News Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken

@Samurai76

Es gibt keine Diskussion und du lieferst auch keine Fakten. Wenn man dann das Zeug, was du ab und an einwirfst betrachtet (z. B. die Liste der EE-Staaten), dann fällt das auseinander und du gehst nicht darauf ein.

Wenn du das für eine Diskussion hältst, nur zu. Es gibt gute Gründe warum ich hier für Leute wie dich keine Quellen verlinke. Es ist schlicht nicht meine Aufgabe kostenfrei Irrläufer aufzuschlauen.
 
snickii schrieb:
In China ist das aber auch viel einfacher. Wenn dort gesagt wird das Sie es so machen, dann machen Sie es auch. In Deutschland müssen solche Entscheidungen erst über 50 Tische [..] Das ist eben einer der wenigen Vorteile wenn man keine Demokratie hat.
Gerade die Energiewende zeigt, dass unsere "über 50 Tische" nicht das zentrale Problem sind immerhin hat man sich sehr früh an "die Überquerung der 50 Tische gemacht", sondern eher Lobbys, die ihre Interessen durchsetzen wollen, um sich nicht dem Wandel zu stellen.
hier würde jetzt dieses Frauentausch "Halt Stopp! Es bleibt alles so wie es ist"-Meme bestens rein passen... aber ich bin gerade zu faul und unwillig es zu suchen... stellt es euch also vor...

Denn das Thema Energiewende ist bereits vor so langer Zeit auf die Reise über die 50 Tische geschickt worden, dass Deutschland eine der ersten / die erste Industrienation überhaupt war, die sich damit auseinander setzte! Man sah sogar Chancen darin Vorreiter zu sein, den Wandel einzuleiten, da man aus dem dazu gehörigen Wissen und den Erfahrungen Produkte generieren könnte und zu Geld machen kann.
Es musste nur noch umgesetzt werden, wobei man gerne einzelne Details, z.B. der Vergütung, anpassen darf oder gar muss, diese Details aber keinen echten Einfluss auf die Transformation haben...
Und kaum dass die 50 Tische erledigt waren, wurde schon wird wieder alles umgeworfen, im Interesse der Atom-, Gas- und Kohlelobby, wobei nach 2011 (Fukushima) das noch mal angepasst wurde. Dieser Umschwenken ist es, was das ganze verzögerte.
Nachdem das ganze erneut auf Kurs gebracht wurde, taucht die Reiche schon wieder auf (die war ja schon damals im Team Altmeier und "half zuvor kräftig mit"), und hält wieder alles auf, verzögert einzig im Interesse der Gas Lobby erneut um viele Jahre...

DAS ist eben der Nachteil, wenn lobbygesteuerte Politik demokratische Prozesse pervertiert, während Demokratie (sogar hier bei uns) hingegen rechtzeitig Dinge umsetzen kann, wenn die dazugehörigen Themen frühzeitig erkannt werden
 
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Avatoma schrieb:
Und dann geht deine Grafik auch nur bis 2019, blendet also die für die Betrachtung hier relevanten Zeiträume aus.
Nee, ich hab nur auf die schnelle keine weiterführende Grafik gefunden.
Aber wenn Du eine hast: her damit.
 
Avatoma schrieb:
Es gibt keine Diskussion
Da stimmen wir wohl mal überein.
Avatoma schrieb:
du lieferst auch keine Fakten.
Interessante Wahrnehmung, aber danke gleichfalls.
Was ich verstanden habe: Du lebst in einer guten Situation und hast die PV Förderung für die nächsten 15 oder mehr Jahre im Sack. Und gönnst sie anderen, die evtl sogar weniger verdienen, nicht mehr (Edit: Weil die Konzerne über Gewerkschaftstolerierung schon genug für die Gesellschaft machen?). Und obwohl die kommende Streichung genau auf die kleinsten der PV Betreiber zielt. Auch, wenn du dich bislang kaum zu dem eigentlich Thema geäussert hast. Geschweige denn Belege.
 
Hutzear schrieb:
Da wären wir wieder bei Malthus(Die Welt geht unter).
ich glaube eher du hast ein Wahrnehmungsproblem. Oder wieso kommst du von "die Menschheit und einige Tier und Pflanzenarten haben ein existentielles Problem" auf "die Welt geht unter"?
 
