News Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken

wuselsurfer schrieb:
Und mal zu sagen: jawohl, wir haben Fehler gemacht und machen das zukünftig anders geht einem Politiker auch nicht über die Lippen.
Wir hatten durchaus schon solche Politiker die einfach mal klar gesagt haben wies aussieht und was und warum sie Dinge tun.... aber die wurden dann auch recht schnell wieder weg-gehatet wie dieser Typ dessen Name nicht genannt werden darf. :p
Avatoma schrieb:
In Deutschland steigt spürbar nur der Öffentliche Dienst (inkl. Pflege etc.).
Gebe ich dir Recht, den allgemeinen Eindruck habe ich auch. Wenn man sich allerdings die Zahlen anschaut dann sind die Ausgaben für den Öffi im EU Vergleich eher unterdurchschnittlich klick (Seite 22 ff) und die Sozialausgaben ebenfalls eher im Mittelfeld klick
"Anders als bisweilen behauptet sind die Staats- und Sozialausgaben hierzulande nicht besonders hoch – und zuletzt auch keineswegs stark gewachsen. Das zeigt eine Analyse des IMK. „Wer von einem ungebremst wachsenden Sozialstaat spricht oder davon, dass der Staat generell immer weiter aufgebläht werde, verbreitet eine Mär, die nicht durch Fakten gedeckt ist“, fasst IMK-Direktor Sebastian Dullien die Ergebnisse der Untersuchung zusammen."
Vielleicht ist doch nicht alles so schlecht wie es vielerorts kommuniziert wird....
 
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Avatoma schrieb:
der Bundeshaushalt ab 2029 keinen Platz für Investitionen mehr hat, weil alles für Soziales, Verteidigung und Zinsen
Das darfst du gern mal erklären, wie du von aktuell 31,2% (2024) in fünf Jahren auf annähernd 100% kommst. Besonders, wenn diese Quote seit 2009 nahezu konstant ist (2009:30,2%)? Wäre immerhin eine Verdreifachung, die man selbst aus den letzten ~70 Jahren nicht ablesen kann.
Avatoma schrieb:
wie die Liste von @Samurai76 mit Staaten mit 100% EE
Gibt genau zwei Reaktionen auf diese Liste:
1. Geil, schon 9 Länder mit 100%, die nächsten 10 auch fast dran, es funktioniert.
2. Niemals, nicht vergleichbar, keine Anpassung an Deutschland möglich. Genauso, wie hier WP einfach nicht funkionieren wollen.
Auch wenn es mindestens drei Forschungsinstute schon durchgerechnet haben mit dem Ergebnis, wie es gehen kann. Aber anstatt logisch mit Fakten zu argumentieren erwarte ich einfach nur das übliche Bla Bla, wie schon des öfteren.

PS: Auf solche Randthemen, die nur ganz knapp am Rande etwas mit dem Thread Thema zu tun haben, gebe ich keine Kommentare, wenn ich nichts weiter zum Thema beitragen kann.
 
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Avatoma schrieb:
Ausfallsicherheit gegenüber dem öffentlichen Stromnetz.
Ja! Hier nachzulesen, die statistische Ausfallzeit Strom ist mit dem Ausbau der EE seit 2006 gesunken. Also hilft der Ausbau EE bei der Verringerung der Ausfallzeit/Bürger.
Avatoma schrieb:
Es in private PV-Subventionen zu stecken ist kein guter Weg.
Aber in große Firmen mit Freiflächenanlagen? Die sollen ja weiter gefördert werden. Warum? Ach so, Firmen und Lobby, ich verstehe.
 
Man bräuchte gar keine Solarförderung bis zu einer gewissen KW- Leistung. Wenn die Zähler sich rückwärts drehen würden, dann wäre das die beste Ersparnis für kleine Anlagen.
Aber geht ja wieder nicht in DE, nur woanders. Mussten unbedingt digitale rein.

@Doenereater unter mir
Das mit dem Speicher schließt sich dabei nicht aus. Das ist auch klar, dass man auch was speichern will. Nur wenn das Akku voll ist, das sich dann noch der Zähler rückwärts laufen würde, wäre mega.
Ich habe schon mitbekommen, das es der Stromanbieter und die Energiewende Planer sowas nicht wollen aus vielen unterschiedlichen Gründen.
Es wäre bloß das i Tüpfelchen, wenn sowas gehen würde.
 
