Gibt es 100% Privatsphäre?

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Na dann sag ihm, dass er seine Drogen- und Waffengeschäfte einfach ganz altmodisch im heimischen Stadtpark machen soll :evillol: Das ist weitestgehend abhörsicher, solang man nicht an die falschen "Geschäftspartner" gerät :D

Wenn er es richtig (siehe Mafia und Taliban) machen will, dann braucht er Laufburschen, denen er mündlich mitteilt, was sie für ihn im Internet durchführen sollen. Diese Laufburschen führen dann die gewünschten Aktionen in zufälligen Ländern über zufällige Internet Anschlüsse durch.

Wenn er keine Laufburschen hat, könnte er sich immer noch einen riesigen Haufen Wegwerf-SIM-Karten besorgen, die nicht auf seinen Namen registriert sind, und jeden Tag eine neue verwenden. Und dabei natürlich auch jedes mal ein anderes Handy benutzen, sonst könnte man eine Verknüpfung anhand der Seriennummer des Handys feststellen. Im Besten Fall reist er währenddessen in einem Wohnmobil durch die Gegend, damit man nicht später anhand von Funkmasten-Triangulation ausmachen kann, wo er wohnt.
 
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Reaktionen: Keine Geduld!
Bedecke Haut und Haar, Kaufe anonym einen Laptop, geh sicher, dass nirgendwo Kameras sind, mach über einen öffentlichen Hotspot und TOR dein Zeug, formatier den laptop und entsorg ihn im Elektroschrott, verbrenne deine Kleidung.
 
@new Account() Du solltest noch ergänzen, dass man dieses Prozedere für jedes gesendete oder empfangene Byte durchführen muss(!!!11einself).
 
Glaubst Du das hilft? Sicherererer ist es, das für jedes Bit vorzunehmen. 😉
 
Wieso wird das hier so ins Lächerliche gezogen, verstehe das nicht.
Und warum muss jeder der 100% anonym sein will ein Dealer oder Terrorist sein. Also von dieser Plattform habe ich anderes erwartet ehrlich. Shame on you. Ich weine jetzt.. :D
 
Nach Möglichkeit wenigstens etwas Anonymität zu wahren, ist alles andere als lächerlich.
Der Ansatz aus dem Ausgangspost ist allerdings lächerlich.

Und meine persönliche Meinung zu dem Thema:
Wer da, wo ihm Anonymität und Datenschutz wichtig sind, auf Closed-Source wie Windows oder VMware setzt, sollte mal seine Prioritäten überdenken.
 
benneq schrieb:
Und der Browser in der VM hat genau so einen Fingerprint wie jeder andere Browser auf jedem anderen System auch.

Genau deshalb entzieht sich der Tor-Browser jedem Fingerprinting, weil er eine für die meisten Menschen annehmbare Grundkonfiguration besitzt und diese nach Empfehlung nicht geändert werden soll. Solange man sich daran hält und nicht in der about:config herumwurstelt, Addons, Schriftarten oder sonstigen Murks installiert, hat man den gleichen Fingerabdruck wie alle anderen Tor-Browser-Nutzer.

benneq schrieb:
Oder auf ein Read Only Medium brennen?

Tails ist genau dafür gemacht. Ändert man nichts daran, weitet man das Teilen seines Fingerabdrucks mit allen Tails-Nutzern vom Browser auf das OS aus.

benneq schrieb:
Dazu kommt dann sicherlich noch, dass du deine ach so sichere VM unter Windows betreiben willst (?). "Wir bauen einen super sicheren Tresor (Linux VM), und stellen ihn in ein Haus (Windows Host) zu dem jeder Idiot (NSA) einen Schlüssel hat." Solang man Zugriff auf den Host bekommt, kommt man auch an die Daten der VM.

Nicht prinzipiell verkehrt, aber du mußt erst mal aus der VM ausbrechen, um zum Windows-Host zu gelangen. Mit Whonix wird das schon schwierig.

