Geld in Gold anlegen?

@IcecreammaN
Also das Deflation droht ist ja mal ziemlich falsch.

Ich denke die Inflation des Euros wird, wenn jetzt nicht noch irgendwelche osteuropäischen, kränkelnden Staaten in die Eurozone aufegnommen werden sollten, weiterih hoch mit 3-5% bleiben. Eine Hyperinflation bleibt uns sicher erspart, da die EZB rechtzeitig gegensteuern wird wenn derartiges droht. Von daher muss man sich jetzt imo nicht in Panik in Sachkapital flüchten. Wir Deutschen sind stete Preiserhöungen und Reallohnverlust doch schon gewohnt - das was da noch auf uns zu kommt pack mer auch.
 
mir wurde gesagt, dass man ca 1/3 seines vermögens in gold anlegen sollte. was sich bei mir aber 1. nicht lohnt und 2. im moment nicht sehr ratsam wäre, da der goldpreis sehr hoch ist
 
ObServer88 schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.

Gibt da n schönes Zitat von Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal...

man sollte sich mal über das wirtschaftliche Geschehen informieren bevor man so etwas behauptet :king:

in Japan ist es schon so weit, die USA stehen kurz davor und die Euro Zone wird zum Sommer hin im schlimmsten Fall auch damit konfrontiert werden

Hier mal n Artikel dazu: http://www.ftd.de/boersen_maerkte/a...-Keine-Angst-vor-der-Geldschwemme/479060.html

Hier noch n schöner aktueller Artikel zum Thema: Anlage in Gold: http://www.focus.de/finanzen/boerse...se-der-matte-glanz-des-goldes_aid_375452.html

Edit: btw können wir in ca. 2-3 Jahren mit einer Inflation rechnen (lt. Experten zwischen 5-10%), aber nicht momentan bzw dieses Jahr!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt.)
Meiner Meinung nach sollte man bei Geldanlagen nicht nach dem Entweder - oder Prinzip verfahren, sondern diversifizieren. Ein wenig hiervon, ein wenig davon - so fährt man IMHO am besten. Sieht man ja auch schon an dem hier aufkommenden Streit Inflation vs. Deflation. Auch sonst kann man sich diverse Zukunftsszenarien ausmalen, von rosarot bis pechschwarz - in die Zukunft sehen kann jedoch keiner ( auch kein Experte - man kann da eh für jedes Szenario irgendeinen Experten zitieren der diese Meinung vertritt und die können schlecht alle gleichzeitig Recht behalten)

Also kauf ruhig 1 oder 2 Goldmünzen ( gewissermaßen zur Krisenabsicherung ), und Festverzinsliche Wertpapiere. wenn dann noch Geld übrig ist, vielleicht noch ein paar Aktien, bzw. da würde ich einen passiven Aktienfond vorziehen. Btw bei den Edelmetallen wäre auch Silber noch eine Überlegung wert. Grund, kann im Krisenfall als Währung eingesetzt werden (und eine Silbermünze ist im Zweifelsfall ein passenderer Gegenwert für ein Sack Kartoffeln ;) ). Gibt es keine Krise, sondern geht es stattdessen wieder aufwärts, wird Silber als Industriemetal nachgefragt ( wo es IMHO langfristig zu einer Verknappung führen wird - aber das ist halt spekulativ, wie so vieles im Bereich Geldanlage ;) )
 
MRM schrieb:
Komplettzitat entfernt. Bitte Regeln beachten.

sehe ich im Grunde auch so...eine Depot sollte diversifiziert aufgestellt sein um das Risiko breit zu fächern bzw zu minimieren!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sehr viele Denkansätze.

Denke ich werde das Geld wirklich lieber splitten. Nun stehen verschiedene Objekte zur Auswahl.
Öl (momentan billig), Gold (zur Zeit recht teuer), Platin (ebenso billig), Silber (keine Ahnung), Wertpapiere (möchte ich nicht).

Argh, die Entscheidung wurde nicht einfacher. ;)
 
Ich denke, 6000€ sind keine Summe, um eine langfristige Investition in Rohstoffe splitten zu müssen. Wenn du es richtig machst, senkst du zwar das Risiko, aber dein Hauptaugenmerk war ja nicht die Rendite, sondern das die Summe erhalten bleibt. Du hast höhere Transaktionskosten und musst mehr Einsatz beim Timing an den Tag legen. Wenn dich schon die winzige Inflation stört, dann musst du auch konsequent sein.