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Neronomicon schrieb:
Man bräuchte gar keine Solarförderung bis zu einer gewissen KW- Leistung. Wenn die Zähler sich rückwärts drehen würden, dann wäre das die beste Ersparnis für kleine Anlagen.
Der Netzbetreiber will verständlicherweise auch nicht, dass sich dein Zähler rückwärts dreht. Für dich als Verbraucher ist das natürlich super, aber der Netzbetreiber braucht und will deinen Strom nicht, wenn die Sonne scheint. Ziel für Privathaushalte sollte sein, dass sich der Zähler möglichst wenig vorwärts dreht - speziell wenn keine Sonne scheint :) Dazu muss man eben Anreize schaffen, dass Leute sich einen Speicher kaufen um Lastspitzen abzufangen. Ob mit Subventionen oder was auch immer steht auf einem anderen Blatt...
 
Doenereater schrieb:
Dazu muss man eben Anreize schaffen, dass Leute sich einen Speicher kaufen um Lastspitzen abzufangen.
Warum können diese Speicher nicht (auch) beim Netzbetreiber stehen? Der könnte dann tatsächlich mit deinem Überschuss wirtschaften. Wäre das nicht toll? Dann hätten nämlich alle Stromkunden was davon. Und alle Speicher die wir dazu bräuchten stecken quasi schon in der Genehmigungsphase fest, völlig Subventionsfrei von privaten Investoren initiiert. Reiche will das aber nicht, die grasen den geplanten Gaskraftwerken das Gras so kurz ab, das sie überflüssig wären.
Langsam hab ich das Gefühl, die Netzbetreiber haben einfach keine Lust.
 
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ghecko schrieb:
Warum können diese Speicher nicht (auch) beim Energielieferant stehen? Der könnte dann tatsächlich mit deinem Überschuss wirtschaften. Wäre das nicht toll?
Weil das in der Größen Ordnung nicht machbar ist.
 
ghecko schrieb:
@JoinRise Woher kommt dieser Unsinn?
Zeig mir bitte den Speicher der diese Mengen Speichern kann und ins Netzt wieder abgibt.
Meines Wissenstand nach gibt es den nicht, ich lasse mich gerne eines Besseren Belehren.
Das mit dem Unsinn lasse ich mal so stehen ;)
 
ghecko schrieb:
Warum können diese Speicher nicht (auch) beim Netzbetreiber stehen?
Wei lein Netzbetreiber, soweit mir bekannt, keine eigenen Kraftwerke betreiben darf. Er muss zwar die Kapazitäten vorhalten, aber nicht selbst.
ghecko schrieb:
Der könnte dann tatsächlich mit deinem Überschuss wirtschaften
Das könnte ich aber genauso gut für mich, für die eigene Tasche. Nur darf aktuell ein Speicher einer PV Anlage nicht aus dem Netz beladen werden, sonst kauft man billigen Netzstrom und kann ihn dann später wieder teuer als EEG geförderten Strom verkaufen. So war die Begründung für die Regeln glaube ich.
JoinRise schrieb:
Zeig mir bitte den Speicher
Hier: 600 MW Leistung und 1.600 MWh Speicherkapazität. Natürlich kaskadierbar und auf individuelle vor-Ort Situationen anpassbar von der Leistung und der Kapazität. Aber Grenzen nach oben gibt es da nicht. Alles eine Frage von was brauche ich und was möchte ich bezahlen.
 
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JoinRise schrieb:
Zeig mir bitte den Speicher der diese Mengen Speichern kann und ins Netzt wieder abgibt.
https://www.innovationnewsnetwork.c...ergy-storage-system-launched-in-the-uk/30665/
Da. Kannst du in jeder Größe kaufen, die du möchtest. 24h Solarstrom aus Solarparks mit solchen Batterien kostet zwischen 7 und 12 cent:
Screenshot 2026-03-11 at 13-04-44 Study Levelized Cost of Electricity- Renewable Energy Techno...png

https://www.ise.fraunhofer.de/conte...Electricity_Renewable_Energy_Technologies.pdf

Und wenn PV zu wenig liefert, können die Batterien mit sämtlichen anderen am Netz angeschlossen Energiequellen geladen werden. Wind zum Beispiel. Die stehen also nicht nur rum wenn ein paar tage die Sonne nicht scheint.
Das Netz stabilisieren können die auch, sogar solche abgefahrenen Sachen wie ganze Kraftwerke mit Schwungmassen simulieren, die damit gänzlich vom Netz genommen werden können. Nennt sich Grid-Forming inverter.