Trotzdem wäre es wahnsinnig, alles durch eine Heimanwenderversion von Windows 10 aushorchen zu lassen und dann darauf eine VM zu betreiben.

@xXxUnderProXxX Das ist übrigens Gottfrid Svartholm, Mitbegründer von The Pirate Bay und technischer Mitarbeiter für die Wikileaks-Veröffentlichung von Collateral Murder, dem Video der Tötung von Kriegsberichterstattern durch US-Helikopter in Bagdad, 2007. Auch wenn das Bild von ihm wie ein lebendes Klischee aussieht, weiß der gute Mann, was er tut.

@Sunnysunny81 Laß dir von anderen nichts einreden. Als Aluhut wird heute schon jeder beschimpft, der Google oder Facebook ablehnt. Daß sich Leute langsam daran gewöhnen, daß Konzerne sie durchleuchten, verbessert die Sache nicht.

Wenn du dich schützen willst, eigne dir Netzwerk- und HTML-Grundlagen an. https://privacy-handbuch.de/handbuch_21.htm ist ein guter Einstieg. Stell dich darauf ein, verdammt viel zu lesen und nachzuschlagen. Etwas nicht zu wissen, ist keine Schande; nur sich nicht selbst zu informieren ist eine.
 
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DeusoftheWired schrieb:
Genau deshalb entzieht sich der Tor-Browser jedem Fingerprinting, weil er eine für die meisten Menschen annehmbare Grundkonfiguration besitzt und diese nach Empfehlung nicht geändert werden soll. Solange man sich daran hält und nicht in der about:config herumwurstelt, Addons, Schriftarten oder sonstigen Murks installiert, hat man den gleichen Fingerabdruck wie alle anderen Tor-Browser-Nutzer.



Tails ist genau dafür gemacht.



Nicht prinzipiell verkehrt, aber du mußt erst mal aus der VM ausbrechen, um zum Windows-Host zu gelangen. Mit Whonix wird das schon schwierig.

Trotzdem wäre es wahnsinnig, alles durch eine Heimanwenderversion von Windows 10 aushorchen zu lassen und dann darauf eine VM zu betreiben.

@xXxUnderProXxX Das ist übrigens Gottfrid Svartholm, Mitbegründer von The Pirate Bay und technischer Mitarbeiter für die Wikileaks-Veröffentlichung von Collateral Murder, dem Video der Tötung von Kriegsberichterstattern durch US-Helikopter i Bagdad, 2007. Auch wenn das Bild von ihm wie ein lebendes Klischee aussieht, weiß der gute Mann, was er tut.

@Sunnysunny81 Laß dir von anderen nichts einreden. Als Aluhut wird heute schon jeder beschimpft, der Google oder Facebook ablehnt. Daß sich Leute langsam daran gewöhnen, daß Konzerne sie durchleuchten, verbessert die Sache nicht.

Wenn du dich schützen willst, eigne dir Netzwerk- und HTML-Grundlagen an. https://privacy-handbuch.de/handbuch_21.htm ist ein guter Einstieg. Stell dich darauf ein, verdammt viel zu lesen und nachzuschlagen. Etwas nicht zu wissen, ist keine Schande; nur sich nicht selbst zu informieren ist eine.
Vielen Dank!
 
Wow, immerhin 1:1 den vorhergehenden Beitrag kannst du fehlerfrei wiederholen.
Sunnysunny81 schrieb:
Wieso wird das hier so ins Lächerliche gezogen, verstehe das nicht.
Weil du (ihr) noch nicht einmal Grundkenntnisse mitbringt.
Sicherheit ≠ Anonymität ≠ Privatsphäre
Es werden Begriffe wie VPN und VMWare in den Raum geworfen, die man mit Anonymität und Privatsphäre irgendwie in Verbindung bring.
Losgelöst von der Stammtischfrage, bekommt man auch (mehr) seriösere Antworten.
 
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