@Samurai76

Es steht dir frei nochmal meine Kommentare nachzulesen und bei den offensichtlich vorhandenen Verständnisschwierigkeiten nachzufragen.

Ich habe mich mehrfach in diesem Thread zu der News, die dieser Thread behandelt, klar geäußert. Und auch warum.
 
Avatoma schrieb:
Es steht dir frei nochmal meine Kommentare nachzulesen
Danke für den Hinweis, hab ich. Hat meine Meinung nur verstärkt.

B2t: Ich halte die geplante Streichung für nicht sinnvoll, weil
a.) damit nur ein geringer Anteil an Geld gespart werden kann, nur neue Kleinanlagen betroffen, Zubau großer Freiflächenanlagen liegt über Dachflächen.
b.) damit der weitere Ausbau gebremst wird, der für die Energiewende weiterhin benötigt wird, da z.B. P2Gas auf verlässliche und große Überproduktion angewiesen ist, damit dieser Markt überhaupt erst entstehen kann.

M.M.n. wäre es viel Zielführender, die Einspeisevergütung zukünftig flexibel(er) an die Netz~/Lastsituation anpasst. Denn es fehlen für fast alle Verbraucher die Anreize, sich flexibler zu verhalten. Und PV Großbetreibern war und ist es aktuell egal, wie das Netz vor Ort energetisch aussieht. Ein Preisanreiz würde auch dort die Notwendigkeit zur Flexibilisierung der Erzeugung setzen. Welches große PV Feld besitzt aktuell eine Batterie, um in Spitzenzeiten zu liefern, wenn der Preis hoch ist? Der Eigenheimbesitzer hat zumindest den Preisanreiz seines eigenen Verbrauchs, um Geld zu sparen. Deswegen gibt es doch die Heimspeicher.
 
Samurai76 schrieb:
Danke für den Hinweis, hab ich. Hat meine Meinung nur verstärkt.

Erneut außerordentlich Fakten basiert, was du dir ja sehr auf die Fahne schreibst.



Die meisten Verbraucher können praktisch gar nicht flexibel Strom konsumieren, sondern sind auf gewisse Korridore festgelegt. Sei es praktischer Natur oder aus Regulatorik oder anderen externen Zwängen.
 
Avatoma schrieb:
Erneut außerordentlich Fakten basiert
Auf das Zitat von mir folgend deiner Aussage, die "Fakten", die du lieferst, ja, Faktenbasiert. Mit Quellenangabe.
Avatoma schrieb:
Sei es praktischer Natur (...) oder anderen externen Zwängen.
Auf die technischen und externen Gründe, die gegen Batterienutzung sprechen, bin ich gespannt. Da man inzwischen an den Anträgen zu gewerblichen Batteriespeichern sieht, kann man bei flexiblen Stromtarifen damit Geld verdienen. Technische Gründe sind mir nicht bekannt, zumindest keine, die lösbar wären. Bleiben noch
Avatoma schrieb:
übrig, die man ja Ändern kann, siehe Streichung der Solarförderung. Technische Gründe, weswegen das so reguliert sein muss, sind mir auch da nicht bekannt.

Ich bin gespannt.
 
Versicherungen greifen in der Regel nicht, wenn Waschmaschine oder Spülmaschine laufen während man nicht anwesend ist. Autos können nicht geladen werden, wenn man (wie der Großteil tagsüber) auf der Arbeit ist. Richtig große Speicher, die auch Multi-Split-Klimaanlagen die ganze Nacht über betreiben können, sind wiederum recht teuer und damit für viele nicht bezahlbar. Wer zur Miete wohnt, der hat sowieso kaum Zugriff auf irgendeinen Teil der E-Wende, weil Vermieter weder dazu verpflichtet sind Dinge bereitzustellen, noch die Kosten vernünftig an die Mieter weitergeben dürfen.


Ah. Quellenangabe. Ja, okay. Quelle für alles was ich bisher gesagt habe: www.google.de rofl
 
Avatoma schrieb:
Wer zur Miete wohnt, der hat sowieso kaum Zugriff auf irgendeinen Teil der E-Wende, weil Vermieter weder dazu verpflichtet sind Dinge bereitzustellen

Aber man kann sich ein Balkonkraftwerk holen und montieren, und der Vermieter kann das nicht verbieten. Aber es ist besser vorher zu fragen und abchecken ob das Balkongeländer das auch aushält^^.
 