Sag nicht, dass irgendwas billig oder teuer ist, weil es vom 'gewohnten' Preis abweicht. Falls die Wirtschaftskrise noch heftiger ausfällt als erwartet, kann der Ölpreis immer noch überbewertet sein. Es gab schon einen Haufen Leute, die meinten, dass bei 50$ die Tatsohle erreicht wäre. Aktuell 40$ sind da wieder 20% Verlust.
 
@Odium:
Nix genaues weiß man nie...leider.

Für irgendetwas muss ich mich aber langsam entscheiden.
 
Das mit den Transaktionskosten ist denke ich aber eher bei Aktien ein Problem, weniger bei Edelmetallmünzen. Man sollte bei Gold halt nur die 1/10 Unzen meiden, da es bei diesen dann doch einen zu großen Aufpreis gibt. Eine Idee wenn man besonders sicher gehen will sind vielleicht die 10€ Silber Gedenkmünzen ( evtl auch die 100 € Goldmünzen ) - sollte die Währung den Bach runter gehen, behalten sie ihren Edelmetallwert, sollte die Währung stabil bleiben, aber der Edelmetallpreis in den Keller gehen, behalten sie wenigstens ihren Nominalwert ;) - und wenn man ganz viel Glück hat, entwickelt die ein oder andere auch einen gewissen Sammlerwert ...

Einziger Nachteil ist halt. man "zahlt" für 1/2 Unze Silber 10€, was deutlich über dem gegenwärtigen Edelmetallpreis liegt, andererseits kann man kaum von zahlen sprechen, da man lediglich 10€ ( Papiergeld ) in 10€ Silbergeld tauscht.

Edit: Öl ist so eine Sache ... einerseits bin ich davon Überzeugt, daß es langfristig teurer wird ( Peak Oil), andererseits ist der Preis stark Konjunkturabhängig und vor allem, man wird wohl kaum mal eben ein paar Barrel Rohöl bei sich zuhause lagern können, da sind Edelmetallmünzen schon praktischer ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Oldtimer kaufen, einmotten und in 10-15 Jahren wieder fit machen. Musste halt nur nach einem geeigneten Stellplatz Ausschau halten, der Werterhalt deiner Scheine ist aber praktisch sicher, höchstwahrscheinlich machst du auch noch Gewinn.

c
 
Die Idee mit dem Oldtimer finde ich wirklich mal einfallsreich. Koennte sogar klappen :D. Ich bin zwar kein Fachmann was die Wertsteigerung angeht, aber allgemein sinken werden die sicher nicht und wenn man jetzt einen Oldtimer kauft, der ist in 10-15 Jahren ja noch mal ein ganzes Stueck seltener.

Zum Stellplatz: Da wuerde ich einfach mal einen Landwirt fragen, der hat eventuell noch Platz in einer Scheune oder so.
 
Das sind berechtigte Einwände, aber es gibt ja immer Leute die sich damit auskennen und die man evt. um eine Beratung bitten kann. Etwas anderes macht bartio ja im Moment auch nicht. Einen 6k Oldtimer zu finden bleibt natürlich eine Schwierigkeit, aber ich halte es im Endeffekt für unsicherer, diesen Betrag in Edelmetall o.Ä. zu investieren. Aber es ist ja letztendlich auch nur eine Idee, eine sicher Anlage, die den Werterhalt völlig garantiert und sich dazu bereits mit "wenig" Kapital rentiert, gibt es wohl nicht.

Allerdings ist mir zu Ohren gekommen, dass sich Investitionen in die eigene Bildung irgendwann auszahlen. Zwar nicht in drei bis fünf Jahren, aber, bei guter Pflege und der nötigen Eigenitiative, im Laufe eines Lebens :P

c
 
ced2 schrieb:
Einen 6k Oldtimer zu finden bleibt natürlich eine Schwierigkeit,

Das ist noch untertrieben ;) - Entweder bekommst du für den Preis vielleicht einen gebrauchten Golf oder so ( der bestimmt nicht im Wert steigen wird ) oder wenn einen Oldtimer, dann in einem miserablen Zustand - wäre eventuell natürlich eine Augaben für einen begnadeten Bastler, der dann viel Arbeit reinstecken kann/möchte. Aber das muß man auch erst einmal können ;)