Solar, Wind und solche Batteriespeicher lassen sich kosteneffizient in wenigen Monaten aus dem Boden stampfen. Sie erzeugen Energie zu einem Preis, bei denen kein konventionelles Kraftwerk wirtschaftlich mithalten kann. Sie haben das Potential, europaweit ohne Probleme 99% der Primärenergie bereit zu stellen. Wir bräuchten dann nur noch für die Übergangszeit Reservekraftwerke (Gas, die 1%), bis wir genügend Langzeitspeicher haben.
Das alles ist mit den Mitteln die wir jetzt haben umsetzbar und wirtschaftlich gesehen das günstigste, was wir machen können. ES IST SOGAR GÜNSTIGER, ALS ALLES SO ZU LASSEN WIE ES IST.
Von den Folgen des Klimawandels die wir damit ggf abwenden können ganz abgesehen.
Jedes Jahr verschwinden 80 Milliarden auf nimmer wiedersehen aus Deutschland, um fossile Energieträger zu importieren. Was man mit dem Geld alles anstellen könnte...
Samurai76 schrieb:
Weil ein Netzbetreiber, soweit mir bekannt, keine eigenen Kraftwerke betreiben darf.
Samurai76 schrieb:
Das könnte ich aber genauso gut für mich, für die eigene Tasche. Nur darf aktuell ein Speicher einer PV Anlage nicht aus dem Netz beladen werden, sonst kauft man billigen Netzstrom und kann ihn dann später wieder teuer als EEG geförderten Strom verkaufen.
Wie ich schon sagte, das sind keine technischen Hürden, das ist politisch so gewollt. Wäre man an einer Energiewende interessiert, würde man solche Gesetzesänderungen angehen. Stattdessen werden die Pläne anderer Lobbyisten umgesetzt, die scheinbar durch die Energiewende ihr Geschäftsmodell bedroht sehen.
 
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ghecko schrieb:
Warum können diese Speicher nicht (auch) beim Netzbetreiber stehen?
Da bin ich schon bei dir - soweit ich weiß werden solche Speicher auch schon (in D) gebaut, aber wo die Förderungen und Gewinne am Schluss landen, wissen wir alle. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in naher Zukunft ein Verbraucher in Form von günstigeren Energiepreisen davon profitieren wird. Ich persönlich bin der Meinung, dass man mit kleineren dedizierten Lösungen im Privathaushalt vielleicht auch ein wenig Bewusstsein für den Umgang mit elektrischer Energie formen könnte. Wenn sich solche kleineren Anlagen dann aufgrund von niedrigen Anschaffungskosten schnell amortisieren, dann ist das doch eine schöne Sache und die Ersparnisse damit landen direkt in der Hosentasche vom Verbraucher, nicht bei Aktionären oder großen Investoren, wo das Geld dann irgendwo im Ausland verpufft oder sich auf Konten vermehrt ohne zum Wirschtschaftskreislauf beizutragen.
 
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Samurai76 schrieb:
Hier: 600 MW Leistung und 1.600 MWh Speicherkapazität.
Danke dafür das Projekt hatte ich zwar auf dem Schirm aber nicht die Ausmaße dafür.


@ghecko Auch dir Danke für die ganzen Informationen, mir ging es aber hier eher um das Technisch mögliche, trotzdem schön zu sehen das dass ganze Technisch und auch Finanziell möglich ist.
Hier hatte ich mal die gute alte KI/AI gefragt und diese zeigte mir das es solche Projekte auch in Deutschland gibt wohl noch nicht in der Größen Ordnung aber die Richtung ist die Richtige Klick
Ich bin gespannt was die nächsten Jahre bringen.
 
