Du kannst die Gehaltsvorstellung auch weglassen, wenn dein Profil sie interessiert laden sie dich vermutlich dennoch ein. Trotzdem solltest Du dort dann wissen, was Du haben willst und auch was Du haben kannst.
Du kannst auch eine große Range angeben (z. B. 25 - 32 K) und dies dann eben verschiedenartig verargumentieren (Abhängig z. B. von: Nebenleistungen / Jobprofil / Zukunftschancen, d. h. Du sagst, für ein gutes Potential oder eine hochwertige Tätigkeit bist Du bereit, an deiner Untergrenze anzufangen). Da kann man viel machen. Bewusst muss Dir sein, wenn sie eine Zahl lesen gehen sie erst ein Mal davon aus, dass sie Dich für diese Zahl haben können. Bei zwei Zahlen nehmen sie dafür die kleinere. Wenn Du eine Range angibst, musst Du dann schon gut argumentieren. Deswegen würd ich davon ehr abraten, wenn Du nicht gerade in einem sehr gesuchten Bereich arbeitest...
Den Vorteil, den Du aus Nichtnennung daraus ziehen kannst, ist, dass Du zum Zeitpunkt zu dem das dann angesprochen wird bereits mehr über den Job und über das Unternehmen sowie das Anforderungsprofil weißt und ggf. eine bessere Einschätzung hast, was Du verlangen kannst. Das geht aber nur, wenn Du im Vorstellungsgespräch auch aktiv bist, auch nachfragst und Dir ein Bild vom Unternehmen und der Stelle machst, auf dessen Basis Du es dann bewerten kannst.
Wenn Du wirklich schon mehrere Projekte auf professioneller Basis umgesetzt hast, mach in der Bewerbung eine Projektliste, in welcher Du den jeweiligen Projektinhalt und Projektumfang angibst. Das kann auch ohne Namensnennung geschehen. Das kann viel helfen, gerade wenn keine offizielle 'Zertifizierung' hat, bei manchen zählt so was auch mehr als eine Zertifizierung.
Ich wünsch Dir viel Erfolg!
Viele Grüße
Winni