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@wuselsurfer

Hast du dir mittlerweile von jemandem erfolgreich erklären lassen, welche Unterschiede es zwischen wertschöpfenden Arbeitsplätzen gibt und der Gesamtzahl der arbeitstätigen Menschen in Deutschland? Ansonsten hast du den Link zu Google ja bereits erfolgreich gefunden.
 
@Avatoma

Da mall eine neutrale Frage, was sind den für dich zum Beispiel keine wertschöpfenden Arbeitsplätze, würde mich mal interessieren.
 
@Ezechiel

Alles, was Geld kostet, aber kein Geld (gesamtwirtschaftlich) einbringt. Beispielsweise ein großer Teil der Pflege und nahezu der gesamte ÖD (Beamte + Angestellte) an sich.

Das macht diese Arbeitsplätze nicht unwichtig, allerdings müssen diese bezahlt werden. Und das geht eben nur über Wertschöpfung.


Und damit wir uns auch weiterhin Sachen leisten können, die wirklich wichtig sind, finde ich es eben gut und sinnvoll, wenn wir Subventionen zusammenstreichen, die nicht (so) wichtig sind.
 
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@Ezechiel
Vermutlich bezieht er sich hier auf die klassische Industrie, denn im Handwerk oder im Dienstleistungssektor ist die Zahl der Beschäftigten stagnierend bis ansteigend, wobei der Fachkräftemangel teilw. dafür verantwortlich ist das die Zahlen nicht stärker steigen.
Dieser Struckturwandel hin zum DL-Sektor und zu zukunftsorientierten Bereichen ist jetzt aber für ein Land wie Deutschland nicht gerade unüblich. Ja, gerade wir hatten eine extrem ausgeprägte Industrielandschaft. Aber das diese Entwicklung oft als der Niedergang der deutschen Wirtschaft hingestellt wird ist in meinen Augen wenig nachvollziehbar.

Edit: @Avatoma
Die Bruttowertschöpfung sieht anhand der Zahlen jetzt nicht so schlecht aus Klick
Neronomicon schrieb:
Aber man kann sich ein Balkonkraftwerk holen und montieren, und der Vermieter kann das nicht verbieten.
Das muss die Wohnung aber auch hergeben, ich habe selbst schon in mehreren Wohnungen gelebt wo die Sonne niemals hinkam.
 
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Avatoma schrieb:
@wuselsurfer

Hast du dir mittlerweile von jemandem erfolgreich erklären lassen, welche Unterschiede es zwischen wertschöpfenden Arbeitsplätzen gibt
Wieso sollte ich das?
Wahrscheinlich kann ich Dir das als SAP-Berater besser verklickern

Avatoma schrieb:
Ansonsten hast du den Link zu Google ja bereits erfolgreich gefunden.
Sorry, aber ungenauer geht es nicht.

Avatoma schrieb:
@Ezechiel

Alles, was Geld kostet, aber kein Geld (gesamtwirtschaftlich) einbringt. Beispielsweise ein großer Teil der Pflege und nahezu der gesamte ÖD (Beamte + Angestellte) an sich.
Dann lassen wir sie weg und hoffen, daß Du nicht mal in ein Haus mußt, wo viele Leute sich um Dich sorgen würden.
Ich hab meine Eltern und Schwiegereltern teilweise selber gepflegt jahrelang und weiß, was da für ein Knochenjob ist.
Als ich es nicht mehr konnte, mußten das die Profis vom Pflegedienst übernehmen.
Den bin ich heute noch unendlich dankbar.

Aber bei Dir trifft das ja sicher nicht zu.
So, wie Du hier auftrittst, wird niemand den Drang haben, einen solchen eiskalt berechnenden Menschen anzufassen.
Viel Spaß im Alter.


Avatoma schrieb:
Das macht diese Arbeitsplätze nicht unwichtig, allerdings müssen diese bezahlt werden. Und das geht eben nur über Wertschöpfung.
So viel muß halt aufgewandt werden und da sollte man mehr Geld reinstecken, als in Förderung für bestverdienende Betriebe mit gewaltigem Gewinnüberschuß.

