigen muss, sowie auch das bereits vorhandene Netzwerk dieser Headhunter nutzen kann. Denn diese mahen den ganzen Tag nichts anderes, als Bewerber zu suchen und potentiell nützliche Bewerber schon einmal in einer Kartei abzuspeichern.
Wonach suchst Du denn? Ich habe noch ein paar Anfragen von Headhuntern welche immer wieder fragen, ob ich Personen kenne, welche in einem bestimmten Bereich Arbeitsuchend sind. Kommt nunmal auf den Bereich an...

P.S.: das Gespräch mit dem Personaldienstleister kann auch durchaus für dich nützlich sein. Aufgrund der Prämie die diese erhalten, sind die Dienstleister natürlich auch froh darüber, wenn Du eine Anstellung findest. Dementsprechend wollen die dich nicht "testen", sondern _deine_ Interessen abklopfen und sehen, ob die Stelle denn zu dir passen würde.
Wenn dies der Fall ist, versorgen die dich mit sehr nützlichen Informationen über den Arbeitgeber und wie Du bei diesen im Gespräch punkten kannst (insofern der Headhunter auch ein guter ist - es gibt dort natürlich auch Graupen, die sich dann nicht mehr um dich scheren. Also auch dort ist Achtung geboten).
 
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