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News Generative KI in Spielen: Ubisoft zeigt improvisierende NPCs

"improvisierende NPCs" kenne ich schon lange von der Arbeit 🙄 .
 
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Bright0001 schrieb:
Ehrlich gesagt wundert es mich seit jeher, dass man fĂŒr jedes Spiel neue Assets gestaltet; WofĂŒr? Brauch ich wirklich in jedem Spiel neu modellierte Steine, StrĂ€ucher, Böden, BĂ€ume, etc.? In meinen Augen reichlich verschwenderisch. :D
Derartige assets werden aus vorherigen Projekten ĂŒbernommen oder ggf. zugekauft, und dann in der FlĂ€che auch nicht von Hand, sondern prozedural platziert. Da sitzt niemand und platziert jeden Kieselstein. Mindestens wird da mit "Terrain-Pinseln" gearbeitet, die dann willkĂŒrlich Kieselsteine verteilen.

Was ich mit "Content Monkeys" meine ist "Parkplatz in Night City, ein paar NPCs einer Straßengang hinstellen, ein dekoratives Auto und einen Loot Container platzieren". Auf der World Map wird das als der 200. "Police Hustle" angezeigt. Und nach Abschluss der Story und erwĂ€hnenswerten Nebenhandlungen machen die Spieler fĂŒr die nĂ€chsten 100 Spielstunden nichts anderes, als diese Map Marker abzuklappern.
 
daVinci schrieb:
"improvisierende NPCs" kenne ich schon lange von der Arbeit 🙄 .
Dieser NPC hat fast den Kaffee ausgeprustet.

Kommentar der Woche schon am Montag.
 
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Das wĂ€re fĂŒr mich DER Gamechanger. Überall wird ununterbrochen von KI gelabert, aber im Gaming kommt davon abgesehen von Upscalers, nichts an. Immer noch dieselben vorgescripteten dĂ€mlichen NPCs wie vor 25 Jahren. Teilweise sogar schlechter. Singleplayer Spiele sind fĂŒr mich daher schon seit Jahren fast vollstĂ€ndig uninteressant geworden. Ich hab das alles schon mal gesehen und gespielt, es gibt nichts wirklich Neues, das selbe TastendrĂŒcken wie in zig Spielen davor, nur in etwas besserer Grafik.

Mit einer echten NPC KI könnten Singleplayer Kampagnen wieder richtig interessant werden. Die Heausforderung besteht natĂŒrlich vor allem darin, die KI dem Gameplay und der Kampagne entsprechend einzuschrĂ€nken. Aber ich freue mich drauf.
 
Stichwort "improvisierende NPC". In Star Citizen beispielsweise, dessen riesige open world von Unmengen an (bisher oft recht dummen) NPC bevölkert wird, konnte ich im letzten halben Jahr einige Fortschritte beobachten:

  • NPC die andere, im Kampf gefallene NPC heilen (im Spiel kann man fĂŒr eine gewisse Zeit nach dem Tod wieder geheilt werden)
  • NPC die fehlende Munition von toten Spielern oder gefallenen NPC looten
  • NPC die selbststĂ€ndig stĂ€rkere Waffen (MG auf Lafette z.B.) besetzen, wenn diese unbesetzt sind

Wohlgemerkt, nichts davon war gescriptet. Ich sehe das mit Interesse. Nicht nur, weil PvE damit fordernder wird, sondern vor allem, weil es in eine Zukunft weist, die auch hier im Artikel beschrieben wird.

In Star Citizen wartet die Community sehnsĂŒchtig auf vollwertige NPC Crewmitglieder fĂŒr das eigene Schiff, die man bei Bedarf anheuern kann, damit sie als Gunner einen Turret besetzen, sich als Engineer um Reparaturen kĂŒmmern, als Doktor Verletzte heilen (HoloDoc lĂ€sst grĂŒĂŸen!) oder als Lademeister beim Be- und Entladen von FrachtauftrĂ€gen per Traktorstrahl helfen.

Es gibt ganze Gameloops, die fĂŒr Soloplayer so ĂŒberhaupt erst möglich sind. Großkampfschiffe, die sonst nur innerhalb einer Orga geflogen werden können. Und spĂ€testens wenn Basenbau und Crafting eingefĂŒhrt werden, brauche ich als Spieler mitdenkende, improvisierende NPC, die meine Base im Nirgendwo mit aufbauen und dann natĂŒrlich auch mit Leben fĂŒllen. Spannende Zeiten...
 