JoinRise schrieb:
es solche Projekte auch in Deutschland gibt
Ja, nur leider ohne Plan. Denn die Speicherbetreiber schauen sich nicht die Netzsituation an, wo es aus praktischen Gründen sinnvoll wäre. Nein, die bauen dprt, wo es am schnellsten genehmigt wird und wo man am meisten Geld verdienen kann. Es fehlt dort an Anreizen, die Speicher Netzdienlich einzusetzen. Und nicht nur auf den eigenen Geldbeutel zu schauen, aber das gibt die Tarfi~ und Netzstruktur aktuell leider nicht her. Und das die Netzbetreiber keine Ahnung haben, wie die Ströme/Leistungen in der Praxis in ihren Netzen aussehen hilft leider auch nicht. Das wissen diese schon seid 20 Jahren, dass die Leistungsmessung an Netzknoten für die Wende erforderlich sind. Wieviele Netzsegmente (im Verteilnetz!) können so live ausgelesen werden? Ich weiß es nicht, aber es sind zu wenig.
 
Doenereater schrieb:
aber wo die Förderungen und Gewinne am Schluss landen, wissen wir alle.
Diese Speicher werden nicht gefördert. Private Investoren wollen die ans Netz bringen, weil sich damit Geld verdienen lässt. Aus meiner Sicht gehört das gefördert oder zumindest gesetzlich begünstigt, das Netzbetreiber selbst solche Energiespeicher installieren. Denn dann kann man das auch im Volkswirtschaftlichen Sinne nach Bedarf steuern und nicht nur über den Strompreis an der Börse.
Doenereater schrieb:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass in naher Zukunft ein Verbraucher in Form von günstigeren Energiepreisen davon profitieren wird.
Die Batteriespeicher sind der Schlüssel um den hohen Anteil an Redispatchen, die das Anschalten von Gaskraftwerken, das Hochfahren von Kohlekraftwerken und das Abschalten von erneuerbaren hervorrufen, stark zu reduzieren. Das können nicht extern steuerbare Heimspeicher nicht leisten. Hier drin liegt aber der Schlüssel, um die Stromkosten zu senken, denn nach dem Merit Order Prinzip richtet sich der Strompreis nach der teuersten Kraftwerk. Und das ist im Falle eines Redispatches Gas. Darum korreliert unser Strompreis nach wie vor fast 1-1 mit den Gaspreisen.
Batteriespeicher -> Höherer Anteil Erneuerbare im Netz, deutlich reduzierter Anteil an fossilen Energieträgern -> Niedriger Strompreis. Und zwar für alle. Hausbesitzer. Mieter. Industrie.
Nicht nur für die Eigenheimbesitzer, die sich Solaranlage und Batteriespeicher installieren können.
Doenereater schrieb:
und die Ersparnisse damit landen direkt in der Hosentasche vom Verbraucher, nicht bei Aktionären oder großen Investoren, wo das Geld dann irgendwo im Ausland verpufft oder sich auf Konten vermehrt ohne zum Wirschtschaftskreislauf beizutragen.
Wie gesagt, davon profitieren ausschließlich die, die ein Eigenheim haben und sich Investitionen leisten können. Das ist ungerecht, fördert Ungleichheit und spaltet die Gesellschaft. Bei diesem Thema ist sie ohnehin sehr gespalten.
Privatwirtschaftliche Gewinne hin oder her, wir brauchen die Batteriespeicher im Netz und nicht nur daheim. Wenn die Energieversorger/Netzbetreiber sie nicht betreiben, dann machen es eben andere. Schon allein weil es sich finanziell lohnt.


Ich installiere dieses Jahr 6 Solaranlagen nebenher, bei Freunden, Bekannten und Familenangehörigen.
Die haben dann niedrigere Stromkosten.
Ich wohne zur Miete und hab davon rein gar nichts. Ab und zu kann ich immerhin mein Auto an der ein oder anderen Anlage Laden, das wars.
Bis ich ein Eigenheim hab, bringt mir die Energiewende persönlich nicht viel.
Und das ist ein Problem. Denn wir müssen das umsetzen, so schnell wie möglich. Politisch bewegt sich aber nur etwas, wenn diesbezüglich die Bürger einer Meinung sind. Und wenn die meisten davon keinen eigenen Nutzen spüren, warum sollten sie dann dafür sein?
 