Avatoma schrieb:
Und damit wir uns auch weiterhin Sachen leisten können, die wirklich wichtig sind, finde ich es eben gut und sinnvoll, wenn wir Subventionen zusammenstreichen, die nicht (so) wichtig sind.
Klar, das macht Sinn bei der Pflege oder dem Öffentlichen Nahverkehr, besonders wenn die Ölpreise steigen und der Idividualverkehr nicht mehr richtig bezahlbar ist.

Als Oberboß mit Oberklassefahrzeug kratzt Dich das ja nicht und die Benzinpreise oder solches Pöbelzeug brauchst Du sicher nicht.
 
Buttkiss schrieb:
Das muss die Wohnung aber auch hergeben

Ja das ist es auch. Optimal wäre direkte Südausrichtung, aber OW- SW gingen unter Umständen auch. kommt halt darauf an wieviele Stunden Ausbeute man hat.

@Buttkiss unter mir
"Reicht ja schon das die Wohnung zum Hinterhof hin liegt. Da ist die Himmelsrichtung egal :p
Aber auch vorne raus ist dann schon oft die gegenüberliegende Fassade der Sonne im Weg"

Klar, Sonne muss schon draufscheinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Reicht ja schon das die Wohnung zum Hinterhof hin liegt. Da ist die Himmelsrichtung egal :p
Aber auch vorne raus ist dann schon oft die gegenüberliegende Fassade der Sonne im Weg.

Edit: Wer aktuell zur Miete in einer Wohnung lebt, und das sind fast 60% der Bevölkerung, hat mit den Beschlüssen der Regierung eher wenig zu lachen. Meinem Empfinden nach lagen Ankündigungen und Umsetzungen noch nie so weit auseinander wie bei der aktuellen Regierung. Von wegen "Wohlstand für alle" und so....die Schere wird so immer weiter aufgehen.
Dann muss man sich auch nicht wirklich über die aktuellen Umfragewerte und das politische Klima wundern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Buttkiss schrieb:
Von wegen "Wohlstand für alle" und so....
Da fehlt das Wort "Reiche".

Was der Kanzler in letzter Zeit von sich gibt, geht wohl nicht mehr durchs Großhirn.

Buttkiss schrieb:
die Schere wird so immer weiter aufgehen.
Das wird so sein.
Und wenn die erste AfD-Regierung in Magdeburg mit absoluter Mehrheit ihre Haßparolen in Verordnungen umsetzt, wird das Stadbild wohl sehr verarmen.
Dann geht das Geheule los:
diese undankbaren Bürger!
Was haben wir alles (nicht) für sie getan!

Die Verdienste sind nach 35 Jahren Einheit immer noch nicht angeglichen weil die Werkbank Mitteldeutschland immer noch zu wenig Konzernzentralen und Forschungsschwerpunkte hat.

Buttkiss schrieb:
Dann muss man sich auch nicht wirklich über die aktuellen Umfragewerte und das politische Klima wundern.
Wenn man 75 Jahre nur in die eigen Tasche wirtschaftet und 4 Jahre weit denkt, kommt das dabei raus.

Eigentlich sind wir auf dem richtigen Weg, aber die Umsetzung ist manchmal gruselig.
Und mal zu sagen: jawohl, wir haben Fehler gemacht und machen das zukünftig anders geht einem Politiker auch nicht über die Lippen.
Weder der Herr Lindner von der FDP als Ampelsprenger noch die CDU-Atom- und Autolobbyisten als Netzbremser haben das je erwähnt.

Über die SPD reden wir mal nicht, da wird mir immer schlecht.
Die Quittung in Baden-Würtemberg war niederschmetternd brutal und um ein paar Zehntel Prozent wären sie aus dem Landtag geflogen.

Hätte man der Atomlobby schon früher die Schrauben angezogen, gäbe es diesen Thread nicht und wir wären durch mit der Energiewende.
Das haben wir der Birne mit Anhang zu verdanken.

Jetzt noch die Solar-Förderung zusammen zu streichen ist ja wohl die Höhe der CDU-Politik.

Eigentlich dürfte ich ja nicht meckern, ich hab ja lange ein Schweinegeld verdient bei den Kraftwerken.
Natürlich hätte ich lieber in der Solarindustrie als Elektronik-Ing. für noch mehr Geld gearbeitet, aber die hat man ja nicht so unterstützt.
 
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