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Beim Thema 'Sprachbefehle' wird mir ein bisschen schlecht.
Ich gehöre zu den 'alten SÀcken', die wirklich nicht gern mit einem Computer reden.

Zumal mir dann sofort einfÀllt, wie das in anderen Sprachen als englisch funktionieren soll.
 
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sverebom schrieb:
Und nach Abschluss der Story und erwĂ€hnenswerten Nebenhandlungen machen die Spieler fĂŒr die nĂ€chsten 100 Spielstunden nichts anderes, als diese Map Marker abzuklappern.
Eigentlich gibt es in CP 2077 kaum solche generischen Events. Selbst die NCPD-Marker haben i.d.R. deutlich mehr Gehalt, als Du ihnen zugestehst. Wenn man natĂŒrlich nur alles niederschießt und sich nicht die Bohne um das eigentliche Event kĂŒmmert...

Aber Environmental Story Telling funktioniert eben auch nur dann, wenn der Spieler sich die Story von der Umgebung erzÀhlen lÀsst.
 
Grestorn schrieb:
Aber Environmental Story Telling funktioniert eben auch nur dann, wenn der Spieler sich die Story von der Umgebung erzÀhlen lÀsst.
Und auch nur dann, wenn der Spieler nicht davon erschlagen wird.
Witcher 3 konnte das auch durchaus. Es gab das ein oder andere Mal zB unter einer Bruecke eine Kiste mit einem Questtrigger-Gegenstand, der nicht auf der Karte markiert war.
Das war natuerlich letztendlich irgendwas irrelevantes, aber oft mal interessant. Und ich glaube die ein oder andere groessere Quest konnte man "umgekehrt" ausloesen, indem man ein Questitem gefunden hat bevor es den Auftrag dazu gab.

Aber die Points of Interests (Die Fragezeichen die auftauchen wenn man ein Questboard besucht) waren einfach viel zu viele. Das waere alles halb so schlimm gewesen, wenn denn nicht auch Skillschreine dabei gewesen waeren.
Wuesste man, dass die Fragezeichen nur das zehnte Monsternest sind, oder die zwanzigste im Wasser schwimmende Kiste, dann haette ich die einfach weitestgehend ignorieren koennen. Aber potenzielle Skillpunkte kann ich nicht liegen lassen :D

Ich weiss, dass es diverse Mods dafuer gibt. Aber der Zug ist abgefahren. Ich muesste zuviel wiederholen, was mir bei einem primaer storybasierten Spiel wie Witcher 3 sehr schwerfaellt. Wieder bis Skellige spielen... Da sind nochmal viele Stunden noetig.
 
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Der grĂ¶ĂŸte Fortschritt wĂ€re einfach endlich mal wirklich realistische Gegner und Follower NPC AI. Wir haben 2025, Ray tracing Beleuchtung und 4K Grafik und Physik, aber die Gegner laufen immer noch gegen WĂ€nde und Kisten, "verstecken" sich hinter ner Vase, Follower rennen einfach ohne Verstand ins Gefecht...... DAS wĂ€re wirklich mal ein sinnvoller Einsatz
 
Die Ubisoft Aktie ist minus 80 Prozent seit Herausgabe. Denen geht der A. Auf Grundeis und sie versuchen die Aktie mit dem thema ki zu boosten. Technisch möglich wĂ€re schon lĂ€nger viel, das nĂŒtzt alles nichts wenn ubisoft in den meisten Spielen weiterhin die eigene Formel durchzieht. Die Spielmechanik ist bankrott und hier wird man auf lange Sicht nur Leute die Dialoge schreiben rauswerfen.
 
AbstaubBaer schrieb:
KI mĂŒsse nicht zwingend eingesetzt werden und wird grundsĂ€tzlich eher als „Opt-In“-Modell beschreiben.
AbstaubBaer schrieb:
Statt die Story zu planen und zu schreiben muss sie geplant und fĂŒr die KI beschreiben werden.
Das sollte wohl zweimal "beschrieben" heißen.
 