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ghecko schrieb:
Das können nicht extern steuerbare Heimspeicher nicht leisten.
Da bin ich anderer Meinung. Ob jetzt eine große Anlage mit 100 MWh Kapazität (die nebenbei technisch auch aus vielen kleinen zusammengeschaltenen besteht) den Bedarf bei Sonnen- oder Windflaute abpuffert oder 50.000 kleine mit 2 kWh macht keinen großen Unterschied.

ghecko schrieb:
Wie gesagt, davon profitieren ausschließlich die, die ein Eigenheim haben und sich Investitionen leisten können.
Und das möchte ich so auch nicht unterschreiben. Balkonkraftwerke mit < 2kWp inkl. ~2 - 4 kWh Speicher können auch für viele Mieter den Energiebedarf größtenteils decken. Meines Wissens hat sich bei den Regelungen für Mieter zum Anbau von Balkonkraftwerken auch viel getan, was auch ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Nichtsdestotrotz sind wir uns denke ich alle einig, dass der Schlüssel zu Energiewende mittlerweile nicht mehr die reine erneuerbare Produktion darstellt, sondern die Speicherung und intelligente Nutzung/Einspeisung. Da sind wir dann auch wieder beim Thema vom Hauptartikel :)
 
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Doenereater schrieb:
Ob jetzt eine große Anlage mit 100 MWh Kapazität (die nebenbei technisch auch aus vielen kleinen zusammengeschaltenen besteht) den Bedarf bei Sonnen- oder Windflaute abpuffert oder 50.000 kleine mit 2 kWh macht keinen großen Unterschied.
Ja dann müssen sie aber kommen, die Smartmeter. Und die Netzbetreiber müssten Steuerungstechnisch Vollzugriff auf die Anlage bekommen, dann lässt sich das umsetzen.
Ich denke allerdings nicht dass du irgendjemand dazu begeistern kannst, ohne entsprechende Vergütung (Subventionen) die Steuerhoheit über seinen eigenen privaten Energiespeicher abzugeben. §14a EnWG und §9 EEG reichen diesbezüglich definitiv nicht aus. Zumal es mitunter schwierig ist. bestehende Anlagen dafür nachzurüsten.
Doenereater schrieb:
Meines Wissens hat sich bei den Regelungen für Mieter zum Anbau von Balkonkraftwerken auch viel getan, was auch ein Schritt in die richtige Richtung ist.
Ich wohne in einer DG-Wohnung, ohne Balkon, mein Vermieter will nicht das ich irgendwas auf dem Dach selbst veränder.
Die günstige Regulierung währte übrigens nur kurz, mittlerweile sind die Auflagen seitens des VDE so groß, das es für Mieter wieder schwierig ist, so ein Ding überhaupt durch zu bekommen, ohne das Wohlwollen des Vermieters. Und wir alle wissen wie das ausgeht.
 
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ghecko schrieb:
Ja dann müssen sie aber kommen, die Smartmeter.
Für was brauch ich bei einem Tüdler mit ~ 2 kWp ein Smartmeter um den wegzuschalten. Im Idealfall ladet der zu den Peak-Zeiten seinen Speicher und speist nicht ins Netz. Aber genau das passiert ja jetzt vermehrt eh von alleine, weil keiner Bock hat seine Energie für 8 ct pro kWh einzuspeisen. Eine > 30 kWp PV-Anlage ohne Speicher müsste schaltbar sein, weil der eben zu negativen Strompreisen am Spotmarkt fleißig reinbuttert und am Ende dafür Geld sehen will - womöglich sogar noch zu Konditionen von XX ct/kWh.

ghecko schrieb:
mein Vermieter will nicht
Das ist natürlich ärgerlich und auch echt bedauerlich. Aber andererseits versteh ich auch, dass ein Vermieter erstmal keinen Bock hat, dass jemand an seinem Dach rumbastelt und Löcher in die Außenwände bohrt. Meist rentiert sich der Spaß ja nicht wenn es eine Firma macht und dann steht auch noch in den Sternen was mit der Anlage passiert, wenn man auszieht oder schlimmstenfalls gekündigt wird.

Mal sehen wo die Reise hingeht. Aber ich unterschreib auf alle Fälle deine Ansichten und befürworte auch einen Flächendeckenden niedrigen Energiepreis für Privathaushalte und Industrie (egal ob jetzt aus großen oder kleinen Speichern), jedoch befürchte ich irgendwie, dass dieser am Schluss nicht bei uns ankommt :(
 
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