aber ich halte es im Endeffekt für unsicherer, diesen Betrag in Edelmetall o.Ä. zu investieren.
Also , das wage ich zu bezweiflen. Der Wert der Edelmetalle kann sinken ( bei fallender Nachfrage ) - aber das er auf Null geht, das wäre in der Menschheitsgeschichte einmalig - bei einem alten Auto kannst du, wenn du viel Pech hast, den Wert komplett verlieren, im schlimmsten Fall darfst du dann noch für die Entsorgung draufzahlen :eek:
 
Nun das hängt natürlich stark davon ab, in welches Auto man investiert; ein Golf ist da tatsächlich nicht die beste Wahl, aber selbst alte, "wertlose" Autos kann man beim Händler in Zahlung geben, haben damals noch 500 für einen Kadett bekommen, der jetzt inAfrika fährt :D.
Selbstverständlich ist es nicht das Ziel aus 6000 EUR 500 zu machen, jede Anlageform bietet jedoch dieses Risiko. Altpapier bspw. brachte vor einem Jahr noch Rekordpreise, jetzt kann man es nichteinmal mehr verschenken. Die Nachfrage nach Edelmetallen wird zwar wahrscheinlich nicht versiegen, aber Immobilien haben immer noch nicht ihren preislichen Tiefpunkt erreicht, obwohl jeder Mensch ein Dach über dem Kopf haben sollte. Ich warne nur vor dem allzu lockeren Umgang mit Investitionen. Und das samstagbends um 03:00Uhr... :D

Gute Nacht

c
 
Leute ich kann nur sagen: Kauft Aktien, jetzt!
Ich habe mir Stammaktien von den größten losern der Finanzkrise gekauft, hauptsächlich solche die im Finanzsektor angesiedelt sind. Irgendwann wird diese Krise vorbei gehen und jetzt ist die Zeit wo man aus einem Euro 200,- machen kann wenn man es richtig macht. Diese Krise wird vorbei gehen, und wenn nicht, und alle Banken und Finanzdienstleister gehen wirklich den Bach runter, dann wird die ganze westliche Welt mit unter gehen und dann haben wir alle miteinander ohnehin ein anderes Problem: Anarchie.
Das was gerade abläuft ist ein Jahrhundertereignis, so eine Chance bekommt man nur einmal im Leben - man sollte sich das nicht entgehen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
*Eine kurze Gedenkminute einlegend für Jemanden, der gerade sein Geld in hochspekulativen Finanzaktien versenkt hat.* :(

HRE, Commerzbank, WestLB, AIG usw. Lass uns in 1 Jahr oder in 2 Jahren hier zum heutigen Stichtag konkret Bilanz ziehen und die Rendite im Vergleich zur Goldanlage bestimmen! Also her mit den Aktiendaten und die Gegenwette läuft!
 
:lol:

du Scherzkeks... mein Depot hat in innerhalb von zwei Wochen eine Performance von +45% hinglegt ;)
Informier dich lieber mal zu AIG bevor du hier haltlose Beispiele nennst ;)

/edit
Nächstes Monat werde ich übrigens noch Freddie und Fannie nachkaufen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht hier um langfristige Entscheidungen, keine kurzfristigen Spekulationen.
 
@-eraz-

sorry, aber das kann ich mir jetzt nicht verkneifen...Performancegewinn hin oder her...du weißt schon das diese von dir genannten Firmen mehr als nur Pleite sind, oder? Zudem sind sie verstaatlicht worden, ein Todesurteil für jede Aktie...d.h. sie werden nie mehr eine Performance wie in der Vergangenheit hinlegen...du kannst ja gerne in dem Irrglauben weiter leben damit das große Geld zu machen, schließlich bis du der Investor...aber ich würde nicht darauf hoffen jemals ne Dividende, Geschweige denn einen "wirklichen" Gewinn zu erhalten bzw. damit zu erwirtschaften. Es sei denn du nimmst das mit was du bisher erwirtschaftet hast abzüglich unseres netten neuen Freundes, der Abschlagsteuer.

Für ne langfristige Anlage war das auf jeden Fall mal ein Griff ins Klo ;)
 
Zurück
Oben