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seyfhor schrieb:
st rigendwie ein Teufelskreis. Wenn es denn dann mal gut ist, dann braucht man auch den Originalton nicht mehr in echt einsprechen.
KI ist schon soweit, daß Sprache gesprochen mit geschriebenem Text erweitert und durch KI ebenfalls gesprocheb wird. Selbst auf einem Kongreß erlebt. War ein Schulungsvideo, aufwendig produziert. Auf die Frage, was passiert, wenn man es punktuell spĂ€ter erweitern muß, muß dann der Sprecher wieder vor die Kamera? Antwort, nein die folgenden Szenen sind durch KI und vorgegeben Text audiovisuell erstellt, dazu auch multilingual mit gleicher Stimme des Sprechers. War krass, man merkte es nicht.
 
BobHB schrieb:
Gar keine Spiele mehr spielen?
Es gibt da draußen soviele Spiele da kann jeder von uns ein Leben lang spielen ohne auf ki generierte Sachen zu stoßen.... Wenn er will.... Und wenn es irgendwann soweit verbreitet ist dann gibt es sicher eine neu sparte wie aktuell viele die indi Spiele gefeiert werden dann gibt es eben indi Spiele die komplett auf ki verdichten..... Also was verhalten, Sprache menschliche GefĂŒhle usw angeht
 
Ubisoft gibt es noch? Dachte die wÀren schon lange geschlossen.

Was auch immer die zeigen, denke davon ist alles erfunden, aufgeblasen und vollkommen wertlos. SpĂ€testens wenn man die Spiele aus den letzten 10 Jahren kennt, weiß man eigentlich wie viel man denen noch "glauben" kann.

Die Gegner in Arc Raiders wurden auch ĂŒber KI vor-trainniert. Ist jetzt kein bahnbrechender Unterschied zu "normalen" Gegnern, spielt sich aber trotzdem gut. Da das allgemeine Performance-Problem noch immer nicht gelöst ist, mĂŒssen wir da wohl noch ein paar Jahre drauf warten.
 
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Abrexxes schrieb:
Man stelle sich aber so eine Solo Kampagne vor. Alle TrophĂ€en wĂ€ren Null wert, Highscore Listen eine Farce. Es wird also drauf ankommen wo man das wie einsetzt. Da es aber rein ums Geld geht wird man dsa im schlimmsten Fall ĂŒberall einsetzten. -.-
TrophÀen sind Null wert und Highscores ebenso.
Also ich spiele jedenfalls keine Spiele um meine quantifizierte Leistung mit Fremden zu vergleichen.

Ich spiele Spiele um Spass zu haben und davon hab ich auf jeden Fall mehr, wenn NPCs und Computergegner sich nicht immer und vorhersehbar und reproduzierbar gleich verhalten sondern dynamisch auf meine Stategie reagieren. Oben wurde bereits Gothic genannt und ja, wie die NPCs auf meine Waffen und meinen erreichten Titel reagiert haben war hochimmersiv und hat sich mir ins Hirn gebrannt. Dabei war das im Vergleich zu heutigen Möglichkeiten trivial.
Man stelle sich GTA vor, und je nachdem ob man ne Polizeiuniform, ne Skimaske, nen Bikini oder ne Warnweste trÀgt reagieren alle NPCs anders und entsprechend ihrer Rolle.

Die Vergleichbarkeit zwischen den Partien interessiert mich am wenigsten.
NatĂŒrlich bin ich nicht der Nabel der Welt also können sie fĂŒr dich gern eine Option einbauen, dass alle NPCs sich immer gleich verhalten. Da kannst du deine Scores dann mit denen vergleichen, die das auch interessiert.

Aber ernsthaft, was fĂŒr Scores vergleichst du eigentlich bei nem Witcher, Gothic, CP, Skyrim, Mass Effect, GTA, Just Cause, etc.?
Denn da wo die meisten NPCs vorkommen seh ich die grössten Möglichkeiten.
 
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Also sind die NPCs auf dem niveau von F.E.A.R aus 2005? Hört sich erstmals nicht so bahnbrechend an.
 
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Ich freue mich darauf und hoffe auf Ki Partner die ihren Namen auch verdient haben. Oder auch Gegner die sich stĂ€ndig anders verhalten und endlich auf den Spieler halbwegs realistisch reagieren. Ich sehe in der Nutzung von Ki gigantische Chancen fĂŒr gute Spielinhalte.
 
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