Geisterwolken in Panoramas

klamost

Lt. Junior Grade
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321
Hallo, 05.07.2010 10:13:23

Wenn ich Einzelbilder zu einem Panorama füge, so klappt das weitgehend ohne Probleme. Doch ein Problem bleibt dennoch zurück. Wenn ich mir später die Wolkenbilder aber ansehe, so muss ich feststellen, dass hier das "Fügen" nicht so gut gelungen ist.

Es bilden sich die berüchtigten Geisterwolken.

Was läuft hier falsch?

Was ist hier nicht richtig gehandhabt.

Wer weiß etwas?

Zusätzlich möchte ich sagen, dass die Bilder in absolut rascher Zeitfolge gemacht wurden! Also, dass die Aufnahme-Interwalle zeitlich zu lang sind und die Wolken somit beträchtlich weitergezogen sind, schließe ich aus. Auch liegt es nicht am Stitchprogramm.

Das sind nicht die Gründe!


Gruß Klaus
 
Vielleicht könntest du mal ein Beispielbild hochlden damit man das besser beurteilen kann.
 
Bilder davon wären nicht schlecht. Ich mache Panoramas mit Photoshop, einzigste Probleme die auftreten werden durch die Bilder selbst ausgelöst. Überschneiden die sich an den Rändern nicht gut genug (je nach Motiv verschieden), so baut Photoshop mist. Du kannst das ja selber testen, mache einfach ein Panorama mit 10 Fotos, die sich mehr als die Hälfte überschneiden. Dann probierst mit deinem Programm alle 10 Bilder und nur 5 Bilder (jedes 2.)
aus.

Manchmal treten auch Artefakte auf wenn das Ausgangsmaterial stark variierende Belichtungen aufweist, d.h. mit der Automatik bei einem Panorama z.B. 2-3 Bilder voll gegen die Sonne fotografiert und die restlichen Bilder sind schattig. Bei sowas empfiehlt es sich dann manuell einen Kompromiss einzustellen und alle Bilder mit derselben Belichtung fotografieren.

Prinzipiell kann man nie genug Bilder für ein Panorama haben. Lieber doppelt und dreifach fotografieren, den Rechner länger am Panorama rechnen lassen und dann über das Ergebnis freuen.
 
Hallo, 05.07.2010 11:07:36

Ich denke, dass es ein allgemeines Problem ist, denn ich habe solche Geisterwolken schon sehr häufig auch in anderen Panoramabildern wahrgenommen.

Meine Meinung ist, dass das Stitchprogramm - ganz gleich welches Sie benutzen - einfach zu wenig "harte Kanten" findet und deshalb in den schwammigen und rauchigen Wolken keine zuverlässigen Kontrollpunkte setzen kann.

Einen Fortschritt meines Problemes konnte ich immer dann finden, wenn ich bei bedeckten Himmel fotografierte. Da waren die Ergebnisse immer entschieden besser.

Gruß Klaus
 
Also wenn du erst schreibst, dass es nicht am Stitch-Programm liegt und jetzt sagst, dass das Stitch-Programm bei der automatischen Kontrollpunktsuche im Himmel / den Wolken nicht genügend Kontrollpunkte setzen kann, dann ist deine erste Aussage doch falsch.

Um das zu vermeiden, könntest du von Hand Kontrollpunkte auf den Wolken platzieren und das Panorama als Photoshop-Datei mit einer Ebene pro Bild erzeugen lassen und dann in Photoshop die Übergänge zwischen den Einzelbildern selber machen. Das ist zum Beispiel bei Wellen im Wasser, sich bewegenden Objekten (Personen, Fahrzeuge, usw.), Wolken, usw. sinnvoll.
 
@Kranky

Mit meinen Zeilen habe ich nur eine Mutmaßung meinerseits ausdrücken wollen. DASS ES WIRKLICH SO IST will ich nicht behaupten. Aber viel anderes bleibt einfach nicht mehr übrig!

Das man die Kontrollpunkte von Hand setzen kann ...., das weiß ich selbst und das ist auch nichts Neues für mich. Um exakte Kontrollpunkte zu setzen gehören aber harte Kanten her, bei weichen Konturen wie sie in Wolken herrschen ist das aber sehr schwierig.

Ich arbeite nicht mit Photoshop, erzählt mir niemand, das Photoshop beim Stitchen von Panoramas besser arbeitet als PTGui in seiner momentanen jetzigen Version.
 
MHaase schrieb:
Für weiter entfernte Dinge wie Wolken irrelevant.

@TO
Nutz doch PTGui oder Hugin. Weniger komfortabel gehts auch mit Photoshop. Das manuelle Setzen der Kontrollpunkte ist ja kein Problem und auch kein Aufwand.


/edit: Ok, die Frage hat sich hiermit erledigt :>
 
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